Schon merkwürdig, noch nicht mal im „Kalenderblatt“ von d-radio, wurde an den 21. August 1968 erinnert, als aus der ČSR die ČSSR – Tschechische Sozialistische Sowjetrepublik – wurde.
Scheinbar handelte es sich um eine Anweisung von ganz weit weg und von ganz, ganz oben – sicher aus Amiland.
Sender in demokratischen Staaten sollten bestimmt nicht Obamas Vorfreude auf die kommende Hilfe für Syrien beeinflussen…
Alles Schleeft, Einar wacht!
Heute bekam ich den Auftrag in meinem Gekrusche herumzuwühlen, da die Dame des Hauses zwei wichtige Kopien vermisste und sie der Hoffnung aufsaß, sie würden sich bei mir anfinden. Alles mögliche Zeugs fiel in meine Krallen aber keine der beiden Ablichtungen.
Ein belangloser Brief von Einar Schleef erinnerte mich an das begonnene Geschreibsel von gestern, er bedankte sich für Kopien, sie betrafen eine kurze Chronik von Sangerhausen.
Letzten Freitag besuchte ich das Spengler-Museum in Sangerhausen, was eigentlich letzten November schon vorgesehen ward. Alles lief unter ganz falschen Vorstellungen ab, da mir die Tante an der Kasse versicherte, es würde sich um seine berühmte Ausstellung mit dem Reliefstadtplan seines Geburtsortes handeln, wie bereits in den 80ern im Rathaus Schöneberg gesehen.
Was fand ich aber dort vor?
Eine verwinkelte, etwas größere Besenkammer mehr schlecht als recht bestückt mit Fotos aus dem Suhrkamp-Büchlein…
Gleich links in dem flurähnlichen Gang hing seine Betrachtung der verschiedenen Interpretationen von Zuhause.
Geradezu an der gegenüberliegenden Wand steht linksseitig ein Monstrum für Bild und Ton, hinten rechts ein Monitor an der Wand, gleich um die Ecke der nächste. Beide plapperten unentwegt, wobei der im anderen Raum sehr laute Geräusche abließ von Aufführungen aus Frankfurter Zeiten.
Natürlich befanden sich keine Sitzgelegenheiten vor den Bildschirmen, deshalb setzte ich mich hin und sah aus jener Perspektive diese merkwürdigen Biographie an.
Dann erschien eine Familie mit mehreren Gören, alle stürzten sofort zur Audio-Video-Kiste, nun plärrte es von drei verschiedenen Seiten…
Als zeitloses Wesen war mir nicht so richtig klar, wie lange der merkwürdige Streifen lief, in dem Schleef ewig etwas abließ.
Als die Schleife von vorn begann, überkam es mich doch etwas, denn eine Stimme sagte ungefähr folgendes: „Einar Schleef wurde 1944 in Sangerhausen, in der ehemaligen DDR, geboren…“
Häähhh? Nachtrag!
Kein Wunder, ab und zu schaue ich ja mal in die Hausseite vom Verein, da hocken mit Bestimmtheit viele ganz wichtige Leute, denen zu Zonenzeiten Einar vollkommen unbekannt war, vielleicht sogar mancher darunter, der seinen Namen noch nicht mal richtig schreiben kann – dies hat E. S. nun wirklich nicht verdient! Haben bestimmt auch vergessen, in welchem Zustand sich sein Grab jahrelang befand. Irgendwann schrieb ich mit einem sehr fetten Edding auf die Einfriedung: Alles Schleeft, Einar wacht! – so als Wink mit dem Zaunpfahl, für all die Leute, welche auf der Suche nach seiner letzten „Ruhestätte“ dort umherirren…
Hier abschließend noch ein Artikel aus der FAZ, vom 30.04.2004.
Der Autor schien von einem intellektuellen Sprühfurz übermannt worden, hartleibig wäre es bestimmt nicht möglich gewesen, sich so dünnflüssig auszulassen – man kann den Schreiberling noch nicht mal als Deppen bezeichnen, schließlich zog er nur über einen Antipoden von Einar her, der in Sangershausen geboren wurde…
Aus der kalten Heimat und retour
Wie versprochen die paar kurzen Texte vom vergangenen Freitag:
Olle Kamellen
Gut gemurrt Herr S. – nur weiter so! Weshalb eigentlich?
Was will denn der Herr CDU-Mittelstandspolitiker Dr.(!?) Josef Schlarmann überhaupt?
Mit 73Lenzen muss er doch nicht mehr mit den Hufen scharren und so tun, als ob die Merkelsche Geisteshaltung eine ganz neu Masche wäre. Wer solche Mentalität nicht besitzt bleibt doch nur am Boden kleben. Ohne Mauerfall hätte Änschie bestimmt eine ähnliche Karriere hingelegt, nur auf der andern Seite.
Der Herr Doktor sollte seinen Hut nehmen und vielleicht in Alaska Ananas züchten, er gehört doch auch zu den alten Leuten, die niemand jüngeren vorbeiließen, nur weil sie sich für unersetzlich halten. Dabei ist jeder austauschbar, man muss es den Leuten nur richtig vermitteln.
Aber die Hure der politischen Korrektheit hat ihr Heft für ganzheitliche Deckelungen fest in der Hand und sie reicht den Stab nur an Auserwählte weiter, deshalb versinkt die Karre nur noch mehr im Sumpf, obwohl alle vorgeben, dass sie kräftig ziehen, allerdings mal nach der Richtung, mal nach der anderen Seite, wie es den visionslosen Probierpolikern gerade einfällt und die permanent klatschenden Marionetten schieben dabei Überstunden…
Mit der Frau Kanzler verhält es sich genauso wie mit dem Berliner Regierungsscheffchen, bei beiden „Politikern“ wissen wir doch was wir nicht haben und auch niemals bekommen würden.
Was ansonsten sich momentan die Startlöcher hackt, da kann einem Angst und Bange werden…
Elvis the Pelvis
Nobel geht hier die Welt zugrunde
Die Quoten standen wirklich gut!
Schließlich gab es Massen (12 Milliarden Menschen auf der hiesigen Erdenscheibe & mehrere Marsbewohner?) die drei Stunden dem lieben Gott Zeit stahlen und sich dieses Londoner Abschlussbrimborium der vergangenen, gut getarnten internationalen Apothekerspiele anschauten.
Berlin will auch wieder mitmischen, allerdings 2014!
Erst die Freie-Wowereit-Bibliothek, dann das Berliner Stadtschloss – Ich fasse es nicht! – Endlich auch ein definitiver Termin für die Taufe des Feldflughafens am Stadtrand, eingebunden in die ganz Großberlin/Brandenburgische Olympia Zeremonie.
Hat UNSER Oberdorfschulze ein Glück! Und der Herr Platzeck erst!
Es ließe sich ein Haufen Schotter sparen, wenn man sich entschließen würde und das alte Logo der Olympiabewerbung aus dem Jahre 2000 reaktivierte, jenes
eines Bären mit der Hasenscharte, aber nun mit seiner Gaumenspalte auf der anderen Seite!
Notfalls sollte dazu eine Volksbefragung ins Auge gefasst werden!
Hier auch einige Vorschläge wie die sonntägliche Olympia-Abgesang-Show zu toppen wäre, als Verknüpfung zur Vergangenheit – 88 Jahre retour.
Oh, fuck!
Geht nicht, wegen der magischen Zahl für Rechte!
Vielleicht merkt es ja niemand.
Immer diese aufgeplusterten, arschteuren, stinkenden Illuminationsgewitter am nächtlichen Firmament. Bin mehr für die konservative Beschaulichkeit – back to the roots! Allerdings auch mit dem entsprechenden Liedgut, von Zarah Leander bis „Stoney Beton and his five Mörtels“ und Maffay und Wester-Müllernhagen und und und…
Dazu stille, grazile Lichtdome aus Flakscheinwerfern vom Typ – Varta Volkssturm* – nach uralten Rezepten von Albert Speer…
Vielleicht könnten sogar einige Urenkel alliierter Piloten in nostalgischen „Lancastern“ und in B-17 bis 29 über Berlin Christbäume setzen…
*(Aus Stenkelfeld)
Bezirke fürchten Prozesswelle
Aus dem heutigen Artikel vom TAGESSPITZEL.
…Wie berichtet, hat der Bundesgerichtshof dem Bezirksamt Pankow eine „schuldhafte Amtspflichtverletzung“ attestiert, weil es einen aus DDR- Zeiten stammenden Betonplattenweg auf dem Mittelstreifen der Neumannstraße über Jahre nicht reparieren ließ…
Für die Dame hoffe ich nur, dass sie von einem ausgebufften &Komiker vertreten wird, der für sie einiges herausholt.
Diese staatliche Unverfrorenheit ist nicht mehr zum Piepen, wenn sich nach 20 Jahren immer noch irgendwelche verantwortlichen Flachzangen erdreisten und bestimmte Schludereien im ehemaligen Sowjetsektor an der vergangenen Dunkel Deutschen Replik festmachen wollen.
Soll man darüber etwa lachen?
Hier folgt ein winziger Ausschnitt aus der Parkzone 19 des vormaligen britischen Sektors, ich habe dafür noch nicht mal in meinem digitalen Müllhaufen gekramt. Jene Ablichtungen kamen mir keine 300 Meter entfernt von unserer Behausung vor die Linse – im beschaulichen Wilmersdorf!
Alle wurden in den letzten Wochen eingefangen…
Vielleicht kann man sie als Spätfolgen noch der RAF* ankreiden
*(Royal Air Force)
Noch etwas zum gestrigen Schrieb
und der Versuch die Hits von der Playlist im Netz zu erheischen
Smoke Gets In Your Eyes — ?
Smokin’ – Howard Roberts
Smoke ! Smoke ! Smoke (That Cigarette) — Tex Williams & His Western Caravan (1947)
Lipstick Traces On A Cigarette — The O’Jays (1965)
Dim Lights, Thick Smoke (And Loud, Loud Music) — Joe Maphis & Rose Lee (1952)
Reefer Man — Baron Lee & The Mills Blue Rhythm Band (1942)
The Weed — Steve Purdy & The Studs (1962)
More Cigarettes — The Replacements (1981)
Smoking Woman On The Street — Reverend J. M. Gates (approx 1934-41)
Smoke Rings — Sam Cooke (1962)
Chew Tobacco Rag — Billy Briggs (1951)
Nicotine — Paul Chaplain & His Emeralds (1960)
Theme from The Magnificent Seven (Elmer Bernstein — [[1960) — ?
Smokin’ In The Boys Room — Brownsville Station (1973)
Let It All Hang Out — The Hombres (1967)
Cigareets, Whuskey And Wild, Wild Women — Red Ingle & The Natural Seven(1947)
Cigarette — The Visions (196 ?)
Tobacco Road — John D. Loudermilk (1960)
Hier noch die Variante von Erich Börden, die im April 1970 veröffentlicht wurde.
Es existieren unwahrscheinlich viele Hits in dem die Raucherei angesprochen wird, so auch im „Folsom Prison Blues! von Johannes Bargeld – I bet there’s rich folks eating in a fancy dining car they’re probably drinkin’ coffee and smoking big cigars…
Nicht zu vergessen der berühmte Song aus dem 1969-er road movie, wo es auch um den blauen Dunst geht, der nicht sinnlos verqualmen sollte… Weiterlesen
Bob Dylan Theme Time Radio Hour Episode 58: Smoking
In der mir uhreigenen Art ziehe ich über ein ganz bestimmtes Thema her, hole dabei aber wieder sehr weit aus…
Beginne mit einem gestrigen Artikel aus dem Hause Springer, jener regionalen Berliner Postille, deren Titelbuchstaben nicht ganz so groß daherkommen wie bei dem bundesweit anzutreffende Verdummungsschlachtschiff aus der Kochstraße.
Es geht um den Artikel über „Schmidtschnauze“ und sein Outfit als Räuchermännchen in der Glotze.
In seinem Kommentar: „Eine Ikone der Unkorrektheit“, traf jener Nichtraucher den Nagel auf den Kopf: …Für diese Fanatiker des Nichtrauchens ist die Zigarette des Teufels. Was sie aber vor allem ärgert, ist nicht, dass Helmut Schmidt vor einem Millionenpublikum im Studio raucht, sondern dass er nicht daran stirbt. Hi, hi, hi…
Nun will irgend so eine Nase unbedingt die ARD verklagen. Hat der, die, das kein anderes Steckenpferd, als ewig anderen im Fressen herumzumären?
Der Freudianer würde in jenem Fall auf unerfülltes Sexualleben eines solchen Individuum schließen, das nebenbei zwanghaft irgendjemand etwas beweisen will, sei es nur der verblichenen Mutti…
– Man überfliege nur mal kurz den Werdegang des Herrn Sebastian Frankenberger, da lassen sich möglicherweise gewisse Schlussfolgerungen ziehen, warum solche Leute ihre denkbaren Profilneurosen unbedingt auf diese Art ausleben müssen…
Eigentlich ist dieser Typ nur mit einer weltbewegenden Vorstellung wie ein Phönixchen aus der Zigarettenasche aufgestiegen und produzierte sich mit einer Banalität, für die er sogar mit einem Eintrag in der Bibel aller streitsüchtigen Alkoholiker belohnt wurde – Glückwunsch!
Seine elementare Kultivierung einer Belanglosigkeit bestand darin, dass er den Weltrekord im 44 Stunden Dauerdebattieren an der Universität Tübingen brach und dies auch noch zu einem Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde führte – nochmaliger Glückwunsch!
Außerdem erschien im August 2011 sein Buch “Volk, entscheide! – Visionen eines christlichen Polit-Rebells” (Weiß nicht warum, aber das erinnert mich so ein bisschen an Monty Pythons Brian – nur ganz entfernt.) – letzter Glückwunsch! Dies muss aber nun reichen! Weiterlesen
Heute ist der 848-ste Artah-Tag
Eilmeldung aus dem Jahre 1164:
„Eine Kreuzfahrertruppe des Fürstentums Antiochia w(i)urde in der Schlacht von Artah vom syrischen Herrscher Nur ad-Din durch scheinbaren Rückzug in einen Hinterhalt gelockt und besiegt.“ (WIKI)
Übersetzt würde die Meldung in der jetzigen Zeit folgendermaßen lauten:
Ein fröhliches Fähnlein katholischer Wanderer(*) des demokratischen Fürstentums Antiocha wehrte sich tapfer in der Schlacht von Artah, wobei sie vom blutrünstigen Vorfahren des heutigen Tyrannen
Baschār al-Assad, dem syrischen Herrscher Nur ad-Din, durch einen gelungenen Fake in den feigen Hinterhalt gelockt und unmenschlich gemeuchelt wurden.
Wobei sie brutal gegen alle Artikel der Haager Konvention „deren Gesetze und Gebräuche des Landkriegs“ von 1899/1907, den allgemeinen Formulierungen und Ausführungsbestimmungen wissentlich verstießen.
Damals wie heute, liegt es im Sinne des Betrachter, wer der ganz Gute und wer der absolut Böse ist…
*(Katholisches Killerkommando unter dem Zeichen des Kreuzes)
