Archiv der Kategorie: Alltäglicher Wahnwitz

Schwer nachvollziehbare „Gegebenheiten“ nebst entsprechendem Prozedere und deren Auslegungen, welche scheinbar von meteorologischen Einflüssen abhängen. Deshalb akzeptable wertkonservativ und moralische fundierte Spielregeln, einer vorgeblich „demokratischen Gesellschaftsform“, auch von der Judikative nur noch als störend empfunden werden.
Man deshalb bei den Untertanen mehrheitlich bereits einen schleichend ausbreitenden Gewöhnungsprozess beobachten kann, der sich bei periodisch stattfindender kläglichen „Urnengängen“, lediglich an entsprechenden Kreuzchen auf dafür vorgesehenen Waschzettel ablesen lässt. Mit denen lediglich die politisch motivierten Kleingartenvereine der extremen Ränder belohnt werden, wovon besonders die rechte Seite zehrt…

In der Corona-Krise geht es um Leben und Tod – auch für Europa!

Die Pandemie als Stresstest
Endlich mal etwas lustiges von den beiden Komikern!
Mir fällt beim Anblick der beiden Larven nur eine Bemerkung nebst Frage ein…
Die beiden Jungs hatten doch ihren Spaß, auch was ihr politisches Engagement betraf, als sie sich an den Hebeln der Macht versuchen durften, frei nach ihren gerade angesagten launenhaft abstrusen Demokratieverständnissen!
Existieren eigentlich aus ihren Tagen irgendwelche Fitzelchen an erwähnenswerten Sachverhalten, von denen etwas nachhaltig übriggeblieben ist, und nachfolgende Generationen nicht nur aus unbegreiflichen Fußnoten sich etwas bastel müssen, um dann ansatzweise verstehen zu können, weshalb ausgerechnet solche Individuen, jede Menge brauchbares Politholz so irrational zerschroten durften.
Heutzutage ist nur noch neunmalkluger Klönschnack übriggeblieben, der von den Medien entsprechend aufgearbeitet wird und WIR sollen uns dabei ein zweites Loch in den Arsch freuen…
Warum eigentlich Leben und Tod in Europa?
Mir schon klar, dabei ist jene faschistoide, von Anbeginn scheintote Chimäre gemeint, in deren Brüsseler Schaltzentrale sich der dort ansässig bestbezahlte Beamtenklüngel, immer einen Scheißdreck um die Belange ihrer Untertanen gekümmert hat. Schon gar nicht, was ein dauerhaftes humanes Miteinander der verschiedenen Völker betraf. Da standen immer nur die neoliberalen Belange der Wirtschaft im Vordergrund und den Plebsen wurde in einem fort, zu deren pausenlosen Beschwichtigungen, dann öfters abgenagte Knochen hingeworfen, auf die sich das Warm Up & Cool Down aufgegeilte demokratietrunkene Untertanengesindel, im Hochgefühl der verordneter Blindheit, hemmungslos drauf stürzte und jene gammeligen Präsente sofort hemmungslos fellationierte…
Währenddessen haufenweise führungsuntaugliche Galionsfiguren, jene lustvollen Hinwendungen der schmatzenden Personen*INNEN usw. immer gleich nutzten, sich parallel dazu, hochmütig ihren lautstarken Selbstdarstellungstrieben unverfroren hinzugeben, um die gierigen Fressgeräusche zu übertönen.
Schon vergessen, wer und weshalb ganz bestimmte Politstare dort landeten?
Frei nach der Devise: Hast´n Opa*(IN usw.), schick ihn nach Europa!
Reihenweise abgehalfterte Volksvertreter darunter, welche in Brüssel oder Straßburg ein Gnadenbrot erhielten, damit sie in ihren Herkunftsländern keinen Schaden mehr anrichten konnten. Auch in der Perspektive wird am etablierten EU-System keine Veränderung eintreten, weil es sich seit Jahrzehnten bewährt hat. Weil die Knoten der anzutreffenden Seilschaften optimal verknüpft sind.
Im Gegenteil, es folgen in jene Richtung immer wieder neuerliche krude Überraschungen.
Für mich war der Handstreich von Uschi keine Überraschung, er offenbarte lediglich das deformierte System. Nun agiert dort jemand, selbige parliert zwar ganz selbstverständlich mehrsprachig im Konjunktiv, redet dabei ungemein viel, sagt aber nichts.
In dem Verein könnte ich mir dringend eine taubstumme Präsidentin mit Visionen und viel Power vorstellen, welche den Laden endlich aufmischt, dabei lautlos beginnt und etwaige brauchbare Reste, endlich für ein wirkliches europäisches Leben verwendet!

Freiheit heißt nicht, dass man tun kann, was man will…

Das Radio hat wiedermal versucht auf der Pisse eines lange verblichenen Promis Kahn zufahren, und hat dabei ein kastriertes Zitat von Jean-Jacques Rousseau, dem Herrn Hegel in die Schuhe geschoben. Denn im original klingt die vollständige Aussage, doch etwas anders: «Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muß, was er nicht will.»
Bekanntlich sollte jeder für seine Feindbilder selber sorgen, deshalb recht wenig zum Gespräch mit Herr Prof. dr. Klaus Vieweg, welcher eine ziemlich steile Uni- Karriere, bis zum Absterben der Zone hinlegte. Gut, Jürgen Fuchs, der zur gleichen Zeit in Jena aufschlug, war auch einige Jahre in der Dreigrammbewegung, allerdings nahm er einen ganz anderen Werdegang…
Demnächst werden ich mit großer Bestimmtheit keine Politsendungen von DlfK mehr einziehen, weil ewig irgendwelcher Mist verknotet wird, wobei die ausgebuddelten Opfer missbraucht werden und sich außerdem nicht mehr wehren können. Gott nochmal, wenn man sich mit Hegel beschäftigen will, muss man wahrlich keinen Bogen vom Holocaust über den Coronavirusfeten schlagen. Dies hat der berühmte Philosoph tatsächlich nicht verdient, denn dadurch werden eigentliche Kernaussagen vom Lebenswerk, des 250jährigen Geburtstagskindes, deformiert.
Hinzu kommt die wiederholt merkwürdigen Fragestellungen von Frau Ute W.
Wobei die Qualität des reichlich gestammelten Interviews auch zu wünschen übrig lässt…

Cor o s t e r n naht am nächsten Wochenende!

Habe deshalb meine Landsleute mal etwas beobachtet, wie sie sich im Kriegszustand so verhalten.
Musste gestern wegen K K-K, nicht wegen AKK, ins Bauhaus. Das Kürzel von dem notwendigen Teil bedeutet: Kludi KeramikKartusche 35 mm. Erkläre aber nicht, um was es sich da handelt!
Da ich am späten Vormittag riesige Schlangen vermutete, ging es beizeiten in Richtung jenes Konsumtempels. Obwohl der 104er legendär unpünktlich ist, war er ausgerechnet Samstag war er überpünktlich, konnte deshalb bei Thoben keinen Kaffee holen. Ein älteres Mädel hockte im Bus, zwei Stationen weiter, am Ferber, stieg noch ein Männchen zu. Auf der kurzen Strecke wurden fünf oder sechs Busse abgeleuchtet, im 115ner saßen sogar vier Leutchen drin!
In Halensee ging es um das ganze Gebäude herum, zum Parkplatzeingang. Dort hatte sogar das Café bereits geöffnet, weil die Dampfriemen dort auch schmecken, kam eins zum dunkelbraunen amerikanischen Sirupgetränk hinzu. Dann ging´ s raus, verbotenerweise zur einzigen Back an der Ecke des Gebäudes in den knalligen Sonnenschein. Ungefähr fünf Meter vor mir der Einkaufswagenparkplatz, so oft, wie mir von dort und den Leuten, welche um die Ecke, an mir vorbeihuschten, frohe Appetitswünsche offeriert wurden, da war ich total platt. In der halben Stunde nahm es sogar Ausmaße in Richtung Nerverei an, da ich als höflicher Zeitgenossen natürlich zurückgrüßte…
Nutzte den Sonnenschein aus, da es noch keine Schlange gab und registrierte dabei die Anti-Coronar-Vorkehrungen, schaltete dazu sogar meine Kommunikationsprothese an, wegen der Uhrzeit. In jeweils fünf Minuten, wurden ungefähr 15 Wagen dort weggezottelt, mal solo, mal im Duett. Wobei die doppelte Ausführung mehrheitlich Mumien-Pächen betrafen. Habe noch nie ein amerikanisches Pücholochen-Gutachten studiert, wo man sich über das Verhalten von Paaren, beim Entern von den fahrbaren Einkaufsrennern auslässt. Mehrheitlich holte der Typ den Wagen, die meisten Teile waren nicht aneinander gekettet, mit energischen Ruck wurden sie auseinander getreckt, nach einen etwas größeren Halbkreis der dazugehörigen Dame offeriert, die vorher in der kurzen Zeit noch schnell Handschuhe anzog. Die beladenen Wagen allerdings von den Herren geschoben wurden.
Von den jeweiligen 20 – 25 vermeintlichen Käufern, trugen Frauen sehr oft den entsprechenden Viren-Mundschutz, deren Partner sehr selten. Jungtürken, sowie andere Morgenländler und Handwerker in entsprechender Kluft, verzichteten vollends auf Masken. Eigentlich auch nachvollziehbar, schließlich wurde das Vermummungsverbot noch nicht abgeschafft!
Es muss unbedingt noch bemerkt werden, viele der Masken-Männer, trugen ihre Atem-Schutz-Maskerade, mustergültig nach Laschet-Vorbild!
In der Regel habe ich sowieso keine Probleme mit dem Lohngesindel in irgendwelchen Konsumtempeln, trotzdem gibt es manchmal doch Rangeleien, mit irgendwelchen Idioten in solchen Läden. Mit meiner Eulenspiegelmentalität, ist mein Kontra dann auch entsprechend viel heftiger, sehr süffisant und tiefgründig ehrabschneidend…
Musste während des Einkaufs mehrere Informationen erheischen, bei drei Frauen und einem Mann. Nahm dann meine Maske wieder ab. Beginnend an der Info, über Sanitär, bis hin zur Gartenabteilung, traf nur auf sehr freundliches und kompetentes Lohngesindel!
Letztlich war nur die Kassiererin etwas merkwürdig drauf, durfte sie auch, vermutlich litt sie unter den Folgeerscheinungen ihrer Erdbeerwoche…
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Mal etwas lustiges in den nicht ganz so witzigen Zeiten

Bekam den Auftrag mehrere Schutzmasken zunähen, deshalb musste mein Equipment her.
Beim händeln der Schere fiel mir die gesamte Geschichte zu ihr ein, vergaß sie aber abends…
Vor anderthalb Wochen lauschte ich auf einem Kinderspielplatz gezwungenermaßen ein Gespräch zwischen zwei Müttern. Sie schienen sich dort über den Weg gelaufen zu sein und plapperten dann unentwegt, wobei sie einander nicht zuhörten und unentwegt beide plapperten. Mann, waren die Weiber schräg drauf, hinzu kam ihre geäußerte Angst vor den weiteren Wochen. Eigentlich hätte ich deren Plauderei aufnehmen müssen…
Der Abklatsch vom Verhalten beider Gören, ließ tief blicken, schätzte sie so um die neun Jahre, beide kamen optimal nach ihren Muttertieren. Die plappernden Kommunikation zwischen beiden Fraktionen lief folgendermaßen ab. Die beiden Mütter schubsten ihre Kids die ganze Zeit auf ihren Schaukeln an, wobei sie sehr angeregt schnatterten, vielleicht keine knappe halbe Stunde und ich saß keine drei Meter entfernt. Die Kids machten ihnen gleich, zwischendurch immer mal der Ruf, Mami etwas mehr!
Beobachtet dabei die Oma mit Enkelkind und ihrer Schwiegertochter, die manchmal sich auch dort zeigte.
Versucht nebenbei Fotos von Schmetterlingen zumachen…
Mittlerweile kannte ich die fast identischen Lebensläufe. Beide hingen normalerweise in Büros herum, die Väter waren lange weg, von ihren Eltern konnten sie auch nichts verlangen und immer wieder, was wird demnächst?
Die beiden Erwachsenen werden sich schon irgendwie durchwursteln, wie sie es eigentlich die letzten Jahre bereits getan haben, ihre vorhandenen Macken sind bereits optimal kultiviert, da fällt es allemal nicht auf, dass sie in der kommenden Zeit noch mehr in der Scheiße waten müssen. Dachte ich mir dann so, allerdings werden die kommenden paar Wochen auch genügen, dass jene Töchter die Basis für den Rest ihres Lebens bekommen, wobei sie später ihre Mütter sogar noch gigantisch übertrumpfen werden! Hier auf dem Spielplatz waren sie nur zu zweit, in vollkommen identischen Situation leben aber viele hunderttausend Kinder und Jugendliche, was solche kaputten Verhältnissen angehen…
Bisher ist ja überhaupt noch nichts passiert und ewig höre ich ganz wichtige Deppen, die der Meinung sind, WIR schaffen das schon!
Natürlich entwickelt sich irgendetwas!
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Was ich für mein Leben benötigte, lernte ich auf der Straße und in zwingend notwendiger Gemeinsamkeit mit sehr viel Literatur…

Es ist ja hinreichend bekannt, dass haufenweise teilintellektuelle Vollpfosten auf UNSER Erdenscheibe umherwuseln, die sich bereits an #Machiavelli vergangen haben und ein Ende ist nicht abzusehen. Sein Fürst befindet sich ebenso auf dem großen Haufen von Publikationen großer Geister mit ernstzunehmenden Durchblick, deren Analysen aber nur rein theoretischer Natur waren.
Wobei künftigen Propheten lediglich partielle Erkenntnisse herausgeklauben, die ihnen absolut in den Kram passen. Sie dann vollkommen tendenziöse Zusammenstellungen entsprechend vorgekaut, ihren verzückten Mitläufern in deren offenen Mäuler oder Ärsche schieben.
In der Einleitung zu Macchiavelli’s: Buch vom Fürsten, wird eine Betrachtungsweise von ihm einfach ignoriert, sie betrifft das Glück!
Eine Begrifflichkeit von relativ unterschiedlicher Bedeutung und heute, nach Jahrzehnten des zügellosen Konsum´s, plötzlich eine vollkommen andere Wertigkeit erhielt, beginnend mit neuerlichem hemmungslosen Konsumterror – das Scheißpapier-Axiom. Eine unbegreifliche Glückseligkeit von sehr kurzer Dauer, deren Euphorie bereits nach wenigen Tagen erlosch und es stehen noch drei Wochen an…
Zumal WIR für lange Zeit ein Haufen unbezahlbares Glück brauchen in allen Lebenslagen – die kommenden Generationen einbezogen!
Muss hier noch einen Wink geben: wg. (Einführung von Hans Freyer zu Nicolo Machiavelli – Der Fürst – Reclamverlag Stuttgart, ISBN 3-15-001218-X)
Und lasst Euch die letzten drei Sätze ganz genüsslich auf der Zunge zergehen, benutzt in Gedanken letztmalig jene Substanz, die Ihr zeitlebens am liebsten genießen konntet…
Danach ist nämlich Pumpe, denn es wird ein Gewöhnungsprozess von sehr gewöhnungsbedürftiger Qualität anstehen, aber letztlich wird in ferner Zukunft alles auf eine identische Wiederholung hinauslaufen…
Jahrelang hat ein Spruch von mir nur Unverständnis ausgelöst, den ich öfters abließ: Wenn ich soviel Geld hätte, wie ich Zeit haben, hätte ich keine Zeit mehr!
Mir war Zeit immer viel wichtiger! Als eitriger Furunkel am Arsch beider deutscher Republiken, gab es wegen der gesellschaftlichen Zwänge, natürlich permanent Hudeleien. Für meine Begriffe kam ich damit aber halbwegs klar, wobei ich die wichtigste Erfahrung auf der Ostseite machen durfte. Da geht es um viereinhalb Monate, im Sommer 1974, in denen ich mich wirklich frei fühlte, während meines illegalen Aufenthaltes in den Urwäldern der Bieszczady, am Zaun der ukrainischen Grenze. Eigentlich gehören dazu auch die Wochen im Budapester Staatsgefängnis, für meine Begriffe ein 5 Sterne Knast. Wegen der unendlich vielen Leserei wurde oftmals sogar auf den Freigang verzichtet…
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Alles soll besser werden – A L L E S ! ! !

Vollkommen richtig erkannt!
Man muss nur ganz fest daran glauben!
Und dabei immer an den berühmten Aufruf vom noch berühmteren Genossen Wolodja Uljanow denken!
Beten, beten nochmals beten!
Als Freigänger hält man es zuhause nicht den ganzen Tag aus, weil ich noch nicht mal Radio oder Glotze anschalten kann. War bereits den ganzen Tag bedient, weil in den 6-Uhrnachrichten das Brüsseler EU-Oberblondchen etwas abließ, wo ich auf der Stelle hätte abreihern können…
Wollte gestern einige Photos vom angesagtem Frohsinn machen, tat es eigentlich auch. Entschloss mich dann doch anders, erstand eine Pulle norddeutsche Gerstenkaltschale und hockte mich verbotenerweise auf eine Bank. Sogar zu dritt! Ist ja so, auch wenn du nicht permanent durch irgendwelche Gotteshäuser mäanderst, irgendein Gott oder Prophet ist immer an deiner Seite, ebenso mein Freund Harvey
Pro Nase kostet dieser Spaß 20 Euronen! Vorher hatte meine Nachbarin mich aufgeklärt, weshalb man soviel Knete dafür blechen müsste. Weil ich durch mein asoziales Verhalten, andere Parkbankkriminelle zu einer verbrecherischen Handlung animieren würde, ohne die 150 cm einzuhalten!!!
Aber erholsam war es nicht, denn laufend huschten Jogger an mir vorbei, mit und ohne Masken.
Das Vermummungsverbot scheint außer Kraft gesetzt zu sein!
Mir fiel dort etwas ein, in den ganz frühen 90ern gab es irgendwo in Köpenick eine sehr witzige Cartoon-Ausstellung, etliche Zeichnungen waren Mumien gewidmet.
Da hocken zwei Scheintote auf einer Parkbank und vor ihnen mehrere Läufer. Wortwörtlich kann ich den Spruch von dem einem Typen nicht mehr wiedergeben, den er zu seinem Nachbarn abließ, er ging ungefähr so: „Ich verstehe die heutige Jugend schon lange nicht mehr! Damals, in ihrem Alter, da bin ich nicht wie ein Blöder durch die Gegend gerannt, ich habe lieber gefickt!“
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(2) Was hat Onkel „WU“ mit dem Coronavirus zu tun?

Großvater, der sich bis dato nicht groß eingebracht hatte, erbat von seiner Tochter Bedenkzeit für mich.
Unter den Mitschülern gab es geteilte Meinungen, die einen mobbten mich noch mehr, andere hielten sich dafür etwas zurück, weil ich ja dann sowieso verschwinden würde.
Opa zog Erkundigungen ein, zwei- dreimal die Woche Training, zwischendurch immer wieder nach Hettstedt ins Hallenbad und an vielen Wochenenden Wettkämpfe!
Neben der Mutter meiner Schwester, hingen sich nun auch Lehrer mit hinein, vornweg der Idiot von Sportlehrer. Den konnte wieder Oma nicht verknusen, mit dem hatte sie sich angelegt, wegen einer Zensur die er mir vor längerer Zeit verpasste, wenngleich ich vom Schulsport befreit war. Obwohl Sport in den letzten beiden Stunden stattfand, musste ich die ganze Zeit dort herumhocken.
Weil mir dieser Unsinn gewaltig stank, ging´s statt dessen ein paarmal in Kino, was Zeck in der Schule hervorrief und noch mehr daheim. Die Alte schwor immer auf Stubenarrest, bei ihrer großen Dussligkeit schnallte sie überhaupt nicht, dass sie mir damit einen Gefallen tat. Spielkameraden hatte ich wegen ihrer dummroten Art nicht, dafür aber unendlich viele Bücher vom Opa.
Ach so, auf dem Abschlusszeugnis der dritten Klasse prangte eine 5! Meine Großmutter fand diese Reaktion nicht nur ungerecht sondern auch unverschämt, deshalb wollte Oma mein Einverständnis, weil sie beim Kreisschulrat etwas gegen die Note tun wollte. Es blieb letztlich bei der Zensur.
Sie musste einige Jahre auf ihre Rache warten. Sie kam, als der Genosse Schulrat begann die sexuellen Anmachen eines Lehrers, der Thälmann-Schule, zu deckeln. Da unternahm die alte Dame etwas und ließ sich vom Vater der betroffenen Tochter nach Berlin kutschieren, wollte als VdN-Rentnerin zum Genossen Ulbricht…
Berlin unternahm anschließend wirklich etwas.
Genosse W. wurde den Rest seines Lebens Staatsbürgerkundelehrer.
Der Tittentatscher kam lediglich an eine andere Schule, fuhr später aber doch ein, weil er kleinen Mädchen auf Klettergerüste half. Was in dem Drecknest fürchterliche Problem für seine Frau und die beiden Töchter hervorrief, die trotzdem nicht wegziehen wollten…
Witzigerweise ließ der Stabü-Lehrer dann meine Schwester in der 10. Klasse in seinem Fach durchrauschen. Muss dazu sagen, habe niemals vernommen, dass jemand wegen einer 5 zum Schulabschluss in dem Fach kleben blieb.
Unsere Wege kreuzten sich ebenso nochmal, zum Leidwesen meiner Mitschüler der Abi-Abendschulklasse, wurde er von mir grenzenlos vorgeführt. Der Depp versuchte irgendwann noch ein Brikett nachzulegen, weil ihm zu Ohren gekommen war, das ich meinen Platz des Abendschulkurses, einer Kungelei mit Glatze.L. und Spelli, meinem späteren Klassenlehrer, zu verdanken hatte… Weiterlesen

(1) Was hat Onkel „WU“ mit dem Coronavirus zu tun?

Nun wissen wieder nur ganz wenig Leute, wer mit Onkel „WU“ gemeint ist. So mancher der ostdeutschen Nachkriegsgeneration wird es noch wissen, vielleicht auch selbige Tatsache, dass man für die Verwendung jenes Kürzels in Teufels Küche kommen konnte. Für folgenden Vierzeiler gab es mit etwas Glück, lediglich einen Totensonntag in der Braunkohle!

Frau Wirtin hatte einen Sohn,
der war im Puff Kassierer,
dann ging er in die Sowjetunion
und ward später unser Führer!

Na, dämmert es endich, um wen es da geht?
Allerdings war er die schillerndste Figur des dreiblättrigen Führungskleeblattes der Zoffjetzone. In deren Gesamtheit, machten sich Teile des aufmüpfigen Volkes, zu denen auch jene gehörten, die mit geballten Fäusten in der Hosentasche herumliefen, den folgenden Reim: Spitzbart, Bauch und Brille, sind nicht des Volkes Wille!
Muss hier aber einwerfen, dass die Tarantel, für die entsprechende Verbreitung, große Anteile dafür in Anspruch nehmen konnte. Deshalb wurde der Besitz solch einer Publikation, auch mit mehreren Totensonntagen belohnt, allerdings nicht an der frischen Luft in Raßnitz oder Schwarze Pumpe!
– Vergangenen Freitag schenkte mir der grauhaarige Kiezwolf ein Büchlein über diesen Knaben, 1964 im unsäglichen Ostberliner Dietz Verlag herausgegeben.
Eins der üblichen Klitterungen, von denen Jahrzehnte später, sogar die Herausgebern nichts mehr wissen wollen. Ist halt das Schicksal der Führereliten, wobei dann sogar oft ihr Abgleiten in die Versenkung, mit der unbeantwortbaren Frage einher geht, wie war es eigentlich damals möglich, dass solch eine Arschgeigen auf diesen Posten gehievt wurde und von dort oben viele Jahre sein Unwesen treiben konnte…
Selbige Fragen kommen heutzutage, auch in sog. Demokraturen, immer früher auf´s Trapez. Damit hat es sich aber auch schon! Weiterlesen

Die Mentalität der Scheißpapiernomaden wurde abgeleuchtet!

Leere Regale im Supermarkt
Mit jener chinesischen Erfindung gab es ewig Probleme.
Im Osten wurde Zeitungspapier noch sehr lange einer anderen Form des Recyclings zugeführt.
Mit einem sehr scharfen Messer wurde dafür die sozialistische Lügenpresse in entsprechend genormte Stücken geschnitten.

Aus den anfänglichen 1970ern stammt der folgende Witz.
Während eines Roten Treffs, laberte der Parteisekretär ewig über Vorteile und Erfolge vom Aufbau des Sozialismus´.
Irgendwann ertönt aus der hinteren Reihe der Ruf: „Das ist ja alles ganz gut und schön, was ist aber mit Toilettenpapier?“
Der Redner überhört die Frage geflissentlich…
Kurz darauf von jemand anderem der Einwand: „Genosse! Beantworte doch mal die Frage! Wat issen nu mit Toilettenpapier?“
Der Parteinick schaut mit böser Mine in Richtung des neuerlichen Fragestellers!“
Die geschilderten Erfolge wurden immer mehr.
Sehr ungehalten kam von hinten die nochmalige Frage: „Mensch Jenosse! Sag doch endlich mal einen Ton dazu! Wat is nu mit Scheißpapier?“
Ob der nochmaligen Fragestellung brüllt der Agitator ins Rund: „Ach, leckt mich doch am Arsch!“
„Das ist aber keine korrekte Antwort auf unsere Frage, und außerdem wäre dies auch nur eine Zwischenlösung!“ Weiterlesen

„Die Einschränkungen sind Regeln, keine Empfehlungen“

Wegen der anhaltenden Coronakrise haben sich Bund und Länder auf einen Neunpunkteplan geeinigt. Kanzlerin Merkel mahnte anschließend, die Regelungen einzuhalten – andernfalls drohen Strafen.
So ganz stimmt es nicht, weil das Merkel ihren Laden nicht 100 pro im Griff hat. Herr Söder kann immer noch nichts mit dem Begriff Föderalismus anfangen. Wenn es ihm etwas nützt, dann gebärdet er sich als übergroßer Moralist und zeitweise kann man in ihm die Reinkarnation eines Hyperdemokraten vermuten. Hinzu kommt, das Kuschen seiner Kollegen in anderen Provinzen, garantieren ihm dadurch ein freies Schussfeld.
Zumindest hat Frau Kanzler einen Mehrpunkteplan vorgestellt, glaube neune sollen es sein, aber so halbseiden, allerdings mit imaginären Strafandrohungen, mit denen niemand etwas anfangen kann. Werden demnächst Delinquenten massenhaft, im entsprechenden Abstand an den Pranger gestellt? Oder werden öffentlich ausgepeitscht und müssen anschließend ihre schnöden Vergehen hundertfach niederschreiben?
Da war vor ein paar Jahrhunderte Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge, doch etwas anders drauf. Gut, er war ein Blaublüter und es geschah während der Aufklärungsära. Alles nun vollkommen bedeutungslos, weil Schnee (Nicht mit Koks verwechseln!) von gestern! Außerdem galt der Freiherr als geradlinig und kam deshalb, Zeit seines Lebens, ohne hartnäckiges Renegatentum aus.
Anfangs lässt Frau Kanzler ab: „Bitte ziehen Sie alle mit. Zeigen Sie Vernunft und Herz“, appellierte sie weiter. Das eigene Verhalten sei nun das wirksamste Mittel – ein Impfstoff gegen das Virus sei noch nicht gefunden.
Weshalb reiten eigentlich viele Para-Eksperten ewig auf dem nicht vorhandenen Impfstoff herum? Was soll der im Nachhinein eigentlich bewirken?
Im heutigen TAGESSPITZEL erhitzt sich Martenstein über leicht schräge Meinungen zum Virus, wobei alle etwas vergessen haben, wenn es ums Ableben im hohen Alter geht und betroffene Zeitgenossen oftmals schon out of order herum vegetieren, Ihr Ableben oftmals einer Erlösung gleichkommt, auf der anderen Seite, sie die Rentenkassen merklich entlasten können. Bin mit der Ansicht kein Maßstab, hatte ich doch gar nicht mit solchem Alter gerechnet, dass ich noch in den Genuss der Rente kommen würde. Hatte deshalb fast allen Papierkram, so wie ankam, gleich entsorgt. Aus meinen Ostzeiten gab es auch keine konkreten Belege…
Meine Lebenseinstellung kann doch als etwas anderes gelten, was ansonsten die Richtschnur vom Mainstream darstellt.
Kam mir morgen wieder in den Sinn, allerdings nur, weil ich es leid bin, auf allen Radiostationen ewig den Coro-Scheiß einzuziehen. Deshalb wurde mal wieder das Johannes Bargeld Radio aktiviert, im Zusammenhang mit der Info, dass Kenny Rogers nicht mehr einkaufen geht.
Da lief der Hit: Bull Rider und eine Zeile wurde dabei ewig wiederholt – Live fast, die young…
Als das eigentlich großes Problem in heutigen Tagen kann doch die Tatsachen gelten, dass die breite Masse immer Angst vorm Leben hatte, aber nebenher das Ende mehr oder weniger erfolgreich verdrängte. Aber nun aus heiterem Himmel, vom nahen Horizont die noch größerer Angst vor der Sense von Bruder Hein, sich momentan noch sehr sachte bemerkbar macht – wie nun damit umgehen? Wird sich sehr schnell wandeln und nicht so lahmarschig. Augenblicklich ist jeder erst mal damit beschäftigt, sich an den Sumpf der Endzeit zu gewöhnen, in dem wir nun herum waten und niemand weiß, wo er jetzt schlagartig die Zeit zum Verdrängen herbekommen kann… Weiterlesen