Nicht nur in Berlin – Schüler demonstrieren gegen Wehrdienst – „Sterben steht nicht auf dem Stundenplan“

Von Sprechchören bis zu Plakaten: Tausende Berliner Jugendliche zeigten, was sie von Krieg und Wehrpflicht halten.
Da sollen doch schon wieder junge Leute gelinkt werden!
Was dazu die Stare in Kameras plappern, nicht zum Aushalten. Permanent wird auch immerwäh­rend die wichtigste Herzallerliebste, sämtlicher brauchbaren Verbalhuren, die Namens Demokratie, dafür am wuscheligen Schopf herangezogen.
In solchen Momenten schaue man sich doch Mal die Konterfeis, sämtlicher Befürworter jener sinn­losen Aktionen an! Da werden heutzutage x-beliebige Bombardierungen zielgenau erledigt, von einzelnen Friedenskämpfern mit Spielkonsolen, die ihnen bereits aus Kindheitstagen bekannt sind. Wobei es absolut nicht auffällt, wenn sie IHRE FriedensMissionen, vollkommen relaxt, bekifft oder mit gepuderten Näschen ausführen…
Was jene neuerlich angedachten nostalgischen verteidigungspolitischen Aktionen für das ungeliebte Vater– bzw. Mutterland betreffen, kann man heutzutage doch auf wehrpflichtige Massen beruhigt verzichten.
Wobei sich deshalb auch niemand eine Birne machen muss, ob nun die optimal verursachten Kolla­teralschäden unter Zivilisten, an gerade neugeborenen Gören, bis hin zu Mumien kurz vor der Urne, irgendwie zu beliebigen Spezifizierungen des imaginären Völkerrechts führen könnten!


Will jetzt und hier, ein gewisses Zeitverständnis vergleichen!
Warum ich 13 Monate im Knast saß, war mir klar! Neben siebeneinhalb Monate U-Haft, davon viereinhalb in Einzelhaft, dazu gehören 5 Wochen im Ungarischen Staatsgefängnis ebenso, einem 5-Sterne-Knast für mich…
Lange vorher gab es in den siebeneinhalb Jahren, der Thälmann-Schule, einem früheres Kloster, in jenen Tagen beim Erleben von mehrheitlich dortiger Pädagochen, erstmals prägende Erfahrung mit Dummköpfen, Idioten und Sadisten…
Zu den uniformierten Tage kam es dann aber noch zu einer Steigerung, wobei man im ersten Se­mester begann, versuchsweise mit mir Fotze zuspielen. Was sich danach änderte, obwohl in mir kein Wandel eintrat, ließ man mich oftmals einfach links liegen…
Meine 18 Monate als Bereitschaftsbulle, empfand ich schon von Anfang an, als gestohlene Zeit!
Wegen gewisser Kalamität zu jenen Tagen, ging ich aber in die Annalen der Garnison ein. Dazu stand auch etwas in meiner Akte…
Gerade ein halbes Jahr 18, war ich deshalb das jüngste Schwein der 6. VP-Bereitschaft. Saß 21 Tage bei Vater Philipp ein, davon zweimal Fünf. Was nächtliche Ausnüchterungen betrafen, wurde mein Plan nicht erfüllt, denn ich kam nicht ganz auf 18 Einbuchtungen.
Allerdings genoss ich ein Privileg! Man schloss mich nämlich zweimal 3 Tage ein, während der ROTLICHTBESTRAHLUNG, wegen permanenter Störungen dieser idiotisch dummroten Happe­nings. Oftmals stellten sich die sog. Bestrafungen sogar als Glücksmomente dar, z.B. die nächtli­chen Verwahrungen, ganz zu schweigen, vom Einschluss anlässlich des Politunterrichtes…
Außerdem soll es nur bei mir vorgekommen sein, dass ich die letzten 3 Tage ebenso im Knast ver­brachte und dort erst 21:30 rauskam, damit ich am Entlassungstag noch den letzten Zug aus der Garnisonstadt erwischen konnte…
Was das wechselseitige Miteinander, zwischen Vorgesetzten und den Untergebenen betraf, wurde mir zugetragen, dass es unter dem Kaiser, der Wehrmacht und später keinen Unterschied gab, be­treffs der sog. dienstlichen Malaisen. Stellte auch immer wieder fest, wer sich entschlossen hatte, als toter Fisch im Strom mitzuschwimmen, hatte ganz schlechte Karten bei sadistisch veranlagten Idioten mit Sternchen auf den Epauletten…
Auf der anderen Seite wurden Staren, die sich menschlich verhielten, so manche recht nervenden Befindlichkeitsstörungen einfach übersehen. Ein Beispiel von meinem Zugführer des zweiten Semester´s. Der Genosse war in allen Lebenslagen ein Phänomen, kam spindeldürr daher, seine Schultern glichen dem Abstand zwischen den Augen eines Karpfens. Dies Ausbuchtungen an den Schenkeln seiner Stiefelhosen waren auch breiter als sein Kreuz. Der Schefff war mit einer Lehrerin verheiratet, konnte bei Zeitungsschauen ausgesprochen gut und fliesend lesen, aber…
Ein ewiges Bonmont von ihm lautete öfters, wenn mal wieder etwas schräg lief: Wennzens sie die Befehl nicht ausführen, dann sehen wir uns bei die Ko-Chef wieder – usw. usf.
Leute, es war absolut unmöglich, sich den verdammt vielen strunzdoofen Ereignisse, die einen oft­mals vollkommen ungewollt touchierten, ohne Schaden zu entfleuchen…
Letztens vernahm ich aus dem digitalisierten Äther etwas aus dem Hause, vom Wehrbeauftragten, mir ist vollkommen unbekannt, was überhaupt der Dienstauftrag jener Nase sein soll. Jedenfalls ging es irgendwie um sexistische Vorfälle, wozu sich wichtigtuerische Männchen und Weibchen äußern durften. Da waren Figuren beider Geschlechter darunter, wo mir nach deren Geplapper der Verdacht aufkam, für diese unbedarften Leutchen, musste Y-Tours nach moralischen Vorgaben einer Anstandsschule funktionieren…
Nebenbei, aus solchen gutmenschelnden Rudel kommen jene Eksperten*INNERINNEN usw. u.ä., welche den jungen Leuten einen demokraturischen Dienst an der Waffe schmackhaft machen sollen.
Wobei sie in den ersten Tagen lernen müssen, irgendwo aufgereiht stramm stehen müssen und sich dabei kein Glied rühren darf, auch wenn der Himmel voller Fotzen hängt! Ihnen dabei eingetrichtert wird, die nächste Zeit nur nach Dienstvorschriften zu funktionieren und nebenbei verinnerlichen müssen, das ab jetzt, die Knarre ihre Baut ist!
…Höre hier auf, mich über den Haufen zu echauffieren, wo letztlich alles abseits jeglicher Normali­tät abläuft, diese Ansicht teilen allerdings die sog. Vorgesetzten nicht!
Ganz einfach, warum dem so ist. Frei nach Franz Werfel, der jene Erkenntnis allerdings auf Beamte münzte. Wobei ich in der ausgeprägten Mentalität eines entsprechenden Wichtigtuer mit Sternchen auf seinen Epauletten, keinen Unterschied erkennen konnte: Das Wesen eines farblosen Vorgesetz­ten besteht ja gerade darin, dass er ohne jeglichen Charakter den jeweiligen Vorgesetzten Spiegelt!
Hier noch etwas, wo es auch noch um das sehr augenfällige Geflecht von sexueller Begehrlichkeit, von zwei recht jungen Damen und ihrer Beute geht.
Wenn man nämlich irgendwann in der gesamten Monotonie, der ewig anstehend Langeweile unter den zusätzlichen Machenschaften der Fuchteln seiner übergeordneten Figuren nicht Obacht gibt, ist es möglich, irgendwann für den Rest des irdischen Daseins aus der Bahn zu driften.
Fand es immer bezeichnend, wenn ich jene beginnenden Abstiege in meiner Umgebung registrieren durfte, gerade bei Zeitgenossen, die mir eigentlich ganz normal vorkamen…
Frappierender weise, waren die entsprechenden Jungs hinterher meistens wie verwandelt, wenn sie auf derart Therapie, volltrunken bestanden. Um wochenlang ertragene psychische Belastungen auf kurze Sicht etwas zu egalisieren, weil sie sich endlich mal wieder sexuell ausgeschissen hatten…

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