Archiv für den Monat: Mai 2012

BERLIN macht es vor!

– Es ist wirklich keine Kunst, milliardenschwere Luftschlösser in den Sand zusetzen, wenn man die richtigen Leute dafür besitzt!
…WIR haben so viele davon, dass WIR sogar einige davon abgeben könnten, ohne weiteren Schaden anzurichten…
Sie müssten lediglich äußern, in welcher Farbe Sie Sie haben wollen!
Es wird wesentlich preiswerter, wenn sie mindestens zwei von einer Fraktion erstehen, den dritten gibt es gratis von der Konkurrenz dazu!
Dafür würden WIR sogar unkonvertierbare Neo-Drachmen akzeptieren!
Nur den Mehdorn gibt’s nicht mal für umsonst! UNSER ehemaliges Bahnschefffchen bleibt hier, denn dieser Erdnuckel ist immer so lustichhhhhh!

Was UNSERE Staatsoper betraf, kokettierte letzten Freitag die Berliner ScheffPräsidnetenOberSenatsbaudirektorin Regula Lüscher, dass der Kostenrahmen trotz der Verzögerung nicht überschritten werde… (Nette Leutchen ihres Schlages findet man hier ebenso wie Sand in den Brandenburgischen Urstromtälern, da muss man doch Berliner Seilschaften nicht bis zu den Eidgenossen ausdehnen und von dort auch noch jemand importieren…)
Wenn Frau Lusche ihre Sozialisation in der UdSSR oder in der Zone genossen hätte, käme in mir sogar eine ganz leichte Anwandlung von Verständnis auf. Klar die Genossin könnte damit meinen, dass die Jungs und Mädels sich auf der Baustelle monatelangen Subotniks hingeben würden, verbunden mit dem ganzen nostalgischen Schmus aus kommunistischen Tagen – sozialistischen Wettbewerben, „Roten Treffs“, Brigadetagebüchern, Wanderfahnen und Pokalen, vielen Urkunden nebst dem dazugehörigen Blech und den vielen Blicken in die Sonne…
Logisch, dann würde nix teurer werden, im Gegenteil, viele hunderttausende us kämen außerplanmäßig an Spendengeldern zusammen für Nordkorea, Syrien, Kuba und für die dortige Kaffeekasse in Guantanamo…
Aha, eine gewisse Frau Grütters (mir ist die Tante bekannt) warnt vor Mehrkosten bei der SOS (Staatsoper-Sanierung) in Berlin, sie warnt lediglich und konnte nebenher auch keinen Plan aus dem Ärmel zaubern – vielleicht sollte Madame unbedingt Verbindung zu Egon Olsen aufnehmen!
Ganz weit hinten kräht Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller im Interview: „Hurra hier ist ein Gegenbeispiel!“
„Die Avus wird überpünktlich fertig.“
Wie das letztlich endet, ist mir vollkommen klar – da wird es anschließend auch zu einer speziellen Berliner Krönung kommen.
Im Grunewalder Buschfunk munkelt man von einer vorzeitigen „Planübererfüllung“ – sechs Monate früher wird die Piste vorgeführt.
Dann aber: …nach einem dreiviertel Jahr wird sich der hastig aufgetragen Bitumenpfusch häuten und alles beginnt von vorn…
Wenn es schließlich zur zweiten AVUS-Neueröffnung kommt, besteht die berechtigte Hoffnung was UNSERE Staatsoper angeht, dass jemand auf die Idee kam, das Teil abzureißen, anschließend eine Dependance von Konopke dort zu etablieren – mit Biofraß aus allen Frauen und Herrenländern…
Warum scheitert Berlin als Bauherr immer wieder an Großprojekten, wie jetzt am Flughafen oder an der Staatsoper? Preiswert und pünktlich geht offenbar nicht.
Der pauschale Vorwurf stimmt so nicht. Eine Verzögerung wie beim Flughafen und der Oper ist schlimm, aber gerade bei Großprojekten nicht immer vermeidbar. Zumal die Holzfunde 17 Meter unter der Oper nicht vorhersehbar waren.

Fast anderthalb Jahrhunderte nach der Eröffnung des Opernhauses, wurde auf Anweisung von Paul Wallot auf selbige Bauweise zurückgegriffen, was eigentlich bekannt sein sollte…
Hier möchte ich alles etwas abkürzen.
Egal wo man hinhört, da dürfen sich „Stararschitekten“  versuchen, besonders in der ehemaligen Reichshauptstadt, da und dort und dort und da und sonst wo und wo sonst?
Hier schaue man z. B. auf den Hauptbahnhof, die Bedarfshaltestelle „Südkreuz“!
Was bin ich froh, dass man bisher noch niemand an die Verkleidung der Gleise vom „Gesundbrunnen“ gelassen hat!
Fast wäre mir die inflationären Etablierung von Stätten der „Mahnung“ und „Erinnerung“ abhanden gekommen…
Überall durften „Stare“ frickeln!
Weshalb kam eigentlich in den ganzen Jahren niemals jemand auf die Idee, für bedeutsame Baustellen einfach nur „Architekten“ einzustellen?
Das wäre doch mal ganz was Neues!

phoenix – PRESSEPORTAL

Freitag, 08. Juni 2012, 20.15 Uhr
20.15 Uhr Morgenland (1/3): Ein Prophet verändert die Welt

Eine witzige Dokumentation über den Propheten der MuselmanenInnen.
Mich persönlich nerven die zwischendurch eingespielten Szenen, diese Masche der Historieninterpretation schwappte vor einigen Jahrzehnten aus Amiland herüber. Was dortige Pücholochen ausbaldowerten, muss folglich als das NonPlusUltra für den Rest der Welt gelten!
Offensichtlich brauchen US-Amerikaner jene Mickey-Mouse-Filmchen für ihr Geschichtsverständnis, weil die breite, dröge Masse nicht in der Lage scheint, kontinuierlich aneinandergereihtes Faktenwissen  zu begreifen. Was mit der täglichen Reizüberflutung von vollkommen unwesentlichen Information der verbalen und visuellen Art einhergeht.
Dem unermüdlichen Einsatz vom Herr Guido Knopp verdanken wir ebendiese Herangehensweise an geschichtliche Betrachtungen, die ich verdammt infantil finde.
Nach meinen privaten Recherchen, bei denen ich „politisch“ interessierte Bekannte aushorchte, die laut eigener Aussagen – nicht über tiefgründigeres Faktenwissen verfügen – aber vorgaben solche Schmonzetten bereits gesehen zu haben und bei denen mich interessierte, was über bestimmte Themen nebst deren schauspielerischen Ausdrucksformen noch vorhanden war, wurden meine Vorurteile betreffs solcher Geschichtsvermittlung bestätigt.
Bei allen blieben geschauspielerte Darstellungen eher haften, denn der eigentlich damit verknüpften Informationen, denen sie faktisch Nachdruck verleihen sollten. Noch anders ausgedrückt, was als Katalysator zum besseren Verständnis gedacht war, wird dem Anspruch noch nicht mal ansatzweise gerecht.
Wer nun meint, damit klaffende Geschichtslücken seines bisherigen Daseins schließen zu können, der befindet sich weiterhin auf dem Holzweg…

Morgenland 1 – Ein „Prophet“ verändert die Welt usw.

Kleena Nachtrag vom verjangenen Sonntach

Inne sexten Jahreszeit is imma da Fastnachttag vonne Kulturen
Über den sonntäglichen Karneval will icke mich nicht weita auslassen, alladings jab et wejen de Sonne een Haufen Tittenbonusse…Untitled
Warum allerdings die orangefarbene Revolutionäre so eintönig nach Krishna riefen, det vastand icke jar nich. Icke dachte immer, det deren Scheffffin Timoschenko heeßt…

Vor 74 Jahren kam der spätere SKA-Schefff zur Welt

Schon ein Weilchen her, als in Kinston, Jamaika, am 28. Mai 1938 ein Bube namens Cecil Bustamante Campbell das Licht der dortigen Welt erblickte.
Später nannte der Knabe sich einfach nur: Prince Buster und wurde mit seinem Musikstil, dem Ska, Wegbereiter für Leute (Es handelt sich dabei um eine wirklich klitzekleine Auswahl!) wie Desmond Dekker, Burning Spear, Jimmy Cliff, Peter Tosh und natürlich Bob Marley! Deren Mucken liefen ab der ´70er Jahre unter der Bezeichnung: „Roots-Reggae“ – ein Konglomerat aus Ska, Rocksteady und natürlich den Einflüssen vom afrikanischen Subkontinent…
Fast alle Bands von Rang und Namen kupferten während ihrer Karrieren, mit mehr oder weniger großem Erfolg, bei den vorher genannten auch mal ab.
Schon witzig, was da manchmal für Variationen entstanden.
Hier z. B. „Johnny B. Good“ vom Meister persönlich, allerdings klingt der Sound so, als ob eine Zicke in den Melkeimer scheißt – dafür kann man Chucks berühmten Duckwalk bestaunen.
Peter Tosh interpretierte JBG folgendermaßen.
Eine witzige Metamorphose erfuhr „It´s all over now“* von Womack&Womack (Was ich in seiner Urform nicht fand!), bei den Stones hörte es sich so an! Als Reggae gab es von einem Weißbrot jene gelungene Einspielung!

*Ohne einen Meineid zu gabeln. Es existierte auf UNSERER Erdenscheibe nur eine Band, die nach den Stones das Liedchen so gekonnt interpretierten und dieses Tanzmusikorchester stammte aus Sangerhausen!
In dem Zusammenhang wandle ich einen Spruch von Ringo Starr ab, selbiger betraf John Lennon und einer Reunion der „Beatles“…
Solange wie Ali tot ist, gibt es keinen Auferstehung der „berühmten“ SOUNDS!

Holunderblüten aus dem Speckgürtel

Am vergangenen Mittwoch begab ich mich, wegen Holunderblüten, an meine alten Stellen am westlichen Speckgürtel, zwischen Brieselang und Schönwalde/Glien.
Stellte aber fest, dass die Natur gegenüber den anderen Jahren wiedermal mehrere Tage zurück lag.
2011 wurde auf Hollerzeugs verzichtet, da wir zu Hause endlich mal die ganzen Reste vernichteten.
Innerhalb von 24 Monaten hatte die Natur sich den sehr breiten Weg zurückerobert (Sukzession!) – Untitledbis zur Höhe von 160 cm wuchsen dort Schierling, Disteln und Brennesseln. Was sich als prickeln herausstellte – wegen umherrennender Holzböcke steckten meine Hufen zwar in Gummistiefeln, allerdings waren meine Arme idiotischerweise relativ frei, wegen sehr kurzer Ärmel…
Hoffte, dass die Eichenprozessionsspinner noch pennten.
Kämpfte mich vorsichtig durch vielleicht 30 Meter Urwald, weil genau auf der anschließenden Lichtung zwei riesige Holunderbüsche stehen und dort seit vielen Jahren ein alter Bekannter von mir hockte. Diesmal positionierte ich meine Kamera lange vorher.
Unverhofft in dreifacher Ausführung, dann ein Elektrozaun vor mir, voll Power auf allen Drähten.
Kroch durch und sah die Bescherung! Beide Büsche maschinell total verunstaltet, die gesamte Wiese getrimmt – der riesige Bubo bubo war verschwunden.
In den Endneunzigern sah es hier noch ganz anders aus und ein Bambi verpasste mir dort einen Todesschrecken. Pirschte damals auch sehr vorsichtig mit Kamera in Richtung Eule, als einen Meter vor mir plötzlich solch Rehgetier lotrecht aufsprang, bestimmt 2 Meter aus dem Stand und es raste vollkommen wirr mit riesigen Hüpfern ins Dickicht…
Zwar erschrak das gigantische Federvieh ebenso, blieb aber hocken, allerdings gelang mir kein verwertbares Photo…
Dann knallte es – wie letztens in der Memminger Schule – ich ward auf einen Ast gelatscht, da stieg vielleicht 30 Meter gerade zu, majestätisch und meckernd der Greifvogel auf.
Machte noch einige Knipsereien von total versponnenen Büschen, nebenbei wurde registriert, dass es nirgendwo Spuren von Wild gab, keine Sassen und auch keine Suhlen von Schweinen.
Fuhr anschließend 200 Meter weiter und sah weshalb. Bis zum Horizont präsentierten sich alle ehemaligen Felder elektrisch eingezäunt, nebst kleiner Unterstände. Familie Neureich konnte jetzt überall für ihre schauderhaften Ableger beliebig viele Zossen parken…
Positiv gesehen ist nebenbei der Effekt, dass es in Berlin wieder mehr Pferdemetzger gibt und die Fleischpreise etwas gesunken sind…
Überall im Speckgürtel schossen in den letzten Jahren jene Pferdecamps aus dem Boden. Sie verbreiten sich pestilenzähnlich, wie Raps- oder Maisfelder wegen „nachwachsender Rohstoffe“, „Solargärten“ und Windparks gleichermaßen – wg. märchenhafter Renditen.
Seit Tagen plappern Hinterbänkler, Probierpolitiker, Lobbyisten, Schnacker und sonst welche Spökenkieker nur noch von den zu schaffenden Leitungen für Elektroenergie, vom hohen Norden in den tiefen Süden – weshalb überhaupt?
Hinzu kam letztens die Meldung, dass in Deutschland noch nie soviel Energie mit Hilfe von Windkraft und Photovoltaik erzeugt wurde wie in den vergangenen Tagen.
Wenn das nichts ist!
Ist doch geil – oder?
Da produzierten solche Anlagen massenhaft Elektrizität, die überhaupt niemand benötigt, die auch vollkommen sinnlos daherkommt, weil man sie nicht speichern kann…
Allerdings locken sagenhafte Gewinnspannen beim Neubau von Elektroleitungen kreuz und quer durch die Republik, aus Sicherheitsgründen müssen solche Anlagen auch doppelt und dreifach ausgelegt werden!
Vielleicht müssen WIR mal einen Versuch starten, wie weiland die pfiffigen Bürger in Schilda!
Warum soll diese Geschichte, die damals mit Licht gelang, nicht auch für Elektronen möglich sein?
Natürlich muss es nur alles im größeren Maßstab angegangen werden!
Für das Einfangen vom Lichtes brauchten sie damals nur Säcke…
Gut, dann sollten es heute Container sein!

Holunderblütensirup
– Unter Rezepte sind noch mehr Hinweise zur Verarbeitung von Hollerblüten angenagelt.

GMX war dabei

Diener des Papstes festgenommen – Verdacht auf Verrat
Wie ich aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, handelt es sich um einen multiplen Aufklärer. Der neugierige Herr soll für fünf Auftraggeber seine Lauscher und die entzündeten Äuglein aufgesperrt haben.
Seine Auftraggeber waren Gianluigi Nuzzi, Kim Yŏng-so-wie-noch, Genossin Margot Honecker, UNSER gütiger Maḥmūd Aḥmadī-Nežād und der liebe Herrgott…
Kann mir gut vorstellen, Benedikt XVI. ist sehr knauserig. Kein Wunder, soll er doch seine Leute vernünftig bezahlen. Das Gehalt vom Butler wird so gering sein, dass damit noch nicht mal ein Schäferviertelstündchen in einem Mittelklasse-Bordell finanziert werden kann…
…aber da wäre ja noch das kostenlose Frischfleisch Weiterlesen

Robert Allen Zimmerman – vollendet heute sein 71stes Lebensjahr!

Nun geht der Schefff auch hart auf die 80 zu, allerdings steht er an seinem 72sten Geburtstag noch auf einer der untersten Stufen – but the time flies.
Als ich den Herren Anfang der 60ger registrierte, erinnerte mich seine Stimme leicht an Frau Elster,
das Gitarrenspiel noch etwas ans Gesschrammel am Lagerfeuer. Dies kam mir beliebig vor, zumal  sich im Osten diese Mucken mit Konzertgitarren als staatstragende Singebewegungen etablierten.
Registrierte aber recht schnell, dass dieser Typ nur von ganz besonderen Leuten gemocht wurde.
Die Musikszene änderte sich 1964/65 mit einem Schlag, dabei kam es aber auch darauf an, wo man sich mehr hin orientierte, auf Amiland oder UK. Western- unf Folkmusik waren halt ganz weit im Westen angesiedelt – hinter dem großen Teich.
Skandinavische Radiostationen (Zu jenen Tagen hing ich in Warnemünde rum) orientierten sich an den Highlights beider Gestaden des Atlantiks, ebenso hatte die Macher von RFE mitunter ein Gespür für die Bedürfnisse der „verdorbenen Jugend in der Ostzone*
In diesen wilden Zeiten überschäumender Macharten von Popmusik, stach im Spätsommer ´65 Bob Dylan mit seinem: LIKE A ROLLING STONE vollkommen aus dem Mainstream heraus, wobei auch im Osten Purist ausflippten. Meiner Wenigkeit gefiel Dylans Wechsel ausgesprochen gut, außerdem hatte es auch bei mir einen recht schnellen Wandel gegeben, was meinen Musikgeschmack betraf. Ein halben Jahr vorher, zum Ende der 10. Klasse hin, nahm ich bei dem bescheuerten Aufsatzthema – „Mein Vorbild“ – zum Leidwesen vom alten S. – Elvis Presley. In den beiden Unterrichtsstunden strahlte er mich immer wie ein Honigkuchenpferd, wegen meiner emsigen Schreiberei…**
Tiefgründiger kam ich bei der Truppe mit den Texten von Dylan in Verbindung, bei dem größten Fan dieses Folkbarden der mir im Osten je über den Weg lief, mein Spezi wollte anschließend Englisch studieren und dann abhauen…
Am meisten fasziniert mich während dieser Scheißtage die Übersetzung von „The Times They Are a-Changin’“…
Was an westlicher Musik im Osten herausgekommen war, diese Scheiben lagen zu Hause herum, auch Dylan, obwohl ich gar keinen Plattenspieler besaß. Allerdings befand sich in Omas Radiomöbel solch ein Teil, wovon ich allerdings fast keinen Gebrauch machte.
Bob Dylan gehört zu den Größen neben „Cash“ und den „Stones“, die ich mir am meisten einzog, mit allen Höhen und Tiefen die den Leuten manchmal anhafteten…
Zwei richtige Scheißkonzerte waren jene, im einen versuchte er sich als esoterisch angehauchter Himmelskomiker mit sehr schrägem Sendungsbewusstsein, dann folgte noch eine Mucke, als er meinte auf Marleys Pisse Kahn fahren zu müssen…
-In knapp zwei Monaten, am 2. July, tritt er wieder in der Spandauer Zitadelle auf!
-Hoffentlich klappt es bald auch mal mit diesem Keks oder was das für ein Literaturpreis ist, der da aus Stockholm stammt, schließlich ist die Zeit dafür reif und es sollte vor seinem endgültigen Meeting mit den vielen anderen Größen des Showbiz geschehen.
Diese Befürchtung hegte Bob nach einer schweren Erkrankung im Jahr ’97 schon mal, als er erklärte, er sei „unterwegs gewesen, Elvis zu treffen“…
Eigentlich ist er fast sein ganzes Leben integer umhergewandert – dass er zwischendurch Knete in Aktien der Dow Chemical Compny anlegte, haben sowieso alle vergessen…
¡¡¡Also Bob! Halte weiterhin Deine Löffel steif!!! Weiterlesen

VERSCHIEDENES u.a.

Früher existierten in fast allen Zeitschriften eine Rubrik – VERSCHIEDENES – die konnte man immer auf der letzten Seite finden.
In meiner kalten Heimat war dies ebenso Usus, ich spreche von der verblassenden Ulbricht-Ära, dort hieß jene Seite der SED-Bezirkspostille „Die Frechheit“, allerdings: „Volkskorrespondenten berichten“ (oder so ähnlich). In diese Kategorie wurden Pausenfüller geschoben, Belanglosigkeiten die niemanden interessierten, oft verzapft von ideologisch 104%igen Flachzangen, aber letztlich das Blatt für den Druck komplettierten…
Für mich ist diese Tradition immer noch existent, weil ich ja eine Gazette von hinten beginne…
Letztlich liegt wieder alles im Sinne des Betrachters.
Es torkeln bestimmt ein Haufen Zeitgenossen durch unsere Weltgeschichte, die der landläufigen Betrachtungsweise anhängen, was auf der ersten Seite erscheint ist ganz, ganz wichtig.
Vielleicht resultiert der Trugschluss von der Übergröße aller Titelzeilen her.
Wen interessiert überhaupt noch die unendliche Geschichte vom künftigen Luftverkehrszentrum?
Ist doch klar wie dicke Kloßbrühe, mit den Notwahrheiten wird es sich noch Jahre hinziehen, auch viele Jahre nach der eventuellen Eröffnung, die ja noch in diesem Jahrzehnt über die Bühne gehen soll. Deshalb kann der Artikel ohne weiteres unter Ulk verbucht werden, zumindest sollte er mit seiner Wertigkeit auf die Stufe einer Meldung der halbamtlichen Nachrichtenagentur Xinhua (chinesisch 新華通訊社) gesetzt werden, in der es heißt, dass auf dem Tian’anmen-Platz zwei Radfahrer zusammenprallten und anschließend mit angespitzten Essstäbchen aufeinander losgingen.
Warum wird eigentlich niemanden zugetraut endlich mal einen Schlussstrich unter all die stinkenden Verschleierungstaktiken und Schönfärbereien zuziehen?
Was wäre denn, wenn ganz bestimmte Kreise aus Amiland als Rechtshelfer und Aufklärer herangezogen würden?
Mir fallen da „Gesprächstherapeuten“ in einer landschaftlich sehr schönen Ecke UNSERER Erdenscheibe ein – auf Bahía de Guantánamo.
Um weiteren Unbill von SteuerzahlerInnen fernzuhalten, sollten vielleicht mal Überlegungen in jene Richtung getätigt werden. Die 100%ige Auslastung einer Boeing 747 könnten für mein daher halten ausreichend Platz bieten für alle verantwortlichen Stare der oberen Garnitur, ein 7tägiges Frage-Antwort-Event – all inclusive – müsste eigentlich ausreichen um en détail Aufklärung zu erwirken… Weiterlesen

„Tittenbonus“

Mir ist dieser Begriff seit ca. 20 Jahren geläufig.
Muss aber dazu bemerken, mich hat er noch nie tangiert und ich finde ihn nach wie vor witzig.
Kurz und prägnant bringt er eine merkwürdige, gesellschaftliche Betrachtungsweise auf den Punkt – nämlich eine ganz bestimmte, jene mit Feigenblatt behaftete Quotenregelung von GutmenschenInnen, die sich irgendwann mal mit dem Virus der politischen Korrektheit infiziert haben…
Will hier aber nicht noch eine Steigerung reinbringen, auf Grund deren Tatsache zwei Kumpel ihre zugesagten Jobs (Anfang der 90ziger) bei Senatens in den Schornstein schrieben…

Milena Glimbovski ist auf den „Tittenbonus“ vielleicht nicht angewiesen, manchmal genügt ja auch ein Migrationshintergrund in der dritten oder vierten Generation…
Es ehrt Milena, dass sie zu den Piraten ging, denn jener Kleingartenverein hat noch viel nachzuholen. Bei den Chlorophyllmarxisten dauerte es keine 30 Jahre um den Anschluss an die sog. „etablierten Parteien“ zu bekommen, was das Kopieren pseudo-demokratischer Auswüchse betraf, allerdings unterliefen die „Linken“ bereits diese Zeitspanne… Weiterlesen