Archiv für den Monat: September 2012

Wo soll ich hier etwas positivieren können ?

Heute kam von der Spardose ein Schrieb – alles wird demnächst besser, schöner, bunter, voller Vorteile – natürlich nur für mich!


Iiiiigittttt.
…ab dem 1. 1. 2013 bieten vor dem dem Hintergrund unserer Optimierung unserer Produktpalette das von Ihnen genutzte Girokonto nicht mehr an. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.
Dafür könnte ich Mister Unbekannt in seine Eier latschen, wegen des zu erwartenden Verständnisses…
Mache ich aber nicht, weil seit einiger Zeit zwei kostengünstigere Konditionsmodelle auf dem Schnäppchentisch – wie bei RUDIS RESTERAMPE – offeriert werden.
8 Wochen hätte ich sogar Zeit, zwischen Pest und Cholera zu wählen.
Als Kirchenaustreter danke ich meinem verblichenen Gott!
(Viele Jahre nach dem Anschluss erfuhr ich durch Stasi-Methoden, von konfessionellen Bürokraten, dass man mich als Frischling bereits traumatisiert hatte.)
Informationen über das neue Girokonto Comfort (Früher wurde Comfort mit „K“ geschrieben, da war außerdem Komfort noch Komfort – in Ost und West – in fast allen Lebenslagen!)
Heute habe ich „Comfort“ und weiß mit der großen Güte überhaupt nichts mehr anzufangen und dies hat absolut nichts mit meinem Alter zu tun!
FRÜHER muss ich nochmals benutzen, meine damit nicht die Zeiten unter Herrn Kaiser oder Adolf dem Gütigen.
Neeee!
Frühere Westzeiten, so ab Mitte ´76, da wurde jeder Wisch der Spardose von dem Knecht am Tresen unterzeichnet, mit dem ich so manches mal auch Auge um Auge konferieren durfte.
Heute werde ich vom Bildschirm aus begrüßt und unter den tausendfachen Kopien prangt: Heinz Helmut Müller (Meinen Vornamen finde ich schon Scheiße, aber He-He, na ich weiß nicht.) der froh sein kann, dass er nicht Meier heißt. Trotzdem hat Ihmchen es schon bis zum Abteilungsleiter geschafft. Über seinem Spannemann auf dem Schrieb will ich nicht groß etwas ablassen. Meiner Ansicht nach (als Westentaschen-Graphologe), hätte der sich bei mir bis kurz vor der Pension als Hauptpräsidentenoberscheffportier bewähren dürfen und dort mit seinem Titel – Produktmanager – alte Omis bezirzen können.
Zumindest müsste es fast allen Ostlern aufgegangen sein, wegen des 40-jährigen Vorlaufs, dass die
Funktion der Parteisekretäre hier im Westen BWL-ler oder Produktmanager übernahmen und die haben wie damals – eins sehr viel – nämlich wenig Ahnung.
Und da soll ich mir nicht verscheißert vorkommen?

Man müsste wesentliche mehr Alltäglichkeiten positiv betrachten

Eigentlich wollte ich warten bis dieser Anfall vorüber war, versuche nun doch mal dem Blick durch eine rosarote Brille.
Beginne mit der heutige Aussage von Frau Kanzler (CeDeU) im Gorleben-Untersuchungsausschuss zur möglichen „Weitererkundung“ des mittlerweile total durchlöcherten Salzstockes bei Gorlebens als Standort für ein Atommüll-Endlager.
…Sie könne nicht verstehen, warum man einen Standort, den man schon lange erkundet habe, nicht mal zu Ende erkunde, hatte Merkel am Donnerstag zum Ende der fast fünfstündigen Befragung gesagt.
Hört, hört! In den Anfängen als junge gut funktionierende Renommier-Ostlerin (Kohl: Mein Mädchen!) bereits in einer Funktion, für die jeder x-beliebigen Emigrantin aus dem Kosovo ausgereicht hätte, wollte sie noch etwas zu Ende bringen – wie in alten Zeiten. Zwar in einer politischen Funktion für das Selbstbewusstsein, sonst lediglich Spielball von anderen Interessengruppen.
Letztendlich war dies der größte Fehler von Birne, denn in dieser Zeit konnte sie im Untergrund ihre Seilschaften häkeln…
Bei einigen Politsensibelchen hat sie am Morgen für Verwirrung gesorgt. Weshalb denn, nur weil sie fast fünf Stunden redete und nichts sagte? Entspricht doch ihrer altbekannte Geisteshaltung, ich fand es ganz toll, man brauchte sich auf keine Überraschungen einzustellen…
Und jetzt kommt das Positive an der ganzen Situation!
Fünf Stunden konnte Änschie mal keinen Schaden anrichten!!! Weiterlesen

Entwarnung nach Bombendrohung an Erfurter Schule

Was kann man eigentlich vorbeugend gegen solche „Jokes“ unternehmen?
24stündige Bewachung dieser „Bildungstempel“, Umzäunung mit NATO-Draht, Lichtschranken, Wachtürme, scharfe Hunde an Laufleinen, eine Stunde vor Schulbeginn antreten und rigide Kontrollen durch Wachschutz!
Konservative Schulmaterialien und Kommunikationsprothesen werden verboten, erlaubt sind dann nur noch Ipads.
Direktoren und Sekretärinnen bekommen für den Festnetzanschluss streng geheime, mindestens 16stellige Nummern, deren Kombinationen nur den Vertrauenslehrern eines Jahrgangs und dem Schulpücholochen bekannt sind…
Wollte bestimmt jemand nur eine Klassenarbeit etwas verschieben und die Medien reagieren sofort hysterisch. Gab es doch in anderen Situationen bereits öfters, bei Leuten die ihren Zug nicht pünktlich erreichen konnten oder mehrfach bereits ähnliche Anrufe, um den Start von Passagierjets hinauszuzögern.
Solche Reaktionen sind letztendlich nur Belege für bereits langanhaltende Erkrankungen von  Teilen UNSERER Gesellschaft – beschönigend heißt es anschließend sofort, dass es sich wiedermal um einen Einzelfall handelte. Nichts gegen einzuwenden, wenn man lediglich alles auf den gerade anstehenden Tatort fokussiert…
Diesen Makel hat die breite Masse aber immer noch nicht registriert, weil sie trotz des abklingenden Konsumrausches weiterhin mit viel Lustgewinn dem materiellen Ersatz frönt wie eh und je, wobei das störende Drumherum geflissentlich ignoriert wird.
Nach dem bald anstehenden Erwachen will natürlich wieder keiner etwas gewusst haben und Schuld daran haben üblicherweise auch nur die andern…
Um auf Erfurt zurückzukommen, dort laufen wenigstens Leute herum, denen man schon gewisse Routine nachsagen könnte – was die Räumung einer Schule betrifft…

Auch heute: „Im Westen nichts Neues…“

Wieder typisch, jede Scheiße wird in der Mediathek versenkt, dieser wiederholte Beitrag natürlich nicht. Hinzu kommt auch, viele interessante Sendungen laufen entweder nach der Geisterstunde oder um die Mittagszeit, wenn Heinz und Gabi Mustermann, ebenso Millionen anderen sich für das Steueraufkommen irgendwo prostituieren müssen.
Vielleicht taucht er doch irgendwann mal in einer Mediathek der öffentlichen Anstalten auf.
Merkwürdig fand ich den Satz in der Vorschau, der da lautet: …Die Krise des Euro ist eine Geschichte von Betrug und Selbstbetrug – aller Mitglieder, auch der Deutschen.
Im Bericht wird belegt, dass es Probierpolitiker aus Deutschland (und nicht die Deutschen!) und Frankreich waren, die den Karren angeschoben haben, der schließlich im Sumpf landete und wie es aussieht, dort auch verrotten wird.
Nach der restliche Tagesschau gings mal zum ZDF:  Der Erste Weltkrieg – Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.
Weshalb werden wir eigentlich immer mehr mit diesen geklitterten Micky-Maus-Geschichtsinterpretationen zugeschüttet? Und ausgerechnet der ZDF-Geschichtsexperte Guido Knopp musste wieder ran, hätte man diesen Schnacker nicht „Wetten, dass..?“ aufs Ohr drücken können? (Hätte nur gefehlt, dass G. auf eine ähnliches Idee im Vorspann gekommen wäre, wie weiland Edgar Wallace oder Alfred Hitcock.)
Wenn Herr K. im nächsten Jahr in Rente geht(?!), muss er sich aber ran halten, um auch noch die letzten Leute zu verprellen mit etwas Interesse an Geschichte…
Was sollen überhaupt diese absurd kolorierten Sequenzen, etwa bei den jüngeren Zuschauer Assoziationen zu „Counter-Strike“ erwecken? Außerdem kamen mir die Briefträger und alle schlecht gespielten Witwen schon bekannt vor.
Bis auf eine Rauchpause, zog ich den ganzen World-War-Comic rein, allerdings würde mich schon interessieren, was die alles bedeuten soll.
Sicher ein ausgeklügeltes Teamwork von Sozio-, Pücholochen und Experten der History, letztere kommen ja auch immer wieder zu den unpassendsten Momenten zu Wort. Wollen die Macher uns eigentlich nur beweisen, dass es schon wesentlich beschissenere Zeiten in unserer jüngsten Geschichte gab, als UNSER heutiges Chaos?
Wieder wurde mit keinem Wort die Tatsache erwähnt, dass jene Generalstäbler aus Frankreich und dem Deutschen Reich, weit weg vom Geschützdonner, während ausgiebiger Freßgelagen und gutem Wein sich an großen Sandkästen schafften und alle auf ihre ureigene Art die ihnen anvertraute Militärmaschinerie verzockte – ohne Rücksicht auf Verluste.
Bereits im ersten Teil wurde anhand von dusseligen Einspielungen alles auf Adolphus H. und Bernard Montgomery ausgerichtet, heute nun mussten Klamotten-Hermann (Er soll wohl auch mal gesagt haben: „Wenn die deutsche Luftwaffe aufsteigt, werden die Vögele zu Fuß gehen!“) und de Gaulle dran glauben.
Mal sehen wen die Macher als nächstes vorführen werden.
…Adenauer geht nicht, der war schließlich UK! Weiterlesen

Apocalyptica – Ein Tippppppp aus der kalten Heimat

Wer auf Celli (Tschellos) steht, der muss in diese Mucke rein horchen, Apocalyptica – Live, Wacken Open Air 2011 – Full Concert, aufgezeichnet von zdf.kultur l i v e.
Wer es immer noch nicht geschnallt hat, sollte sich endlich mal audacity und den LAME MP3-Encoder aus dem Netz fischen. Mit dem Programm lassen sich auch Kassetten, Vinylscheiben und sonst was digitalisieren.
Und immer daran denken, gewissen Marionetten des Kapitals sollte man feste in ihre Eier latschen, wenn sie einem über den Weg laufen…

Ein Stück Berliner Geschichte ist zurück

Ehe man solchen Kokolores veranstaltet, sollt man den „Interessenten“ vorweg erklären, weshalb gelbe, grüne, rote und schwarze Kleingeister alles so schnell wie möglich platt machen wollten und warum irgendwann sogar die Neobolschewisten auf den Zug aufsprangen! Immer vornweg Scharfmacher Landowsky mit seiner regierenden Marionette, die ich heute nur noch mit eingezogenem Kopf und hängenden Schultern, öfters im 1-EURO-Shop verschwinden sehe…

…Die einen erinnern sich an ihre wilde Studentenzeit in Kreuzberg, andere an ihre Angst vor „den Russen„. Das Mauerpanorama-Bild von Yadegar Asisi am Checkpoint Charlie ist eröffnet – und bewegt die Zuschauer – logisch, schließlich latschen Politspanner und Langweiler dort vorbei und ehemalige Ossis können endlich mal live erleben, wie schön diese lotrechten Autobahnteile auf unserer Seite aussahen. Sind diese Teile nun für alle wieder zum Taggen freigegeben? Darf die kommende „Mauerspechtgeneration“ bereits ihre Schnäbel wetzen?
Nach Claudia Kellers ländlicher Boulevard-Presse-Euphorie zu urteilen, verklickern in der Gegend findige Geschäftemacher auch schon Betroffenheitslarven…
Warum nun ausgerechnet David Ensikat in die gleiche Kerbe haut und sogar noch einen drauf gibt, das verstehe, wer will. Zumindest drück er nicht so auf die Tränendrüsen.
Bereits seit Monaten versuchen europäische Volksvertreter ohne Rücksicht auf Verluste, mit Steuergelder ihrer Untertanen den Aufbau wirtschaftlicher Wälle zu verhindern, in dem sie Banken mit immenser finanzieller Unterstützung am Leben halten und hier darf Yadegar Asisi solch ein bonbonfarbiges Nostalgiebauwerk aufstellen – sicher aus Styropor oder Rigips, vielleicht sogar mit Lauf- und Flackerlichtern versehen, nebst aller möglichen Werbebannern… Weiterlesen

Nachtrag zum gestrigen Schrieb

Heute fiel mir noch etwas zum warmen Jäten zwischen den Hügeln beider Sitzwangen ein.
Was geschieht nun, wenn in dem Gestrüpp jede Menge Klabusterbeeren prangen? Oder an den Rändern der ringförmigen Muskulatur Hämorrioden*gedeihen?
Muss im Anschluss daran noch eine Erschwernis- bzw. Schmutzzulage entrichtet werden?
Sehe schon, wenn man das „Waxing“ im Detail betrachtet, scheint es sich dabei nicht um einen simplen Job zu handeln.

(*) Dieser Artikel bei WIKI erinnert an ein Plagiat, wo viel im Pschyrembel (In einem echten P. muss unbedingt der Hinweis auf die Petrophaga lorioti zu finden sein!!!) abgekupfert wurde. Zum Schluss des Artikels wird es sogar noch lustig.
Hier für alle die den Text nicht bis zum Ende gelesen haben.
Dort heißt es: …Im Jahr 2004 untersagten die Erben des US-amerikanischen Sängers und Songschreibers Johnny Cash die Nutzung des erfolgreichsten Cash-Liedes Ring of Fire für die Werbung einer Hämorrhoidensalbe. Dabei wurde die für die Werbung geplante Nutzung der Zeile „And it burns, burns, burns, the ring of fire, the ring of fire“ von den Cash-Erben als Verunglimpfung des Liedes betrachtet.
Mächtig humorlos die Nachfahren, denn eine bessere Werbung hätte es doch nicht geben können. Man Munkel ja, dass jeder dritte Deutsche (Mir ist aber nicht bekannt, ob in dieser Statistik auch die Leute mit Migrationshintergrund einbezogen wurden.) an diesen Beeren leidet, da wird es unter den Weißbroten im Amiland nicht viel anders sein…
Wenn man mich fragen würde, ich hätte diesen Werbegag ausgesprochen cool gefunden. Kommst in eine Apotheke und dort läuft jener Hit von Johannes Bargeld.
Oder ein gschamigter Zeitgenosse hätte seine Bestellung dem Apotheker leise ins Ohr pfeifen können…

Fußnote zur ganz obigen Problematik:
Erstens – Gibt es keine Probleme, sondern nur Aufgaben die bewältigt werden müssen!
Und zweitens – Zu Risiken und Nebenwirkungen jedweder Art lesen Sie die Packungsbeilage nie und fragen Sie auch niemals Ihren Arzt oder Apotheker! Denn in Dr. Ueli’s liederlichi Wäut findet man prompt auf seine Frage auch eine ganz spezielle Antwort.

Die Wachskompanei in Ost- und Westberlin

Eine Nachbarin drückte mir heute folgenden Flyer in die Hand, mit der Bemerkung: „Vielleicht ist ja was für dich dabei!“
– waxing company – „Hää? Wat solln dit?“, haufenweise Rabatte für Studies, am Frauentag und Männertag.

Von jener Art partieller Körperdarstellung auf der Vorderseite war sofort klar: Sonderangebote für den Besuch in einem Bio-Puff für Esoteriker.
Klar – waxing!
Heiße Wachsspiele für Masos mit besprochenem Bienenwachs aus kontrollierter organisch-biologisch-dynamischer Imkerproduktion, sieben Schritte unterhalb der Baumgrenze von den Südhängen des Sagarmatha im „Shey Phoksundu Natiomal Park“, nordwestlich von Kathmandu. Hergestellt unter der Schirmherrschaft des Urenkels vom berühmten Sherpa Tenzing Norgay, in Zusammenarbeit mit der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und versehen mit einem juristisch beglaubigten FAIRTRADE-Gütesiegel!
Auf der Rückseite befindet sich eine geschlechtsspezifisch kolorierte „Waxing-Preisliste“. Handelt es sich dabei um schweinchenrosa oder ist damit Magenta der Telecom gemeint, die als stiller Mäzen fungiert?
Laut der Angaben werden Typen immer mehr zur Kasse gebeten, logisch! Erstens verdienen sie wesentlich besser als Frauen, außerdem sind viele Herren der Schöpfung essentiell zimperlicher. Was die Therapie der angestellten Damen mit Gewissheit nicht vereinfacht… Weiterlesen

„The Innocence of Muslims“ – Wenn es dieses Vijo nicht gäbe,

man müsste es glatt erfinden. Keiner kann´s gebrauchen, aber alle ziehen den größtmöglichen Nutzen daraus…

Nochmals zu dem „berühmten“ Streifen, obwohl ich fast 40 Minuten einzog, kam mir doch einiges komisch vor, nicht nur, dass mehrere unterschiedliche „Trailer“ existieren.
Zu Beginn geht es ja fremdländisch zu. Vermute, dass zu den spacigen Anfangsbilder arabisch geschnackt wurde.
Was ich aber nicht richtig einschätzen kann, klang aber so. Nebenher erinnert mich diese Sprache permanent an ein Erlebnis aus meiner Halbstarkenzeit.
Westlich der Warnemünder Mole war ein Typ bei recht stürmischer See ins Wasser gehopst und wollte an den Strand schwimmen. Er wurde von den Rettungskräften kurz vor dem Absaufen noch aus dem Wasser gefischt, deshalb erinnert mich diese Sprache immer wieder an seine sprudelnden Hilferufe, weil er nebenbei immer Wasser schluckte und während seiner Schreie blubbernd ausspieh…

Es nervt immer wieder, wenn Filmer mit Bluebox arbeiten lassen und nicht auf die Idee kommen, wenn sie zwei Szenen übereinanderlegen, auch an die entsprechende Tiefenschärfe zu denken. Vorder- und Hintergrund werden dann immer ganz klar dargestellt, so auch dort.
Hinzu kommen die entsprechenden Basteleien am PC, meisten fliegen die Leute in dem Streifen, hinterlassen im Sand weder Spuren noch Schatten. Das meiste wurde auch nur mit Standkameras gefilmt – voll power drauf den Redner, dann folgen abgehackte Schnitte. Fast alle Dialoge erinnern total an Billigstproduktion der niemals endenden Nachmittag-Soaps…
Bestimmte Handlungssequenzen kommen absolut infantil daher und oft geht der Ton total in die Hose.
Man kann diesem Film viele positiven Seiten abgewinnen, die hat er nämlich. Filmazubis können daraus wirklich etwas lernen – wie man einen Film nie herstellen sollte!
Heute las ich etwas sehr merkwürdiges, natürlich von „Experten“!
Die einen betiteln ihn als Amateurfilm, was er noch nicht mal ist. Legt man mitteleuropäische Maßstäbe an, würde so etwas noch nicht mal eine Schul-AG abliefern unter dem Titel: „Wir machen einen Film über das diesjährige Sommerfest.“
…Andere Reporter schätzen das Budget auf fünf Millionen Dollar...
Allein mit fünf Millionen Hong-Kong-Dollar* (1 HKD = 0.128979 U.S. Dollar) hätte man wesentlich mehr herausholen können… Weiterlesen

Gevatter Heinu Akbar

Endlich haben Muselmanen weltweit einen triftigen Grund gefunden, um sich bei den Ungläubigen für alles mögliche zu bedanken. Angefangen bei der Bombardierung in Richtung „Demokratie“, den ewigen Karikaturen die gegen Mohammed zielen, nun kam noch das Video hinzu und neue Cartoons die ihnen wieder nicht gefallen, diesmal aus Frankreich.
Da mir sämtliche Götter und Propheten vollkommen schnurz sind, kann ich jenen Aufriss nicht ganz verstehen. Finde aber, dass etwas Contenance dem Abendland gut anstehen könnte, wenn diese humorlosen Gläubigen absolut keinen „Spaß“ verstehen.
Mir ist aber vollkommen klar, dass jene moderne Art der Bilderstürmerei ganz andere Ursachen haben. Wobei aber auch keiner der involvierten Gruppierungen – es betrifft auch jeden von uns – bereit sind, auch nur ein Quentchen Interesse an der Beilegung dieser Konflikte aufzubringen.

Da fällt mir etwas ein – Schon seit mehreren Tagen habe ich keine Betroffenheitslyrik vom großen Troubadix und seinen Gesellen aus dem Elfenbeinturm am East River vernommen.
Die scheinen alle noch im Urlaub zustecken?!
Möglicherweise ist aber wahrscheinlicher, dass sie bereits länger um den Inhalt der kommenden Sprechblasen knobel. Gut Ding braucht Weile!

Gevatter Hein ist wieder der einzige im Erdenrund, der frei von jeglichen konfessionellen Skrupeln weiß, dass in der nächsten Zeit viel Arbeit auf ihn lauert. Mit freudigen Blicken schielt er deshalb auch immer wieder nach Israel, in der Hoffnung auf Kooperation…
Dann wäre alles ein Aufwasch

Vorgestern sah ich mir das Filmchen* (Noch nicht mal beim Trailer verzichten die Werbefuzzies auf Reklameeinspielungen, ihn gibt es auch in O.m.U.) an, will mich dazu nicht großartig äußern. Fand vorhin den folgenden Spruch in der Heimatseite eines alten (Was ich nicht unbedingt mit den Lenzen auf seinem Buckel in Verbindung bringe!) und guten Bekannten, der es auf den Punkt bringt: „Es ist klüger, schweigend für einen Narren gehalten zu werden, als den Mund aufzumachen, um es zu beweisen.“ – Nachdem ein Narr den folgenschweren Beweis antrat, wird er in der Regel mit einem Schlag auch sehr gefährlich!  (q. e. d.)
Hier noch mehrere Serien von Karikaturen: Katholische FunktionäreInnen u.a. Herr INRI Mohammed

Nachtrag vom 20. Sept. 2012:
Falls sich dieses Gerücht bewahrheiten sollte, würde es mich mehr treffen als jene weltweite Aufruhr der Muselmanen momentan. Denn bei letzterem baue ich auf das Sankt-Florians-Prinzip, was den süßen Wuschelkopf betrifft, wäre es wiedermal ein Beleg für die Gnadenlosigkeit von Murphy´s Law – „Whatever can go wrong, will go wrong.“

(*) Auf einen privaten Tip hin, habe ich die Verlinkung zu dem “Kunstwerk“ entfernt. Wer ihn unbedingt einziehen will, der soll seine Finger aus dem Arsch ziehen und soll gefälligst selber in der „Tube“ herum fischen. Schon richtig, auf der einen Seite heizt der Streifen die Situation noch weiter an, auf der anderen, verdienen durch die Quoten sonstige Flachzangen Millionen…