In der RBB-Abendschau registrierte ich, dass einige Provinzpolitiker mit leicht zur Faust geballten Gesichtern, irgendwo an einer Berliner Kranzabwurfstelle, unter tropfenden Regenschirmen ausharrten. Dazu hatte sich sogar Muttis Flüchtlingskoordinator gesellt, scheinbar musste er sich mal wieder dem Volk präsentieren…
Was war im Zusammenhang mit dem heutigen Datum noch erwähnenswert?
Ach so, Berlins stellvertretender Oberdorfschulze, Heinz Henkel (CDU), packte die Gelegenheit beim Schopfe und nutzte den entfleuchten Gedenktag ganz uneigennützig zum Wahlkampf. Er möchte den 17. Juni wieder zum Feiertag machen, was heutzutage überhaupt keine Vorteile mehr mit sich bringen würde. Zu seligen Mauerzeiten hatte ich oft meine Bude mit befreundeten Wessis voll, wenn besagtes Datum einen Werktag betraf, dabei vielleicht noch ein zusätzlicher Brückentag anfiel. Da an jenen Tagen der gelernte Ossi schubbern musste, wurden Ostberliner und Potsdamer Kulturstätten recht mager frequentiert, deshalb boten sich diese Musentempel immer zu ausgiebigen Besuchstrips an…
Mir konnte in den letzten Jahren niemand eine erschöpfende Antwort darauf geben, was solcherart Betroffenheitsgaudi in UNSERER Zeit überhaupt noch soll, wenn die ehemals damit verbundene Misere der breiten Masse sowieso am Arsch vorbeigeht (den meisten Wessis schon immer vorbeiging) und jenes damit verbundene heutige Brimborium lediglich den pathologisch anmutenden Selbstdarstellungen der gerade am Ruder befindlichen Machteliten dient…
Archiv des Autors: ede
Polen gegen Deutschland und umgekehrt: Nur 0 zu 0, wat is denn da schiefjelofen?
Muss nochmal auf Löws lotrechten Griff in seine Buxe zurückkommen. Was er damit bezweckte, bleibt weiterhin der Phantasie sämtlicher Betrachter überlassen. Nach dessen sachter Aktion in den Schritt glaubten alle an ein Versehen von ihm, deshalb wird noch in den nächsten Jahren darüber spekuliert werden, was er damit eigentlich bezweckte. Mit der einleuchtendsten Erklärung brachte es Poldi Podolski auf der DFB-Pressekonferenz am Dienstag in Evian, auf den Punkt, als er vollkommen unbekümmert seine Sichtweise abließ: “Ich glaube, 80 Prozent von euch und auch ich kraulen sich mal an den Eiern.”
In der WELT äußerte Richard Kämmerlings dann eine ganz andere Vermutung, da es nicht ausgeschlossen sei und Jogi L. vielleicht ein magisches Ritual zelebrierte. Weshalb ist der Bundestrainer dann nicht auf die Idee gekommen und seine Mannen jene mysteriöse Zeremonie würdevoll inszenieren lassen? Zum Beispiel während der Intonierung UNSERER verstümmelten Nationalhymne! In der Regel blicken die Jungs da gelangweilt umher, weil fast keiner die dritte Strophe kennt, andere von dieser merkwürdigen Ehrerbietung ausgeschlossen sind. Außerdem gäbe es bestimmt noch mehr Gründe weshalb man auf das frohe Absingen verzichtet.
Gerade in jenem Augenblick und gerade in den wenigen Sekunden würde sich doch das magische Klötentätscheln absolut anbieten – wann denn sonst?
Nur weil auf jene Zeremonie verzichtet wurde, endete für die bundesdeutschen Kickermillionäre alles mit einem verwonnenen Nuller-Sieg!
Mal etwas im Netz herumgestöbert
Quasi muss man ja seine Zeit bis zur Urne auf irgendeine Weise totschlagen, deshalb wollten wir heute eigentlich zum „Schelmenpack“ düsen. Dann kam aber Sturm auf und es begann Mistgabeln zu schiffen. Nun war aber nicht klar, ob es für die Vorstellung noch Karten gab, und sich während der eventuell vergeblichen Drahteseltour einen nassen Pelz zu holen, dies war es uns doch nicht wert.
Irgendwann landete ich schließlich auch vor der Verblödungslaterne, dort lief ein Krimi und prompt klappten meine Sehschlitze alsbald zu. Mittendrin weckte mich die Scheffin wegen einer Rauchpause, um anschließend von mir zu erfahren, was sie eventuell verpasst hatte. Daraufhin zappte ich für mehrere Minuten zur Dauerwerbesendung, die Skipetaren beharkten zu der Zeit gerade mehrere Franzmänner…
Irgendwann gings zur Bit-Möhre, „Blues Radio UK“ eingestellt und rin in die elektronischen Tiefen des Netzes.
Musste feststellen, die EM drängt momentan den IS etwas ins Abseits, trotzdem taucht Omar Mateen immer wieder auf, ebenso die entsprechenden Spekulationen von irgendwelchen dahergelaufenen Eksperten. Ganz wichtig ist natürlich jener pausenlose Hinweis, dass der Schrei „Allah O Akbar“ zwingend eine sofortige Verbindung zum IS darstellt. Ähnlich scheint das Schmatzen eines Alligators interpretiert worden zu sein, sonst wäre es SPIEGEL online bestimmt nicht diesen ellenlangen Artikel wert gewesen…
Zwischendurch tauchte Jogi Löw ebenso auf, der Typ entblödete sich doch nicht und erklärte seinen Hosen-Griff – Doch nun spekulieren Fans über eine andere Erklärung: Vollzog Löw in Wahrheit ein magisches Ritual?
Ebenso wurde Fanforscher Robert Claus ausgehorcht – der plapperte viel und sagte nüscht…
Irgendwann wurde es sogar noch lustig, allerdings mit einer aufgewärmten Geschichte im WECKRUF. Selbige Story gab es bereits vor rund anderthalb Jahren im POSTILLION.
Wer als tragende Säule des Kapitals am Schreibtisch verhungert oder gegen den gesunden Büroschlaf ankämpft, derjenige darf ruhig die restlichen Sachen auch noch anklicken!
Joachim Löw bei EM 2016: Fehlgriff geht in die Hose und wird Internet-Hit
GMX war mal wieder dabei: Der Grund ist eine ziemlich eklige Szene, in der sich der Coach genüsslich in die Hose fasst.
Aktualisiert am 13. Juni 2016, 14:57 Uhr
Irgendwo im Text geht es wie folgt weiter: Jogi Löw ist ein Wiederholungstäter – Jogi Löw gilt bei den Fans quasi als Wiederholungstäter. Bereits in der Vergangenheit hatte der Bundestrainer für Aufsehen gesorgt, als er händisch einen Geruchstest unter den Achseln durchführte, oder das Ergebnis einer nasalen Tiefenbohrung als nahrhafte Zwischenmahlzeit verwertete. Der neueste Fehlgriff scheint aber alles zu toppen…
Das Kickerscheffchen hatte ja schon etwas länger enorm viel Glück, dass er bereits nach einem händischen Geruchstest unter den Achseln für Aufsehen sorgen konnte. Dies macht ihm so schnell niemand nach!
Bei seinem Faible für kurze Zwischenmahlzeiten von Nasensteinen aus eigener Produktion, könnte man zwar geteilter Meinung sein, auch wenn es sich scheinbar um ein nachhaltiges Ökoprodukt handelt…
Weshalb der Griff in Richtung des Beutels seiner Keimdrüsen eine ziemlich ekelige Szene darstellt, verstehe wer will. Dass er dabei den Anschein von Genüsslichkeit vermittelte, ist doch verständlich, wenn bei einem, auch im Schritt recht engen Beinkleid, endlich das unbehagliche Druckgefühl ausgemerzt wurde. Dies kann von Typen massenhaft nachvollzogen werden, besonders in jenen speziellen Fällen, wo die Glocken bereits länger sind als die dazugehörigen Stricke…
Selbiges enorm unerquickliche Handycape ließe sich aber für kommende Zeiten sehr schnell ausmerzen, mit einem etwas großzügigeren Suspensorium für Boxer!
Nachtrag: Kommentar von Lukas Podolski
Traumauftakt für die DFB-Elf!
Leute, hinten hat Reineke Fuchs seine Eier!
Wenn GMX von einem Traumauftakt der Elf des Nasenstein-Gourmets spricht, wird es auf dem Rasen wohl nicht weither gewesen sein.
Habe das Spiel zwar nicht gesehen, was ich ansonsten aufgeschnappte, wird ja scheinbar der eigentlich Fight von speziellen Sportfreunden auf Frankreichs Straßen und den Stadionrängen ausgefochten, da braucht es zum Blutfluss noch nicht mal den IS.
Will nun aber keine Verknüpfung mit dem Vorfall in Orländo herstellen, da es sich bekanntlich um eine etwas anders geartete Schnittmenge handelt. Die letztlich aber Wasser auf die Mühle von Herrn Trump sein wird, nebenher noch zu einem weit wichtigeren Schub von der Waffenlobby führt.
Während hier die Fans mit dem Tanz ums kickende GOLDENE KALB beschäftigt sind, fährt der sympathische Herr mit der Sense anderorts auf UNSERER ERDENSCHEIBE reichliche Ernte ein. Hinzu kommt, MUTTI lässt sich wieder ganz woanders, freudestrahlend von den akademischen Lakaien einer roten Volksdiktatur mit ihrer 14. Ehrendoktorwürde (Wie soll man dies mit der Ehre und der Würde eigentlich verstehen?) beglücken, dies tat sie sogar ohne ihre obligatorische Fingerfotze – Prost Mahlzeit – da kann unsereins fast kotzen ohne längere Zeit einen Bissen herunterzuwürgen…
Wg. Gauck – Vertan, vertan, sprach der Igel und stieg von der Klosettbürste
So ähnlich ging es mir kurz nach dem ich den gestrigen Schrieb im Blog versenkt hatte.
Die Eitelkeit von Hein Gauck ist zwar die eine Seite, aber anders herum wird nämlich ein Schuh draus! Letztlich kann man seinen Abgang als vollendeten Köhler mit viertel Schraube bezeichnen.
Seine Politkarriere endet so seicht, wie sie mal bei den Fischköppen begann.
Nachdem nix mehr mit dem sozialistischen Gang anzufangen ward, den weder Ochs´noch Esel aufhalten sollten, sprang eine Riege von Turbowendehälse, zu denen sich auch Pope Gauck gesellte, auf die Trittbretter des Zuge ins Nirgendwo – den aber ganz andere Leute ins Rollen gebracht hatten. Was dem Ex-Pastor letztlich eine gut dotierte Laufbahn bescherte, beginnend mit dem Job unter vielen Stasiböcken, die er zu honorigen Gärtnern mutieren ließ.
Schließlich durfte er sogar den Präsidentenabtaucher Wulff toppen, wozu nun wirklich nicht viel gehörte. Dies hätte meine alte Bekannten, die Pachttoilettenfee vom Wolfsburger Hauptbahnhof auch mit links gerafft, was ihr nebenher sogar einen geschlechtsspezifischen Quotenbonus eingebracht hätte.
Bei den heutigen Lobhudeleien ist mir fast schlecht geworden, herausragend produzierte sich dabei der runde SPD-Vortänzer, in seine implodieren Sprechblasen wurde vollkommen schuldlos sogar meine Wenigkeit mit einbezogen, als er meinte, dass Heinz Gauck ein Präsident aller Deutschen war und es noch mehrere Monate sein darf.
Von jener Unterstellung möchte ich mich aufs schärfste distanzieren! Ich brauche nämlich keine moralisierenden Nervtöter über mir, die vorgefertigte Texte immer vollkommen emotionslos unters Volk bringen, wie jene unterbelichteten Musterschüler die zu ihrer 1 immer noch ein Plus erheischen wollen. Permanent kommen mir innerhalb weniger Sekunden des Zuschauens mächtige Zweifel, ob solche Leute ihre dahergeplapperten Inhalte auf irgendeine Weise auch intellektuell verarbeiten können, weil deren verkrampfte Gestiken, nebenher immer eine ganz andere Sprache sprechen…
Retour zum Gauckler!
Will es nun ganz kurz machen!
Mit der gleichen Energie, wie er es in früheren Jahren flugs zum Trittbrettfahrer brachte, so schnell verlässt er nun den warmen Salonwagen, weil es brenzlig wird…
Hier noch zwei Hinweise zu längeren Texten, mit denen ich zwar nicht 100 pro d’accord gehe, die aber den smarten Herrn in einem etwas anderen Licht erscheinen lassen!
– Kalte Dusche!
– Die Akte Gauck
Und immer daran denken, wie gefährlich es ist, wenn sich ROT/GRÜN mit irgendwelchen Empfehlung ins Rampenlicht begeben, denn dieses ewig gestrige Präsidentenpflänzchen wuchs nämlich auf ihrem nachhaltigen Ökomist.
Hi, hi, hi – nach zwei Tagen hanebüchender Süßholzraspelei mit Kettensägen, beginnen nun allerorten verbale Demontagen. Langsam wird er endlich auf jene entsprechen Größe gegauckt, die man ihm eigentlich schon immer, sogar bei geschlossenen Augen abnehmen konnte, auf den des moralinsauren „selbstgerechte Wichtigtuers“ (E. Hecht-Galinski), der dem wichtigen Amt eines Bupräsis mehr Schaden zugefügte, als alle seine Vorgänger in den letzten Jahrzehnten zusammen…
Wieso GAUCKS Rückzug fatal wäre…?!?
Mein vorgestriges Geschreibsel über seine geschickt lancierte Bekanntmachung, eine weitere Amtszeit nicht in Betracht zuziehen, hatte ich in den Papierkorb getreten. Eigentlich ist solche Vorankündigung, dass demnächst eine wichtige Verlautbarung erfolgen soll, recht befremdlich. Sie entspricht aber seinem Wesen und bei näherer Betrachtung ist alles sehr leicht durchschaubar. Der ehemalige Bürgerrechtler Gauck, bringt mit jener Vorgehensweise seine Wichtigkeit nebst der latenten Selbstverliebtheit, von hinten mitten durchs Herz, für sämtliche Medien wiedermal ins Gespräch.
Bin mir mal wieder nicht ganz sicher, ob es seriös erscheint, wenn ich beim Betrachten der jeweils amtierenden Galionsfiguren in beiden deutschen Staaten, die Meinung vertrete, dass den mündigen Landeskindern immer mal wieder recht merkwürdige Komiker präsentiert wurden.
In der Zone beließen es Moskaus Getreue bei einem Präsidenten. Nachdem der rote Tischler das Zeitliche segnete, wurde jener witzlose Renommierposten 1960 ersatzlos gestrichen. Das dortige Volk atmete kurz auf, war doch nun einer der Troika verschwunden, den sie Jahre vorher in einem geflüsterten Slogan verewigt hatte. Der damalige Spruch lautete: „Spitzbart, Bauch und Brille, sind nicht des Volkes Wille!“
Neun Jahre später wurde in Bundesgermanien die Chance vertan mit den Ostlern gleichzuziehen, als Heinrich Lübke aufgeben musste. Der war, im Gegensatz zum Genossen Pieck, wenigstens ein lustiger Vogel. Die ihm nachgesagten anglophilen Bonmots trugen nicht nur an den Stammtischen zu folgenlosen Erheiterungen bei, wie z. B.: you are heavy on wire, equal goes it los oder how up do hihgknee usw.
Eigentlich dient das Pöstchen eines Präsidenten doch nur dazu, unter fadenscheinigen Gründen mit Hilfe von Parteienproporz und ewigen Schacherein unter einander, irgendwelche irrationalen pseudodemokratische Mütchen zu kühlen um letztendlich einen tragfähigen Kompromiss in die Weltgeschichte posaunen zu können. Wobei anschließend sogar jeder Hinterbänkler seinen Anteil an dem großen Sieg ins Mikrophon hecheln darf.
Deshalb sollte dieser Job nachhaltig entsorgt werden!
Bei Heinz Gauck scheint es wiedermal ganz anders zu sein.
Mir kommt alles wie eine ausgebuffte Finte vor, die letztendlich nur seiner grenzenlosen Eitelkeit schmeichelt, wenn sich all die Leute unter Einsatz kaiserlicher Kotaus vor ihm in den Staub werfen und mit nimmer endenden Ergebenheitsbekundungen die frohlockenden Zusicherung einer neuerlichen Amtsperiode erheischen wollen.
Wie sollte man die erfolgte Ankündigung zur eigentlich Ankündigung in den nächsten Tagen sonst interpretieren?
Im Café fragte mich morgens der einsame Kiezwolf, ob ich ihm denn eine Alternative nennen könnte.
Logo!
– Thomas Gottschalk, Til Schweiger, Boris Becker, Uli Hoeneß…
Wesentlich später vernahm ich auf irgendeinem Radiosender ganz frisch vorgeschlagene Namen für die Nummer 1 in spe: Schäuble, Steinmeier, Lammert – brrr!
Wie weit wären das Trio eigentlich von den vier erstgenannten Persönlichkeiten entfernt?
Muhammad Ali geht nicht mehr einkaufen
Ich übernehme vorbehaltlos den Artikel von „SPIEGEL ONLINE“, deren Headline lautet: Muhammad Ali ist tot – mit ihm ist die wohl bedeutendste Persönlichkeit der Sportgeschichte gestorben. Er war Champion, Politiker und Entertainer zugleich. Keiner hat den Titel “Sportler des Jahrhunderts” so verdient wie er. – Als einzige Stern am Himmel der vielen sportlichen Werbefuzzis und Abziehbilder!
Er war es mir zu Schulzeiten Wert, einen Haufen Ärger einzuhandeln, weil ich zu einer sehr unchristlichen Zeit einen Schulkameraden aufsuchen musste, um mir die Kämpfe anzuschauen…
Im Netz findet man viel Scheiße über den verblichenen Schefff, deshalb gibt es nur einen Link, dahinter verbirgt sich allerdings auch nicht das Gelbe vom Ei, ist aber ein witziges Zeitdokument!
“I AM THE GREATEST”
Die Posse einer Armenien-Resolution im “Reichsaffenhaus” (Frei nach Wilhelm II.)
In den letzten Wochen gingen mir ganz bestimmt Politstare nebst ihrer bedingungslos ergeben Medien mächtig auf den Senkel, da es sich um eine ganz wichtige Abstimmung handeln sollte…
Die dafür treibenden Kräfte, Frau Kanzler Merkel (61, CDU), Herr Vize-Kanzlerin Gabriel (56, SPD) und Außenminister Steinmeier (60, SPD) glänzten allerdings durch Abwesenheit. Ihr Verhalten erinnert mich an eine Art Joschka Fischer-Syndrom, der Typ hatte in jungen Jahren auch ewig die Massen aktiviert, sich im rechten Moment alsbald verpisst, stand aber später während der anschließenden Dummschnackerei immer sofort in der ersten Reihe.
Schon klar, weshalb man nicht vor einem Jahr den runden Geburtstag als Anlass nahm und jene weichgespülte Resolution abhakte – (Boateng wolle sie alle als Nachbarn haben aber doch nicht Erdoğan. Deshalb konnte auch noch ein Jahr ins Land gehen, weil die Zeit für eine Klatsche noch nicht gereift war. Zum Kraftakt der weltpolitischen Grätsche von EU und NATO, gehören die eingeplante chauvinistisch Dummheit des türkischen Präsidenten genauso wie die instrumentalisierten Millionen toten Armenier…)
– Halt, bei Massakern ist die Bezeichnung eines Geburtstages ein vollkommen falscher Begriff, schließlich wird da der umgekehrte Weg beschritten. Nicht das beginnende Leben ist in solchen Momenten ein Anlass zum Gedenken, sondern die unfreiwillige Bestandsbereinigung mit Hilfe von bestialischer Gewalt und hinzu kommt von allen Seiten eine Klitterung, dass sich die Balken biegen. Letztlich können sich nur wieder die Statistiker einen von der Palme wedeln und die stehen bereits für jeden neuen Konflikt in den Startlöchern.
Auch wer sich kontinuierlich etwas mit der Geschichte befasst kann mächtig ins Schleudern kommen hinsichtlich der weltumspannenden Massenmorde in den letzten 150 Jahren. Zumindest sind statistische Denkanstöße oft bei WIKI zu finden, allerdings sagen sie häufig nicht viel über die Zusammenhänge solcher Genozide aus, die sich permanent gleichen.
Bei den heutigen Ausmaßen sollten die Erbsenzähler des Todes vielleicht mal eine Anleihe bei den Charts-Machern der Popmusik nehmen und vielleicht wöchentlich eine Top 10 verkünden, monatlich etwas in der Form der Billboard Hot 100…
Mein Schrieb zum 100sten Massaker-Jubiläum und der wiederholte Buchtip zum Thema
Seine Nachbarn kann man sich nicht immeraussuchen
Stelle erst mal fest, dass ich jemand wie Boateng auch nicht unbedingt zum Nachbarn haben wollte, dies hat aber ganz andere Gründe und auch nichts mit seiner Pigmentierung zu tun. Habe gerade in den letzten Jahren oftmals Erfahrungen machen müssen, wobei gerade ich, von Ausländern mehr als nur mächtig gewaltig genervt wurde.
Der Hauptgrund wäre bei Jerome B. der, dass ich neureiche Muttersöhnchen, die bereits lange jeglichen Bezug zur Realität verloren haben, absolut nicht ab kann, schon gar nicht, wenn es sich dabei um kickende Millionäre mit schlichtem Gemüt handelt…
Die heutige gutmenschelnde „Solidaritätsaktion“ in der BZ, entspricht genauso dem niveaulosen Populismus, den die andere Seite unter die Plebse streut. Wegen der Quoten erfährt die AfD-Mumie eine Aufwertung die er sonst nie erlangt hätte. Dabei wurde lediglich etwas ausgeplaudert, was weitverbreitet Volkes Stimme entspricht.
Kann jedem nur empfehlen, wer dies nicht wahrhaben will, mal morgens nach 9AM, im Café für zwei Stunden den Dauersitzern zuzuhören, die dem Kaffeehaus das Flair einer Bahnhofshalle verpasst haben. Deshalb bin ich immer schon nach 7 Uhr dort, um deren dummes Gequatsche nicht permanent registrieren zu müssen. Wesentlich später bieten sich einige Eckkneipen im lauschig-bürgerlichen Wilmersdorf an, da muss man nicht nach †berg ausweichen!
Schon registriert, wenn irgendwo in den Medien quotenträchtigen Flachzangen eine Basis offeriert wird, nehmen rasant geschaltete Werbebanner zu!
Dabei könnte gerade von den AfDlern die Hure Demokratie flach gelegt werden. Hatte letztens schon mal, nach der Wahl in Sachsen/Anhalt, eine Frage gestellt. Deren Beantwortung demnächst geschehen könnte, wenn im September Wahlen zum Oberdorfschulzen anstehen und jener demokratisch legitimierte rechte Kleingärtnerverband geschlossen den großen Senatshäuptling wählen würde.
Was käme danach?
Wahlversuche bis zum Sanktnimmerleinstag?
Stelle mir gerade die dumm dreinschauende Larve vom Genossen Müller vor, wenn es ihm mit Hilfe der AfD-Stimmen letztmalig gelänge, seinem Konkurrenzlieblingsfeind Henkel und dem Parteifreund Saleh zu entwischen…
Frage mich nur, wie lange der langatmig politisch motivierte Cocktail Smalltalk noch anhält, wenn es um irgendwelche möglichen Koalitionen gehen sollte und rein rechnerisch nur ein Moppelkotz der endlosen Kompromisse herauskäme. Machthungrig, wie sie alle in den Startlöchern scharren, wird garantiert einer vorpreschen und sich als Schwanzlutscher bei den Neuen profilieren wollen.
Schon vergessen, als Steigbügelhalter für Adolf den Gütigen fungierte damals die Zentrumspartei, aus jenem katholischen Homunkulus spross nach den 1000 Jahren die CDU…
