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Dradio, Tonart mit Christian Graf

Von 2 bis 3 Uhr lief heute morgen nur “Grateful Dead”, dabei musste natürlich auch an Jerry García erinnert werden, der nun seit zwei Jahrzehnten nicht mehr einkaufen geht. Da fiel mir jene Scheibe ein, die er zwei Jahre vor seinem endgültigen Weggang gemeinsam mit David Grisman produzierte: Not for Kids Only, witzige Kinderlieder aus dem Amiland. Vollständig ist diese Scheibe im Netz nicht mehr auffindbar, allerdings hängen trotzdem etliche Titel dort irgendwo herum…

„Willkommenskultur“ – könnte das „Unwort des Jahres 2015“ werden

Auf der „Startseite“ vom TAGESSPITZEL wird lediglich über VW und der Diesel-Betrug gewimmert – Es geht um Deutschland – scheinbar nur dort im Blättchen.
Mir fallen zu dem Thema nur zwei Bemerkungen ein.
Wie händeln es eigentlich weltweit andere Autohersteller? Und diesmal wird für die Wolfsburger ein Griff in die Portokasse nicht genügen.
Ende der Fußnote!
imageöPirsche mich langsam an die Luftnummer der gestrigen Masturbationsperformance heran, wo den verantwortlichen EU-Staren ein hochdramatisches Ziffernschnäppchen gelang.
In der Berliner Zeitung heißt es einfach: Die feste Quote ist im Arsch!

Muss aber vorher noch etwas ganz positives bemerken!
Bin ich froh, dass Mutti Merkel sich wieder gefangen hat, als sie gestern die Werbetrommel für den Erdnuckel vom Maschsee rührte. Dort präsentierte Madame endlich wieder ihre unsägliche Fingerfotzenfertigkeit, unternahm deshalb auch nichts weiter, um aufs Neue mit ihren ausgebreiteten Armen hunderttausende Wanderer aus vorderorientalischen Gefilden zum Herkommen zu animieren. Jene einladende Geste kann sie für den Rest ihrer Tage unter Ulk verbuchen, denn dieser Selbstlauf hat ungeahnte Dimensionen angenommen, wovon wir in kürzester Zeit alle etwas haben werden, freilich wird darunter nicht viel positives sein…
Gestern gab es auf „Deutschlandradio Kultur“ (Die sind nach der Umstrukturierung des Sendeformats letzten Jahres auch in die Nähe von provinziellen Flachfunkern abgedriftet. Nicht nur wegen der Jingles und Piepsereien zwischen vielen Beiträgen. Herausragend finde ich dabei, dass sie stündlichen mit einem idiotischen Fingerzeig nerven – mit ihrem Feuilleton im Radio!)
ein Interview mit dem slowakischen EU-Parlamentarier Richard Sulik. Den Beitrag sollte man sich mal etwas genauer einziehen! Scheiße finde ich in der geprinteten Fassung sämtliche fettgedruckten Zwischenbemerkungen – selbige Art von Manipulation erinnert mich an die Staatsbürgerkundeleherbücher während meiner Schulzeit in den beginnenden 1960er Jahren.
Also, die EU einigt sich auf Umverteilung von 120 000 Flüchtlingen. Bei willkommen geheißenen Dauergästen von über einer Millionen, werden deshalb gerade mal 10% statistisch abgewickelt!
Was geschieht mit dem Rest der etwas größeren Minderheit? In einem befreundeten Land wie China würde man dieses Problem vielleicht über Kimme und Korn regeln…
Kann es sein, dass man bei den wirren Herangehensweisen vielleicht darüber nachdenkt, die anderen Leute solange einzufrieren, bis mal irgendeiner mit DER zündenden Idee aufwartet?
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“Neuer EU-Vorschlag: Wer keine Flüchtlinge aufnimmt, soll zahlen” – warum eigentlich?

In der Regel haben doch ewig Berater und Eksperten aus CIA-Gefilden den Diktatoren, die gewisse Kreise der USA für ihre kurzfristige Einsatzbereitschaft immer wieder instrumentalisieren, entsprechende Logistik und Dollars zukommen lassen. Mit denen sie anschließend sofort ihre importierten Ratgeber aus England, Frankreich und Bundesgermanien entlohnen und gleichzeitig deren Rechnungen für mitgebrachte Waffen tilgen.
Frisch, frei und fröhlich beginnen alsbald immer die vom Westen gewünschten demokratischen Operationen. In deren Konsequenz irgendwann, neben ganz beiläufiger Kollateralschäden, sich pausenlos Treibjagden entwickeln und deshalb ewig riesiege Flüchtlingsströme entstehen. Bekanntermaßen sind solche heroischen Aktionen, wie sie unter Moses oder Jesus geschahen – von denen heute noch Legenden künden – nicht beliebig reproduzierbar.
Warum sollen nun arme osteuropäische Länder für Folgen solcher menschenverachtenden neokolonialistischen Operation blechen, wenn sie unmittelbar überhaupt nicht daran beteiligt sind. Auf der anderen Seite möchten sie partout an der großen europäischen Idee partizipieren, wollen aufgrund dessen mit im selben Boot hocken, übersehen in diesem Zusammenhang aber, dass sie dafür wesentlich mehr rudern müssen als jene Alteingesessenen. Weil von denen keiner bereit ist, auch nur eine Puseratze der angestammten Pfründen preiszugeben.
In dem Beschlusspapier, das der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag, heißt es, dass die Länder für jeden Flüchtling, dessen Aufnahme sie verweigerten, einmalig 6.500 Euro zahlen sollten. Diese Ausnahmeregelung soll möglicherweise zeitlich begrenzt werden, etwa auf sechs Monate.
Auch die SPD will EU-Mitgliedstaaten, die sich unsolidarisch zeigen, abstrafen. Mit Blick auf den EU-Sondergipfel an diesem Mittwoch betonte die SPD, die Kosten für die Aufnahme der Flüchtlinge sollten künftig bei der Zuweisung von EU-Strukturfondsmitteln berücksichtigt werden. “Damit geben wir ein Signal, dass die Europäische Union die Übernahme von Verantwortung zur Bewältigung der Flüchtlingskrise honoriert”, heißt es in einem von der SPD-Parteispitze abgesegneten 10-Punkte-Plan.
Jeder Staat soll für die Aufnahme eines Flüchtlings von der EU einmalig 6.000 Euro erhalten.

Eine abschließende Frage!
Wenn sämtliche abgestraften unsolidarischen Staaten pro Kontingentflüchtlingsnase 6500 Euronen Strafgeld in die EU-Kasse blechen sollen, indessen alle artigen Länder pro registrierten Flüchtling, egal welcher Kategorie, 6000 Eu´s erhalten – wo verbleibt da die Differenz von den 500 Tacken?

Teile der iPhone-Generation sind wirklich mit mächtigen Webfehlern behaftet!

Selfie from Hell finde ich gar nicht so lustig, weil es fiktiv daherkommt!
Das sieht bei den Schilderungen in dem kurzen Artikel natürlich etwas anders aus. Wenn ich über solcherart Idiotie lachen muss, dann hat es aber nix mit Schadenfreude zu tun, denn Dummheit ist auch eine natürliche Begabung, wie es vor sehr langer Zeit Wilhelm Busch schon auf den Punkt brachte. Um jene ungeahnten Fähigkeiten auszuleben, muss man nicht minderjährig sein! Selbst Mumien in der großen Politik verhalten sich da oft auch nicht anders, ebenso die einen oder anderen Radio-, Fernsehmoderatoren und sonstigen Medienheinze и т.д…

Sirtaki-Erfinder Mikis Theodorakis kritisiert Alexis Tsipras

(Möchte über die griechische Geschichte nichts weiter ablassen, denn die war besonders in den letzten 150 Jahren, bis Ende der 1960er, ziemlich kompliziert. Obwohl sich Resteuropa nie sonderlich um jenes Fleckchen Erde kümmerte, war das dortige Königshaus ewig mit vielen europäischen Blaublütern versippt und verschwägert…)

Zu Mikis Theodorakis´Ansichten gebe es etliches zu kritteln, allerdings muss ich ihm wiederum bei vielen seiner Ansichten recht geben. Obwohl dabei in vieler Hinsicht die selektiven Wahrnehmungen zum Tragen kommen, allein bedingt durch sein Alter, der daraus resultierenden Lebenserfahrung, die ich fast kritiklos und neidvoll anerkenne und unserer vollkommen unterschiedlichen Sozialisationen.
Meister Theodorakis identifiziert sich mit Land und Leuten, verteidigt ihre Tugenden und versteht deren Charakterzüge, die viele meiner Landsleute nur im gewissen Maße bei den lebenslustigen Hellenen lediglich mal urlaubsmäßig ertragen wollen und sich oft innerhalb kürzester Zeit wieder nach den hiesigen Tretmühlen sehnten. Weil sie dortige nationalen Besonderheiten, die unter der Rubrik: Mentalität firmieren, nicht verstehen können. Solcherart Lebenseinstellung war mir immer fremd, schon zu meinen Ostzeiten. Auf der anderen Seite der Mauer kam der Abteilungsleiter mal mit zwei identischen Sprüchen, als er meinte, dass man nach meiner Unpünktlichkeit die Uhr stellen und man mir beim Laufen in der Firma die Schuhe besohlen könnte. Meine süffisanten Antworten darauf glichen sich allerdings auch.
Mit einer gewisse Lebensqualität schon während des gesamten beruflichen Werdeganges, haben natürlich Lakaien des Kapitals absolut nichts am Hut, ihnen liegen deshalb nur allseitige faschistoid/gleichgeschaltete Verhältnisse an ihren kranken Herzen, dies sogar weltweit und in allen Lebenslagen – beginnend bei der Geburt bis hin zur Urne.
So viele, nach EU-Norm gekrümmte Gurken, kann man schon lange nicht mehr in solchen exorbitanten Mengen fressen, wie man den senilen und impotenten Gerontokraten in ihre Brüsseler Luxusbüros kotzen möchte… Weiterlesen

“Die europäische Idee bekommt Risse”

Mehrheitlich hat die Verbalejakulation über dieses Thema von allen Seite, besonders der von sog. Politeliten (Meine damit zumindest jene Leute die sich mit diesem Heiligenschein verkaufen!) Ausmaße angenommen, man wähnt sich oft in einem Tollhaus. Das ständig wiederholte Geschwätz, immer verbunden mit ganz wichtige Gesichtszügen, da ähnelt ein ausgelatschter Schlappen dem anderen und es existieren noch nicht mal gravierende Unterschiede zu den verschiedenartigen Färbungen der Kleingärtenverbände aus denen sie seit Monaten erschallen. Heute meldete sich nun auch der Herr Bosbach und präsentierte den Rest einer angebrannten und vielfach aufgewärmten Suppe. Weshalb hat er sich nicht vor Wochen bereits geäußert? Ihn halte ich noch für einen der hellsten Köpfe seiner Partei, aber nicht nur, weil er in der Schule vielleicht oft am Fenster saß.
Buimi Thomas de Maizière durfte sich auch wieder als herausragender Komiker schaffen, was sein vermeintliches Bauernopfer betrifft: Schmidt habe aus persönlichen Gründen darum gebeten, von seinen Aufgaben entbunden zu werden. Wenn jemand mit der Begründung zurückgetreten wird und er meldet dabei persönliche Gründe an, um von seinen weiteren Aufgaben entbunden zu werden, ist doch hinreichend bekannt, weshalb solche Äußerungen zustande kommen und die verantwortlichen Stellen flugs seiner Bitte nachkamen. Alle nachträglichen und unverständlich wirkenden Lobhudelein – „hat hervorragende Arbeit geleistet“, „stets besonnen und umsichtig gehandelt“, „außergewöhnlichen Einsatz gezeigt“ usw. – erfüllen doch nur den einzigen Zweck, dass er augenblicklich beruhigt mit einem fetten goldenen Handschlag den vorgegebenen Weg in die Wüste antreten kann. Jetzt soll aber niemand annehmen, er ziehe sich in die Yukon Flats zurück, legt dort Anannasplantagen an und schreibt nebenher noch seine Memoiren – Brüssel und ein warmes Plätzchen in der freien Wirtschaft lassen grüßen!
Heute wurde auch von Mutti Merkel eine Anweisung bekannt, die als das Hott zum wochenlangen verstanden werden kann. Sie hätte auch vor Wochen lieber mit der ihrer sehr eigenen Fingerfotze weiterhin zurückhaltender reagieren sollen, als mit weit geöffneten Armen alle Menschen aus den Krisengebieten des vorderen Orients aufzufordern, an ihrem großen Busen ein wärmendes Plätzchen zu finden…
Möglicherweise auch noch großkotzig an Emanuel Geibel denkend, seine weltweit vollkommen falsch verstandenen Worte im Hinterkopf: …Und es mag am deutschen Wesen Einmal noch die Welt genesen

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Analyse zur Flüchtlingskrise und anderes Blabla

Die Stimmung in Deutschland kippt . . . nicht
Weiß der Teufel, für was die drei Pünktchen stehen.
Der dritte Absatz des BZ-Artikels beginnt mit: Doch siehe da – die Deutschen lassen sich nicht beirren. Eine aktuelle Allensbach-Umfrage im Auftrag der FAZ brachte es an den Tag
IMG_5020-äAnschließend folgt eine nette Zahlenspielerei, sicherlich optimal frisiert und in der geprinteten Ausgabe mit hübschen mehrfarbigen Tortenstückchendiagrammen versehen.
Irgendwie kommt es mir so vor, als ob die von Frau Doktorin verzapften Erkenntnisse aus einer ganz anderen Galaxis stammen.
Verstehe immer nicht, wer in solchen Fällen als Mägde und Knechte fungieren, wenn schließlich solch eine Publikation bei herauskommt. Denn es reicht bestimmt, wenn solch eine Ekspertin aus einem Fensterchen ihres Elfenbeinturmes dem Volke aufs Maul schaut.
Oder doch?
Dann benutzt sie bestimmt als Sichtverstärker einen säuisch teuren binocularen Felsstecher mit Restlichtverstärker aus chinesischer Produktion. Wahrscheinlich gebrauchen solche ganz wichtigen Leute diese Teile aber nicht laut der eigentlich vorgesehenen Nutzung um entsprechende Objekte heranzuholen. Sie händeln das Teil nämlich umgekehrt, richten beide Okulare in die entsprechende Richtung und schauen durch die Objektive…
Noch blutleerer kommt Genossin Hannelore Kraft im Interview der Berliner Zeitung daher. Man betrachte dabei das Herumeiern während ihrer Antworten – viel geredet und nichts gesagt!
Was soll eigentlich beim großen Flüchtlingsgipfenmaulwurfhügel am 24. September herauskommen? Lediglich die erneute Vertagung zum Sanktnimmerleinstag…
HanneloreIn der Onlineausgabe fehlt auch etwas. In einer darunter befindlichen Umrahmung outet HK ihre Liebe zur Heimat, die senile Oma Hulda in der Zelle ihres Seniorenzuchthauses, nahe WanneEickel, wird sich deshalb mächtig gefreut haben. Jener alten Dame ist natürlich nicht mehr vermittelbar, dass es sich dabei möglicherweise nur um die richtige Einschätzung der politischen Gegebenheiten handelt, da Hannelore bestimmt keine Lust verspürt, eine ähnlich Bauchlandung hinzulegen, wie weiland ihr Parteifreund Bruder Johannes. Hinzu kommt, ich sehe in ihren ewigen Wiederholungen noch nicht mal ein Quäntchen Notwahrheit, mir erscheint es eher als Beschwichtigungslüge. Was in der Vergangenheit auch immer anstand, all jene Leute, die lange vor demokratischen Volksabstimmungen mit Verzichtserklärungen kokettierten, die entpuppten sich kurz vor Wahlen dann als dreiste Springteufel!
Deshalb sieht es momentan noch so aus, als ob die jetzige NRW-Ministerpräsidentin für jenen roten Kanzlerinnenstartversuch, Parteimitohneglied Andrea Nahles selbstverständlich den Vortritt überließe. Bevor die Zeit für solch einen geschlechtsspezifischen Probelauf reif sein sollte, da ginge in diesem Jahrhundert eher noch der Berliner Flughafen seiner neuerlichen Bestimmung entgegen und dies will schon etwas heißen!
Dabei würde sich die agile Dame aus Rheinland-Pfalz liebend gern als Quotenkälbchen auf dem Opferstein der Macht präsentiert sehen…

Die Ewige Flamme auf dem Theodor-Heuss-Platz mahnt seit 60 Jahren gegen Vertreibung (und mehr auch nicht)

Zuflucht in Berlin, anschließend een janz oller Text von mir:
…nach etwa 15 Minuten konnte ich mir am Heuss-Platz endlich wieder den etwas frischeren, leicht nach Benzin müffelnden Ostwind um die Löffel wehen lassen. Dabei fiel mir bruchstückhaft jene lustige Geschichte aus den Achtzigern wieder ein, die mit einer nichtssagenden Zeitungsnotiz begann. Aus der damals hervorging, dass ein Nichtsesshafter die „Ewige Flamme„ am Theodor Heussplatz entweiht hatte. Man verhaftete den Täter, behandelte ihn so weit als möglich erkennungsdienstlich und ließ selbigen anschließend gleich wieder laufen. Vielleicht war dies gar nicht in seinem Sinne.
Den Rest erzählte mir kurz darauf ein Bekannter zu fortgeschrittener Stunde im damaligen Wilmersdorfer „Holzwurm“ – zufälligerweise lungerte er an jenem Tag mit seiner gelblichen Motordroschke am „Heussi“ herum.
Seit Jahren fehlte mir die Pointe. Sie musste etwas mit der Aufschrift an dem eckigen Hinkelstein am unteren Teil des Platzes zu tun haben. Also überkam es mich heute, endlich mal dieses Zementmonster aus der Nähe zu betrachten, denn ewig fuhr ich oben auf der Straße daran vorbei oder mit der U-Bahn darunter durch.
Beim Überqueren der Straße huschten mir ein Haufen in Stein gehauene oder Metall gegossene Banalitäten durch den Kopf. Außerdem ging auch der letzte, in Historie promovierte Kanzler, ewig mit so etwas hausieren. Wenn ich an den Heckmeck dachte, den er veranstaltete, was die „Neue Wache“ Unter den Linden betraf. Ganz zu schweigen von den nun dort verewigten Worten – so zur „Mahnung“ gedacht.
Dr. Kappes setzte sich schließlich mit seinem Lieblingsvers durch. Der bezog sämtliche Opfer totalitärer Gewaltherrschaft rund um den Globus zu jeder nur erdenklicher Zeit mit ein, ebenso unsere jüngere deutche Gechichte (©Birne). Ergo auch den netten SS-Soldaten von nebenan, der im Dritten Reich, in Ausführung seines verantwortungsvollen Dienstes, besoffen vom Wachturm eines KZs gefallen war…
Da ruht am unteren Rand jener erhöhten Rasenfläche, ein Zementquader, ungefähr 2 Meter lang, 1,5m breit und schätzungsweise 1,8m hoch, obendrauf befindet sich eine auf drei Füssen stehende Bronzeschale von zirka 1m Durchmesser, mit der „ewigen Flamme“.
Während mein Blick über die metallene Beschriftung auf der westlichen Seite glitt, kam mir langsam alles wieder, ließ dabei das Fahrrad vor dem Stein auf den Rasen kippen und gab mich der allseitigen Betrachtung hin.
Da man dieses Denkmal schon Anfang der Goldenen Fünfziger kreierte, ging der Künstler sparsam mit einer Aufschrift um. Auf der, zur Straße nach Osten gerichteten Fläche, stehen in großen Lettern drei gehauene Worte untereinander, insgesamt etwa 1,50 hoch:
FREIHEIT
RECHT
FRIEDE
Nun ist diese Aufschrift nicht gerade prickelnd, aber für jeden in UNSERER Galaxie ist etwas dabei.  Was soll man von solch „künstlerischer“ Trivialität eigentlich halten? Weiterlesen

„Dann ist das nicht mein Land“

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Wenn man diesen Satz losgelöst stehen lässt, könnte man zu ganz anderen Schlussfolgerungen kommen. Dann sollte sie aber auch zurücktreten und ihr gesamtes Kabinett mitnehmen!
Autsch!
Um Himmelswillen, bloß nicht!
Wie der Liebe Herrgott es will, erfolgte unter Umständen ein Wechsel zu einer der Genossinnen – Nahles oder Kraft und alles wäre dann zu spät! Bei der jetzigen Frau Kanzlerin wissen wir wenigstens, was wir nicht haben…
Kann mir vorstellen, dass Änschie eine mächtige Traumatisierung erfuhr, als ihr irgendwann bewusst wurde, was es eigentlich bedeutete, in Hamburg geboren zu sein und dann in der finstersten Provinz aufzuwachsen – in Templin, meine Geburtsstadt empfand ich nicht anders!
Sicherlich ereilte sie bereits vor Wochen, während ihrer üblichen Problemresistenz und der damit verbundenen Mentalität – ewig alles auszusitzen, wie ihr ehemaliger birnenförmige Mentor – ein fürchterlicher Flashback. Welcher Schlüsselreiz dazu führte, wird sie vielleicht selber nicht vollständig gerafft haben, er muss aber irgendwie mit den sich sammelnden riesigen Flüchtlingstrecks am Rande Osteuropas zusammenhängen. Dazu gesellte sich scheinbar auch noch eine Erinnerungsverfälschung…
Deshalb ging Madame ein entsprechendes Lichtlein an, wie in alten Zeiten. Als stolze Blauhemdträgerin hätte sie bestimmt nicht anders gehandelt. Beseelt von irrwitzigen roten Denkspielen aus alten Tagen, kamen die Gedankensplitter von irgendwelchen einfältigen Planspielchen wider jeglicher Realität hinsichtlich der Zukunft (Die Zukunft ist schon lange nicht mehr das, was sie mal war.) und dies bedeutete doch immer, den Zufall durch Irrtum zu ersetzen…
O.K., nun kann man Realitätsverlust als Schutzmechanismus auffassen, wenn etwa Widersprüche zwischen innerer und äußerer Welt nicht mehr ohne weiteres auszugleichen sind, Gefühle auszuhalten nicht mehr möglich ist, Erwartungen nicht zu erfüllen sind, notwendige Entscheidungen unmöglich werden und anstehende Entwicklungen blockiert sind.
Fast hätte ich vergessen, wie man bei oberflächlicher Betrachtung, jene Bewerkstelligung des momentanen Flüchtlingsdramas von Frau Kanzlerin interpretieren könnte. Sie wird ihre uneigennützige Hilfe als praktisch erlebten „proletarischen Internationalismus (Hi,hi!)” verstehen wollen, schließlich musste sie solchen Schwachsinn zu Studienzeiten verinnerlichen. Fehlt nur noch, dass sie hoffnungsfroh mit Erkenntnissen aus ihrem Leipziger ML-Zirkel kokettiert und zwar mit: „Negation der Negation(Aus einem der unsäglichen Zonenschmöker).
Hatte nachmittags kurz die Glotze angestellt und was lief da auf „phoenix“?
Annähernd gefühlte zwei Minuten ertrug ich eine stotternde Nummer 3. Leider wurde vergessen, am unteren Bildrand eine verständliche Interpretation ihrer rätselhaften Worte mitlaufen zulassen…
Bei GMX liest sich alles geordneter, ist für mich aber ähnlich unverständlich: Merkel reagiert scharf auf Kritik an ihrer Flüchtlingspolitik

Außer Spesen nix gewesen oder doch?

Ganz beiläufig vernahm ich gestern von einem plapperten Nachrichtenheinz, dass gerade wieder irgendwo, glaube in der Schweiz, eine ganz wichtige dreiwöchige „Konferenz“ stattfinden würde. Abschließende Fußnote: Allerdings seien die dortigen Ergebnisse völkerrechtlich nicht bindend!
Weshalb trifft man sich dann eigentlich zu solchen Pow-Wow´s?
Heute endete in Brüssel eine ähnliche Masturbationsperformance, wobei die momentane Völkerwanderung auf der Agenda stand, wichtigtuerisch ging es um die Entscheidung der EU-Innenminister zu Flüchtlingen.
Heraus kam der übliche verwonnene Sieg. Anschließend durften die Stare der übermackerten Runde im Blitzlichtgewitter baden und sich vor den Kameras produzieren.
Die traditionelle Bruchlandung wurde sämtlichen Untertanen würdevoll als hochwertiger Kompromiss auf dem Schnäppchenmarkt offeriert. Einzig der UNSRIGE Imi fiel wieder aus der Rolle, allerdings schaut er immer sehr lustig drein, mit seinem zur Faust geballten Mau-Mau-Face.
Was ist eigentlich dran, weshalb jene Leute immer wieder gerade in Brüssel dem Lieben Gott die Zeit stehlen müssen?
Vielleicht erfreuen sich viele aus der Runde, speziell die Volksdrogenabhängigen, an besonders günstigen Preisen in den „DutyfreeShops“ auf dem Airport?! Sicherlich kann auch niemand über dortige Luxusbordelle und anderweitige Escort-Services meckern. (Weiß gar nicht, lassen sich derartige Dienstleistungen überhaupt steuerlich absetzen? Nebenbei fällt mir da auch noch Götz Widmann ein…)
Egal was die Leutchen dort anstellen, letztlich ist alles nur zum Kotzen, wenn sie lediglich die hart erarbeitete Knete des heimischen Lohngesindels verbraten, ohne dass irgendetwas greifbares hinten herauskommt (©Birne).