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Irgendetwas “ganz wichtiges” war doch am 22. September…

…es sind noch genau 100 Tage bis Neujahr, vor fünf Jahren starb der Stiefvater von Knut und vielleicht endet die Wespenarsch-Koalition, dabei finde ich Hombre Brüderle ausgesprochen lustig – um den würde es mir richtiggehend leid tun
Gott sei Dank ist in zwei Tagen dieses merkwürdige Pipapo erst einmal vorbei, zumindest dieses permanente Gedöns der verbalen und visuellen Art von den ganz, ganz, ganz wichtigen Leuten.
Mir kam gestern eine Idee, deshalb schnippelte ich auf sehr konservative Art auch noch etwas Politgülle zusammen.
Wessen Hände und um welchen Finger es sich dabei handelt, kann ich nicht sagen. Der Frau Kanzler sagt man ja diese „Rautenstellung“ mit ihren Vorderläufen nach…
Woher jene Abbildung der zähnefletschende Pussy stammt ist mir unbekannt, auch keine Ahnung, wer sie vor Jahren mal in meinen Elektrobriefkasten schmiss…
Abschließend noch: „Petri Wahl“ oder sagt man „Wahl Heil“? Möglich wäre ja auch „Wahl Helau“…
Jedenfalls habe ich nochmals die Wahlesel aus dem Netz geklaubt, diese Zeilen sind auch schon etwas älter. Für eventuell interessierte Zeitgenossen, sie stammen von (Ich hatte mich mit Heinz vertan.) Harry Heine.

wg. Peer´s steifen Mittelfinger

In den letzten Tagen hatte ich einen Haufen Scheiß angefangen, aber keine Lust verspürt irgendetwas davon zu beenden.
Greife auf mal auf die Steinbrück-Geste zurück.
Nun stammt Peer der Legende nach aus mittelbürgerlichen Kreisen, für mich verkörpert er von seiner Art her eigentlich mehr den klassischen Stehkragenproletarier…
Dabei haben ganz andere Genossen diese Rolle schon wesentlich besser gespielt, wobei so mancher dieser Politkomödianten sogar noch mit ihrer Herkunft aus dem Mülljö des arbeitenden Lohngesindels kokettieren oder kokettierten.
Was hat nun der Sozi Steinbrück mit jener Handbewegung eigentlich schlimmes getan?
Den erigierten Mittelfinger interpretiere ich lediglich als eine menschliche Geste, womit der Herr endlich mal seine zugeknöpften Art etwas ablegte, trotzdem ist er mir nicht sonderlich sympathischer geworden. Gott noch mal, wem die Jacke passt der muss einfach hinein schlüpfen, mich tangiert jene Gebärde nicht die Bohne.
Weshalb hat sich eigentlich noch niemals jemand darüber aufgeregt, wenn Frau Kanzler permanent ihre Untertanen beleidigt? Mindestens einmal am Tag, kann jeder in den Fernsehnachrichten verfolgen, wie diese Dame ewig ihrer Umgebung klarzumachen versucht, dass um sie herum nur Arschlöcher sind…
Fußnote:
Bin beim Suchen nach einem entsprechenden Photo auf eine andere Idee gekommen – das Psychospielchen mit den beiden gespiegelten Gesichtshälften, eigentlich funktioniert es nur korrekt mit Bildern von guter Qualität.
Familienfest der CDU am Bostalsee – Angela Merkel kommt! Weiterlesen

Aufgespießter Politmüll

Den Pulitzerpreis gibt es für jene Ablichtungen bestimmt nicht, ist mehr so ein Beleg für den Schwachsinn der Wahlreklame – auf dem Rückweg von Mahlsdorf geschossen…
Dort präsentieren sich die Polit-Müll-Models wie auf einem Schaschlikspieß! Wer schaut sich bei Tempo 70 diese Gülle überhaupt an?  – Ich natürlich und dies bei meiner langen Geschichte von Wahlresistenz…
Gilt dort überhaupt, dass nur der oberste Hänger oder Erstgespießte von sich behaupten kann, er wäre der demokratischte Jeck?
Dann müssten es ja die NPD-ler sein…

Unbenannt

Das rot-grüne Versagen ist hausgemacht

…als ob diese Erkenntnis ein ganz besonderes Phänomen jener beiden Mehrheitsbeschaffervereine darstellt.
Allein die Tatsache, wie sich die Chlorophyllmarxisten auf ihrer Reklame anpreisen, spricht doch ungeschriebene Bände. Allerdings stehen sie mit der Beliebigkeit ihrer Aussagen auf gleicher Stufe mit sämtlichen anderen Kleingärtnerverbänden, die sich demnächst wieder in Politik probieren wollen.
Aber, ihre Einzigartigkeit der Darstellung ist lobenswert, ich meine damit deren Werbebanner, die sich entsprechend der meteorologischen Gegebenheiten immer mehr verformen. Etwas erinnern sie mich bei der Betrachtung, von unterschiedlichen Blickwinkeln aus gesehen, doch ein bisschen an früher Werke von Salvador Dalí. Mit einem kleinen Unterschied, dass Herr Dalí sich richtig einen Kopp darum machte, wie er seine Objekte entsprechend pinseln könnte.
Bei den Grünen ist es die Zufälligkeit des Wechselspiels vom feuchten Wetter und jener miesen Qualität der Pappträger ihrer Bildchen.
Bei der folgenden Ablichtung sollte man auf FLICKR den entsprechend Pfeil mal anklicken, dann folgt die ganze Serie, darunter Genosse Trittin als Quotenmännchen. Sämtliche Photos wurden nahe unserer Behausung geschossen, im Umkreis von nicht mal einem Kilometer.
Abschließend noch Statements von zwei alten Frauen zu abgelichteten Politikern in Wahlperioden.
– Letzten Freitag kam eine distinguierte, fast scheintote Dame aus Richtung des „Bockelmann“-Hauses angetappert, baute sich in angemessener Entfernung vor mir auf, beobachtete mit leicht unverständlicher Mine meine Knipserei und legte plötzlich in einer Art los, die mich regelrecht verblüffte.
„Junger Mann, eine Frage! Weshalb geben sie sich solche Mühe und photographieren diese Leute auch noch mehrfach? Wissen sie, diese Verbrecher haben mich mein ganzes Leben verscheißert, die müssten alle mit einem Strick um den Hals dort hängen. Ach, ich rege mich schon wieder auf! Ist doch wahr…“
„Oma, denke an dein Herz, außerdem hast du es doch bald geschafft…“
„Sie erst noch! Sie scheinen nicht anders zu sein, als dieses Verbrecherpack dort oben!“
Kopfschüttelnd schlurfte die Alte von dannen…
– Vor einigen Jahren, da stand gerade selbige Wahl an, in deren Folge der kleine Hannoveraner nochmals ins Kanzleramt gespült wurde, lief ich unserer Mieterin eins tiefer in die Fänge.
Frau Dr. B., bereits mehrere Jahre Pensionärin, hatte am späten Nachmittag wieder einen leichten im Tee, scheinbar noch aus alter Tradition, als sie oft von ihrem Job im Haftkrankenhaus mächtig angetütet heimwärts dackelte…
Obwohl seit 1956 bereits in Berlin, hatte die alte Dame immer noch den Dialekt einer Platzanweiserin vom (Leipzig) Connewitzer Lichtspielhaus drauf.
„Ham´se schon mitbegommen, üverall wird die Sdadd wiederomal mit den Göbben der Bolidiger verschandeld! Vornweg dieser Lumb aus Hannower mid seinem ungebildeden Adladus, dem Fischer. Zu Zeiden der Donaumonarchie hädde sie noch nichd mol een Schausdeller als Hudschenschleuderer einjesdelld un beide woll´n nu weider Weldbolidig machen. Wo soll das noch hinführen?“
Auf meine Frage, was eigentlich ein „Hudschenschleuderer“ sei, erfolgte die weitschweifige Erklärung des Begriffes, wobei sie lustigerweise in einen sächsischen Ösi-Dialekt verfiel.
Seit jenem Tag sprach sie bei allen möglichen Neuigkeiten, betreffs dieser beiden Leute, nur noch vom roten oder grünen Hudschenschleuderer.
Wenn Frau Dr. B. wüsste, wen sie heute alles mit jener Berufsbezeichnung ehren könnte…

Tokio Banzai

Es soll ja Personen geben, die der Meinung sind, bei der FIFA und dem IOC handelt es sich um Organisationen, die schon lange begriffen haben, was Globalisierung eigentlich bedeutet, jene Experten meinen allerdings deren Hang zur Korruption…
Dieser landläufigen Meinung möchte ich mich natürlich nicht pauschal anschließen!
Schließlich werden die vermeintlichen Fäden im Vorfeld jener periodisch stattfindenden Milliardengeschäfte ganz wo anders gespleißt.
Auch sterzeln immer noch Leute auf unsriger Erdenscheibe herum, die jene Dauerwerbevorstellungen pausenlos als sportlicher Großereignisse verkaufen wollen – irgendwann mit großer Sicherheit ans Tageslicht, wie viele hunderte Millionen von japanischen Rubeln als Bakschisch irgendwo hinflatterten.
Hier könnten die aufopferungsvollen Schnüffler der NSÄ ein gutes Werk tun!
Wo bleiben da die vielen Whistleblower?
– Gestern schnappte ich auf, diese ganze Olympia-Schose ist lediglich mit rund 3,5 Milliarden US-Dollar veranschlagt worden, wobei sicher EURONEN gemeint waren. Das heißt doch letztlich, in sieben Jahren wird sich die Summe, sei sie in $$´s oder €€´s ausgezeichnet, mindesten verdreifacht haben.
Von mir aus könnten sie jährlich irgendwelche Olympiaden steigen lassen, meinetwegen auch in San Marino oder Liechtenstein. Besser noch, Sommerolympiaden im Kaiser Wilhelm II. Land und olympische Winterfeten z.B. in der Atacamawüste – das wären doch mal wirkliche Herausforderungen.
Nun sorgen die Japaner erstmal für etwas Amüsement, begonnen hat damit das Scheffchen, Naomi Hirose, der Tokyo Electric Power Company, Incorporated mit seinem englischsprachigen Statement. Seine Nachfolger werden dazu auch immer wieder Gelegenheit finden, ganz besonders, wenn es erst mal wieder zu tektonischen oder meteorologischen Naturwundern kommt, in der fast vergessene Präfektur Fukushima oder in ähnlich gelagerte Wirtschaftsregionen…
Letztlich werden wir von der Olympiade nicht viel haben, außer den langweiligen Übertragungen im Super-Hyper-Ganz-Toll-HDTV-Format und des öden Salbadern von Myriaden selbsternannter Scheff-Präsidenten-Ober-Star-Experten
Alle anderen Auswirkungen jener Malaise, knapp 300 km nordöstlich von Tokio, werden uns schleichend erreichen, die können wir aber weder sehen, noch hören oder riechen, aber irgendwann fühlen!
…der Tanz ums goldene Kalb hat bereits pathologische Züge angenommen

Fußnote:
Etwas von meiner Anteilnahme, was Olympia 1964 betraf

Knacki-TV für sportliche Halbstarke

Zum heutigen zweiten Frühstück schaltete ich die Glotze ein, da begann gerade „Kopfball“,  jene Sendung war mir bisher unbekannt. Ließ sie dann aber laufen, weil für den ersten Beitrag die Ankündigung erfolgte: „Spektakulärer Raubüberfall bei Tempo 80 Action-Kino auf der Autobahn. Ahnte aber zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass es sich dabei um eine Anleitung für einen rollenden Bruch handelte.
Was die sicherheitstechnischen Belange des Überfalls angingen, müsste aber noch etwas verändert werden. Es beginnt damit, dass man z. B. auf Saugnäpfe für eine kurze Longe zurückgreifen könnte, auch ließe sich das Schloss wesentlich einfacher knacken und, und, und…
Hier nun die verbesserungswürdige Gebrauchsanweisung für den rollenden Raubzug: „Kopfball –
Wissensreporter im Einsatz
“ und die folgenden Sendetermine für alle  Wiederholungen