Zwischendurch kam die Meldung: „EU-Waffenembargo gegen Syrien läuft aus“ und merkwürdigerweise stieg zur selben Zeit Alexander Gruschko auf, wie ein Phönix aus der Jauche und verkaufte sich plötzlich als der Rächer aller Enterbten in Syrien.
Das Gesülze sämtlicher Beteiligten, bis hin zu den Nachrichtensprechern, empfand ich nur als Kotzpillen und ging eine rauchen…
Nach der Doku auf ARTE: „Sand – Die neue Umweltzeitbombe“, kamen mir andere Anwallungen im Zusammenhang mit den vorangegangenen Nachrichten.
Da tauchte ganz nebenbei die Frage auf, ob nicht Waffen, Munition und Sprengmittel permanent falsch eingesetzt werden…
Archiv des Autors: ede
Kleine Gangster, große Gangster.
Erhielt wiedermal von Ines ein Rauchzeichen aus dem Prenzelgebirge, es handelte sich um einen Artikel aus der SZ.
Todesflug der Mauersegler
Stöberte anschließend noch etwas auf der Heimatseite der SZ herum.
Zu folgendem Artikel muss ich noch etwas ähnliches ablassen.
Letzten Freitag erlebte ich dreimal ein seltsames, nie vorher gesehenes Phänomen in der Nähe von
Sangerhausen. Zweimal auf einer kleinen Landstraße von Wallhausen nach Brücken, später in Richtung Beyernaumburg.
An jenem Vormittag herrschte aufgerissene Bewölkung. Cumuluswolken schoben sich langsam in Richtung Osten zusammen, zwischendurch immer wieder für mehrere Minuten große, blaue Löcher droben, manchmal für eine halbe Stunde.
Auf der Bitumendecke hockten dann kleine Grüppchen von Schwalben, vielleicht 25 bis 30 an der Zahl. Kauerten ganz flach auf dem Boden, mit gespreizten Flügel, die sie auch nach unten drückten.
Ein Teil schaute in meine, bzw. unsere Richtung und die anderen entgegengesetzt, aber im vollsten Vertrauen einer Abbremsung des Autos. Schon hupend, die Karre fast im Stand, flogen sie im Abstand von vielleicht zwei Metern recht schwerfällig einen Bogen, um anschließend sofort hinter uns wieder auf dem Asphalt zu landen.
Bei ihren Aktionen werden bestimmt viel hops gegangen sein, da es einigen Zeitgenossen ewig Freude bereitet, Kleingetier auf der Straße flach zufahren…
Letzter Samstag (Sonnabend) in der Geburtsstadt von Friedrich Julius Wilhelm Graf von Bose, Gustav Adolf Spengler, Einar Schleef und den meisten von uns natürlich!
Folgende Personinnen und Personen kamen dem Aufruf zum feuchtfröhlichen Nostalgiefahnenappel nach, der am 25.V. MMXIII, im „Rüsselpub“ zelebriert wurde.
Aus Datenschutzgründen benutze ich zur Aufzählung lediglich Vor- und Spitznamen! Bitte außerdem darum, dass artfremde Betrachter und -Innen aus dem In- und Ausland beim Beäugen der Bilder (Die sie ja nichts angehen.), gefälligst ihre Augen verschließen!!!
Alle mit (*) versehenen Altjugendfreundinnen und Altjugendfreunde erhalten nur ein halbes Bienchen, da von ihnen, nach Erhalt der Botschaft, keine Rückmeldungen bei mir erfolgten: Barbara*, Carmen d. ä.*, Carmen d. j., Conny, Frau v. Madi*, Heike, Puppi*, Steffi, Walla, Yvonne,
Billy, Didchen*, Diddi*, Dieter, Gecker, Hansi, Hippi*, Jimi, LS*, Madi*, Peer* + Filius, Pfeffi, Puffi, Schorsch, Ulli.
Herr Jugendfreund Pfeffi erhält als zusätzliche Auszeichnung noch ein Blick zur Sonne, mit Eichenlaub, Essbesteck und Industriebrillanten am Bande, da er längere Zeit durch Sangersdorf irrte, um eine entsprechende Restauration aufzutreiben.
Jenes abendliche, digitale Rauchzeichen aus „Deutsch-Südwestafrika“, sollte hier auch noch Erwähnung finden, verbunden mit der entsprechenden Danksagung an Co&De!
Der „Rüsselpub“ ist unbedingt weiter zu empfehlen!
Gut, anfangs war die Bedienung etwas chaotisch, was sich aber nach mehreren Stunden änderte – zu noch chaotischeren Verhältnissen wandelte – aber dann auf keinen Fall der Bedienung anzulasten ist!
Bin immer wieder erstaunt, was meine kleine Digitalmöhre für Bilder liefert, habe aber keine Bildbearbeitung vorgenommen! Nebenher noch einige Impressionen aus dem Umland…
Siehe wieder bei FLICKR!
Fußnote:
Es war es ein gelungenes Fest – Danke an uns!
Wat nu Meister Hoeneß?
Gestern hatte ich es schon registriert, dass die Borussen leider verwonnen haben und damit den Herrn Hoeneß erneut in Bedrängnis brachten.
Wie wird er wohl den erhofften, warmen Regen vermehren?
Sehe ihn schon irgendwo an einem Daddelautomaten hocken, dort in Schwerstarbeit – Cent für Cent dem Gerät die Mäuse entlocken.
Wenn sich in dem Laden keine Kamera befindet, kann er beruhigt den Versuch starten und dort wenigstens einiges am Fiskus vorbei transferieren – Uli, ich drücke dir die Daumen!
Claus Kleber wettert gegen die “Tagesschau”
Recht hat er der Medienscheffoberpräsidentenexperte!
Zumal mich die vorlesenden Tanten und Typen an meine Schulzeit erinnern, wenn sie ihre zensierten und aufgearbeiteten Texte krampfhaft vortragen. Alle schauen aus ihrer Wäsche, wie damals meine Klassenkameraden und -Innen, wenn sie im Deutschunterricht nach der entsprechenden Rollenverteilung Texte von Klassikern ablasen…
Allerdings unterstelle ich dem smarten Herrn ganz en passant ein respektloses Verhalten. Ihm hat in den entscheidenden Jahren wahrscheinlich auch niemand vermittelt, bevor man los plappert, sollte man sich vorher mal selbst reflektieren.
Wie drückte es die Toilettenfee vom Wolfsburger Hauptbahnhof immer aus? „Erst mal das Gehirn einschalten, warten bis es auf vollen Touren läuft, etwas nachdenken und dann loslegen…“
Das ZDF mit seiner entgegenkommenden Regierungssendermentalität (Conny Adenauer wollte sie damals schon, kam aber nicht mit durch.) ist keinen Deut besser als als die weit ältere VHF-Station.
Deshalb sollte Herr Kleber endlich mal beginnen und den Dreck vor der eigenen Haustür erstmal wegkehren! (Dies würde er ganz alleine gar nicht zuwege bringen…)
Solange die Sender sich an Quoten, Werbeeinnahmen und am gefälligen, abendfüllenden Dünnschiss der Privatstationen mit ihren öden Filmchen, „Koch- und „Talkshows“ orientieren, wird sich nichts ändern. Fast hätte die tiefschürfenden, politisch korrekte Salbadereien von frömmelnden Schwätzern in irgendwelchen „Magazinsendungen“ vergessen. Jene Heerscharen bleiben der Grund, weshalb bei mir das flimmernde (Ich besitze noch kein HDTV-Teil.) Verdummungsmöbel fast immer dunkel bleibt. Was habe ich denn davon, wenn man Abend für Abend, langjährig, ewig die gleichen Larven vorgesetzt bekommt? Die Masse von TV-Kosumenten kann wirklich froh sein, dass der Tag nur 24 Stunden hat und etwa ein Drittel davon mit Pennerei zugebracht werden muss.
Die früheren Sendepausen waren doch eine Erquickung, Aquarien-, Weltraum- und Eisenbahnansichten gingen gerade noch so. Weiterlesen
Trevor Bolder geht nun auch nicht mehr einkaufen…
Als er damals zu „Uriah Heep“ stieß, waren deren Zeiten längst abgelaufen, wenn sie die überhaupt mal hatten…
Eigentlich hat mir von ihnen nur „Lady In Black“ zugesagt. Dieser Fummelhit galt gleichzeitig noch als ein „Büchsenöffner“, mit dem es fast immer gelang auch die schläfrigste Fete doch noch in Gang zu bekommen, außerdem bereitet selbiger Refrain keine großen textlichen Schwierigkeiten.
Während meiner immensen Gier des Nachholbedarfs, an bis dato verpasster Mucken in den ersten Jahren nach meiner Ankunft im Westen, stand „UH“ ganz oben auf meiner Liste und zweimal verließ ich nach kurzer Zeit deren Konzerte – einmal das in der „Eissporthalle“ und etwas später im „Quartier Latin“ – sie waren auch zugedröhnt bis unter die Schädeldecke absolut nicht zu ertragen…
Ende letzten Monats, eigentlich wollte ich die angesagte Party als Sitztänzer verbringen, hüpfte schließlich über drei Stunden herum und zum Kehraus lief dann die „Tante in Schwarz“.
wg. KUNSTDÜNGER
Ammoniumnitrat
Schock wie bei einem Erdbeben
Ungefährliches Ammoniumnitrat
Noch etwas aus einem älteren SZM
Ray Manzarek geht nicht mehr einkaufen
The Doors\’ Ray Manzarek dies at 74
Neben Allan Price war Ray Manzarek einer der beiden Tastenquäler auf deren eigenen Musikstil ich abfuhr wie Schmidts Katze. Natürlich gab es später noch wesentlich mehr Menschurs die als Organisten tiefe Spuren in der Geschichte der Popmusik hinterließen…
Zumal ich während meiner Aufenthalte in Polen, Anfang der 1970er, bei meinen dortigen Freunden Bootlegs von den Doors einziehen konnte, die keine Sau in der Zone besaß, noch nicht mal in Bundesgermanien bekannt waren. Dies hatte etwas mit dem ausgeprägten Nationalgefühl der östlichen Nachbarn zu tun, schließlich war er einer der Ihren, zwar nicht vom reinen Ursprung her, aber letztlich jemand, der es in der weiten Welt geschafft hatte – was auch immer mit reichlich Wehmut verbunden war, hatte ich doch öfters den Spruch vernommen, „immer dort, wo wir nicht sind, geht es den Polen besser…“
Jene illegalen Mitschnitte gelangten auf abenteuerlichsten Wegen zu den Fans, teilweise aufgenommen in solch mieser Qualität, die schlimmer rüber kam, als der Sound den eine Ziege erzeugt, wenn sie in den Melkeimer scheißt. Wobei das permanente Kopieren der Tonbänder darüber hinaus zur optimalen Wertminderung beitrug…
…und dann noch zum Karneval der Kulturen
Habe längere Zeit den Finger nicht aus dem Arsch bekommen, allerdings einiges niedergeschrieben und nichts fertiggestellt.
In den nächsten Zeilen geht´s wieder von vorn los, allerdings betrifft es im Telegrammstil (Weiß überhaupt noch jemand was damit gemeint ist?) nur die letzten drei Tage…
Zur Herrenpartie steckte mir Manne, jenes berühmte Berliner Blues&Boogietastenfossil – sein filigranes Harpspiel möchte ich in diesem Zusammenhang auch nicht unterschlagen – dass er in einer Woche bei Speiche* (Er hat seinen Laden aufgegeben, aber der neue Besitzer will so weitermachen.) spielen wird.
Zum ausgehenden Freitag lötete ich mir in besagtem Etablissement mit einem guten Co-Alkoholiker dort die Birne zu. Später tauchte noch olle Schulze auf, der sich irgendwann auch ans Piano hockte. War üblicherweise richtig gut, was beide noch vierhändig verzapften…
Wann wir unsere Becherei beendeten, registrierte ich nicht mehr so richtig. Herr W. meinte auf dem Heimweg, „weißt du, dass jeder von uns über fünf Liter intus hat und du wirst doch in dem Zustand nicht mehr auf dem Rad heimwärts fahren, kannst bei mir Asyl bekommen…“
„Quatsch, es geht mit der S-Bahn in Richtung Wilmersburger Urstromtal“, schließlich war schon länger das Gefühl aufgekommen, dass ich mich nüchtern gesoffen hatte…
Egal in welche Richtung, der ersten Zug sollte genommen werden und selbiger fuhr nach Westen. Unser Funkturm kam mir noch bekannt vor. Nach einer inneren Sightseeingtour, die lediglich einem Lidschlag glich, hieß es plötzlich:“Schönefeld…“ – Scheiße…
Irgendwann bei Adlershof ereilte mich erneut das gewisse kurzzeitige Herabsenken der Jalousie, im letzten Augenblick gingen meine Klüsen dann wieder auf, was gerade noch reichte, um in „Westend“ auszusteigen und den nächsten Versuch retour in Richtung „Bundesplatz“ zu starten. Jetzt hockst du dich nicht wieder hin und bleibst außerdem stehen, der letzte größere Hieb aus meinem Flachmann sorgte für die entsprechende Energie…
Kurz nach 8 lag ich dann in der Falle – leichtes Ungemach war vorprogrammiert, da mittags eine Radtour in die Nähe von „Strausberg“ anstand. Zum Glück regnete es später und wir schließlich mit dem kleinen Stinker an den Busen der Natur kutschierten.
Durch einen Telefonanruf verflog plötzlich meine Trägheit, „Andreas ist dran, willst du ihn sprechen?“
„Logisch!“
Bei dem kurzen Schnack erfolgte noch die Frage, ob er für uns Karten hinterlegen soll und wie viele.
Im Quartett gings nach dem Kaffekränzchen zu den „Wühlmäusen“.
Auf der Fahrt ein Aspirin und vor Ort ein Bier sorgten anschließend für die entsprechende Konstitution.
Auch bei seiner neusten Ausgabe von Politsatire zog Herr Thiel auf gewohnte Art vom Leder, hat uns allen sehr gefallen, trotz Eidgenössischer Herangehensweise bezüglich der dargebrachten Thematik ergaben sich keine Problem ihm zu folgen. Schließlich unterscheiden sich gewisse Politdeppen nirgends auf dieser Erdenscheibe voneinander, man kann jene Marionetten des Kapitals beliebig austauschen – denn Namen sind bekanntlich Schall und Rauch… Weiterlesen
