Da meine Lateinkenntnisse aus dem „Asterix“ stammen, ist der Spruch vielleicht falsch zitiert, möglicherweise wird umgekehrt ein Schuh draus…
Immer mehr sehne ich den Tag herbei, an dem in der Glotze nur noch solche Gülle flimmert, dann muss ich mir keinen Kopp mehr machen wegen eventueller Malaisen mit Körper und Geist…
Archiv des Autors: ede
Wer kupferte da von wem ab?
Heute in der Uhlandstrasse gesehen kurz vor dem Hurfürstendamm. Vis-à-vis von diesem Wanderscheißhaus befand sich vor Jahren das „Big Sexyland“, heute ist dort ein Casino drin.
Allerdings verstehe ich jene Spielerei mit den vielen LEDs an der Eingangstür nicht so richtig, das rhombusförmige Lichtobjekt hätte aber wesentlich besser zum ehemaligen Sex-Tempel gepasst…
Überall sieht man solche Kackhäuser, im Umkreis von etwa 300 Metern stehen in der Nähe unserer Behausung gleich sechs dieser Teile herum, mache dampfen nach recht merkwürdigen Parfüm…
Who the fuck is “Anna”-Darstellerin Silvia Seidel?
Jedenfalls geht sie nicht mehr einkaufen…
Toys für Kids
Heutzutage kann man irgendwo „Toys“ für alle Lebenslagen erstehen.
Gestern wurde mir der „Obstsauger“ von „nuby“ vorgeführt, Traum eines jeden 9monatigen Ablegers…
Was steht in der Produktinformation des Obstsaugers?
Perfekt geeignet für gefrorenes Obst, frisches Obst, Gemüse u.v.m.
Kinder können so mit dem Obstsauger an ganzen Stücken saugen ohne Erstickungsgefahr.
Durch das Verschliessen durch Drücken und Drehen kann der Fruchtsauger nicht von Kinderhänden geöffnet werden…
Allerdings auch nicht von ganz unbedarften Leuten, die nicht so firm sind im Umgang von irgendwelchen Scheiß, den Sicherheitsfetischisten nach vielen schlaflosen Nächten zwanghaft kreieren müssen. Würden solche Nasen sich Genüssen andersartiger „Toys“ hingeben wäre dies bestimmt mit mehr Sinnesfreuden verbunden. (Sogar BILD ist bereits dahinter gestiegen!)
Zum Material:
– Griff: Polypropylen
– Obstbeutel: Thermoplastische Elastomere
Schadstoff geprüft.
Spülmaschinengeeignet.
Natürlich entweichen kurz nach der Produktion keine Weichmacher in größeren Mengen, dies geschieht erst bei dauerhaftem Gebrauch, besonders nach vielfachen Waschvorgängen im Geschirrspüler.
Gut, die Erstickungsgefahr wurde zwar minimiert, allerdings sind der längerfristige Genuss von Weichmachern in homöopathischen Dosen auch nicht gerade das Gelbe vom Ei… Weiterlesen
Hatte eben eine ganz alte Geschichte wiedergefunden:
Damals war es: „Wenn die Amis…
Der Carl Hanser Verlag gibt sich die Ehre – Leseprobe
Letztens fand ich im Netz das vollständige Vorwort zu Thomas Rietzschels: „Die Stunde der Dilettanten – Wie wir uns verschaukeln lassen“…
Komme nochmals zur Seite 10!
Allerdings kann ich Herrn F.J.R. überhaupt nicht folgen…
Weshalb entsetzt er sich überhaupt nach seiner Erkenntnis betreffs der Aussage von Sepp?
Fischers „ehrlicher Standpunkt“ entspricht doch weiß Gott keiner einmaligen Entgleisung, wie sie ausschließlich unter Chlorophyllmarxisten vorkommt. Jene „Ausnahme“ bestätigt auch nicht die Regel!
Selbige Mentalität scheint lediglich dem vorherrschenden lifestyle zu entsprechen!
Wahrscheinlich ist solche Geisteshaltung eine zwingende Voraussetzung um in der heutigen Politik überhaupt bestehen zu können, egal unter welchem farblichen Wimpel die Karriere beginnt.
Deshalb spielt es später auch keine Rolle, wo man als Renegat endet…
Siehe auch hier: “DSdD”
Das “Frauenachtel” Nadja Drygalla musste Heim ins Reich
Es wird doch immer rumgehurt, dass Sport nix mit Politik zu tun hat.
Bisher schien der deutsche Ruderverband doch auch dieser Meinung zu sein, denn Michael Fischers Faible für braune die Ideologie stand nie zur Debatte.
Welchen Machenschaften in dieser Republik ist es überhaupt zu verdanken, wenn es bereits lange als „demokratisch“ gilt, dass die NPD politisch mitmischen darf?
Ist es dann nicht verbrieftes Recht, wenn sich jemand auf dem Boden der FDGO bewegt und bei einer „demokratischen“ Landtagswahl kandidiert?
Hegt und pflegt dann derjenige „braunes Gedankengut“, der „lediglich“ sein „passives Wahlrecht“ in Anspruch nimmt oder gelten Legislative, Exekutive und Judikative im Endeffekt als die wahren Wegbereiter für diese Werte?
Hatten wir doch schon mal Anfang der 30er Jahre im letzten Jahrhundert, was dabei herauskam – bei dem „rundherum demokratischen“ Rummel – sollte eigentlich bekannt sein!
Oder ist schon wieder alles vergessen worden und deshalb keimt von Neuem der unstillbare Drang in jene Richtung auf?
Momentan spiegelt diese erbärmliche Posse lediglich einen winzigen Teil aus dem Puzzeln wieder, der übrig blieb vom jahrtausendealten Gedanken an Olympia – der übrigens mal in Griechenland gebastelt wurde.
Wenn UNSER „Frauenachter“ das vergoldete Stück Blech gewonnen hätte, bestimmt wäre nichts gekommen, außer einer optimalen Deckelung dieser hochgespielten Affäre, schließlich sind Drygalla&Fischer seit vielen Jahren keine unbeschriebenen Blätter mehr…
Bei der Betrachtung dieses „Falles“ – wie er nun unter das Volk gelangt, komme ich zu etwas anderen Schlussfolgerungen.
Mir scheint nämlich, dass Nadja Drygalla als Bauernopfer in die Rolle eines Feigenblattes umgemodelt wird um der gesamten Welt endlich zu beweisen, mit welcher „brutalen Aufklärung“ der Rechtsextremismus in Deutschland bekämpft wird. Weiterlesen
Das “Franzi” und dem “Bobbele”
Kaum war die Fußball-EM endlich den Bach runter, kurz darauf ging es bekanntlich weiter – fast noch schlimmer.
Nirgendwo kann ich mich der verbalen und visuellen Folter entziehen, mir genügen dafür bereits die Sekunden beim Zappen oder der Blick auf die Titelseite eines Presseerzeugnisses. Weshalb soll mir eigentlich während der Berichterstattung jener Milliardenspielchen, die unter dem Feigenblatt des Sports irgendwo stattfinden, ewig einer abgehen?
Wie man sich auch dreht und wendet, überall wird man von dümmlich-romantisch dreinschauende Larven angeglotzt, wenn die dazugehörigen Nasen nicht ewig soviel Blödsinn von sich geben würden, wäre es fast erträglich. Aber sie schnacken in jeder Lebenslage ewig drauf los – besonders die „Experten“, es handelt sich dabei oft um besondere „Experten“, solche die durch die Bank weg auch noch respektlos agieren dürfen und dafür ein Haufen Kohle in die mittige Perforierung ihrer Sitzwangen gesteckt bekommen.
Wo man heute hinschaut, überall hängen nur „Experten“ und „Stare“ herum, momentan meine ich aber nur „Franzi“ und das „Bobbele“. Nun soll mir aber niemand erzählen, dass die Medien ihnen nur etwas Gutes angedeihen lassen wollen, wegen der Verarbeitung ihrer Kind- und Jugendtraumata, weil sie immer nur funktionieren musste. Letztendlich machen sie es immer noch, dem Zeitgeist entsprechend als moderne Hofnarren für Brot und Spiele – forciert vom Kapital – darüber hinaus stehen sie permanent in den Startlöchern zu ihrer weiteren Verwurstung in Presse, Funk und Fernsehen.
Bei F. van A. kommt vielleicht noch so ein inneres Bedürfnis der Mitteilsamkeit hinzu, welches von mütterlicher Seite stammen könnte…
UNSER Besenkammer-Erotomane hat mächtig zugelernt, in seinen beiden ersten Lebensjahrzehnten schien er ja nicht mal in der Lage, auch nur einen vollständigen Satz zusprechen.
Und heute versteht er seine kleine Welt nicht mehr – dass Sportfreunde seines Metiers herumlaufen, denen eine Olympiade schlicht am Arsch vorbeigeht…
Was interessiert es wohl einen ausgewachsenen Baum, wenn ihn ein Köter anpisst?
Haben die beiden nicht genug mit sich selber zu tun?
Sollten mal überlegen, weshalb sie unbedingt Pädagochen einer kleinbürgerlichen Anstandsschule imitieren müssen…
US-Schriftsteller Gore Vidal geht nicht mehr einkaufen
Das große intellektuelle Lästermaul aus Amiland ist in die ewigen Jagdgründe entfleucht.
Vidal setzte seine sehr spitze Zunge nicht nur im geschliffenen Florettkampf ein, er konnte auch mit einem stumpfen Säbel überall dazwischen dreschen…
Viel bewegt hat er trotzdem nicht.
Dessen ungeachtet gefiel seine unkonventionellen Art dem anderen Amerika, die jene Flachzangenmentalität der Schwanzlutscher des Kapitals und deren willfährigen Lakaien ablehnten, allerdings schienen gewisse Kreise ihn ebenso als Feigenblatt zu missbrauchen.
Jedenfalls war er vom Schlage eines vielseitigen Literaten, deren Spezies in Europa schon lange ausgestorben scheint.
Hier schleichen momentan nur ähnlich geartete Möchtegerne herum.
Kokotten mit blakender Allwissenheit, die sich darin gefallen, in betont verstandesmäßigen Filzpantoffeln an ihren Gehwarzen, durch dröge Talkshows zu tingeln. Dabei bonbonfarbene, aufblasbare Moralkeulen schwingen, die sie benötigen um all jene unsäglich-politisch korrekten Sprechblasen ihrer Gegenspieler zu parieren…
8-ung: Das empfohlene Werk ist nichts für sensible Schöngeister der Literatur!

Hatte vor vier Jahren bereits auf dieses Buch hingewiesen.
Dort bezieht sich Vidal in einem Text auf: „The Day America Told the Truth“ und kommt in dem Zusammenhang zu folgendem Schluss: „… Offensichtlich gibt es für unsere verwirrten Massen nichts Aufregenderes, als sich von George und Barbara Bush einen blasen zu lassen…“
Damals tauchte beim Lesen folgende Frage bei mir auf – da bekanntlich zwischen Amis und Deutschen kein so großer Unterschied besteht, was deren Lebensgefühle angehen. Ob auch in unserem Lande Leute existieren, für die es nichts Aufregenderes geben sollte, als sich von Helmut und Hannelore Kohl einen schnattern zu lassen?
Wenn dem nicht so sei, sind die US-Amerikaner doch etwas anders drauf…
Der Fall Pussy Riot ist eine Schande für Putin
Dem Artikel von Kaminer ist nicht viel hinzuzufügen.
Klar ist, bei Putin handelt sich um eine grenzwertige Persönlichkeit, dies bewies er bereits als Edelbolschewik und zu seiner Zeit als Schefffspitzel in Dresden.
Den folgenden Spruch hängt man ja Wolodja an: „Wer den Zusammenbruch der Sowjetunion nicht bedauert, hat kein Herz. Wer sie zurückwünscht, hat keinen Verstand.“
Falls die Worte wirklich von ihm stammen sollten, dann belegen sie hinlänglich seine realistische Sicht als gelernter Opportunist. Auf der anderen Seite stellt sich aber auch die Frage, wie soll man dieses riesige Reich eigentlich zusammenhalten? Mit humanistischer Gefühlsduselei bestimmt nicht…
Außerdem habe ich das „russische Seelchen“ nie so richtig kapiert, weder in der Literatur noch im privaten Umgang mit den Menschen.
Irgendwie ist ihnen während der langen Entstehungsgeschichte, vom Großfürstentum Moskau und dem ostslawischen Reich des Kiewer Rus bis hin in die Neuzeit, eine gewisse Affinität zur Knute nicht ganz abzusprechen. (Wer irgendwo auf diesem Planeten mal neureiche Russen vollkommen respektlos agieren sah – beziehe da alle Lebenslagen mit ein – der wird mich vielleicht verstehen, wie ich das mit der Knute meinen könnte…)
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