Messer-Terror in NRW
Ewig identische Chosen, war schon immer so, erst wenn das Kind im Brunnen liegt – Pardon, wie in solchen Fällen, die perforierten Opfer anschließend noch auf Seziertischen landen, wird ringsherum alles munter. In den anschließenden Zeiten kommt es dann zu Sternstunden von Betroffenheits-Meetings ganz unterschiedlichster Art, allerdings mit recht ungleichartigen Herangehensweisen.
Zum Beispiel kramte der berühmte FOCUS-online-Redakteur Christian Döbber dafür den deutschen Top-Profiler Axel Petermann hervor.
Weil man munkelt, dass Deutschland jetzt rätselt über die Hintergründe und das Motiv des tatverdächtigen Syrers von Solingen.
Verstehe absolut nicht, weshalb und weswegen sollte ich über etwas rätseln, was die Tat von Hadschi Halef Omar Ben von Solingen betraf. Zumal es in der Klingenstadt geschah und dies auch noch unter dem Motto: „Festival der Vielfalt“…
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sogar alles als Werbegag durchgehen lassen oder nicht?
Allerdings war mir schließlich etwas hochgekommen!
Wieso es nicht möglich war, jenem rasenden Killer Einhalt zu gebieten? In seiner Umgebung befanden sich doch bestimmt irgendwelche Gegenstände, die man als Distanzwaffen hätte benutzen können.
Allerdings gibt es bei solchen Notwehraktionen auch bestimmte Verhaltensmaßregeln, die gegen solch einen Täter unbedingt beachtet werden müssen. Fängt der Angreifer sich eine schmerzliche Malaise ein, die ihn für den Rest seines schnöden Dasein mächtig beeinträchtigt, er einen pfiffigen §§-Heinz auftreibt, kann es passieren, dass die eingeschrittenen Helfer dazu verdonnert werden, für ihn eine lebenslange Rente zu blechen!
Sehr witzig finde ich ja die fettgedruckte Einleitung, wo es heißt: Der deutsche Top-Profiler Axel Petermann erklärt, warum die Tat auf ihn unstrukturiert wirkt – und warum ihn ein Aspekt stutzig macht.
Was haben eigentlich jene drei Toten und die anderen Verletzten noch von der seltsamen Erkenntnis des deutschen T-P´s?
Die große Frage im Moment lautet: Hat er sich zu dieser Tat in gewisser Weise hinreißen lassen, da es für ihn hier als abgelehnter Asylbewerber keine Perspektiven mehr zu geben schien, oder ist sie wirklich Ausdruck einer islamistischen Überzeugung?
Meint der Eksperte mit einer islamischen Überzeugung lediglich jenen Takbīr: „Allahu Akbar!“
Der IS hat den Anschlag zwar für sich reklamiert und der Täter soll bei der Tat „Allahu Akbar“ gerufen haben. Allerdings sagt das noch nichts über die wirklich tiefere Motivlage aus. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Tat, so schrecklich es klingen mag, ein Ausdruck von Frust oder die Suche nach Aufmerksamkeit war.
…ein Ausdruck von Frust oder die Suche nach…?
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Am Freitagabend wurden in Solingen drei Menschen bei einem Messerangriff getötet,
…neun weitere sind verletzt, zum Teil schwer. Tatwaffe war ein Messer, wieder einmal, Tatort ein Volksfest.
Die nordrhein-westfälische Stadt feierte gerade den 650. Jahrestag ihrer Gründung mit einem «Festival der Vielfalt», als der Mann offenbar wahllos zustach.
Ohne eine Kurswende der Regierung entwickelt sich die Bundesrepublik zum Risikoland und der öffentliche Raum zu einer No-go-Area. Bundesgermanien steht unter mentalem Dauerstress, da schon wesentlich länger die innere Sicherheit implodiert – genauso wie die inhaltsleeren Sprechblasen sämtlicher Politiker…
Einen Scheißdreck werde ich tun, weder trauern noch bangen. Schon gar nicht, wenn ich mir das Konterfei vom Herrn Kanzler betrachte. Der Mann war ja noch nicht mal in der Lage, von innen heraus einige glaubwürdige Sätze abzulassen. Worauf schielte er eigentlich die ganze Zeit, auf einen Neger, der ihm vorgehalten wurde oder auf den Monitor einer digitalen Souffleuse?
Allerdings hege ich Mitgefühl, gepaart mit unendlicher Wut, wenn ich an die vielen trauernden Angehörigen, den Freunden und allen ihren Bekannten denke, denen ein dauerhafter Verlust zugefügt wurde.
Dazu der stammelnde Kanzler (Was quatscht er da für eine gequirlte Flitzekacke?
Jetzt muss alles getan werden … damit …. Recht und Gesetz durchgesetzt ….. wer .. den können!
Nebenbei bemerkt, es wird kein Recht gesprochen, lediglich mit Hilfe der Gesetze werden Urteile gefällt!), wobei das andere auftauchende Rudel sich mit keinem Deut der insgesamt verkommenen Situation stellen wird. Mit schimmeligem Wohlwollen aber dann auch wieder die Gunst der Stunde flugs zu ihrem eigenen Nutzen ausgiebig verinnerlichen…
Alle und noch wesentlich mehr, werden demnächst zum angesagten Trauerevent nochmals dort aufschlagen. Was ich in den letzten Jahren nie verstanden haben, dass sich ewig die Angehörigen der Opfer von solch blutrünstigen Happenings, anschließend von den Politikern auf eine andere Art nochmals instrumentalisieren lassen.
Was für mich nur darauf hinausläuft: Außer Spesen, nüscht weiter gewesen!
Denn es dräut auch in weiter Ferne kein Ende jener Malaisen, weil es sich dabei nicht nur um ein tiefgründiges erzieherisches Problem von Angehörigen ganz bestimmter Ethnien handelt.
Dazu gehört nämlich eine spezielle Lebenseinstellung.
Hänge seit mehreren Tagen an einem Schrieb, welcher sich mit der irrwitzigen Idee befasst, wo es um die Messer freien Zonen geht, allerdings spinnt mein Laptop permanent und muss deshalb ewig auf eine olle Möhre umsteigen…
Es glaubt mir keiner, aber es leben noch Zeugen die ich angehen könnte, was meine unmittelbaren Erlebnisse von Messerstechereien betreffen. Alle geschahen in unmittelbarer Umgebung, zwischen 5 und ca. 10 Metern!
Ehe ich zu Nr. 1 komme, muss noch etwas ergänzt werden. Weiterlesen
wg. REKLAME, WERBUNG u.ä. – AUS DEM ÄTHER UND DEN LICHTSPIELHÄUSERN
►(I)◄ DAS WAR DANN MAL WEG – Klementine, Litfaßsäule & Co.
►(II)◄ DAS WAR DANN MAL WEG – nicht ganz! Deshalb eine Ergänzung zum gestrigen Schrieb…
►(III)◄ DAS WAR DANN MAL WEG – Bemerkungen zum Ende hin…
►(IV)◄ DAS WAR DANN MAL WEG – Letzte FUSSNOTEN
Steinmeier dankt Ungarn für Rolle bei Öffnung des Eisernen Vorhangs
Ein hellroter Bock reiste als Gärtner nach Sopron…
W I K I – Während seiner Studienzeit gehörte er gemeinsam mit Brigitte Zypries zur Redaktion der linken Quartalszeitschrift Demokratie und Recht (DuR), die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stand. Die Zeitschrift erschien im Pahl-Rugenstein Verlag, von dem sich später herausstellte, dass er von der DDR mitfinanziert wurde.
Zu seinen Studienzeiten war aber schon bekannt, wer im Hintergrund vom Pahl-Rugenstein Verlag werkelte.
Massenhaft fand man Hinweise zu deren Druckerzeugnisse in Literaturhinweisen der FU.
Z. B. bei ganz besonderen Prof´s der Politologen im Otto-Suhr-Institut, den Publizisten und Historikern…
Entsprechend war auch deren politische Ausrichtung, u.a. verkündeten solche Nasen oft den Slogan: Die DDR ist der bessere Deutsche Staat!
Jessica Campbell geht nun doch nicht mehr einkaufen…
Nichts ist umsonst.
Selbst der Tod kostet das Leben
Aber wie soll es eigentlich korrekt geschehen?
Meine es in Richtung einer humanistischen Verselbständigung!
Eine Amerikanerin verkaufte ihr Hab und Gut, um in der Schweiz in den Sarco steigen zu können. Sie war vorgesehen als Botschafterin der umstrittenen Kapsel.
Doch dann lief alles schief.
Habe keine Lust mehr, mich weiterhin über jene imaginäre Marschroute auszulassen!
Hier geht es weiter… Weiterlesen
►(IV)◄ DAS WAR DANN MAL WEG – Letzte FUSSNOTEN
Irgendwie merkwürdig, besaß ich doch mal fast 30 Zigarettenalben, übrig geblieben sind lediglich vier oder fünf. Nun trat selten dummer Fall ein, die Suche Anfang des Jahres nach einem bestimmten Teil, blieb aber ein Satz mit X!
Dafür fand ich etwas anderes wieder, den ziemlich dicken rötlichen Folianten mit großen güldenen Prägebuchstaben.
Dann lief letztens irgendwann das Vijo im Fratzenradio und am Ende erfolgte besagter Hinweis zum berühmtesten Album…
Mein verschollenes Lieblingssammelobjekt, fast in DIN A 3, aus den1920ern, befasste sich mit Flora und Fauna Mitteleuropas, sowie herausragende Landschaften des Deutschen Reiches.
Ist nun auch nicht mehr auffindbar, so mancher Schaden entstand zu meinen WG-Tagen…
Als sehr nervig stellte sich in der Reklame-Doku das teilweise widersinnige Geplapper von einigen sog. Promis heraus, von denen mir niemand bekannt war.
Nicht besonders prickelnd kamen auch die folgenden bedeutsamen Wissenschaftler herüber, zu denen ich noch etwas ablassen muss. Es betrifft nicht nur die körperlichen Darstellungen beider Eksperten.
Dr. Prof. Bernhard Jussen aus der Goethe-Universität Frankfurt am Main, verzichtete allerdings auf sein Eitelkeitskürzel, die Historikerin dr. Judith Blume aber nicht! Madame wedelte dafür recht unmotiviert mit ihren Vorderläufen herum, da wäre Luis Trenker zu seinen Lebzeiten schier verblasst.
Kann es sein, dass beide, ob ihres Unsinn´s zum Adol_ Fitler-Album, zwingend noch irgendwelche Ergänzungen beifügen wollten, vielleicht mehr pro denn contra zum Führer, deshalb ihre komisch verrenkenden Armeinsätze⁈
Im Übrigen, man konnte Onkel Adi privat sehr nahe kommen…
Darum ging es in der Bildersammlung aber weiß Gott nicht!
Es handelte sich um eine anfängliche NS geprägte Deutschtümelei, mit Darstellungen aller Lebenslagen. Wo jeder die revanchistischen Anläufe, nebst Wiederbewaffnung und die nun bereits ausufernde Massenhysterien in Richtung 1000jährigem Reich betrachten konnte, welche Ehrfurcht gebietend präsentiert wurden.
Bei jenem Album handelte es sich nicht nur um eine billige Reproduktion für den Pöbel, wie viele andere Bildsammelwerke der Zigarettenindustrie. Die vielfach sehr gekonnten Ablichtungen sprechen für sich, technisch einfach bemerkenswert, auch nach über 90 Jahren weisen die Fotos noch keine Alterserscheinungen auf. Lediglich das schwere Papier besaß keine gute Qualität, ist wegen des hohen Holzgehaltes schon leicht vergilbt.
Inhaltlich bieten die Texte zeitweise nicht viel für den Geist, auch noch nicht in Richtung einer nazistischen Gehirnwäsche.
Einen sehr seltsamen Beitrag ist hier zu finden – merkwürdig finde ich die Tatsache, dass der Druck in Frakturschrift erfolgte. Wurde doch in jenen Tagen die Sütterlinschrift, bereits im Auftrag der Reichsschrifttumskammer aus den Schulen verbannt.
Mit 9 Jahren habe ich mir Fraktur lesen beigebracht, nahm dazu eine Jugendstilausgabe von Tolstoi. Opa sagte kein Ton, schüttelte aber mit dem Kopf. Biss mich unter emsiger Mithilfe des Großvaters wirklich durch, auch was den Inhalt betraf, wo ich zwar lesen lernte aber oftmals nichts weiter verstand. Hatte mir doch zufällig „Die Auferstehung“ gegriffen, ein ellenlanges Werk… Weiterlesen
►(III)◄ DAS WAR DANN MAL WEG – Bemerkungen zum Ende hin…
►(I)◄ Das war dann mal weg: Klementine, Litfaßsäule & Co. – 26. Juli 2024
►(II)◄ DAS WAR DANN MAL WEG – nicht ganz! Deshalb eine Ergänzung zum gestrigen Schrieb… – 27. Juli 2024
Will nun endlich mal zum Schluss kommen und beziehe mich dabei auf die letzten Minuten des Vijo´s!
Beginne mit den sog. „Ekelbildern“, und lasse dazu einige Ablichtungen von meinem kleinen Gunstwerk sprechen.
– Mir wurde damals erzählt, dass sich in Neuseeland eine Frau als Gesundheitsminister versuchen durfte und auf ihrem Mist sollten jene idiotischen Warnungen gewachsen sein. Logo, dies entspricht den geschlechtsspezifischen Interpretationen von inhaltsleeren mütterlicher Mahnungen. Auf der anderen Seite traue ich solcherart Hinweise auch lauwarmen Softies, traumtänzerischen Blindfischen und anderweitig agierenden Gutmenschen*INNERINNENi usw. u.ä. zu…
Alles Leutchen, die mit solchen Don Quijoterien versuchen, ihre trägen Seelchen dauerhaft zufrieden stellen, und damit letztlich den gesamten weltweiten Irrwitz, immer weiter kultivieren. Wobei solcherart wichtigtuerisch verbreitete gähnende Leere, sich bei den hohlen Plebsen, schon seit Jahrtausenden formidabel bewährt. Und man findet Massen darunter, welche nach dergleichen Torheiten süchtig sind, weil sie bei ihnen multiple Orgasmen ganz exotischer Eigentümlichkeit hervorrufen.
Stopppp
Eigentlich ist es ganz anders!
Denn der Pöbel lechzt deshalb immer wieder nach solch heren Visualisierungen von vermeintlich gehobener Eleganz, weil sie von ihren kranken Scheinpropheten kreiert werden, bei denen zumindest in demokraturischen Gefilden, unter raffinierter Vorspiegelung seltsamer gesellschaftlicher Zusammenhänge zeitweise das trügerischen Gefühl aufkommt, selbstverständlich geben die latent machthungrigen Soziopathen auch irgendwann etwas zurück, weil man sie schließlich gutgläubig auf die Schilder der Macht gehievt hat…
Dreijähriges Kind aus heißem Auto gerettet
In Hagen haben Passanten ein dreijähriges Kind aus einem abgeschlossenen Auto befreit.
Heute gab es wieder diese beliebigen Events an verschiedenen Kranzabwurfstellen…
Musste ich mir nicht einziehen, sind doch sowieso, die seit Jahrzehnten eingespielten Empfindungsdarstellungen, mit identisch geflöteten Sprüchen aus entsprechenden Betroffenheitslarven. In der Regel sind es ja seltsam anmutende Vorstellungen, von Leuten*INNERINNEN usw. u.ä., welche allesamt zu jenem Ereignis noch flüssig waren. Sich erst in dem Moment mit solchen Vorkommnissen befassten, als sie sich in letzter Konsequenz entschlossen ihr lebenslanges Heil nur auf politischen Terrain zu suchen. Sicherlich wurden auch drei- und vierbeinige, sowie rollende Mumien als Alibi-Zeitzeugen üblicherweise mit heran gekarrt. Weil sich solche gemischten Cliquen immer gut medial aufbereiten lassen, vor allen Dingen, was die zwingende Anwesenheit der wichtigtuerischen Politstare angeht…
Weiß gar nicht mehr, wer mich vor Corona, zu dem gefühlsduseligen Mauerstützpunkt hinzottelte. Irgendwie sollte es darum gehen, dort auf einer Vijo-Dauerschleife, das seltsame Geplapper von einigen Bekannten einzuziehen.
Na ja, ich belasse es bei der Bemerkung
Mir fiel gerade ein, vielleicht 200 m südlich liegt Johann Caspar Schmidt…
Irgendwie kommt hier überall die Mauer vor: (01) – ( 02 ) – ( 03 ) – (04)
Habe noch ein weiteres Heftchen angehangen: „wir leben – ALLTAG UM 1950“ ►(1)◄
►(II)◄ DAS WAR DANN MAL WEG – nicht ganz! Deshalb eine Ergänzung zum gestrigen Schrieb…
…allerdings auf meine Art!
Sehr seltsam, was in mir abging, wenn ich das Geplapper zu den Frauenbildern der Ekspertinnerinnen vernahm. Bin felsenfest davon überzeugt, dass keine der wichtigtuerischen diplomierten Tanten auch nur ansatzweise, jemals bei den vorherigen Generationen in ihren Elternhäusern, mal irgendwie erfuhren, was es für Möglichkeiten gab, in Bezug auf das Hausfrauendasein…
Meine Großmutter kann ich bedingungslos als eine emanzipierte Spezies jenes Genres bezeichnen. Die jahrzehntelang nebenher Rosen züchtete, später brachte sie mir sogar das Okulieren bei…
Innerhalb der Partnerschaft, hatte beide ihre entsprechenden täglichen Aufgaben, wobei niemals der eine dem anderen irgendwie im Fressen herummährte!
Als Kind fiel mir später auf, brauchte der eine Hilfe, dann meldete er oder sie seine Bedürfnisse an aber bereits im Vorfeld. Wenn bei Tisch geredet wurde, z.B. während des Frühstücks, ging es nur kurz um Belange der folgenden Stunden. Beim Mittagsmahl waren eigentlich Belanglosigkeiten angesagt, außerdem lief dann auch das Radio. Abends ließen die Erwachsenen dann den Tag Revue passieren, wobei wir Kinder auch keinen Ton sagten durften, es sei, man wurde über irgendetwas gefragt…
Gleich nach dem Morgenmahl wurde es immer spannend. Weil wir Kinder täglich wechselseitig einen Stuhl erklimmen mussten, um das neueste Blatt von dem kleinen Kalender abzureißen. Stand dort ein brauchbarer Spruch, deklamierte ihn Großvater. So brannten sich hunderte von klugen Sprüchen in meiner Birne fest. Zwei davon haben mir im Leben sehr viel geholfen, besonders, wenn ich mich nach dem entsprechenden Stichwort flugs aufraffte und reagierte.
Der erste lautete: Leichte Arbeit im Hafen, erspart dir schwere Arbeit auf hoher See!
Der zweite war manchmal sogar mit einem Satz warme Ohren verbunden, wenn mich der entsprechende Adressat als rotzfrech würdigte – Wessen Geist nicht blitzt, dessen Stimme donnert!
In dem Zusammenhang erlebte ich niemals, dass sich die Großeltern irgendwann mal angifteten, geschweige denn, anschrieen…
Was deren Tochter betraf, lief es allerdings anders ab.
Deren Kindheit und frühe Jugend, der Mutter meiner Schwester, prägte die Nazizeit, als Ableger eines inhaftierten Volksschädlings. Gerade zur Pubertät befand sich ihr Vater, den sie abgöttisch liebte, drei Jahre im Zuchthaus. Anschließend folgte seine siebenjährige arbeitslose Ewigkeit bis Kriegsende.
Jegliche Tätigkeiten für ihr weiteres Leben als Heranwachsende, lernte sie von ihrer Mutter, die allerdings, wegen der gesamten Situation damit überfordert war…
Angefangen bei sämtlichen Hausfrauenarbeiten, nebst Umgang mit dem Viehzeug, Hühnern, Gänsen, Enten, mehreren Ziegen und einem Schwein. Hinzu kam der ewige Klavierunterricht unter sorgsamer Obhut mütterlicherseits.
Zur angesagten Selbstversorgung gab es massenhaft Gartenarbeiten, die Pflege von vielen Gemüsebeeten, den Obstbüschen und Bäumen. Auf ellenlangen Acker-Handtuchstreifen kam noch stundenlange vollständiger Feldpflege von Futterrüben und Kartoffeln hinzu. Allerdings tauchte in den letzten anderthalb Kriegsjahren Verstärkung auf, von der Mischpoke aus Hamburg, Dresden und Nordhausen. Dort ausgebombte Mädels in ihrem Alter, deren Eltern sie deshalb auf dem Land in Sicherheit brachten.
!944 fand dann eine heimliche Verlobung mit einem Gartennachbarsjungen statt. Monate nach Kriegsende erfolgte die entscheidende Traumatisierung ihrerseits, als sie endlich Gewissheit hatte, dass ihr Liebster, noch im April 1945, während eines Luftkampfes über Kassel abgeraucht wurde…
In gewisser weise konnte ich sogar etwas nachvollziehen, dass jemand nach solchen Erlebnissen, keine Lust verspürte, in eine dauerhafte Hausfrauenfalle zu stolpern.
Was die nachfolgenden Einlassungen mit wenigen Typen betrafen, fasste die Frau dann permanent in die Scheiße.
Nebenher entwickelte sie sich zu einer 100%igen Stalinistin, dies ging in vollem Umfang konträr vonstatten, mit den politischen Ansichten ihres Vaters, der seit Studienzeiten mit Kurt Schumacher befreundet war. Er darüber hinaus die erste SPD-Ortsgruppe im Nest mitgründete. Nebenbei aber auch die wenigen äußerst dummen Kommunisten verachtete. Zu seinem Unwillen machte es sich seine Tochter dort bequem.
Was mit viel Hass aus der ganzen Umgebung einherging, am meisten mussten darunter ihre beiden Gören leiden. Wie die Alte besonders mit mir umging, da wuchs während meiner Jugendzeit bereits dieses untrügliche Gefühl, bei mir musste es sich um das Produkt einer sinnlos verbrachten Tanzpause handeln…
Was die Vermittlung von bürgerlichen Sekundärtugenden betrafen, lernte ich sie lediglich von meinen Großeltern.
Bedürfnisse immer rechtzeitig anmelden, mit offenen Augen und Ohren durch die Weltgeschichte mäandern, zuhören und lernen, bestimmten Menschen auch mit Vertrauensvorschuss zu begegnen. Fast bedingungsloses wechselseitiges Vertrauen gab es nur zwischen meinen Großelten und mir. Bei ihrer Tochter sollte ich lediglich nach ihren Vorgaben funktionieren, was mein weiteres schulisches Fortkommen betraf, war von ihrer Seite irgendwann die Einweisung in die Kadettenanstalt vorgesehen. Was zur Folge hatte, dass mich Mitschüler und Lehrer schnitten, hinzu kamen deren Ängste vor mir, wegen eingebildeter Pätzereien und dies führte noch zu jahrelangem Mobbing…
