Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Murdochs Auftritt vor dem britischen Parlament

Statler Demut und Waldorf Wehmut
Sah vorhin in den ARD-Nachrichten einen Schnipsel über diese Farce oder verkaufen die Medien in UK diese Schmierenkomödie als demokratischen Event?
Mir kam es mehr vor wie eine ganz und gar misslungene Version der Muppet Show, da Waldorf und Statler mit total verhunzten Masken antraten. Waldorf ohne Bart, dafür mit so ´nem billigen Schieleisen und Statler auf jung getrimmt, nebenbei auch noch mit einem touch Guttenberg, icke weeß nich?!
Haben die britischen Parlamentariern nix anderes zu tun, als sich von den beiden die Hucke mit Notwahrheiten beladen zulassen. Weiterlesen

Ausgefallene Gästewünsche im Hotel

Mit diesem Titel füttert GMX wiedermal verklemmte Spanner an, jene Sorte die es nur im Netz treibt. Aber der Anschiss lauert überall – nix für Päderasten oder Sodomisten!
Nur langweiliger Kleinkram von irgendwelchen Behinderten, die sonst ihren andersartigen Neigungen sehr diskret nachgehen, z.B. im Kielwasser von Politikern…
Wurde doch glatt der Libertiner, Monsieur Dominique Gaston André Strauss-Kahn übergangen.
Klang ja mächtig gewaltig, was die New Yorker Staatsanwaltschaft da hervorkramte: Vergewaltigung, sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung. Blieb nicht viel übrig…
Scheinbar wollte DSK wirklich bloß „FT“ und sich dabei die „Marseillaise “ blasen lassen…
Nun legte FAZ.NET nach – Nieder mit der Schwerkraft! – und Meister Nils Minkmar darf sich als frankophil outen.
Warum er den Artikel so benannten, verstehe ich nicht, will es auch nicht.
Er benutzt teilweise Begriffe die kein Schwein mehr kennt.
Manchmal kam dann die Rede auf seine Teilnahme an Massenunzuchtsveranstaltungen, den „partouze“…
„Massenunzuchtsveranstaltungen“ meint ausschweifendes Miteinander auf freiwilliger Basis, man versteht darunter nichts anderes als „Rudelbumsen“, klingt doch wesentlich erfreulicher, oder?
Zu partouze → Sexorgie.
Irgendwann tauchen coup de foudre und amour fou auf, beim Letzteren will mir wieder nicht in den Kopf, dass es angeblich der „Liebe“ (Was ist das überhaupt? Etwa jenes Gefühl, wenn der Schwanz in der Fotze steckt und der Verstand im Arsch ist und man anschließend nicht sofort dahinter steigt, ob sich der ganze Aufwand überhaupt gelohnt hat?) bedarf, wenn man es auf den gegenseitigen Hormonaustausch anlegt…
Wie gehabt.↑ Weiterlesen

Quoten-Heinzchen wechsle Dich!

In der Regel reichen mir fünf oder sechs Stunden Pennerei aus.
Manchmal ist es aber ein Fluch, wenn ich mich viel früher zur Augenpflege in die Horizontale begebe, wie es letzten Mittwoch geschah. Knackte gegen 22 Uhr ein, war dann Schlag 2 hellwach. Ging kurz meinen Hamster melken, widmete mich anschließend dem nicht vollendeten Sudoku und griff nebenher zum Transistor. Auf „d-radio“ begann gerade „Tonart“ – Rock.
Uwe Wohlmacher legte die ersten Minuten mächtig los, was sich aber sehr schnell als Strohfeuer entpuppte, dafür plapperte er in der nächsten Zeit wild drauflos…
Mit „Miracle Worker“ von „Superheavy“ begann alles, affenscharf!
Back to the rhizomes – plötzlich schnellt der Gesang wieder auf seinen fast vergessenen Stellenwert…
Thin Lizzy“ mit den drei folgenden Titeln ging auch noch durch.
George Thorogood & The Destroyers von ihrer neuen Scheibe: “2120 South Michigan Ave.” – TWO TRAINS RUNNING*(hier von den Stones) – waren an dem Morgen das letzte Highlight für mich, aber das anschließende Gedudel kam zum Lesen ganz gut rüber.
Merkwürdige Zeiten, dass es heute nur noch möglich ist, von zwei bis fünf Uhr, fern ab von jeder Quotenscheiße mehrmals in der Woche vernünftige Musik zu hören und alles ohne Werbung!

*Schon erstaunlich, was Leute mit Songs von Mr. McKinley Morganfield so alles anstellten. Kurz vor seinem Tod  hörte ich ihn letztmalig im „Tempodrom-Zelt“ (Sommer ´82?), damals noch auf dem Potsdamer Platz… Weiterlesen

Fahrradclub kritisiert “radlerfeindliche” Plakate


Mit Plakaten protestieren anonyme Bürger gegen rabiate Fahrradfahrer. Wer genau hinter der Aktion in dem Szene-Viertel steckt, ist noch unklar. (© dpa)

Wieso regen sich denn massenhaft Leute über solche Posters auf und interpretieren irgendwelchen, hirnrissigen Dünnschiss in die Aktion? Dieses geniale Piktogramm sagt doch wirklich alles! Gemeint sind doch nicht die beschaulichen Radler, die auch mal den Gehsteig oder „entgegen der Fahrtrichtung“ den Radweg benutzen.
Auch meine Wenigkeit gehört zu der letzt angesprochenen Kategorie.
Dafür macht es mir als Fußgänger absolut nicht aus, wenn jemand friedlich auf dem Trottoir strampelt, genauso wenig auf dem Radweg – entgegen des „vorgeschriebenen Mainstreams“.
Berlins beschissenste Radwege befinden sich entlang der „Schönhauser“. Sie führen im Zickzack um Bäume, mal rechts, mal linksherum, zwischendurch steht Gerümpel. Man findet irgendwelches Baustellenequipment kreuz und quer liegend. Tratschtanten und Onkels, Besuffkies, ältliche Mammies mit diesen riesigen Krötenkarren, natürlich nebeneinander schiebend, plappernd, vollkommen high, ob ihrer auszufahrenden Brut, sich dabei, um nichts in der Welt für ihre unmittelbare Umgebung interessieren. Rollende Leute, die irgendwoher angeschossen kommen, dunkelrot glühende Jogger aus allen möglichen Richtungen, ab und an ein psychotischer  „Tierfreund“, der sein vierbeiniges Statussymbol zwischendurch das Geschäft erledigen lässt, dabei allerdings die „Flexi-Maxi-Gurt-Roll-Leine“ mindestens drei Meter straff gespannt ist und deshalb andere Mitbürger zum Seilspringen animiert…
Auf Omis die hinter Rollatoren klemmen, Krüppel und anderweitig Behinderte möchte ich gar nicht eingehen… Weiterlesen

TAGESSPITZEL – 13.07.2011 21:55 Uhr

NACHRICHTEN
↑Fand zuerst die obige Meldung↑
Das gleiche Thema, nur etwas früher – 13.07.2011 07:31 Uhr

Klingt alles recht merkwürdig.
Beim Erzeuger handelte es sich bestimmt um so´n ältlichen Langzeitstudenten, 41stes Semester Pädagogik, der gerade von seiner Therapie kam. Voller Elan begann der Knabe bestimmt eine Diskussion mit seinem Ableger, der auf dem Handlauf nach unten rutschen wollte. Über Benjamin Blümchen endete alles bei der Tigerente. Dabei durfte das antiautoritäre Monster Pappis Räuberleiter erklimmen, musste vorher aber versprechen, nicht runter zu hopsen, obwohl es unten wie im Freibad aussah. Schließlich überlegte er es sich doch anders, wollte endlich mal die Erfahrung machen, wie 6 Meter von oben aussehen und schwupps machte es platsch…
Wenn er in der Klinik nicht an einen erfahrenen Kopfklempner gerät, war´s das…
Auf der anderen Seite erledigt solche OP bestimmt auch der Pförtner, schließlich nichts weiter dabei, die Fontanelle zu tackern… Weiterlesen

Drei ehemalige Szenegirls, heute reife Frauen über 60 und Heide Simonis

Eigentlich sollte der ganze Abend vor der Glotze enden, bei ARTE. Vorsichtshalber lief parallel die alte Videomaschine mit.
Bei „Nikita“ ging mir die anfängliche Ballerei, so auf den Senkel, dass ich zum Kanal der Einäugigen umschaltet. Dort gab es – „An einem Tag in Duisburg“ – eine Millionen und ´n paar Zerquetschte erlebten mehr oder weniger live die letzte Loveparade als „Todesfalle“.
Solche nachgestellten, verbal-visuellen Klitterungen interessieren mich ebensowenig, deshalb verzichtete ich auf die „große Doku-Fiktion“ und schaltete erst nach 22 Uhr wieder zu den „Groupies…“
Als Kinder ihrer Zeit waren die Mädels gut drauf. Ihr Verzicht auf vorgegebenen Normen und die damit verbundenen Hudeleien während ihrer Ausbruchsversuche, unterschieden sich nicht viel von denen, wie eine Minderheit sie auch in der Zone erleben durfte – alles eine Nummer kleiner in der kommunistischen Baracke. Kann die breite Masse heute nicht mehr nachvollziehen. Weiterlesen

Das kickende Damenkränzchen kann sich nun anderen Aufgaben widmen

Aus welchen Gründen auch immer haben die balltretenden Weibsleute scheinbar versagt.
Klar, der Erfolg hat viel Väter.
Politisch korrekt in dem Fall: natürlich „Mütter“!
Nun ist es aber in die Hose gegangen, übrig bleibt nur die stiefmütterliche Trainerin und viele „autorisierte“ Klugscheißer, die es eigentlich immer schon wussten.
In die gleiche Kerbe dreschen gegenwärtig auch Boulevardblättchen und schüren damit gekonnt billigen Sozialneid.
BZaS beantwortet mal wieder eine Frage, die eigentlich niemanden stellte.
Was soll ich unter „REICH“ verstehen?
Viel Kohle auf dem Konto, ein Titel aus dem Hause „Springer“, umgeben vom Schein teurer Klamotten – also Neureich mit schlechten Manieren?
Zumindest braucht keines der Mädels zu „HARTZEN“ und dies ist doch was!
Das eine oder andere Fräulein wird sicher auch ihre Titten oder den hübschen Arsch ins rechte Licht rücken lassen und dafür abkassieren. Warum nicht?
Finde ich wesentlich redlicher, als mancher Job in Politik oder Wirtschaft, wegen der vielen Blindfische und Grottenolme die sich dort mittlerweile tummeln…

Wahlkrampf

Manchmal kann man sich in der sog. „Wahlkrampfphase“ vorkommen wie ein Stückchen Scheiße.
Letzter Samstag – kaum raus aus dem „Feinkost-LIDL-Markt“, noch von der Sonne geblendet, schon klebt eine fette Schmeißfliege an einem.
Als „mündiger Bürger“ kommt es mir oft, dieses Viehzeug gleich weg zu klatschen.
Gut, bei der gequält lächelnden Mittfünfzigerin lag mir diese Anwandlung fern, obwohl die Tante sich als CDU-Wahlkämpferin outete und mir eine Rose aufschwatzen wollte. Ihr sonderbarer Gesichtsausdruck verklärte zu einer süßsauren Maske während des Versuchs auf meine Fragen zu antworten.
…ob sie allen Ernstes annehmen würde, dass ich mich bereits für eine billige Rose kaufen lasse?
…ob sie an solch einem schönen Sommertag nichts besseres zu tun hätte, als vor einem Supermarkt herumzulungern, nebenher Leute zu belästigen und diese dröge Aktion auch noch als Wahlkampf zu verkaufen.
„Es gibt viele Menschen, die unsere Geste nett finden, obwohl sie uns nicht wählen. Natürlich kann ich mir auch etwas besseres vorstellen, noch dazu, wenn Leute so aggressiv reagieren…“
Wenn die zudem wüsste, wie ich „nette Gesten“ hasse.
Auf dem Tisch der Schwarzen lagen nur vereinzelte Flyer herum, dafür drohten sie ja mit ihren Rosen.
Ein paar Meter weiter standen die Neobolschewisten, vier oder fünf Genossen, Papierstöße in den Pranken. Neee, stimmt nicht ganz, ihr kleines Rudel wurde durch einen „Renommierkrüppel“ im AOK- Chopper verstärkt. Auf dessen Knien lag der größte Haufen Papier, manchmal wedelte er sogar beidhändig mit den Schriften herum. Es stellte sich heraus, als Aufmacher dieser „linken Kiezpostille“ galt der 125-ste Jahrestag vom „Hurfürstendamm“.
In dem Schmöker haben die Roten bestimmt geklittert und dafür musste der 4. August 1914 herhalten. An jenem Tage stimmte die gesamte SPD-Fraktion für die Kriegskredite…
Karlchen Liebknecht blieb der Abstimmung fern, um nicht gegen die eigene Partei zustimmen. Hockte währenddessen mit Róża Luksemburg im „Café Kranzler und beide schlürften ein französisches „Conjäcksche“…
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