Eben hatte ich mich mit einem Sendetermin vertan, wollte eigentlich Jimi auf ARTE einziehen, was allerdings fast eine Stunde zu früh.
Hockte mich mit einem Brösel Eis vor die Glotze und mir wurde fast schlecht.
Was war das denn?
Da hockten nur Larven herum, die ich ja nun fernsehtechnisch überhaupt nicht verknusen kann, alles so ganz nette Leute.
…es ging gerade um den Ballast der Republik. Scheinbar ging es in der die Frage darum, was mit dem Stahl aus dieser Hütte geschah.
…natürlich wurden Motorblöck für VW daraus produziert!
Daraufhin ließ Meister „Blassberg“ etwa folgendes ab: „Aus dem Stahl des Hauses für das Volk, produzierten sie etwas für den Volkswagen, das war doch für beide in Deutschland eine schöne Sache…“ Zumindest hat es so ähnlich blöde geklungen…
Ein Blick in den „TV-piccolino“ – „Das Quiz der Deutschen!“
Nun kam mir, kannst ja ein Weilchen noch schauen, bei was sich der gesamtdeutsche Spießer so amüsiert, dank der Verkabelung wird ja sogar das Tal der Ahnungslosen bereits seit 20 Jahren, ganz legal mit Westfernsehen versorgt…
…gab mir zumindest Mühe, aber es ging nicht, schaltete zu ARTE. Was dort lief, war auch nicht das Gelbe von Ei. Ein Film aus HK mag ich genau sowenig, wie „Quizzze“ über die AB* und NFL*.
Nach 10/15 Minuten gings im optimalen Moment retour…
Frage:
Gab es für die drallen Stasi-Kirschen, wen sie auf dem Politstrich ihren Einsatz hatten,
a) schussfeste Mieder,
b) Kameras im BH,
oder c) Handschellen an den Strapsen? Weiterlesen
Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES
In meiner kalten Heimat möchte ich nicht tot über einem Zaun hängen!
Der beginnende Alzi lässt scheinbar grüßen, heute morgen landete ich bei Inforadio, wegen einer Frequenzverwechselung, eigentlich sollte d-radio eingestellt werden. Muss ja nicht zwangsläufig Demenz sein, die in der totalen Finsternis endet, auf der anderen Seite grüßt ewig Korsakow. Solange ich mich nicht täglich über ein neues Radio freue, ist noch alles im grünen Bereich.
Auf dem Boden, in der Nähe meiner Pofe, kramte ich nach einem verwertbaren Sudoku in alten Tageszeitungen, als jemand das Tagesthema ansprach: Heimat!
Gleich nach dem ersten Beitrag legte ich die Kiste still und eine CD auf:
Wiedermal typisch, die Leute lernen es nicht! Scheinbar haben sie nie etwas in dieser Richtung kapiert. Da gab ein Effendi nach über 40 Jahren ein Interview zum Thema und sprach kein deutsches Wort. Warum, das sagt er im Betrag. Auf dieser Umstand geht die Moderatorin mit keinem Wort ein. Was der Alte bestimmt akzentfrei ablassen kann: „Deutschland grosses Scheisse, aber Deutsches Mark guuuut!“
Entweder haben sie den Mann entsprechend eingeseift oder es raus geschnitten…
– Der Ösi Alfred Polgar brachte es im letzten Jahrhundert so auf den Punkt: „Die Fremde ist nicht Heimat geworden. Aber die Heimat Fremde.“ Weiterlesen
Berlin – Dresden
LOKALES
Züge nach Dresden bald schneller
05. September 2010 05.10 Uhr, BZ
Bahnreisende sollen ab Dezember für die Strecke von Berlin nach Dresden weniger Zeit benötigen. Die Zugfahrt verkürze sich um zwölf Minuten, sagte Bahnsprecherin Änne Kliem. In der Gegenrichtung sind die Intercitys und Eurocitys sechs Minuten schneller in Berlin. Derzeit liegt die Reisezeit bei gut 2 Stunden 15 Minuten für die rund 180 Kilometer. Bis 2014 will die Bahn nach Angaben der Sprecherin auf 80 Kilometer Länge eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h erreichen. (ddp) Weiterlesen
Thilos Fahnenflucht
Werde mal allgemein beginnen, wg. Bupräsi.
Bla, bla, bla… und deshalb ist der Bupräsi das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland, dessen Macht im politischen Überbau unseres Staates gegen Null tendiert, dafür sorgt das Grundgesetz. In diesem sehr eingeengten Wirkungsbereich muss so jemand nur „Repräsentieren“, nicht Regieren, das heißt, auch für nichts Verantwortung übernehmen. Wenn ich es richtig verstehe, stiehlt er lediglich dem lieben Gott die Zeit, muss nett sein (Oohhhhh wowww! Ich hasse „nette Leute“, diese politisch korrekten Placebo Hypnotika), ewig lächeln (Das scheint er ja sogar im Schlafe zu beherrschen) und die hohen Kunst der belanglosen Cocktail-Smalltalks verstehen.
Als „Amtssitze“ des Bundespräsidenten gelten das Schloss Bellevue in Berlin und die Villa Hammerschmidt in Bonn.
Nun sind beide Hütten nicht gerade Datschen, wie man sie z. B. im Brandenburger Raum findet.
Wer blecht überhaupt die „Zweitwohnungssteuer“ für das Anwesen in Bonn?
Sind wir ein reiches Land, dass wir uns so eine hohle Galionsfigur leisten können. Diese unbedeutenden Auftritte könnten doch ebenso ein Hilfskoch oder eine Toilettenfrau nebenbei erledigen, ganz abgesehen von den vielen Ein-Euro-Jobbern.
„In der Ausübung seiner Aufgaben unterstützt ihn das Bundespräsidialamt.“
Aha, dabei scheint es sich um das Lohngesindel zu handeln, was lesen und schreiben kann, oder anders ausgedrückt, die die anstehenden „Arbeiten“ erledigen müssen…
Da haben wir´s doch! Warum übernimmt eigentlich das Scheffchen des Bundespräsidialamtes nicht auch den Job des Bupräsi´s…?
– Am 3. Sept. ging folgende Bemerkung durch die Medien: „Bundespräsident Christian Wulff hat die Bundesregierung um eine Stellungnahme zum Antrag der Bundesbank auf Entlassung ihres Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin gebeten. Dies teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit.“
Auf diesen Return wird Änschie bestimmt abgereihert haben, darüber lässt sich das Bundespräsidialamt aber nicht aus, auch dem Herrn Seibert ist es keinen Kommentar wert…
Kurz darauf wurde Thilo von der seit längerem grassierenden Seuche der Fahnenflucht infiziert. Ihm hatte ich etwas mehr Immunität und eine andere Gewichtsklasse zugetraut, als einem Koch, Beust oder Köhler…, die von Staats wegen auch noch mit militaristischem Gedöns verabschiedet wurden.
In dieser Republik haben sich die Zeiten mächtig geändert, wenn ich an den Umgang mit Fahnenflüchtigen der Deutschen Wehrmacht denke, wie man mit den wenigen noch lebenden „Vaterlandsverrätern“ umspringt und auf der andren Seite werden heute Politiker, die sich trotz einer verpflichtenden Aufgabe schlichtweg verpissen, auch noch honoriert.
Wo ich das Folgende her habe, ist nicht mehr nachvollziehbar. Mir ist aber hängen geblieben, wie unter Dshingis Khan gekaschte Fahnenflüchtlinge „belohnt“ wurden. Man verknüpfte ihren Zopf mit dem Schweif eines Pferdes und verabreichte anschließend dem Tier einen schmerzhaften Hieb auf seinen Arsch… Weiterlesen
Sie gaben freiwillig ihr Leben zurück
Lautstärke als Protestform: Eine Ausstellung erzählt die Geschichte der Beatmusik in Berlin.
Das +bergmuseum fristet so ganz bisschen ein abseitiges Dasein, sonst aber Klasse.
Tippppppppppp: Das ewige Yeah, Yeah, Yeah
ansonsten: www.kreuzbergmuseum.de
In dieser sehr informativen Ausstellung vermisste ich allerdings Jacky.




Zum dargebotenen Bandequipment muss ich noch etwas loswerden. Meine alter „Echolette“ müsste man zur Reparatur geben, wenn ich mich richtig erinnere, kam zum Brummen der Anlage (entsteht wenn z. B. die Elkos austrocknen), dass eine Endröhre den Abflug machte.
Geräusche einer uralten Flippermaschine an der sich vor Lord Knut bereits Fred Feuerstein schaffte.
Beim folgenden, sehr spacesigen Sound nahmen wir an, dass er von einer Autoalarmanlage herrührte. Nix, dieser Singsang kam vom Zeitungsladen nebst glühender Rundumleuchte, schätze mal, fünf Minuten dauerte alles, außer mir schien sich niemand für diese action zu interessieren, bis 19 Uhr 55 dauerte die Nerverei, 20:06 erschienen dann die kleinen grünen Männchen und fuhren langsam an dem Geschäft vorbei…
Der große Владимир Ильич Karl Ernst Thomas de Maizièr meinte: Sprache, Spache, Sprache, Sprache*…
Jetzt outen sich auch CDU-Fuzzies als verkappte Bolschewiken. Gestern ließ in den nächtlichen News ein politische Spökenkieker etwas ab, gemeint sei hier: Karl Ernst Thomas de Maizièrein, der mehrfachen Wiederholung wegen, schien er etwas vom großen Владимир Ильич Ульянов abgekupfert zuhaben. (Lenin hatte es damals mit dem Lernen, Lernen usw.)
d. M. schnackte wg. „Integration“ und gab kund, den megagrößten Stein des Weisen gefunden zuhaben. Mit ganz wichtiger Mine verkündete er: „…Sprache, Sprache, Sprache!“
Aha, momentan wird überall unisono der gleiche Dünnschiss verkündet, nur entsprechend farblich verpackt.
Davor vernahm ich ähnliches am vergangenen Sonntag, gegen halb zwei von Frollein Roth, bei Peter Hahne.
Wegen ihr wurde die Glotze sofort wieder entstromt. Bei den wenigen Schritten zum Schalter, kam mir noch der Gedanke, eine Burka würde ihr bestimmt auch gut zu Gesicht stehen, allerdings bio-modisch mit Chlorophyll gefärbt…
– Kurz vorher erlebte jemand in der Baguetterie eine sprachliche Hürde an meinem Stehtisch. Ein alter Herr erkundigte sich sehr höflich: „Entschuldigen Sie bitte, dass ist doch nicht ihr Zeitung?“
„Ja.“
Worauf er an einem der Bistrotischen Platz nahm.
„Nun würde mich interessieren, warum Sie die Zeitschrift nicht genommen haben?“
„Sie haben mit geantwortet, dass es sich um Ihre Zeitung handeln würde!“
„Tut mir leid, aber dies tat ich nicht.“
„Sie haben mir doch mit `JA´ geantwortet.“
„Korrekt! – J a a! Dies ist nicht meine Zeitung!“
„Also doch!“
„Nein!
Sie fragten, ob es `n i c h t´ meine Zeitung wäre. Auf diese blödsinnige Fragestellung musste ich mit `JA´ antworten, da dieses Presseerzeugnis zum Café gehört!
„Ahaaa…“
„Auf die Fragestellung: Ist das Ihre Zeitschrift? Hätte ich zwangsläufig mit `NEIN´geantwortet!
Doppelte Verneinung stellt im Deutschen immer noch eine Bejahung dar.“
„Und so etwas muss ich im hohen Alter noch lernen…“
Kurz darauf: „Sie haben wirklich Recht!“
„Ab heute wird es Ihnen wie meinem Weibe gehen. Sie stolpert auch schon lange über diese Eigenheit, die grundsätzlich in Filmen, Interviews usw. falsch gehandhabt wird!
Dies alles können Sie nun auch an Leute mit Migrationshintergrund weitergeben!“ Weiterlesen
His Master´s Voice
H.M.V.
Die besten Alben der 70er
Die vier erstgenannten LP´s, der Top 10 vom „TAGESSPITZEL“ , stellen auch für mich zweifelsfreie Superscheiben dar, ebenso 7, 8 und die 10.
So richtig könnte ich mich gar nicht festlegen, wegen meiner Versessenheit (ab dem neunten Lebensjahr) auf alle Musik aus dem „kapitalistischen Sumpf“, die in unsere „kommunistischen Sahelzone der populären Musik“ schwappte.
…den Knall des Rock´n Roll´s im Amiland verpennte ja Europa komplett. Erst Anfang der 60er wachten die Jungs in UK auf! Nach einer kurzen Zeit des Kopierens Schwarzer Musik, legten sie richtig los und inspirierten dann wiederum massenhaft Bands von US-Weißbroten.
Jene gigantische Ära dauerte ungefähr 15 Jahre.
Anfang der 70ger nervten mich noch diese allbekannten Probleme in der Zone. 600 MDN monatlich in der Tasche, aber nur bei Übererfüllung des Planes – was am Arsch der Welt gerade mal vier brandneuen Vinylscheiben entsprach.
Zum Glück steckte beim Abklingen dieser Phase, in meinem Parka nicht mehr diese unsägliche Bahnsteigkarte für den westlichen Teil des Ostblocks.
Später im Westen, war dann alles nicht viel anders gelagert, trotz des Konsumterrors. Jede neuerworbene Scheibe wurde weiterhin mit der Bandmaschine aufgenommen (Eine Angewohnheit aus diesen traumatischen Zeiten hinter der Mauer) und sofort einsortiert.
In den ganzen Jahren mutierte ich nie zu einer Bundesgermanischen Plattenschlampe. Mehrfach mussten nur folgende Platten ersetzt werden: J. Geils – Live Full House, von den FLOYDS – Dark side of the moon, Wish you where here. Bachs Orgelwerke (betraf die Silbermannserie aus dem Osten) und bestimmte Werke von Beethoven zogen sich aus begründeten Anlässen ebenfalls mächtige Schrammen zu. Neu erwerben musste ich auch irgendwann „Overture 1812“, Eugene Ormandy and the Philadelphia Orchestra with the Mormon Tabernacle Choir and the Valley Forge Military Academy Band (Cannons & Church Bells)…
Nur diese Variation fanden wir beim Harzen immer Klasse…
jeder bescheißt jeden – von oben nach unten und zurück
Alice Schwarzer und der Fall Kachelmann – iM rampenlichT uM jedeN preiS
Unter Flachzangen kann ich mir schon etwas vorstellen, aber nichts unter einer Frauenrechtlerin und schon gar nicht bei ihr.
Ahaaa – „Alice Schwarzer beobachtet für die BILD-Zeitung den Kachelmann-Prozess…“
Nun kommt sie mir auch noch mit einer Spannermentalität daher. Möchte sicher eine ganz bestimmte, phantasielose Klientel mit heterosexuellen Varianten aus dem kleinbürgerlichen Milieu eines Eidgenossen erfreuen!
Dafür werden sogar einige „Ex-Geliebte“ präsentiert, respektlose Flachzangen, genaugenommen „9“ an der Zahl (eine mystische, doch auch verhängnisvolle Ziffer).
Was hatten sich denn diese Lustmäuschen da ausgerechnet? Meinten sie etwa, dass der Wetterfrosch es besser richten würde als der kleine Paketbote am heimischen Herd, nur weil es mit ihm eine „Promi-Nummer“ darstellen sollte? Aber hinterher das ungute Gefühl aufkam, dass es Herr K. nur tat, weil in diesem Moment nichts besseres aufzutreiben war und er lediglich zu faul, um selbst Hand an sich zulegen…
Da wird ja Fraulein (Dieser alte Hit von Bobby Helms ist politisch nicht ganz korrekt, da Madame an der Wupper und nicht am Rhein geboren wurde. Habe extra wegen der hübschen Tittenbuketts und ansehnlichen Sitzwangen jener Frauen, die Variante von David Allan Coe gewählt!) Schwarzer einiges geboten bekommen, was sie natürlich aus purem journalistischen Interesse für die holde Leserschaft aus dem “Hause Springer“ aufarbeiten muss.
Mich sollte es nicht wundern, wenn man bei diesem „grenzenlosen Medieninteresse“ auch den arbeitslosen Herrn Mixa als Experten aufbieten würde, allerdings nicht für die „SCHÜLERZEITUNG“, oder „SPIEGEL“, sondern für „Vatikanradio.“




