Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Der Willkür ausgeliefert

Ein Runder Tisch
Was soll dabei herauskommen, wenn eine Berufsgutmenschin als Vorsitzende eines Runden Tisches fungiert, der sich mit einem solch brisanten Thema befassen darf? Helfen ihr dabei die Erfahrung aus Grünen Zeiten oder der Abschluss als evangelische Popin?
Was mir bei diesem Artikel auffiel, es geht um die „Heimerziehung der früheren Bundesrepublik” – nix erwähnt – der andere deutsche Staat!
Ideologisch war (?) ja die Schreiberin zu früheren Jahren auch in einer Ecke angesiedelt, wo man die Zone immer als den besseren deutschen Staat verkaufte. Niemals habe ich seit 1975 (bis zum Mauerfall) erlebt, dass sich sich auch nur ansatzweise ein bundesgermanischer Linxwixer für das praktizierte Unrecht im Osten interessierte, für DKPisten und den Kämpen der SEW waren wir sogar erzreaktionär… Weiterlesen

Hinweise der Volkspolizei

Diesen Fetzen der ehemaligen Zonenorgane setze ich nicht rein, um den größten Trotzossi aller Zeiten zu ärgern, der letztens meinte, ich solle mit diesen ollen Kamellen aufhören und „mir eine schöpferische Tätigkeit suchen!”
Es handelt sich nur um die Präsentation von etwas nerviger Vergangenheit.
Mich wundert es schon lange, warum sie hier diese Spitzelbücher noch nicht eingeführt haben. Wird sich mit Hilfe von Superelektronik aber auch bald ändern, schließlich erinnern Hausbücher an Machenschaften aus der Ära von Fred Feuerstein. Weiterlesen

Agenda-Jahr 2010 – mit neuen Reformen gegen die Jobkrise?

ANNE will

Gegen 20 Uhr30 kämpfte ich mich gestern mit dem Drahtesel durch einen gefährlichen Blizzard. Auf knapp 80 Meter Weg, von der Kneipe nach Hause, knallten mir mindestens 8 bis 9 Schneeflocken an die Birne.
Aus lauter Frust mümmelte ich anschließend etwas vor der Glotze und zappte zwischen „Tatort” und „The Day After Tomorrow” hin und her. In letzterem Streifen sollen die Animationsknechte ja Aufnahmen veredelt haben, als die Oder, neee, glaube die Weißeritz war es, als sie sich im August 2002, einen neuen Weg durch den schon fast wiederhergestellten Dresdner Hauptbahnhof bahnte. Alle Originalaufnahmen fand ich schon recht beeindruckend, wollte mal sehen was, man daraus gemacht hatte. Na ja, ging so, die Bilder aus der sächsischen Hauptstadt fand ich persönlich besser. Beim Rest vom Tatort übermannte mich leichte Müdigkeit, wurde anschließend geweckt durch die Claqueure von “Anne will”. Weiterlesen

wg. Raucherei

Nach einem Umzug ist es nicht einfach für einen Printmedienmessie etwas Ordnung in solch einen Müllhaufen zubringen. Bisher habe ich mehr gelesen, statt zu sortieren. Dabei fällt mir ein, immer wieder meinten irgendwelche Leute, dass ich aus Büchern oft die falschen Schlussfolgerungen zog…
Kann es sein, dass in den paar hundert Jahren Buchdruck mehr Bäume hops gingen, als Jahrtausende vorher für Bauwerke, Schiffe und Brennmaterial? Schon lustig von wem ich dabei irgendwelches Zeug in den Händen hielt. Viele Säufer darunter, Massenmörder, Perverse, dummschwätzende Schöngeister, kranke Durchblicker, allerdings auch mal der eine oder andere Mensch – einem der vielen Götter sei Dank! Weiterlesen

Vorhin fiel mir ein Heftchen in die Hand

100 Worte Kominform – Ein Leitfaden für angehende Kremldeutsche
Herausgeber: Studiengruppe Gewerkschaftspresse/Berlin-Dahlem, Leuschner-Haus

’76 hatte ich begonnen Reichsdeutsche (ab 1871) Gülle zu sammeln. Unmengen davon, wurden plötzlich Anfang der 80ziger auf dem „Potsdamer Platz”, dem sogenannten „Dreckmarkt” verklickert. Der Name deshalb, weil man den Platz nach Regengüssen nur in Gummistiefeln betreten konnte, in trocknen Zeiten wäre bei dem Staub ein Maske angebracht gewesen.
Nach dem Militärputsch tauchten dort viele Polen mit irgendwelchem Zeug auf. Pfiffiger Weise begann dieser halb legale Verkauf in der Nähe des Lenné-Dreiecks, jene recht große Fläche gehörte zu Ostberlin. Bei anstehenden Razzien zogen sich die Händler auf diese halbherzig eingezäunte Fläche zurück, da dort nur Alliierte einschreiten durften, was ich niemals erlebte. Auch während der späteren Besetzung durch Jugendliche, hielten die sich da raus. Weiterlesen