Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Galanthus nivalis

Als ich am Freitag, gegen 9:30 AM von der Nachtschicht zu Hause   eintraf, schweifte mein glasiger Blick über die Spitzen des Grünzeugs im Hofgarten.
Gestern Nachmittag noch der gleiche Anblick, al- lerdings schienen die Spitzen der Krokusse etwas länger geworden zu sein. Das Schneeglöckchen– grün erinnerte noch an Zwergschnittlauch und heute blühte es urplötzlich.
Würde ich dieses kleine Naturwunder dem Deut- schen Meister im Beamtenmikado mitteilen, kämen sicher nur ungläubige Blicke, ähnlich dem eines Schweins, welches erstmalig in ein Uhrwerk glotzt. Weil es einen braven Staatsdiener un- ter Umständen, an die nicht nachvollziehbare Lichtgeschwindigkeit erinnern würde.
Der kleine Frühlingsbote wurde postwendend abgelichtet und als digitaler Müll entspre- chend in einer Datei versenkt.
Kam dann aber auf die Idee, den Schnappschuss auf der Seite unterzubringen, weil sicher einige solche Gewächse schon länger nicht mehr mit ihren entzündeten Äuglein betrach- tet haben. Ich meine damit keine Flüchtlinge aus der Sahelzone…
Dazu, wie die Suppe zum Salz, einiges aus dem Netz gefischtes…

Frühlingseinläuten

Noch etwas zum Thema: bla, bla, bla

VILLA PIEP

Meteorologen und Politiker haben manchmal etwas gemeinsam, beide jonglieren mit Notwahrheiten. Allerdings sind mir Wetterfrösche sympathischer, denn ihre Prognosen lassen sich nachvollziehen, außerdem haben sie eine ehrbare Karriere hinter und vor sich, es sei jemand aus dieser Branche würde sich in die Politik verkrümeln. Machen sie aber nicht, ich glaube dies liegt an dem Menschenschlag der sich den Rest seines Lebens mit Klimaforschung befassen will.
Ihre Vorhersagen sind für mich im Grunde nur eine Richtschnur, man muss allerdings seine 7 Sinne noch beieinander haben. Was ich traurig finde, dass es fast keine korrekten Wetterkarten mehr gibt, denen konnte man sogar in den kommunistischen Einfluss- sphären einen gewissen Wahrheitsgehalt abnehmen.
Als Kind war es auch noch einfacher, da begann alles mit dem Blick zum Fenster, dort hing ein großer Tannenzapfen und das Thermometer. Hinzu kamen die kilometerweite Sicht von Osten, über Norden nach Süden und anschließendes Hinabschauen zum Fe- dervieh im Hof. Weiterlesen

Wieder mal etwas ganz wichtiges bei GMX gefunden…

…meinem Knesebecker Yellow-Press-Ersatz –  Bedeutsame Infos über europä- ische Blaublüter, so genannte „Promis“ und Unterkante Stammtischklatsch und Tratsch, finde ich sonst immer in den bunten Zeitschriften von Schwiegermutter, die sie nur we- gen der Rätsel ersteht…
GOTT SEI DANK existiert GMX

– Boris Becker (41) schritt mit seiner Freundin Lilly Kerssenberg (32) Who the fuck is LK?) die berühmte Treppe herunter und kaum auf der Couch fragt Gottschalk, wie es denn kommt, dass Boris diesmal in weiblicher Begleitung erscheint. (Hat man etwa schon gemunkelt, dass Bobbele zum anderen Stern gewechselt ist?)
Dieser bedankte sich herzlich für die Einladung und sagte stolz: “Heute ist ein besonderer Abend. Ich möchte etwas verkünden: Wir werden am 12. Juni in St. Moritz heiraten!” (Aha, um Steurn zu sparen.) Weiterlesen

UND TSCHÜSSSSSSSSSSSS

Ego te absolvo a peccatis tuis in nómine Patris et Fílii et Spíritus Sancti - PROST !

Ego te absolvo a peccatis tuis in nómine Patris et Fílii et Spíritus Sancti - PROST !

EPILOG

Nach einem längeren Leiden

ist am heutigen Tage

durch ein folgenschweres Malheur,

das Rudel Volksdrogenabhängiger zu Vollwaisen

geworden

The Blue Café

Nachtrag vom Samstag:

Man kann vom Schefff halten was man will, bei den letzten Stunden die er uns gewährte, verhielt er sich gentlemanlike.
Was man von der Tante mit ihrem merkwürdigen Abgesang nicht behaupten kann. Meine Geste hatte sie außerdem ganz falsch verstanden, das Taschentuch war nicht für die heuchlerischen Krokophantentränen gedacht, sie sollte es sich in ihren Mund stopfen…
Auch die Beständigkeit von Herrn M. muss hier lobend erwähnt werden – nicht nur, was seinen Abgang betrifft…

Egal für welche Fülle, bei Heidi gibt´s die Hülle!

Gestern, kurz vor 17 Uhr.
Während der Essenzubereitung stellte sich solch Kohldampf ein, dass ich beschloss, etwas zu mümmeln und mir nebenbei die Nachrichten einzuziehen.
Zappte von „1“ nach oben und landete im „Dritten“ vom NDR, in „Mein Nachmittag: Mein Norden“.
Es lief gerade ein Beitrag, wo es um die attraktive Verpackung der sekundären Geschlechtsmerkmale von Frauen ging. Allerdings betraf es die Sorgen und Nöte solcher Evastöchter, die mehrfach hier schrieen, als der „Liebe Gott“ Fett- und Bindegewebe für Brustdrüsen verteilte…
Infolgedessen stöberte ich heute nochmals im Netz rum, was dieses Thema anging
NDR Fernsehen Montag, 15. Dezember 2008 18:15 Uhr Weiterlesen

Besondere Lichtspielhäuser

In Michas Blog zum „Maxim“ fand ich das Stichwort.
Es betrifft die Entwicklung jener visuellen Befriedigung gewisser Bedürfnisse, vom über- wiegend männlichen Klientel in Deutschen Kinos – Pornoxe.
In jener Zeit, im November 1975, als ich nach meiner ganzen Lauferei zu den Geheim- diensten und Behörden endlich Land sah, wurde begonnen meinen ellenlangen Merkzettel mit Kinowünschen abzuarbeiten. Mindesten an drei Tagen war nur Leinwand angesagt.
In der Regel ging es 9 Uhr los, mit Softpornos, im „Aktualitätenkino“ nahe des Bahnhofs Zoo, in der Kantstrasse. Gegen 11 ging es dann weiter den „Hurfürstendamm“ hoch, bis ich Stunden Später seitlich in den kleinen Programmkinos landete. Man konnte an der Vielfalt, von Schmuddelfilmen und anspruchsvollem Kino schier ersticken, wenn man Zehlendorf, den finstersten Wedding und bis weit nach +Berg rein, dieses Angebot wahrnahm. Manche meiner Touren endete erst nach 16 Stunden Leinwandgeflimmer. Weiterlesen

Jimi Hendrix: Leben im Überschall

Bevor ich übergehe zu: „Leben im Überschall“ und mir dabei die Flöhe aus meinem Pelz schüttle, beginne ich mein Fell zu striegeln. Was heißt, so als Nebeneinleitung wird im Urschleim gequirlt.
Als ich mich Ende der 70er auf dem Zweiten Bildungsweg bemühte mein Neckermann-Abitur zu erlangen, lief mir am BK ein Le(H)erkörper (ein Pädagoche in lila Latzhose und fettigem Haarkranz) über den Weg, der zu jeder Projektwoche eine Theweleit-Hocketse abhielt und damit kokettierte, dass er mit dem Verfasser besagter Männerphantasien, befreundet sei.
Zu eben dieser Zeit durchlebte ich die symbiotische, sexuelle Notgemeinschaft mit einer Buchhändlerin. Das Fräulein jobbte in dem großen Büchertempel am Reuterplatz. Als Angestellte konnte sie jedes verkäufliche Buch für wenige Tage ausleihen, also drückte sie mir eines abends, süßsauer lächelnd, DEN Theweleit in die Hand, “´n Bestseller, solltest du mal lesen!“ Madame schien zu vergessen haben, dass ich grundsätzlich keine Kassenschlager einzog. Aus langer Weile tat ich es dann doch. Drehte mir ein Dreiblatt und blätterte lustlos, zwischen den Boxen liegend, in dieser Publikation herum. Stellte bald fest, da schien jemand mächtig bei Magnus Hirschfeld abgekupfert zu haben. Musste aber trotzdem öfters auflachen, was zu einem Streit führte. Ähnliches geschah auch, wenn ich Camis Frauenliteratur begutachtete.
O.K., dachte ich mir, dass Buch liest du jetzt nicht weiter, meldest dich aber bei diesem Softie an. Am entscheidenden Tag, der Raum erstrahlte in den unterschiedlichsten Abtönungen von Weibermischfarbe, ging es nach meinem obligatorischen Pausenhörnchen zu Kafka. War auch nüscht, den Rest der Woche verbrachte ich sinnvoller. Weiterlesen

Rauchender Axel Prahl muss 35 Euro zahlen

Mittwoch, 18. II. 2009, bei GMX gefunden
Münster (dpa) – Für seinen unerlaubten Griff zum Glimmstängel muss Schauspieler Axel Prahl (48) alias “Tatort”-Hauptkommissar Frank Thiel 35 Euro Strafe zahlen.
Der Bescheid über das Verwarnungsgeld des Ordnungsamtes Münster werde Prahl in den nächsten Tagen zugeschickt, sagte ein Sprecher der Stadt. Der 48-Jährige hatte Ende Ja- nuar bei der Vorpremiere des 15. Münster-“Tatorts” demonstrativ geraucht und damit gegen das Nichtraucherschutz-Gesetz verstoßen. Prahl bedauerte später sein Handeln: “Ich rauche gerne, aber verärgern wollte ich bei der “Tatort”-Premiere natürlich nieman- den”, ließ Prahl über die WDR-Pressestelle mitteilen.
“Sicherlich war die Entschuldigung in aller Öffentlichkeit mit ausschlaggebend für die Höhe der Verwarnung”, sagte der Stadtsprecher. Die Behörden hätten bei Ordnungswi- drigkeiten dieser Art einen Beurteilungsspielraum. “Ich bin zuversichtlich, dass die 35 Euro einen Kriminalhauptkommissar nicht zum Sozialfall machen.” Als Prahls öffentlich zur Schau gestellter Griff zur Zigarette bundesweit für Schlagzeilen sorgte, war zunächst von einem Bußgeld von bis zu 100 Euro die Rede gewesen.