Kategoriearchiv: Alltäglicher WAHNWITZ

Schwer nachvollziehbare „Gegebenheiten“ nebst entsprechendem Prozedere und deren Auslegungen, welche scheinbar von meteorologischen Einflüssen abhängen. Deshalb akzeptable wertkonservativ und moralische fundierte Spielregeln, einer vorgeblich „demokratischen Gesellschaftsform“, auch von der Judikative nur noch als störend empfunden werden.
Man deshalb bei den drögen Untertanen bereits einen sich schleichend ausbreitenden Gewöhnungsprozess beobachten kann. Welchen jeder, bei periodisch stattfindender kläglichen „Urnengängen“, an entsprechenden Kreuzchen auf dafür vorgesehenen Waschzetteln ablesenn kann. Mit denen, in allen politisch motivierten Kleingartenvereinen, jeweils die extremen Ränder belohnt werden, wovon besonders die rechten Seite zehrt…

Antje Sirleschtov – Woher kommt bloß diese Wut? – Номер три

Eigentlich gehört das folgende Geschreibsel noch zum Textauszug vom vorangegangenen Artikel, es betrifft nämlich das aufreıßen wie ein Westpaket, deren verschiedenen Handhabungen ich ab und an beobachten konnte, und zwar in den in den unterschiedlichsten Schichten, der klassenlosen Gesellschaft unsrer deutschn demokratschen Replik. Da flogen teilweise wirklich die Fetzen, wenn sich dann alle gleichzeitig, mit viel Geschrei, über das Westpräsent hermachten.
Selbiges Ritual können zwangsläufig nur Eingeborene des sozialistischen Schlaraffenlandes nachvollziehen.
Hinzu kam, in der Regel kokettierten die meisten Leute, bis Anfang der 1960er, noch mit ihren Westkontakten.
Wobei genau beobachtet wurde, wer Markenartikel erhielt.
Was sich als immer schwieriger herausstellte, da laufend die Zollbestimmungen geändert wurden und die Stichprobenschnüffler öfters mit sehr witzigen Einlagen aufwarteten, z. B. Südfrüchte deformierten, anschließend die Pakete dann irgendwo erst noch länger lagerten…
Hinzu kam, jegliche Postsendungen, bei denen die Absendender den gut sichtbaren Hinweis vergaßen: Geschenksendung! Keine Handelsware! – gingen sofort wieder retour. Was irgendwann auch mit Päckchen geschah, in denen auf Zetteln die Inhalte schriftlich fixiert waren.
Jedenfalls hatten wir es der Sturheit unserer Großeltern zu verdanken, dass die Westkontakte nicht abrissen. Die Mutter meiner Schwester, irrte in jenen Tagen bereits als stalinistisches Rotkäppchen durch die Gegend, deshalb hätte sie liebend gern auch jene Verbindung abgebrochen, weil ihre Genossen deshalb ewig nervten.
Wenn mal wieder der Kontaktabbruch zur Westmischpoke auf Trapez kam, mutierte Großmutter augenblicklich zur Furie, schließlich hielt bis zu ihrem Lebensende den Brückenschlag aufrecht!
Möglicherweise wurde Oma in Ruhe gelassen, wegen ihres VdN-Rentnerdaseins.
Glücklicherweise lagen die Geburtstage aufs Jahr verteilt, nebst Ostern und Weihnachten gab es deshalb fast alle zwei Monate eckige Post aus der Gegend des verrottenden Kapitalismus´.
Bei uns lief das Ritual der Westpaketöffnung wie folgt ab.
Es wurde immer gewartet, bis alle Familienangehörigen anwesend waren. In den warmen Monaten geschah das Auspacken in der Veranda, wobei alle in Erwartung um den Tisch hockten.
Von sämtlichen Paketen durfte ich immer die Verschnürung entwirren, was dann sehr einfach war, wenn alles bereits durchschnüffelt ankam.
Das Geburtstagskind erhielt eine etwas größere auserwählte Gabe, die Kleinigkeiten für alle anderen blieben immer gleich. Opa erhielt seine JUNO, Oma ihren Kaffee Hag, ihre Tochter irgendwelche Pralinen, mich versuchte man immer noch zusätzlich ruhigzustellen, mit winzigen Modellautos, so als Ersatz für meine unerfüllbare Gier nach Kaugummi.
Was tat ich später mit diesen rollenden Teilen, wofür mir keine längere Verwendung einfiel? Tauschte sie gegen siffige Micky Maus- und Westernheftchen ein und die schließlich irgendwann, nach deren Entdeckung, drakonische Strafen nach sich zogen, zwar keine Prügel, aber zeitweise mehre Wochen Stubenarrest…
Außer mir bettelte keiner die Hamburger Mischpoke an, wollte zu meinen Geburtstagen immer nur eine Nietenhose haben und dafür auf alle anderen Zutaten des laufenden Jahres verzichten.
Durch ein Motto vom Großvater, zog sich die Zeremonie des Auspackens ewig in die Länge. Er meinte nämlich, jeden Gebrauchsgegenstand erschien er noch so klein und unwichtig, sollte man mindesten noch einmal benutzen, bevor er das Zeitliche segnen konnte.
An solchen Tagen ging es hauptsächlich um das Geschenkpapier!
Sehr vorsichtig mussten die winzigen Tesafilm-Steifen gelöst werden, ohne den Einwickelbogen zu deformieren.
Es war zum Mäuse melken!
Sämtlichen Teile wurden Oma gereicht, welche sie erst mal etwas glattstrich, später noch bügelte, dann sorgsam aufeinander legte, schließlich wurde seitlich um alles ein schmaler Zettel mit einer Büroklammer befestigt, auf dem standen Datum und Herkunft des Papiers.
Erst nach Vollendung des Aktes der Wiederverwendung, ging es an die gestapelte Beute…
Da es bei uns nur die langwierige erwartungsfrohe Entkleidung der Geschenke gab, kam mir zuhause nie der Gedanke vom aufreıßen wie ein Westpaket, obwohl ich es bei anderen erleben konnte.
Jene Metapher erhielt erst die entsprechende Wertigkeit, während meiner Zeit bei der Arbeiterknüppelgarde. Wenn einem nach Wochen des widernatürlichen Eingepferchtseins, eine entsprechend willige Frau über den Weg lief, diese Käthe hat man dann aufgerissen wie ein Westpaket… Weiterlesen →

Erste Akt der Causa Maassen ist ohne Szenenapplaus über die Bühne gegangen

BILD hatte die schönste Headline bis zur Pause jener Schmierenkomödie: „Was haben denn die bei ihrer Krisensitzung gesoffen?“ – wohl nur ein Cocktail mit Betablockern.
Der schnöde Kuhhandel lief doch für fast alle zur vollsten Zufriedenheit ab. Nur Hans-Georg scheint nicht zufrieden zu sein, hatte er doch von einen Job auf in einer wesentlich höheren Besoldungsebene, geträumt.
Bei dem vollkommen undurchsichtigen Gebaren, aller an dieser Chuzpe beteiligten Partner* & einer IN, wurden wieder spezifische Saatkörnchen(*) unters Volk geschmissen, um deren Ernte sich letztlich nachfolgende Generationen kümmern müssen, weil ihnen zwangsläufig nichts anderes übrig bleibt. Ungeachtet dessen, sich wieder kein Aas um die Ursachen kümmern wird, welche zu jener Missernte führten. Folglich auch niemand bereits ist, daraus die entsprechenden Schlussfolgerungen zuziehen. In letzter Konsequenz reagiert die Masse ebenso, wie sie es unreflektiert schon immer, aus schlichten und kurzsichtig bewährten Traditionen von den Altvorderen übernommen haben.
Und jene Gepflogenheiten perpetuieren bereits seit Jahrtausenden, zu deren Ausweglosigkeiten, spätere Weltreligion ebenso skrupellos ihre Scherflein beitrugen und sie tun es weiterhin. Lediglich die Ebenen haben sich dabei etwas verschoben, weil irgendwann ein Haufen recht undurchsichtige Ideologien hinzukamen…
Zu unserer Gesellschaftssystem ließ George Bernard Shaw treffend ab: Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
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Antje Sirleschtov – Woher kommt bloß diese Wut? – Номер один

Der TAGESSPITZEL traut sich scheinbar wieder nicht, jenen ellenlangen Artikel ins Netz zu pinnen, finde aber – ist kein allzu großer Verlust!
Gerade deshalb muss ich dazwischen hacken, weil mich ihr Strickmuster total ankotzt!
Um was für einen nostalgischen Trotzossi handelt es sich bei A.S. eigentlich?
Sie müsste doch, als lange arrivierte Schreiberin in den Mittfünfzigern, jenen, oftmals selbst zugelegten Makel langsam abgestreift haben. Nee, stattdessen kommt sie mir vor, wie eine Jeanne d’Arc, aller entwurzelten Ostschlusen, bezeichnender Weise wird akribisch, sämtliche Schuld für die dauerhafte Misere in Neufünfland, permanent bei anderen gesucht. Dabei sehr viel übersehen und geklittert, was allerdings auch mit ihrer Sozialisation zusammenhängen wird. Ist bei mir ähnlich, allerdings ging ich von Anbeginn einen anderen Weg, trotz dauerhafter stalinistischer Erziehungsversuche und dem entsprechenden Einsatz der ideoligischen Knute vom dummroten Muttertier…
Allerdings sind deshalb meine Erfahrungen, besonders nach dem Mauerfall, ganz anderer Art! Hatte mir doch diese lotrecheten Autobahnteile, all jenes Pack vom Leib gehalten, wegen denen ich das Schlaraffenland verließ…

Gehe mal den Text durch und lasse zu bestimmten Bemerkungen etwas ab.
Sämtliche Nester, die Antje aufsuchte, kenne ich auch. Allerdings waren meine vielen Aufenthalte, nach der Zonenpleite, lediglich auf Dresden beschränkt. Leider konnte ich mein Weib letztlich nicht überreden, während einer sommerlichen Rückreise, wegen Otto Dix, in Chemnitz aufzuschlagen…

…Die „New Yorker Newsday“ titelte “Nazis in Ostdeutschland“, und die Amerikaner sahen mich entsetzt an. Waren das die friedlichen Revolutionäre, von denen ich erzählt hatte? “Ist das Dein Volk?“
– Dazu muss man sagen, die MEISTEN Amis haben eine totale Glatze, wenn es um europäische Politik geht, besonders, was Deutschland betrifft. Dort gab es Jahrzehnten sowieso nur Nazis und Kommunisten!
Wer von einer friedlichen Revolution schwafelt, der muss sich über solch eine Antwort auch nicht wundern. Leute! Die Zone wurde auch vom Christsozialisten Strauß nicht von der lange dräuenden Pleite abgehalten! Hätten die greisen Politbürogeister genügend Kohle in ihren Sparstrümpfen gehabt, sehr schnell wäre es zu einer Tian’anmen-Endlösung gekommen. Schließlich haben die Kommunisten in den letzten hundert Jahren permanent bewiesen, dass sie sich, nicht nur mit ihren Untertanen liebend gern über Kimme und Korn unterhielten. Ansonsten millionenfach ihre Gegner internierten oder gleich über die Klingen springen ließen…

– Es folgt fast eine gesamte Seite weichgespültes Blabla und Erklärungsversuche mit viel ostspezifischen Betroffenheits-Touch, wie schlimm die Wolfsgesetze des Kapitalismus´ ihren berechtigten ureigensten Tribut forderten. Weiterlesen →

Große Mehrheit der Deutschen sieht Migration als Bereicherung

Wer glaubt in der heutigen Zeit jenes Ergebnis?
Müffelt irgendwie alles nach einer ausgebufften Fake News vielleicht auch einem Hoax!
Nach den Empfindungen in meiner Umgebung, auch bei Zeitgenossen*INNEN usw. mit Migrationshintergrund, den integrierten Passgermanen*INNEN usw., für Statistiker neuerdings Herkunftsdeutsche(1), komme ich allerdings zu einem ganz anderen Ergebnis!
Um was für eine Apparatur handelt es sich eigentlich, wenn der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, von einem Integrationsmonitor spricht?
Handelt es sich dabei um eine Art Physiomacromatorenmacker mit integriertem Entkrachisator für Integrationsklimaschwankungen, der seine Ergebnisse auf digitalen Lochstreifen ausspuckt? Dechiffriert betrug Integrationsklima-Index (IKI) im Jahr 2015 demnach 65,4 Punkte, 2017/18 ist er auf 63,8 Punkte gesunken. Damit bleibt er aber deutlich über dem Wert von 50, also im positiven Stimmungsbereich. Um zu diesen Ergebnissen zu kommen, ließen die Forscher die Befragten das „Integrationsklima“ auf einer Skala von Null (sehr negativ)(2) bis 100 (sehr positiv)(3) einschätzen.
(1)Inklusive sämtlicher zweisprachigen Analphabeten
(2)Eigentlich minus Null (sehr schwach negativ)
(3)Bis über 100 nach unendlich (ganz toll positiv)

Ich soll scheinbar zusätzlich abGEZockt werden, der ARD-ZDF-Deutschlandradio-BEITRAGSSERVICE geht mir momentan auf den Sack!

Mit dem Begriff A-Z-D-Beitragsservice verhält es sich scheinbar um eine ähnliche Wort-Kaschierung, wie sie z. B. bei einer stinkenden Mülldeponie angewandt wird, die im Neusprech, als Entsorgungspark bezeichnet wird.
Soll ich nebenher über die heute eingegangenen Wische etwa lachen?
Muss mal damit beginnen, und verweise deshalb auf meinen täglich Fernsehgenuss von wenige Minuten, beider oben erwähnten Sender. Warum soll ich mich eigentlich von diesen beiden öffentlich/rechtlichen Volksverdummungsprogrammen berieseln lassen? Schon genug, wenn man gezwungen wird und für jene visuelle Gülle auch noch blechen muss. Dabei ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, wenn immer wieder mit exorbitant hohen Zuschauerquoten kokettiert wird und daraus hervorgeht, dass der mündige Fernsehkonsument deshalb stundenlang solchen Scheiß verlangt. Wobei mir dann siedend heiß bewusst wird, welch dusseliges Volk mich in allen Lebenslagen umgibt. Darunter auch massenhafte nette (N. ist der kleine Bruder von Scheiße) Leute, ewig politisch korrekt und feige…
Auch zum Kotzen, was Pücho– und Soziolchen an den Programmprofilen herumwursteln, einschließlich der Vorgaben für die entsprechenden Larven der Moderatoren. Ganz zu schweigen, von deren Sprüchen während der An- und Abmoderationen – schön, dass sie wieder eingeschalten haben; ich freue mich schon darauf, sie morgen wieder begrüßen zu können und andere, mich eigentlich zum Würgen animierenden Floskeln, die mittlerweile überall auftauchen, sogar in kulturellen oder noch einigermaßen ernstzunehmenden Politsendungen, solche idiotischen Nettigkeiten verleiden mir immer mehr die Zeit vor dem Monitor… Weiterlesen →

„Der Kitt der Demokratie“ – heutiger Tagesspiegel, Hannes Soltau

Eigentlich ein recht vernünftiger Artikel, Adorno hätte man aber nicht erwähnen brauchen, die wenigsten Leute könne ja noch nicht mal etwas mit dem Namen anfangen. Viele werden ihn sicher für eine italienische Automarke oder eine dortige Apfelsorte halten…
Außerdem wurden bereits vor tausenden von Jahren fundierte philosophische   Verhaltensmaßregelungen, mit seltsam verbrämten humanistsichen Touch, in Tontafeln gekratzt…
Als den witzigsten Typ, in jene moralische Richtung, muss man allerdings, den viel später aufgetauchten Immanuel Cunt sehen (☺??)!!!
Er verzapfte zwar, wie viele andere ausgebufft geläuterte Schreiberlinge, wiederholt unendlich viele Denkansätze, war aber als gebildetes Menschenskind eine recht armen Kreatur!
Päpste und entsprechende Popen sind so ähnlich, lassen sich permanent über Vögelei und deren Folgen aus, dürfen aber selber noch nicht mal Hand an sich legen! Predigen aber allesamt Wasser und saufen dazu erlesene Weine…
Hier zeigt sich die ewige unüberwindbare Kluft zwischen Theorie und Praxis.
Meister Immanuel übertrieb alles auch noch, jedoch in seinen letzten Jahrzehnten.
Seine Parole des kategorische Imperativ klingt im ersten Moment richtig gut: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Er ist im System Immanuel Kants das grundlegende Prinzip der Ethik. Er gebietet allen endlichen vernunftbegabten Wesen und damit allen Menschen, ihre Handlungen darauf zu prüfen, ob sie einer für alle, jederzeit und ohne Ausnahme geltenden Maxime dienen können, auf ihren lustwandelnden Pfaden in Richtung Urne… Weiterlesen →

Kritik bei Leichtathletik-EM: „Warum war Frau Merkel nicht da?“

Weshalb genügt es denn diesen Kleingeistern nicht, wenn sie zum vorhandenen Brot etwas für die dazugehörigen Spiele tun dürfen. Scheinbar wollen solche Leute nebenher auch noch ihre unstillbare Promigeilheit ausleben. Da hat es bei der Kugel werfenden Muskelklopsin gerade für Silber gereicht – wobei der zweite Platz immer der erste Verlierer in einer langen Reihe ist – und wollte dafür scheinbar von der Frau Kanzler auch noch gestreichelt werden. Was bilden sich diese ewigen Reklamefuzzis eigentlich ein?
Im letzten Abschnitt des FAZ-Artikels lassen die Macher jene entscheidende Katze aus dem Sack, denen ging es dabei mehr um sämtliche Quoten, welche selbstverständlich mit Millionenumsätzen einhergehen und sportliche Betätigung findet als Mittel zum Zweck natürlich auch Erwähnung…
(Frau Kanzler als Sportfannin! Zur vergangenen EM seiberte ihr Sprecher dazu. Sportliche Gafferpräsenz musste Änschie bekanntlich erst im Westen lernen. Wie selbstverständlich lungerte sie in früheren Jahren, als aufblühende rote Zecke, bekanntlich mit Gleichgesinnten nur auf entsprechend geselligen Polit-Kränzchen herum…)
Nebenher surfte ich etwas im Netz herum, fand dabei etwas über Cherno Jobatey. Merkwürdig, was die intellektuelle BILD für eine spekulative Begründung fand, dass er in die Wüste geschickt wurde. Vor einigen Jahren mussten wir, während des Potsdamer Stadtwerke-Festes, stundenlang sein dämliches Gequatsche über uns ergehen lassen. Seine Art empfand nicht nur ich als verbale Folter. ZZ Top, das Highlight der damaligen Nacht, tauchte erst nach stundenlanger Verspätung auf und dann zum Schluss, keinen Brösel Harz mehr zum Einpicken…
Abschließend noch etwas zu solchen sportlichen Events, da spreche ich nicht von den Dauerwerbesendungen in der Glotze, mir reichen da nämlich schon immer die dusseligen Kommentare der Auguren vor den Mikrofonen, anlässlich der Nachrichtensendungen.
Tage- manchmal wochenlang liegt das hundeverschissenen Bundeshauptdorf dann verkehrstechnisch total am Boden, eine langanhaltende Freude für fahrendes Lohngesindel. Letztes Jahr erwischte es uns auch wiedermal, als wir von west- nach südöstlichster Richtung quer durch das Nest gurkten, allerdings nicht mit dem rollenden Stinker, sondern nur auf den Drahteseln.
Veranstalten die Narren etwas im Zentrum, gehen einem dann die permanent kreisenden Helikopter total auf die Senkel. Auf das gequetschte Reisefeeling in überfüllten S-und U-Bahnen will ich gar nicht weiter eingehen, allerdings ist man daran selber Schuld…

Ein Ring ums Tempelhofer Feld

Wohnungsbau in Berlin
Als ich gestern den Artikel las, war anschließend alles zu spät!
Fragte mich aber im gleichen Atemzug, ob solcherart baulichen Planspielchen irgendwie mit krankhaften Selbstdarstellungstrieben verbandelt sind oder man sie mehr in Richtung von respektloser Unverfrorenheit ansiedeln sollte.
Sofort kam die Erinnerung an gewisse Schubladen in mir hoch.
Es scheinen wirklich haufenweise Architekten durch die Gegend zu irren, welche als Kinderstube lediglich mit einem wönzigen Stückchen dunklen Flur vorliebnehmen mussten.
Anhand jener Animation kam deshalb gleich nachfolgender Gedanken hoch: eigentlich bedauernswert, wenn solche Leute statt mit Ankerbaukästen sich in jungen Jahren lediglich an gestapelten Briketts versuchen durften.
Sieht doch irgendwie so aus, mich erinnerten nämlich diese angedeuteten Häuserschnittenchen sofort an jenes hochkant gestellte eckige Brennmaterial.
„Honi soit qui mal usw.“, wer da meint, vielleicht wurde zur dargestellten baulichen Gegebenheiten in Richtung Stonehenge gedacht!?
Weiß nicht so recht, ob man in dem Fall unbedingt solche Gedankengänge ins Spiel bringen sollte, denn Monolithe hätte in letzter Konsequenz etwas mit Allgemeinbildung zu tun…
Ist auch egal!
Kann ja sein, möglicherweise haben die beiden Konstrukteure visuelle Anleihen am Objekt von Prora genommen! Wobei ich ihnen aber auf keinen Fall eine gewisse ideologische Nähe zu diesem größenwahnsinnigen Projekt unterstellen möchte, welches vor über 80 Jahren entstand, im Rahmen der organisierten nationalsozialistischen Urlaubs- und Freizeitbewegung Mumm durch Fez.
Bei vielen Zeitgenossen ist diese Anlage in den letzten Monaten lediglich durch die dräuende Pleite wiedermal ins Gespräch gekommen.
Muss aber noch etwas ablassen, es betrifft beide angesprochenen Objekte, weil die damit verbundene Hintergründe Lichtjahre auseinanderklaffen!
Stonehenge wurde vermutlich für rituelles Gemeinwohl errichtet, aber bei dem aberwitzigen Rundling für gestapelte Luxuseigentumsfickzellen geht es doch in erster Linie wieder nur um eine ausgebuffte Kosten/Nutzenrechnung in Richtung exorbitanter Gewinnmaximierung, oder?

Nachtrag:
Mir fiel noch etwas ein!
Testweise sollte ein Riegel aus diesem Wust herausgegriffen und errichtet werden, natürlich mit Fenstern in ortsüblicher Schießscharten-Architektur!
Dann sämtliche ganz, ganz, ganz wichtigen Wriggler, welche letztlich für solche ausschließlich luxuriösen Bauvorhaben irgendwie verantwortlich zeichnen, bis hin zur zweiten und dritten Reihe auch aus den Ämtern, dort als Freigänger mit elektronischen Fußfesseln internieren. Bis auch der letzte von ihnen gewisse zwischenmenschliche Defizite aus frühen Jahren aufgearbeitet hat. Allerdings die irgendwann anstehende Entlassung aber nur unter Auflagen und mit nachfolgender Betreuung von Bewährungshelfern zu erfolgen hat…

Rudi Dutschke, „1968“ – lebendige Erinnerung oder tote Geschichte?

Mythos – Trauma – Wirklichkeit
So wurde auf einem Flyer der Berliner Geschichtswerkstadt getitelt.
Dachte mir so, rollste doch auch mal dort vorbei und lauscht den altgedienten Troubadixen*INNEN & usw., wie sie sich an diesem schönen Nachmittag beweihräuchern. War gar nicht so schlimm, allerdings tat die äußerst provisorische Beschallung das Ihrige dazu, sie entsprach jener damaligen Norm. Denn mit der Technik, nebst Verwirklichung handwerklicher Gegebenheiten, hatten es die linken Maulhelden nie am Hut. Der Lautsprecher schien vom Schnäppchentisch aus dem geizgeilen Laden, strahlte seinen unsäglichen Ton gerade so in Kopfhöhe ab und konnte deshalb auch kein bisschen gegen der Hurfürstendamm anstinken. Als Podium hätten mindestens drei Paletten herhalten müssen…
Woran die Veranstalter, bei der zu erwartenden Masse von Mumien, schon wegen ihres Alters hätten daran denken sollen. Fast alles Grauchen und viele Typen der Nickelbrillenfraktion mit fleischfarbenen Badekappen, was hieß, trotz der topaktuellen Problematik, die der vor 50 Jahren glich – heutzutage lediglich auf anderen Ebenen nachhaltig anstehen – harrten keine etwas älteren Teens und Twens im Rudel aus.
Von den Bruchstücken aller Vortragenden*INNEN & usw., fand ich die von Michael Schneider, seinem früheren Studienkollegen, sehr angenehm: “Er war arglos, hatte kindliches Vertrauen zu den Menschen. Ich weiss nicht, ob es mangelnde Menschenkenntnis oder Humanismus war. Aber die Menschen öffneten sich ihm und er verstand es, ihre besseren Seiten hervorzubringen.” Weiß nicht so recht, ob dies Genossen Rudi wirklich immer gelang, da er sich, wenn es mit ihm durchging, er permanent in sein Soziologen-Chinesisch verfiel.
Für mich entsprachen jene Formulierungen schlicht einem geistigen Anspruch, um sich im Rudel mit klassenkämpferisch anmutendem Charme von der drögen Masse abzuheben. Zum Beispiel wurde deshalb über schlichte Beobachtungen nicht so einfach geredet – denn visuelle Informationen verbalisierte man mit Hilfe profunder Definitionen…
Mir bereiteten solche Ausdrucksformen keine Probleme, wurde aber, ab 1969, von so manchem Gastgeber in Ostberlin, oftmals heftig gerügt. Weil mir dieses pseudo-intellktuelle Gehabe solcher Nasen mächtig auf den Zünder ging. Will keine Namen nennen, muss aber in dem Moment zu einer zonenspezifische Eigenart, mancher meiner Bekannten, etwas ablassen. Weil sie solch respektloses Auftreten, dieser studentischen Saison-Revoluzzer, immer wieder als deren Weltmännischkeit vollkommen unkritisch anhimmelten. Zumal es gerade im ökonomischen und philosophischen Sprachgebrauch, oftmals merkliche Unterschiede zwischen Ost- und Westinterpretationen gab, weshalb ich ewig korrigierend eingriff. Was die entsprechend Runde nie groß interessierte, denn gewissen gelernten Ossis ging der marxistische Dünnschiss sowieso am Arsch vorbei und dem Bundi sagte die Rückseite des Mondes auch mehr, als die Lebensweise östlich der Elbe. Außer der Tatsache, dabei so manche emanzipierte Ostkirschen bei Laune zuhalten, wegen eines vielleicht anstehenden Ausflugs in ihren Körper…
Hinzu kam eine ganz erbärmliche Eigenart, die pauschal übertragbar war, diese monologisierenden Leutchen besaßen durch die Bank weg auch keine Streitkultur!
Sie konnten zwischendurch nämlich nicht zuhören! Weiterlesen →

Der MOHR hat seine Schuldigkeit getan

Am letzten Januartag gab ich meine Kaffeetasse am Verkaufstresen, im gleichen Augenblick enterte durch die zweite Tür eine Frau um die vierzig die Bäckerei und legte gleich los: „Ich hätte gern zwei Kameruner!“
Daraufhin schaute ich kurz zu ihr herüber und sagte, „meine Dame, ihre Bestellung ist rassistisch!“
Sie glotzte mich ganz erschrocken an, machte einen Ausfallschritt retour, „weshalb rassistisch? Hier steht es doch: Kameruner!“
„Es ist trotzdem kanakenfeindlich, auch wenn es dasteht! Sie scheinen wohl nicht zu wissen, um was es da geht?“
„So richtig nicht, deshalb versehe ich ihren Einwand auch nicht!“ Bezahlte ihre beiden Kameruner und trat kopfschüttelnd ab.
Das junge Lohngesindel, beide Mitte zwanzig, schaute mich sehr erstaunt an, „Klaus, wie hast du das eben gemeint?“
“Ach Leute, dies hat etwas mit Geschichte zu tun. Denn vor fast 150 Jahren war Kamerun ein Weilchen Deutsche Kolonie! Will euch aber nicht dumm sterben lassen, schaut zuhause mal unter www.Kamerun.de, im Netz nach!“
Selbiges tat ich zur Auffrischung daheim ebenfalls und musste feststellen, auf WiKi war die Historie jenes Westafrikanischen Landes recht gut dargestellt. Deren Leid unter der Kolonialvergangenheit kann ohne weiteres auf den ganzen afrikanischen Kontinent übertragen werden! Eigentlich auf sämtliche kolonialisierten Gebiete UNSERER ERDENSCHEIBE. Zu den dort, bis in heutige Tage geschilderten Schweinereien, wenn man sie weltweit betrachten will, fehlen immer wieder Belgien und Holland! Die waren nämlich keinen Deut besser, als alle, in dem Artikel aufgeführten Unterdrücker!
Gestern fuhr ich das HDTV-Verblödungsmöbel hoch, um Rockmucke ohne Werbung einzuziehen, ein kurzer Beitrag auf dem ZDF wurde noch angeschaut. Dachte mir anschließend, es handelte sich scheinbar um die Ausgeburt eines Resultats von gutmenschelnden Therapieklienten aus einer Klapper…
Das sehr gewichtige Gelaber von jener Tante aus dem Frankfurter Verein der LINKEN, durfte abschließend natürlich nicht fehlen. Ganz toll hat sie natürlich politisch korrekt gemauzt, weshalb sämtliche Mohren ganz dringend aus dem deutschen Sprachgebrauch eliminiert werden müssten. Weiterlesen →