Meine Rezeptniederschriften entsprechen nicht immer den herkömmlichen Darstellungen für emanzipierte Hausmännchen*INNENINNEN u. ä., da sie oftmals in Collagen ausarten. So auch jene, nun im Angesicht zum lange verblichenen Chajim. Ihm gefiel damals die ursprüngliche Kurzfassung, besonders mit der Vijo-Einspielung…
Diese anschließende Präskription stammt vom hervorragenden Volksdrogen Alchimisten und Schauspieler Chajim S. Koenigshofen (*16.07.1953, † 25.09.2010), der nebenher auch gigantisch kochen und backen konnte.
Rezeptur für ein Gesöffchen, welches auch Klötenköm genannte wird – ugs. im norddeutschen Dialekt: Klöten = Eier, Köm = klarer Schnaps!
Man nehme, wenn man hat!
– 6 Eigelb
– 200 gr. Puderzucker
– 200 gr. Schlagsahne, nach Belieben Bourbon Vanille Pulver (!), ebenso geraspelte Tonkabohne (Steht unter Hülsenfrüchten!) und eine Priese Salz…
– 50 – 100 ml Branntwein
Vanille, Tonkabohne – (Leider hat jener phantastische Laden, wegen der unzähligen idiotischen Diktate, von vielen dahergelaufenen Kompetenzsimulanten, die koronafaschistoide Ära nicht überlebt! Sie gaben Ende letzten Jahres auf…)
1.) Die sex Eigelb schaumig geschlagen, bis die Pampe hellgelb aussieht! (fast weiß), danach mit den 200 gr. Puderzucker seht gut vermengen und eine Prise Salz zugeben!
2.) 200 gr. Sahne schlagen – nicht zu fest, nicht zu flüssig. Dazu etwas weniger als ein viertel Teelöffel Bourbon-Vanille (Als FDP-mäßiger Kompromiss gilt: Statt echter Vanille – fünf Tütchen Bourbonvanillezucker. Wer diese Zeug benutzt, den sollte eigentlich der Blitz beim Scheissen treffen!) nebst einer Tonkabohne – die vorher in ganz feine Bröseln geraspelt und dann im Mörser zu feinem Staub verarbeitet wurde(!) dann mit der Eigelbpampe sehr gut vermischen. Weiterlesen




