War nachmittags am Werkeln und betätigte vorher das Fratzenradio, um Musik zu lauschen.
Registrierte dabei, was gerade auf arte begann, nämlich etwas über Tolkien. Bemühte dazu noch jenes hässliche Programmheftchen und gewahrte etwas unter dem Titel: Die wahre Geschichte der Ringe – sehenswert!
Kannst ja nebenbei nähen und alles als Hörspiel einziehen, was anfangs auch geschah. Beschloss dann doch meine entzündeten Äuglein zusätzlich in Betrieb zunehmen, was eigentlich beim Betrieb einer Glotze angesagt ist.
Irgendwann vernahm ich einen Hinweis, den man so nicht stehen lassen konnte, er betraf den Beginn der tausend Jahre von Adolf dem Gütigen: In Deutschland kommt 1933 Hitler an die Macht!
Echt witzig wird jener Akt von großen Eksperten auch Machtergreifung tituliert. Als ob die Macht irgendwo herumlag und Onkel Adi brauchte sich nur zu bücken und schwuppdiwupp hielt er sie in einem seiner feuchten Vorderläufe!
Dies mir der Macht und seiner Entdeckung, nebst sie zufällig aufklauben, entspricht natürlich dem Wahrheitsgehalt von postfaktischer Verbalhurerei.
Gebe hier gleich die entsprechende WIKI-Erklärung: Postfaktisch bedeutet, dass es in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen eine Entwicklung von der Wahrheit zur „gefühlten Wahrheit“ gibt.
Will hier nur etwas weg von jener belanglosen Erklärung der postfaktischen Art im Vijo.
Natürlich nahm Herr Hitler den ihm ganz demokratisch feilgebotene Job mit großem Dank an.
Wurde er ihm doch mit immensen Lustgewinn, seitens der hochgelobten demokratischen Machenschaften, mit sehr respektvollen Brimborium ganz schlicht offeriert, natürlich mit felsenfester demokratischer Überzeugung!
Hat sich nun heute, 92.J.n.H.M., eigentlich etwas geändert?
Außer der Tatsache, dass alle ihren Spaß hatten, vornweg selbstverständlich der hellrote Obergenosse:Innerin…
Mich deucht nebenher etwas merkwürdiges, wenn ich so im Nachhinein sämtliche Pirouetten der Jungunionisten mit dem GröKaZ Revue passieren lassen, wird dieses dröge Spielchen nur Verlierer haben. Natürlich kann Christenmeister Merz alles als seine hervorragende demokratische Leistung verkaufen, lobend wird man die Jung-Umfaller ebenso bedenken…
Dabei habe ich schon länger das Gefühl, alles war ein abgekartetes Spielchen, und für morgen ist alles wieder eine passgenaue Steilvorlage in Richtung des angesagten Happenings in Gießen…
Affenscharf, wie dieset demokraturische Trio allet schaukeln tut…
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