Tagesarchiv: 21. Oktober 2026

Deutsche Studenten planen den Aufstand

Frankreich als Vorbild
Sie pLANEN und planen + und wenn sie nicht gestorben sind – dann planen sie immer noch!
Deshalb verzapfte der große LENIN, bereits vor über 100 Jahren die folgende Erkenntnis: „Bevor die Deutschen einen Bahnhof stürmen, lösen sie eine Bahnsteigkarte“, hat Lenin gehöhnt und damit noch untertrieben…

Die westdeutsche Studentenbewegung von 1968 war eine politische Protest- und Kulturrevolution der Neuen Linken, die von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Außerparlamentarische Opposition (APO) getragen wurde.
Auslöser und Ziele
• Große Koalition: Die Bildung der ersten Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD (1966) ließ im Parlament kaum noch echte Opposition zu.
• Notstandsgesetze: Die Verabschiedung der Notstandsgesetze im Mai 1968 erzeugte Ängste vor einem autoritären Rückfall.
• Aufarbeitung der NS-Vergangenheit: Die Kritik richtete sich gegen das Schweigen der Eltern- und Lehrergeneration über den Nationalsozialismus und ehemalige Nationalsozialisten in Ämtern.
• Bildungsnotstand & Reformen: Überfüllte Hörsäle, veraltete Strukturen an den Universitäten und starre gesellschaftliche Rollenbilder.
• Internationale Konflikte: Proteste gegen den Vietnamkrieg der USA und den Besuch des persischen Schahs.
• Anti-Springer-Kampagne: Proteste gegen die marktbeherrschende Stellung und Berichterstattung des Springer-Verlags (insbesondere der BILD-Zeitung).
Schlüsselereignisse
• 2. Juni 1967: Bei einer Demonstration gegen den Schah von Persien in Berlin wird der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen. Dies radikalisiert die Bewegung.
• Ostern 1968: Nach dem Attentat auf den Wortführer Rudi Dutschke am 11. April 1968 kommt es bundesweit zu schweren Ausschreitungen und Blockaden gegen den Springer-Verlag.
• Mai 1968: Große Demonstrationen gegen die Notstandsgesetze, die trotz des Protests beschlossen werden.
Folgen und Vermächtnis
• Gesellschaftliche Liberalisierung: Langfristig führte die Bewegung zu einer grundlegenden Modernisierung, Demokratisierung und Öffnung der westdeutschen Gesellschaft.
• Spaltung und Radikalisierung: Nach dem Abflauen der APO um 1969/1970 spaltete sich die Bewegung. Ein Teil ging den „langen Marsch durch die Institutionen“, während sich andere Gruppen (wie die RAF oder die „Bewegung 2. Juni“) in den Terrorismus radikalisierten. Aus den Diskursen gingen zudem die neue Frauen- und Umweltbewegung hervor.
Zu der vorangegangenen vielen lustigen Bemerkungen, etwas aus der TUBE: 1968: Wie ein Jahr Geschichte schreibt 

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