Bereits vor Specht´s (Jewgeni oder Ecki) Beerdigung in der kalten Heimat, kam mir Bruder Hein schon öfters ins Gedächtnis…

Vorher den Link anklicken, da läuft dann ein entsprechender Hit!
Hatte in dem Zusammenhang bereits mehrere Schriebe begonnen und nicht fertiggestellt.
Zumal ich aus unerfindlichen Gründen, mir Anfang des Jahres, die Pest nochmals einzog. Des Büchlein war ein Geschenk für die Scheffin vor 34 Jahren. Witzig fand ich Nelly´s kleinen Spruch, ob man zu jenem Thema wirklich Spaß beim Lesen haben sollte?
Doch schon!
Außerdem sollte man sich den Heimgang eines Familienangehörigen, eines Kumpels, Freundes oder guten Bekannten, durch den endgültigen Schnitt des Sensenmannes nicht total vermiesen lassen! Deshalb fand nicht nur ich, diese Trauerveranstaltung ganz schön schräg, zumal der Verblichene ein lebenslustiger Kerl war und auch sonst den vielen angenehmen Seiten des Lebens, weiß Gott nicht abgeneigt war…
Zumindest kam kein Bammel auf, dass sich in der Trauerhalle die Deckenbalken so bogen und Ängste aufkamen, wegen eines zu befürchteten Einsturzes, weil Redner das Blaue vom Himmel herunter logen…
Wenn ich an Mannes Bestattung denke, sie fand vor zwei Jahren statt, da wurde die Stunde in der Halle, mit vielen Schnurren von Trauernden total aufgelockert. Wobei man sich bei mancher Story wirklich wegschmeißen konnte, so wurde der Verschieden nochmals kurz zurückgeholt und ganz nebenbei erfuhr die anwesende Gemeinde sehr lustige Kleinigkeiten, die nochmals aufgefädelt wurden, wie schöne Perlen auf einer Schnur.
Beim anschließenden Fell versaufen, schafften sich dann Vince Weber und Piano-Schulze noch an den Tasten in meiner Stammkneipe. Fast hätte ich ST und Blues-Gunther vergessen, die auch noch ihr Teil dazu beitrugen. Unterbrochen wurde alles immer wieder mit kleinen Geschichten – Manne hat es bestimmt gefallen!
Obwohl das kurze irdische Dasein ein einziges Sterben ist, wird man nicht auf das anstehende Finale vorbereitet, wenn man schließlich aus dem Traum des Lebens erwacht!
Möchte den Rest abkürzen, will aber nochmal an die agilen Corona-Flippies erinnern, mit deren Verbreitung man rund um die Uhr genervt wird, wobei das ende der Fahnenstange noch nicht erreicht wurde mit dem unaufhörlichen dusseligen Gequatsche, bis hoch zum „Schefff-Präsidenten-Ober-Eskperten“ vom Koch-Institut!
Alles gafft mit großen entzündeten Sehschlitzen erheischend auf die erbärmlichen Ergüsse der Medien und lauert auf irgendwelche imaginären Verheißungen.
Kann dazu nur inbrünstig etwas schmackhaft machen: Beten, beten nochmals beten! Aber vorher richtig die Hände waschen!
Ansonsten, falls es erst mal richtig losgeht, kann ich nur empfehlen, es so zu händeln, wie es Boccaccio im Angesicht der Pest schilderte. Dies ist allerdings nur ein Tip für jüngere Zeitgenossen! Leute trefft Euch! Legt Eure Kommunikationsprothesen schnell beiseite, sauft, fresst und vögelt herum bis zum zum St. Nimmerleinstag.
Weil ich mein Finger nicht aus dem Arsch bekam, ward heute etwas im TAGESSPITZEL gedruckt, ein lesenswerter Artikel. Hatte vor einigen Tagen etwas in jene Richtung begonnen, habe es halt verpeilt!
Trotzdem noch ein kultureller Hinweis in Richtung Tod und dem entsprechenden Umgang damit! Lohnt sich, dafür mal die SCHAUBUDE aufzusuchen, die musikalische Untermalung kenne ich bereits, aber den Rest noch nicht.
Mir ist aus dem Stück ein wichtiger Hinweis hängen geblieben, er betrifft die musikalische Untermalungen während einer Beerdigungszeremonie, auf keinen Fall sollte der folgende Hit abgespielt werden!
Ich lieb ja die Mucke von Chopin, in Warschau existiert ein Park, da wird in der warmen Jahreszeit viel von Frédéric intoniert, abschließend eine etwas lautere Variante!

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