Proteste nach Polizeigewalt in den USA

George Floyd laut Anwalt „zu Tode gefoltert“ – Sohn tritt vor die Presse: „Wir wollen Gerechtigkeit“
…wir müssen jetzt die Bürgerrechte der Schwarzen wieder herstellen, sie aufrecht erhalten…“
Nach jenen Worten kann ich in der Präsidentschaftskandidatenmumie nur einen merkwürdigen Witzbold erkennen. Wo hat er denn Bürgerrechte für Schwarze schon mal registriert? Wo nichts war, kann folglich auch nichts wieder hergestellt werden und schon gar nicht aufrecht erhalten werden!
Zwar wurde 1865, nach der Niederlagen der Konföderierten Staaten von Amerika, auf dem Papier die Sklaverei im Süden abgeschafft und den Betroffenen gewisse Rechte offeriert, ansonsten blieb der Rassenwahn sogar in aller Öffentlichkeit erhalten, allerdings weichgespült kultiviert, auf eine recht merkwürdig anmutende demokratische Art und Weise.
Unterm Strich blieb nach dem Bürgerkrieg, lediglich eine beharrliche Traumatisierung auf beiden Seiten übrig, die alle immer noch entsprechend hegen und pflegen. Und es ist kein Ende abzusehen, dass sich jemals etwas zu Gunsten einer Problembewältigung im humanistischen Sinne bewegen wird.*
Dies belegt doch schon die erste Autopsie – ein Gefälligkeitsgutachten in Richtung der Cops, wenn von einer Vorerkrankungen und Rauschmittel im Blut des Getöteten gesprochen wurde und man das Festhalten bei der Festnahme lediglich als eine von mehreren Todesursachen einordnete.
Schon klar, jene Aussage passt doch zu dem aggressiven Nigger, wie die Faust aufs Auge.
Wie ein Anwalt in Minneapolis gestern mitteilte, ergab die zweite Autopsie durch einen unabhängigen Gerichtsmediziner ein völlig anderes Ergebnis. „Erstickung durch anhaltenden Druck“ sei die Todesursache, durch Druck auf Floyds Nacken sei die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen worden; Druck auf Floyds Rücken habe eine Ausweitung der Lunge verhindert. Diese Ergebnisse widersprechen damit klar der ersten Autopsie, Die Ergebnisse der zweiten Obduktion dürften auch Auswirkungen auf die Anklage der beteiligten Polizisten haben.
Enden wird alles mit einem identischen Ausgang, wie 1968 – nur hatten die Amis damals keinen so durchgeknallten Präsidenten…

Wenn die Geschichte sich wiederholt und immer das Unerwartete geschieht, wie unfähig muss der Mensch sein, durch Erfahrung klug zu werden. (George Bernard Shaw)

Glaubt Obama eigentlich an den nichtssagenden Inhalt seiner Sprechblasen?
„Wut für Veränderungen nutzen“
Der frühere US-Präsident Barack Obama rief dazu auf, berechtigte Wut über Missstände im Land auf friedliche Weise für echte Veränderungen zu nutzen. Dann könne dieser Moment ein wirklicher Wendepunkt werden. Die Proteste seien Ausdruck einer echten und legitimen Enttäuschung über ein „jahrzehntelanges Versagen“ bei der Reform von Polizei und Strafjustiz in den Vereinigten Staaten. Am Ende müssten Forderungen aber in Gesetze und institutionelles Handeln übertragen werden.
Obama forderte von den Demonstranten, auf Gewalt zu verzichten. Wer wolle, dass die Strafjustiz und die amerikanische Gesellschaft insgesamt höheren ethischen Maßstäben folgt, der müsse diese Maßstäbe selbst vorleben.
Da ich es rein theoretisch mit dem Alten Testament halte und jenem Auge um Augen, Zahn um Zahn, sehe ich es natürlich etwas anders. Obama wird ja auch der Meinung sein, wenn dir jemand in die Fresse schlägt, dann halte ihm flugs noch die andere Seite hin! Warum sollte man sich diesem Blödsinn eigentlich hingeben? Vielleicht hätte dies George Floyd auch liebend gern getan, nun lag er zu seinem Leidwesen aber auch sehr ungünstig…
Wegen der grassierenden Corona-Pandemie, gut, dass es sie gibt – nur deshalb verzeihe ich dem Ex-Präsi sogar.
Vielleicht sollte Barack im Moment mal darüber nachdenken, wie viel seiner pigmentierten Mitmenschen eigentlich noch umgelegt werden müssen, dass sich mal etwas entscheidendes ändert im menschlichen Miteinander! Wobei es sich letztlich um einen unrealistischen, aber sehr frommen Wunsch handelt, welchen sehr viele Generationen in den nächsten Jahrhunderte nicht umsetzen werden…
Mensch Junge, kurzfristig sind viele Leute endlich mal aus ihren apathischen Monotonie, zwischen Fastfood und anderen lebenstötenden Langweiligkeiten, erwacht! Weshalb fällt dir gerade jetzt, in diesem unpassenden Moment ein, an deren immer noch latent vorhandenen Onkel-Tom-Syndrom, zu appellieren?

*Vor fast 60 Jahren gab es im Heim nur ein vernünftiges Buch. Es handelte sich um: Ich ritt mit dem Ku-Klux-Klan, von Stetson Kennedy. Der Inhalt war für mich immer irgendwie eine Richtschnur, um zu beobachten, was im Amiland passierte. Da hat sich nicht viel verändert, im Gegenteil…

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