Ende der Volksparteien: Sind Ampel oder Jamaika die neue Normalität?

Da wird man in den Elektrobriefkästen exorbitant mit Werbung zugeschissen und zwischendurch dürfen sich geistig unterernährte Blindfische arglos mit Politik beschäftigen. Alles Leutchen denen niemand vermittelte, dass die geistige Unterernährung sogar in allen Ecken UNSERER ERDEN­SCHEIBE angekommen ist und schon längst pandemische Züge angenommen hat.
Kleingartenvereine, die sich lange Zeit mit volksparteilichem Gehabe schmückten, damit richtig­gehend irrwitzig kokettierten, meinen nun, an einem Scheitelpunkt angelangt zu sein. Vollkommener Blödsinn, da sie bereits seit Jahren in einer unendlich tiefen Talsohle herumkrebsen und deshalb auch keinen rettenden Horizont erkennen können – nix mit Scheitelpunkt!
Welcher Depp hat eigentlich jenen Sachverhalt ausgeknautscht und meint dazu, dass Ampel oder Jamaika die neue Normalität (!) darstellen würden?
Dabei handelt es sich lediglich um eine, höchstens zwei Legislaturperioden, dann wird die Zeit reif sein für Blau/Schwarz, fand dafür allerdings keine passende Farbinterpretation, vielleicht doch: Botswana!

Eigentlich kann man lediglich die NSDAP kurzzeitig als wahrhaftige Volkspartei bezeichnen und dies vielleicht sechs Jahre lang, bis nach dem Rosenfeldzug, da wurde der weit verbreitete Zusammenhalt total und echt fanatisch von der Mehrheit des Volkes verwirklicht!

Was soll es eigentlich für einen Sinn haben, wenn man nun versuchen will, den organisierten und lethargisch mitlaufenden Pöbel einzubeziehen, wenn noch nicht mal ansatzweise die neue Richtung feststeht? Wenn ich mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Gegend peese, lasse ich doch auch keinen der Insassen mit ans Lenkrad!

– Problems cannot be solved at the same level of awareness that created them! (Natürlich A. Einstein)

Soll wohl witzig herüberkommen, wenn ewig mit Ampel oder Jamaika herumgehurt wird, als ob eine böse Fee jenes Dilemma verursacht hat. Diese gequirlte Scheiße wird doch seit Anbeginn parlamentarischer Versuche gehändelt und nichts hat sich in der ganzen Zeit zum Positiven gewandelt. Lediglich die Ebenen verschieben sich immer wieder…
Hier etwas von einer Durchblickerin, aus längst vergangenen Zeiten, in denen vollkommen identi­sche Problematiken anstanden:
Über die Ursachen von Freiheit und gesellschaftlicher Unterdrückung
Vor dem Hintergrund einer Radikalisierung der politischen Systeme in Europa fragt Simone Weil 1934 nach den Ursachen des überall um sich greifenden Unbehagens. Warum leben wir in einer ungerechten Gesellschaft, in der der Einzelne nicht frei und zufrieden sein kann? Weil wir uns nach Simone Weil zu Instrumenten der von uns selbst produzierten Herrschaft machen. Aus einer marxis­muskritischen Perspektive
(Allerdings sollen heutzutage die Neobolschewisten mit ins Boot genommen werden!) erforscht sie die Verbindung von wachsender Unterdrückung und wachsender wirtschaftlicher Prosperität. Welchen Preis zahlt das Kollektiv für den Glauben an ewiges Wachstum und immer weiter gesteigerte Produktivität? Den Preis der Freiheit und der Eigenverantwortung, sagt Weil, einen Preis, den zu bezahlen wir nicht bereit sein sollten.
Simone Weil
(Sie war keine schreibende Quotentante!) wurde in Paris geboren. Nach ihrem Studium an der École normale supérieure arbeitete sie als Philosophielehrerin in der Provinz und war in der Gewerkschaft aktiv. 1936 engagierte sie sich auf Seiten der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg. Neben einer ständigen publizistischen Tätigkeit arbeitete sie als Fabrik- und Hilfsarbeiterin. 1942 gelangte Simone Weil auf der Flucht vor der Gestapo über Amerika nach London, wo sie als Redakteurin von »France libre« arbeitete und trotz ihres schlechten Gesundheitszustandes plante, sich als Krankenschwester an die Front versetzen zu lassen. Sie starb 1943 in London. In deutscher Sprache wurde ihr Werk verstreut veröffentlicht; die meisten Publikationen sind vergriffen.»Jede Zeile Simone Weils lohnt die Lektüre.
– Weils Essay hat nichts von seiner Aktualität verloren. Ein Buch für Leute, die ihre Lust am Selber­denken auffrischen wollen.« Uli Müller, ZEIT onlineWer sich mit solchem Kurzkommentar inter­essant machen will, den würde ich noch nicht mal an der Schülerzeitung eines Schwachstromkol­legs werkeln lassen!
 Bei den kursiven Plagiaten habe ich mir aber an Frau Dr. ex. Giffey kein Beispiel genommen, hatte lediglich die gesamte Chronik versenkt und war zu faul nochmals im Netz herumzufischen!

Als I-Punkt ein Essay von Andreas Thiel dem kein Kommentar von mir folgt!

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