Waldbrände in Frankreich und Spanien außer Kontrolle

Waldbrände in Frankreich und Spanien außer Kontrolle
„Beispielloses Ausmaß“
Gleich zu Beginn findet man folgende Erkenntnis
Bislang verbrannten in Frankreich seit Anfang des Jahres fast 100.000 Hektar, also etwa 1.000 Quadratkilometer. Laut dem Innenminister handelt es sich um einen neuen Höchstwert.
100.000 Hektar, also etwa 1.000 Quadratkilometer. Laut dem Innenminister handelt es sich um einen neuen Höchstwert.
Hier etwas aus dem Netz – Hektar: 1 ha = 100 a = 10.000 m² / Quadratkilometer: 1 km² = 100 ha = 1.000.000 m²
Ist doch entzückend, dass ich auch ohne ewig angesagte Verwüstungen durch Raketensprengstoffe und dem optimalen Einsatz von Drohnen, endlich wieder korrekte mathematische Verknüpfungen bekomme. Vor etlichen Tagen haben öfters, fast immer Blondinen vor Ort, in gesicherter Entfernung die verkohlten Flächen ewig in Fußballfelder umgerechnet…
Was ich eben abgelassen habe, interessiert mich sowieso nicht besonders. Mir kam schon vor einigen Tagen etwas hoch, was ich im Nachhinein immer vermisste. Weshalb werden eigentlich in korrekt ausgeklügelter Entfernung, unter Berücksichtigung meteorologischer Gegebenheiten und dem entsprechenden Brennwert der Landschaft, keine breitflächigen Schneisen gesprengt und der dabei anfallende Brennstoff, dann vorsorglich mit Räumpanzern und anderen schweren Fahrzeugen entfernt?
Kann mich an eine Gegebenheit erinnern, welche zu Beginn der 1960 Jahren geschah. War damals, als Junger Geologe, in einem Naturforscherlager nahe Gräfenhainichen, bei Möhlau.
Gemeinsam mit Sowjetsoldaten ging es öfters in die dortigen Kiefernwälder und wir mussten dann Brandschneisen von Sträuchern befreien, den nachgewachsenen Wildwuchs an deren Rändern ebenso entfernen…
– Noch zwei Episoden fielen mir gerade ein.
Während eines Geländespiel rannten wir flüchtend durch den Wald, als plötzlich wahnsinnige Schreie erklangen, in russisch. Da lag ein Rotarsch, erkenntlich durch seine Glatze, am Boden und wurde von zwei Unteroffizieren brutal verprügelt. Dies geschah mit etwas dickeren Bowdenzügen, in die Muttern geknotet waren…
Die andere Geschichte war harmlos. Aus irgendwelchen Gründen gab es auf den Koppeln der Rind­viecher, plötzlich massenhaft Wollhandkrabben, die Rinder deshalb durchdrehten. Mit Eimern be­waffnete latschten wir dort herum und sammelten tausende dieser kleinen Tierchen ein. Zwischen­durch ging es immer mal wieder zum Baden in die Mulde.
Im Sommer 1967 war dies nicht mehr möglich. Zu einer Zeit im Sommerlager als Bereitschafts­bulle, das Flüsschen war mittlerweile Total total vermisstet. Die Vorderläufe konnte man nicht mehr erkennen, wenn sie nur 10 cm im Wasser waren…

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