Herkunft und Urheberschaft
– Falsch zugeordnet: Der Satz wird oft fälschlicherweise Kurt Tucholsky, Mark Twain, Emma Goldman oder George Orwell zugeschrieben.
– Kein Beleg: Historisch lässt sich kein tatsächlicher Urheber aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert eindeutig belegen; der Ausspruch tauchte erst später in moderner Form im politischen Diskurs auf.
Bedeutung und Kritik
– Argument der Nichtwähler: Skeptiker oder Nichtwähler nutzen den Spruch, um auszudrücken, dass sich Regierungen oder systemische Probleme durch Wahlen ohnehin nicht grundlegend ändern.
– Gegenargument: Befürworter der Demokratie betonen hingegen, dass Wahlen sehr wohl Machtverhältnisse verschieben, politische Schwerpunkte setzen und die Zusammensetzung von Parlamenten direkt bestimmen.
Wer es glaubt wird selig und landet irgendwann im Himmel!
Hierzu etwas von GöTZ CHE WiDMANN
