Das wird ja lustig mit ihm.
Allerdings meinte Frau E., ich solle nicht so kleinlich sein!
In den heutigen Nachrichten fiel mir öfters auf, alle reden vom „Neuen Bundespräsidenten“.
„Weshalb därfen di´n das?“
Nach meinen Informationen gabelt der Mann doch erst drei Tagen, somit ist er momentan nur eine Pope i.R. – mehr nicht!
Hätte fast vergessen, natürlich auch ein „Bürgerrechtler“ h.c. und ein Wortklauber. Würde fast sagen, der Mann ist leicht fetischistisch angehaucht, was den Begriff „Freiheit“ angeht, den Heinz ewig und immer auf seiner Zunge balanciert. Beim entsprechenden Stichwort speit er ihn sofort aus, parallel dazu beginnt die Endlosschleife seiner Monologe zu rattern.
Vielleicht sollte sich der Bupräsi in spe mal mit Herrn Meier-Müller-Westernhagen zusammentun. Heißt Herr M-M-W nun eigentlich Marius oder Marinus?
Ist auch egal, jedenfalls hat einer von beiden mal deutsches Liedgut verzapft. Was allerdings Heino besser hinbekommen hätte, mit etwas mehr Schmiss – alles aufgeweckter – nicht so ein Placebo zum Einpennen.
Was aber dem kommenden Bupräsi sehr gelegen kommen wird…
Statt des großen Zapfenstreiches oder zu einer anderen Gelegenheit, beide in Umarmung und dann trällern sie in die Micros: „Freiiiiiiiiiiiheiiiiiiiiiiiiiiiiiitttttttt… usw.“
Die Krönung wäre dazu die Unterstützung von UNS-Udo und dem wieder genesenen kölschen Jung, gemeinsam natürlich mit einem Quoten-Ossi: Basti Krumbiegel, aber „mid orjinalem Leibzschjer Idjom“.
Aber nur wenn Meister Gauck endlich seinen „Job“ mit Gottes Hilfe legal ausübt.
Momentan ist es ja eigentlich noch auf der Ebene von Hochstapelei, wenn er die Anrede: „Herr Bundespräsident!“, in sich aufsaugt.
…dazu das selige Lächeln einen Honigkuchenpferdchens…
In den 20:00 Uhr “Nachrichten“ konnten wir noch etwas anderes erleben.
Nachdem Event mit den „Thomanern“, stürzte sich ein Reporter auf Heinz und wollte wissen, wie es ihm denn gefallen hatte.
Zu dieser dämliche Frage erfolgte auf gleicher Eben die hastig genuschelte, ausdrucksstarke Antwort: „… ich bin so ergriffen, deshalb möchte ich mich dazu nicht äußern…“
Und weg war er.
Der Mann ist noch nicht mal im Amt und lässt schon das Sensibelchen raus hängen, wie es Horst Köhler allerdings nach sechs Jahren drauf hatte.
Schon klar, mache Medienknechte erinnern an Sumsi, aber zumindest konnte der „Herr Bundespräsident“ doch sagen, ob er es gut oder Scheiße fand.
Soviel Zeit musste sein
Der neue Wulff ist da!
Mir wäre es ja lieber gewesen, wenn Heinz Gauck alles mit „großer, überwältigender“ Mehrheit versemmelt hätte.
Mein frommer Wunsch ist leider nicht in Erfüllung gegangen, der Herrgott stand auf seiner Seite. Kein Wunder, der neue Bupräsi war schließlich sein ergebener Diener oder Knecht, weiß nicht wie man es korrekt benennen sollte.
Freudig erregt gab schließlich Zeremonienmeister Lammert das Wahlergebnis bekannt.
„…Herr Dr!? h.c. Joachim Gauck…“
Der „Freiheitsdenker und Einheitsstifter“ – original Frau 9xDr. h.c. Änschie – erhielt 991 von 1228 gültigen Stimmen, was ungefähr 80% Ja-Abnickungen entspricht. Mindestens 103 Delegierte aus den eigenen Riegen versagten ihm die Stimme, bestimmt Hardcore-Katholen und FDP-ler.
Gaucks Gegenkandidatin (scheinbare Berufsbezeichnung: Nazijägerin) Beate Klarsfeld erhielt mindestens drei Stimmen von Vertretern anderer Parteien.
Wieso a n d e r e r Parteien?
Die NPD war doch mit drei Leuten vertreten!
Gehässigerweise möchte ich auf die jahrzehntelangen immer wieder vorhandenen Schnittmengen bei Rechten und Stalinisten hinweisen, die schon oft mit mehr oder weniger effizienten Schulterschlüssen endeten… Weiterlesen
GMX war dabei!
Wählt die Bundesversammlung neuen Bundespräsidenten?
Als Berufsgutmensch muss Heinz Gauck seiner verinnerlichten Lebensphilosophie alle Ehre erweisen. Bei der Wulffwahl anschließend in der Tonne gelandet, ließ er sich von der gleichen Nase, die für seinen würdelosen Abgang verantwortlich zeichnete – aus billigen, parteipolitischen Erwägungen – wieder auf den Schild heben. Eigentlich lässt man sich doch nur einmal auf solch ein Spielchen ein, es sei, das Simonissyndrom oder undefinierbare Selbstverliebtheit ist der innerliche Trieb.
War schon lustig den Bürgerrechtler h.c. in den letzten beiden Wochen zu erleben, wie er als “demokratischer” Treppenterrier überall Klinken putzte.
Weshalb überhaupt?
Möglicherweise nur als Vorsichtsmaßnahme, da er weder von sich überzeugt scheint, noch von seinen Claqueuren!
Etwa dem Gedöns von unendlichen Wahlgängen vorzubeugen.!?
Vielleicht sogar sechs, aus ungewollter Solidarität zu Hertha BSC, außerdem gilt es doch Heide zu toppen, wenn schon kein Sieg – dann wenigstens eine Notiz im Guinness-Buch der Rekorde…
Diese Rechnung gönnte ich ihm aus vollem Herzen. Ich kann und will eine klammheimliche Freude nicht verhehlen, wenn es so kommen würde…
Heute vor 150 Jahren erblickte Silvio Gesell das Licht auf UNSERER Erdenscheibe
Siehe weiter auf der Heimatseite: Silvio Gesell
Do, 15.03.12, fast eine Stunde sinnlos vor der Glotze gehangen
Panorama
Als ich gestern Abend mitbekam, dass die Dame des Hauses zum Rauchen auf der Terrasse verschwand, war es für mich das Zeichen – endlich ist dieser bekloppte Krimi vorbei.
Ein Wechsel fand vor der Mattscheibe – Panorama begann – glotzend und lesend hing meine Wenigkeit nun vor dem flackernden Verdummungsmöbel.
Weder die FAZ noch das Programm kamen prickelnd herüber.
Ein bisschen mehr wurde der Beitrag „Soldaten in Afghanistan“ abgeleuchtet.
Alles begann mit neuerlicher Betroffenheit wegen des letztlichen „Kollateralschadens“, was man so nicht stehen lassen kann – der GI ballerte sicher aus putativer Notwehr herum!
Dann ein Schwenk der Regie zu den Landsern, die freiwillig UNSERE Freiheit am Hindukusch verteidigen. (Fast 6000 km von hier muss niemand MEINE Freiheit dort unten verteidigen!)
In wie weit sollte mich der Inhalt der vielen Sprechblasen tiefgründiger tangieren?
Einzig, der Abgesang von Bob S.-M., ehem. Bundeswehr-Soldat, ging mit einer anderen Erkenntnis durch meine Lauscher. Der Friedenskiller stellte folgendes in den Raum: „Heute stelle ich mir die Frage, war es das wert, dass ich verwundet aus dem Einsatz wiedergekommen bin, dass ich fünf Kameraden verloren habe, die ich kannte und dass ich mich freiwillig auch zu diesem Einsatz gemeldet habe.“
Da kann ich nur sagen, „Da hättest du dir vorher mal eine Rübe machen sollen, ehe du einen Trip bei Y-Tours gebucht hattest!“
Z. B. auch mal Erkundigungen einholen, ob es die paar Ficksechser in der monatlichen Soldtüte wirklich wert sind sind, dort unten sein Hightech-Fell zu Markte zutragen.
Seit sehr vielen Jahrzehnten bereits zahlten Kolonialsöldner, Killer, bewaffnete Abenteurer, Muttersöhnchen mit hehren Vorstellungen, „Befreier“, Dummköpfe und Emporkömmlinge aus dem finstersten Westen, dem roten Norden, einen sehr blutigen Zoll, aber niemand schert sich mal um eine endgültige Antwort für alle beteiligten Seiten…
In diesem Zusammenhang muss ich wieder an Herrn Engels erinnern, geschrieben um den 10. August 1857 – Afghanistan! Weiterlesen
GMX war dabei!
Die Queen ist not amsued!
Kann ich nicht so richtig nachvollziehen, da die Middleton-Cousine doch familiär recht weit entfernt ist. Wird sich nur um den blanken Neid der alten Dame handeln, dabei macht das Mädel noch Werbung für das marode Königshaus und bestimmt kostenlos.
Mithin wäre ich „not amused“, die Queen in selbigen Posen abgelichtet zu sehen, auch wenn sie an den entsprechenden Stellen Krönchen in doppelter Größe getackert hätten…
In der gestrigen FAZ fand ich einen witzigen Artikel über „CAN“.
Das Geschreibsel lässt sich bei faz.net runter laden, kostet aber 2 EU – die gesamte Postille mit 38 Seiten allerdings nur 2.10 – da machen die Säcke einen guten Schnitt.
Schon klar, auf diese Art versuchen die Printmedien ihre Verluste wettzumachen, da steht der Informationsanspruch weit hinten an.
Recht ärgerlich die ganze Angelegenheit. Dessen ungeachtet ist es mit dem Abdrücken der Knete nicht geschehen. Um an die entsprechenden Infos zu gelangen, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich.
Seien die entsprechenden Daten auch nur gefaked, wird man nach deren Preisgabe, sofort von allen Seiten mit Werbung zugeschissen.
Also nix mit dem Artikel, fand aber doch etwas im Netz – noch!
Bezeichnenderweise hieß der Artikel in der FAZ: Auf Texte kam es ja nicht so an
Micha würde wieder gehässig (aber mit teilweiser Berechtigung) ablassen: „Klar, weil die Jungs kein Englisch konnten…“
Der längere Text ist fremdländisch verzapft, was bei der Mucke keine Rolle spielen sollte.
Beim „Rolling Stone“ möchte ich gar nicht wissen, was die 30 fehlenden, „besten deutschen Alben“ sein sollten…
Ein Schnippsel ist von faz.net, der Rest aus der Tube…
Can – Mother Sky
Can – Aumgn
PS.
Als das Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern endlich hinter mir lag – Den Popgöttern sei Dank! – konnte ich wenigstens noch die letzten Abgesänge solcher Bands erleben…
Michael Kiwanuka
Die Neuerfindung des Soul
Home Again (Official Album Teaser)
– Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Seine Musik wird auch als Soul verkauft – aus deutschen Landen…
Hier noch etwas anderes.
Wenn es eine absolute Soul-Schnulze gegen sollte, dann dieser Dosenöffner von Otis Redding…
Inder haben inzwischen mehr Handys als Toiletten
Wenn man diese wichtige dpa-Meldung auf UNSERE Republik hochrechnen würde, wäre das Verhältnis bestimmt noch krasser. Wenn ich mir vorstelle, wie viele Nasen mir bekannt sind, die zwei oder sogar drei Kommunikationsprothesen ihr eigen nennen und damit auch ewig nerven, dann verschieben sich die Verhältnisse hier noch mehr als auf dem Subkontinent.
Außerdem ist es doch logisch, wenn man die ganze Zeit dummes Zeug quatschen will, dann brauch man kein Scheißhaus, sondern dieses kleine Spielzeug.
Andere Länder andere Sitten, meine die dort erhobenen Daten zu den Kackhäusern und ihre anschließende, statistische Verquickung mit Handys. Jede Angelegenheit für sich betrachtet interessiert keine Sau, weil es der Normalität entspricht. Bringt man aber beide Umstände in einen hirnrissigen Zusammenhang, schon entstehen nebenher unzählige Probleme.
Bei meiner überschäumenden Phantasie kam mir nur auf, dass ich die zahlreichen arme Inder wirklich bedauere. Was jene Leute für einen täglichen Aufwand betreiben, noch dazu, wenn sie z.B. im Zentrum von Kalkutta wohnen und solch arme Schweine ihr morgendliches Ei legen wollen. Er oder sie dann erst an den Stadtrand hasten müssen, um in Ruhe auf einem Feld kacken zu können…
Im gleichen Moment fiel mir ein, nur gut, dass sie dort fast keine Wölfe haben, Tiger sind auch am Aussterben begriffen.
Da ist es in der russischen Taiga wesentlich aufwendiger und mit mehr viel Stress verbunden, wenn man sich in der Steppe hinhockt. Abgesehen von dem obligatorischen Fetzen „Правда“, sind zwei stabile Stöcke zwingend notwendig. Einer wird in die Erde gerammt, darauf hängt dann die Wattejacke, den anderen braucht man um die Wölfe zu verscheuchen…
– Mal sehen ob die hiesigen Datenspitzel demnächst auch nach Vorhandensein und Zustand einer Latrine fragen werden.
Berliner Zeitung – Interaktive Grafik
Wie laufen die Vorwahlen der US-Republikaner?
Da haben sich Statistiker und Bit-Knechte aber einen runtergeholt, hoffentlich wurde diese Spielerei auch nach Afghanistan, dem Irak, Syrien und nach jwd. gekabelt.
In der schönen Aufmachung hätte mich wesentlich mehr interessiert, wann, wo und wie viel Reissäcke die letzten vier Wochen im Vorratskeller der Jiaotong-Universität Shanghai umgefallen sind.
Aber letzteres hat bekanntlich nichts mit „Demokratie“ zu tun…
