Paracelsus – Arzt und Naturforscher 1493 – 1541

Alle Dinge sind Gift – und nichts ist ohne Giftigkeit.
Allein die Dosis macht, dass etwas giftig wird.

Der folgende Text sollte eigentlich gestern noch angehängt werden. Zwar passt er nicht 100-pro zu dem „WELTonline“-Teil, hat aber im weitesten Sinne etwas mit Drogen zu tun.

– Es ist schon etwas länger her, dass ich durch die 10. Klasse schlenzte.
Mein Abschlusszeugnis kommentierte die damalige Klassenlehrerin ungefähr so: „Dafür, dass Du mehr Zeit in Kneipen vertrödelt hast als in der Schule, ist Dir trotzdem ein beachtlicher Abschluss gelungen.“
Muss allerdings vorher noch etwas ablassen, was mein Geschreibsel angeht.
– Zu dem teilweise sadistischen Lehrerpack meiner vielen Schuljahre, gesellten sich in in den letzten beiden Klassen richtig menschliche Wesen, die es allerdings mit mir nicht leicht hatten. Da ich kurz nach der Einschulung begann, meinen abgrundtiefen Hass, betreffs der Schule, auf ewig zu kultivieren, was mir bis dahin optimal gelang. Weiterlesen

sangerhauseN – Klimatische Verhältnisse von 1878 – 1897

Mal wieder etwas aus der kalten Heimat – staubte ich heute Nachmittag von Sigrid ab – fast wäre es den Weg allen Irdischen gegangen, zum Leidwesen meines Weibes ist es nicht geschehen.
Es grenzt schon an ein Wunder, dass diese Heftchen (es handelte sich um drei Exemplare, die anderen weit über 130 Jahre alt) privat irgendwo überlebten. Die vielen Zeiten dazwischen, wo jeder Fetzen Papier umfunktioniert wurde, sei es für die Ummantelung von gerollten Tabakresten, oder als Scheißpapier. Weiterlesen

Na dann zum Wohl Frau Kräßmann, nun in aller Ruhe und mit viel Genuss!

Wo man heute hinhörte oder sah: „MK“ – die Journaille holt sich wieder einen runter.
Deshalb möchte ich auch etwas nach legen. Wobei mich ihre „Verfehlung“ schon gar nicht mehr interessiert, mir geht es um etwas ganz anderes.
Hier einige Schnipsel aus der Presse:
dpa/ddp/AFP, 24.02.10 – Tgs.online – „Kräßmann tritt zurück“

„Margot Käßmann tritt von ihrem Amt als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zurückt. Auch ihr Amt als Landesbischöfin von Hannover werde sie niederlegen, sagte sie am Mittwochnachmittag in Hannover. Pastorin will sie aber auch in Zukunft bleiben.
Sie könne “nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben”, begründete Käßmann ihren Schritt. Es gehe ihr auch um die Achtung vor sich selbst und ihre eigene Geradlinigkeit…“

Für die Art & Weise, wie sie sich bisher aus der Affäre zog, verdient sie meinen Respekt! Frau Kräßmann greift dabei auf die „Alte Schule“ zurück, ohne wenn und aber…
Deshalb finde ich, sie sollte auch als Pastorin mal eine Auszeit nehmen. In nur zwei Sätzen benutzte die Frau mehrere Vokabeln, die tiefgründigere Erklärungen bedürfen. Dies käme in der heutigen Zeit einer schwerwiegenden, fast nicht zu bewältigender Aufgabe gleich. Weiterlesen

Prost Frau Käßmann!

Ein bisschen Mut zum Risiko ist schon O.K., allerdings bei Trunkenheit am Zügel finde ich es absolut nicht angebracht.
Was soll´s, das war´s halt. Schade eigentlich, endlich mal jemand als RV der EKD, der nicht nur Schleimspuren hinterließ. Wat nu Frau Käßmann? 1,54 Promille Alkohol im Blut ist doch nur raus geschmissenes Geld. Nicht mehr richtig nüchtern, aber auch nicht richtig besoffen – aber die Pappe weg!
Vielleicht hätte sie wesentlich mehr zechen sollen. Mir stand die Gerichtsbarkeit vor vielen Jahren mildernde Umstände zu – allerdings bei 3,6 Promille und ich habe nächtens keine Jagd auf Radfahrer und Frührentner veranstaltet…
Auf der anderen Seite, wat is denn die Ev. Kirche für ein armer Verein, wo sich die Bossin einer solchen Institution noch nicht mal einen nüchternen Chauffeur leisten kann. Dies gelang ja sogar einer Flachzange vom Schlage Ehlers, seines Zeichens Scheffchen der „Tresterhilfe“, frei nach der Devise: Nicht kleckern, sondern klotzen!“ Allerdings hat der Genosse seinen krankhaften Auto-Spleen auch nicht ganz ausgereizt, es handelte sich ja nur um die Billigvariante eines „Maseratis“, mehr so´n „Trabbi“ aus Modena.Zonenmaseratis Weiterlesen

BERLINALE – ein stanniolbäR für den kifI

Heute morgen landete ich bei einem Kirchensender mit saumäßiger AM-Qualität, auch sie thematisierten den „Silbernen Bären“, den Herr P. aus bekannten Gründen nicht persönlich einsacken konnte.
Die Umstände finde ich schon recht merkwürdig, warum und weshalb er nach so langer Zeit ausgerechnet in der Schweiz hopp genommen wurde, obwohl er auch dort Jahrzehnte permanent aus- und einreiste. Unabhängig davon, hielt er sich nach seinem Abtauchen im Amiland des öfteren in Demokraturen auf, die ihn hätten ausliefern können.
Egal wie man diese Heldentat betrachtet, wenn ein gestandener Typ von Anfang 40, eine 13-Jährige mit Champagner und Drogen gefügig machen muss, um sie zu stechen – dieser angehende Lustgreis hat es mit einem Kid getrieben. Leute! Er hat als Hetero seinerzeit das vollendet, was man in diesen Tagen Jesuitenpatern und vielen anderen katholischen Funktionären in der ganzen Welt vorwirft.
Deshalb finde ich sein witzig klingendes Statement nicht ganz passend: „Selbst wenn ich gekonnt hätte, wäre ich nicht gekommen. Denn als ich das letzte Mal zu einem Festival gekommen bin, um einen Preis entgegenzunehmen, bin ich im Gefängnis gelandet.“
Warum nun viele Kollegen, vornweg der kleine Schlöndorf, von „einem ungeheuren Kulturskandal“ reden und Petitionen für seine Freilassung verfassen, versteh ich auch nicht.
Nun entspannt Euch mal! Schließlich besitzt er doch nicht nur einen „Promibonus“…
Ihn wird man letztendlich laufen lassen, im Gegensatz zu den kleinen, konfessionellen Frischfleischgourmets – die werden hängen