Blinkendes Mosquitofrollein – zonenklauS © 2013 – Handmade by eDe

Als vor Jahren LED´s aufkamen, registrierte ich bei meinem Volksdrogendealer, dass er den blinkenden Reklamescheiß irgendwann in die Tonne trat. Darauf angesprochen, begann er dieses Zeug für mich aufzuheben. Selbiges tat in einem anderen Laden die Scheffin ebenso, damals fing ich an elektronische Trash-Art zu kreieren. Eines Tages kam die Idee mit dem Mosquito, dies war Nummer 1.
Unbenannt
Später wurden die Insekten immer perfekter, mit Bewegungsmelder, akustischen Schaltern, einer sogar mit zusätzlichem Geräuschmodulator und Zeituhr…
Irgendwann ward mir alles aber zu blöde – stelle deshalb nur noch jene nachhaltige Spezies mit Lauflichtern nebst Bewegungsmelder her…
Wer nicht über eine gewisse Geschicklichkeit verfügt, sollte allerdings auf diese Werkelei verzichten!
Mein letztes Produkt führte ich während der Grillerei vor, um dem Nachbarn zu zeigen, wofür ich seine Trinkhalme benötigte. Sofort kam aus jener Runde die Idee mit der Vermarktung (Sollte es doch mal in Betracht ziehen, zumal meine Verbindlichkeiten oftmals denen eines ehemaligen ostelbischen Junkers gleichen…), was ich nun auf meine Art tue.
Stelle alles ins Netz, versehen mit entsprechenden Bildchen und einer groben Bauanleitung, von der sich mit etwas Phantasie alle Arbeitsgänge ableiten lassen.
Werkzeugliche Voraussetzungen sind Lötkolben, Heißklebe- und Siliconierpistole, sowie eine hölzerne Schablone für die Flittche. Selbige stellte ich aus einem Rest Proletenparkett (Ich hasse dieses Zeug abgrundtief.) her, versehen mit den entsprechenden Umrissen und an deren Enden zwei kleine Löcher.
Nun die entsprechenden Zutaten:

Ein 6 kanaliges Lauflichtmodul, zweierlei farbiges Silicon, Draht – 0,3/0,4 mm, kleine Kneifzange, Fliegengaze; wegen der Nachhaltigkeit die Verpackung für sex BIO-EIER, Flextrinkhalme und etwas Telefonverlegekabel; eine nostalgische Glühbirne, eine Tee-Ei-Zange 50 mm, wesentlich besser kommt die 150 Watt-Glühbirne und die 65 mm TEZ!
Wenn man eingefuchst ist, dauert die Bauphase etwa vier Stunden, allerdings auf zwei Tage verteilt.
Laxe Bauanleitung und Warnungen:
Da die flüssige Pampe aus der Heißklebepistole ungefähr 200 Grad Celsius hat, sollte man schon etwas Obacht geben! Tropfen von diesem Zeug hinterlassen sehr schmerzhafte tiefe Dellen auf der Haut!

1.) Beide Verpackungsdorne vom Deckel des Eierkistchens innen abschneiden und außen ankleben.
2.) Unter Zuhilfenahme eines Kugelschreibers (Mine ausgefahren!) 6 enge Löcher für die Beine bohren, mit der Nagelschere jene Öffnung für eine Glühbirne ausschneiden – auch knapp, damit die sich anschließend dort reindrehen lässt.
3.) Dann folgt die kreative Spielerei mit dem Silicon, dazu muss vorher die Schraubdüse der Kartusche entsprechend abgeschnitten werden, ein Öffnung von rund 8 Millimetern ist optimal. Handwerkliche Grottenolme müssen allerdings vorher die Kunst des Siliconierens ungedopt trainieren! Dabei sollte zumindest Lokuspapier immer griffbereit herumliegen!
Nach dem Mumpen muss anschließend eine rund 12-stündige Aushärtungszeit eingehalten werden!  Sollen kerzengerade „Stacheln“ entstehen, ist eine entsprechend hängende Möglichkeit für die Dauer der Vernetzungsreaktion zu schaffen. Weiterlesen

J. J. Cale geht auch nicht mehr einkaufen

Im Musterländle gehen die Uhren bekanntlich etwas anders, auch zeichnen sich dortige Presseerzeugnisse nicht durchgängig als reißerisch aus.
In den letzten vier Tagen zog ich mir dort unten nur partiell und ganz unterschiedliche Blätter ein. Es begann mit den VDI-Nachrichten, den Tag darauf – BILD am Sonntag – bunt und rundweg doooof. Deshalb kam mir bereits das Kotzen an, als ich die abgelichteten „Promis“ in Bayreuth zu Gesicht bekam… (Zufälligerweise hatte ich gerade diese Seite entfaltet.)
Gestern nun schnappte ich das „ Schorndorfer Blättchen“ und praktizierte einen Schnelldurchlauf…
Ohhhhhhhh, Scheiße Schefff!
J.J.C. war da bereits 96 Stunden unwiederbringlich abgedriftet – *5. 12. 1938, †26. 7. 2013
Wenn schon, hätte Bruder Hein nicht jemand ganz anderes greifen können, da fallen mir haufenweise Leute ein, mit denen ich verdammt ungern die Atemluft teile…
Weshalb tat dieser kurzsichtige knöcherne Lustgreis nicht mal einen Blick über die Alpen…?

– In seiner Tonart erinnerte Carsten Beyer, als er einige Sachen der „Pogues“ vorstellte, auch noch an den Spruch von Philip Chevron: “This time the cancer is lethal”…

Hier bringe ich noch eine recht amüsante Geschichte, allerdings aus der „Stuttgarter Zeitung“.
In den letzten vier Tagen konnte man wirklich rammdösig werden. Sogar eine von mir beobachtete Schlindbleiche wand sich bei dieser Affenhitze durchs Gras auf dem „Gütle“, ähnlich einer alten Nacktschnecke…
Bei dem, im Artikel erwähnten Knaben, kam es bestimmt auch wetterbedingt zu Laufmaschen an seinen Synapsen…

PlagiatorenInnen aller Bundesländer, vereinigt euch!

Vielleicht stolpert ja Herr Lammert anschließend auch in jene illustre Runde…
Weshalb knöpft man sich eigentlich nicht alle TrägerInnen jenes gewissen Kürzels mal vor?
Nein, nicht alle!
Zumindest aber sämtliche praktizierenden, moralinsauren WürdenträgerInnen und DemokratenInnen in die Regierungen…
Weshalb habe ich damals meinen Plagiatsversuch eigentlich niemals zum Abschluss gebracht?
Bekomme leider den Wortlaut der angedachten Dissertation nicht mehr vollständig auf die Reihe.
Irgendwie ging es aber in folgende Richtung:
„Die Reduzierung des maximalen Benzinverbrauch beim Rückenflug eines Maikäfers, unter besonderen Betrachtungsweisen sämtlicher lokalen Organisationsstrukturen nach der sich anbahnenden Ölkrise im Spätsommer des Jahres 1973, als Fallstudie am Beispiel von Feldmaikäfern (Melolontha melolontha) aus den rumänischen Karpaten.“

Kulturtipp >> Einmaliger Veranstaltungshinweis

Hier der Text eines Elektrobriefes aus der sächsischen Hauptstadt:
Liebe Freunde des guten Geschmacks, hier ein heißer Kulturtipp fürs WE, bis vielleicht Samstag herzliche Grüße Carola
Auch 2013 nicht vergessen:
Samstag 27. Juli, 19:30 Uhr, in der Trinitatiskirchruine am Trinitatisplatz in 01309 Dresden – Johannstadt.
Das T.S.O. mit viel Holz und wenig Strom (wie unplugged).

Kann leider jenen Termin in Dresden nicht wahrnehmen, werde aber die Woche drauf diese Scheißmeute mal wieder einziehen. Ist schon länger her, dass ich sie in Berlin hörte.
Irgendwo schwirrt noch ein Ticket von ihnen herum, auf dem irgendetwas Einlandendes drauf stand. So in der Richtung: „Ihr seht scheiße aus, ficken könnt Ihr auch nicht richtig, wollt aber unsere Musik hören…“
War aber letztendlich wieder „eene jude Mugge.“

Nächster Termin: Freitag 02.08.13, ca. 20 Uhr, 12439 Berlin, Sportcasino Bruno-Bürgel-Weg 99, -Sonnensommerbeatschmaus-
Die Adresse klingt zwar nach Arsch der Welt, ist aber sogar mit S-Bahn und einem kurzen Fußweg relativ gut zu erreichen, wenn kein Hochwasser angesagt ist!
Ach so, auf der Hausseite vom T.S.O. kann man auch etwas herum stöbern!
Dort findet man unter „SPEZIAL und >>GRÜNDUNGSMYTOS“ eine geflunkerte Variante über das Kürzel…

Partielle Wahrnehmungen

Wenn ein §§-Komiker für den glanzvoll-lyrischen Text des deutsch-tunesischen Muttersöhnchens einen Freibrief ausstellt und meint alles ist gut, wenn er mit dem Feigenblatt der künstlerischen Freiheit gedeckelt wird, dann hat doch für mich der Zynismus jenes Deutsch-Griechen die gleiche Wertigkeit.
Oder sehe ich jenen Auswuchs, eines recht merkwürdigen Demokratieverständnisses, wieder ganz falsch? Der Sänger Antonis Remos muss, im Gegensatz zu Bushido-Effendi, irgendetwas falsch gemacht haben, wenn bei ihm lediglich eine Schlagzeile in der BILD heraussprang, denn der Index-Werbegag hat sich doch wirklich gelohnt, denn die Blindfische kaufen, kaufen, kaufen…
Hier weise ich noch auf ein Interview hin, wo es um die Vorstellung eines Buches vom Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier geht, der auch wieder aus einem Elfenbeinturm heraus, den Versuch startete, auf die zunehmende Verdummung der heranwachsenden Generation hinzuweisen.
Als ob dieses vorherrschende Phänomen etwas ganz neues ist, da liegen seit Jahrtausenden bereits, bestimmt auch klügere Leute als er weltweit auf Friedhöfen herum, die als genaue Beobachter und agile Symptombekämpfer einen gewissen Bekanntheitsgrad errangen, aber bleibend geändert hat sich dann doch nichts.
Zumindest gibt der martialische Titel etwas her: “Performer, Styler, Egoisten: Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben” und der Umschlag erst, sein psychedelisch gestyltes Aussehen wird bei jedem linkslastigen IKEA-Spießer als besondere Zierde seines Billy Regals gelten können, neben Frauenliteratur und ähnlichen Erzeugnissen von Pädagochen, Pücho- und Soziolochen…
…der die Alten die Ideale abgewöhnt haben, wenn meine aufkommende Belustigung quietschen würde, müsste ich mir sofort eine Ölkanne holen.
Nix …DIE ALTEN…, bereits seit über hundert Jahren gehen die geistig-moralischen Ideale rasant den Berg hinab, weil niemals versucht wurde die Folgen der langwierigen Kolonialpolitik nebst derer von zwei Weltkriege aufzuarbeiten. Was außerdem niemals möglich gewesen wäre, da solches Verlangen lediglich ansatzweise, bloß sehr kurzfristig im Sinne des menschenmöglichen Tuns vorhanden ist und das auch immer nur bei Minderheiten…

Hier noch ein Beispiel neuerlicher Verblödung, ausgehend vom Bit-Knecht DER WELT, wobei ein Pücholoche bestimmt die Vorarbeit leistete. Wehrlos muss ich über mich ergehen lassen, dass sich die aufgerufene Seite nach einer halben Stunde bei mir bedankt, weil ich wieder bei ihr gelandet bin. Ähnlich der Sprüche jener Mägde an der Kasse von Feinkost-LIDL, wenn sie nach dem Kassieren herunterleiern müssen: “Ich bedanke mich für Ihren Einkauf, bitte beehren sie uns bald wieder!”

Frau Kanzler in Fischbeck

War gestern an meinem Elektrobriefkasten und fand anschließend zwei verschieden Aufmacher mit Änschie, alles ein bisschen merkwürdig…
Handelte es sich bei dieser Hofberichterstattung nun um verspäteten Katastrophentourismus oder waren WIR alle Zeugen eine vorgezogene Wahlkampftour, ganz schnell noch vor dem Urlaub reingequetscht?
Die GMX-Meldung vom 23.07.2013, 12:05 Uhr – Kanzlerin Angela Merkel reist in Hochwassergebiet – so gut, so schön.
Etwas später am gleichen Tag, 21:41 Uhr – Kanzlerin Merkel: Hochwasser-Hilfe noch im August (Sogar mit laufenden Bildern) – auch gut und noch schöner!
Mir fiel nun wieder etwas auf, beide Artikel bezogen sich auf eine Visite in Fischbeck…
Ehe ich es vergesse:
Liebe Fischbecker und Fischbeckerinnen! Solch einen teuren Werbegag bekommt ihr in der nächsten Zeit vielleicht nicht mehr wieder und dies auch noch ohne finanziellen Einsatz, lediglich durch Gottes Fügung(!) und dabei ist Eure Kirche die ganze Zeit furztrocken geblieben. Vielleicht lag es aber lediglich daran, weil Baumeister bereits um 1220 etwas pfiffiger waren als nachfolgende Generationen und sie deshalb das Gotteshaus auf dem einzigen Hügel im Dorf errichteten. So konnte dem Gebetshaus bestimmt auch diese verheerenden Überschwemmung, anno 1336, nichts anhaben…
Jetzt, wo auch der letzte Wessi in Hintertupfingen Euch kennt – eigentlich immer noch nicht so richtig, zumindest aber die Stelle, wo der Deich seinen Geist aufgab.
In westlichen Gefilden war bestimmt auch mancher noch der Meinung, das die Elbe 50/60 Kilometer südöstlich von Hitzacker aus dem Boden sprudelt, bis auf jene Leute, deren heimatvertriebenen Vorfahren aus dem Böhmischen stammten und die ihre Radieschen in grauer Vorzeit bereits mit Elbwasser benetzten. Solche alten Geschichten, an den heimeligen Kaminen während der Treffen sudetendeutscher Landsmannschaften zum Besten gegeben, sind aber im Laufe der Zeit vergessen worden. Deswegen nimmt so mancher heutige Zeitgenosse ebenso an, dass alles auf dauerhafte Schlamperei unter den ostdeutschen Kommunisten zurückführen ist.
Dem muss ich aber widersprechen.
Selbige Flusseinfriedungen bestehen in den jetzigen Ausführungen bereits 100 Jahre. Unter dem seligen Führer (Da war auch nicht alles schlecht) vernachlässigte man Pflege und Instandsetzungen der Deiche ebenso sträflich, wie die ganze Zeit davor auch. Wenn ich mir vorstelle, was Adolf für Menschenmassen einbinden ließ und wie viel Baumaterialien sinnlos zur Errichtung von West- und Ostwall verpulvert wurden, von den unzähligen eckigen Datschen aus Beton ganz zu schweigen, die Deiche könnten heute, auf der Länge von rund 1000 Kilometern, beidseitig zwei Meter höher sein…
Liebe Fischbecker und Fischbeckerinnen!
Wo Ihr jetzt sogar sogar bei der Frau Kanzler und den Medien in aller Munde seid, müsst Ihr unbedingt Tangermünde eingemeinden und gleichzeitig den Tourismus ankurbeln! Zumindest besteht dann für die nächsten Jahre eine ganz reelle Chance zum Überleben. Erreicht allerdings irgendwann mal das Wasser die Zinnen der Grete-Minde-Stadt, dann ist Berlin auch abgesoffen.
Somit könnte sich aber nach fast 700 Jahren der Traum von Kaiser Karl dem IV. doch noch erfüllen und dieser Ort endlich Reichshauptstadt werden…“ Weiterlesen