Archiv für den Monat: August 2014

Die Lange Elias-Canetti-Nacht

„Ich bekam ein Puzzle zum Geschenk“
Das letzte Drittel beginnt mit einer Überlegung, die mir als großer Fan von Friedhöfen nie so in den Kopf kam –  ab der 60sten Minute…
Hier einige Tips, beginne mit Istanbul: Pierre Loti Anhöhe, Eyüp
Qufu, Grab von Konfuzius
Rock of Cashel
Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee
Johannisfriedhof (Nürnberg)
Südwestkirchhof Stahnsdorf
Alter Jüdischer Friedhof (Prag)
Bremgartenfriedhof

Peter Scholl-Latour geht nicht mehr einkaufen

Er war der Mann, der DEN Deutschen das Weltgeschehen seit den 50er Jahren näher gebracht hat und die wenigsten haben ihm zugehört.
Allerdings hätte er in den letzten 15 Jahren lieber noch den einen oder anderen Bestseller verzapfen sollen, denn als zahmer Quotenhai in seichten Gewässern irgendwelcher sog. Talkshows, sich dort wie Flipper mit irgendwelchen belanglos plappernden Blindfischchen vorführen zulassen.
Bereits zu den Ankündigungen, bei wem und mit wem er dann als Pausenfüller agieren sollte, kam immer schon das Kotzen an.
Lange vor dem 11. September (1973), noch zu meinen Zonenzeiten, war es für mich immer ein Segen, wenn die ich den Knaben auf dem total verschneiten s/w-Bildschirm gewahrte und sein ganz spezielles faktenreiches Stakkato, aus irgendeiner längst schwelenden Ecke UNSERER Erdenscheibe, an meine Lauscher drang.
Sehr oft hörte er in diesen Augenblicken bereits das Gras wachsen, auf denen sich schon bald die ersten Abgekratzten* still räkelten… Weiterlesen

Berlin-Wilmersdorf, Scheiben eines Wahlkreisbüros eingeschlagen

Also, ich war es aber nicht!
Obwohl mir jene Larve (RP – Der Sohn einer Putzfrau und eines Feldarbeiters würde sicher einen anderen Ausdruck benutzen), die mich ewig von einem Poster durch große verdreckte Scheiben anstarrt, seit vielen Wochen mächtig auf den Zünder geht!
Bin aber nicht der einzige Anwohner der so empfindet, es laufen hier politisch desinteressierte Zeitgenossen herum, die schreiben alles ihrem übertriebenen Kukidentgrinsen zu…
Dabei ist die Frau doch ganz harmlos, nach meinen bescheidenen Informationen hatte sie sich lediglich zur Eröffnung ihres „Wahlkreisbüros“ (Ich glaube, aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen werden dergestalt kurz angemieteten Etablissements so bezeichnet. Dass es den Laden immer noch gibt, ist bestimmt einer ganz simplen Tatsachen zu verdanken, da wird lediglich jemand den Kündigungstermin verpennt haben. Früher wurden solche schwerwiegenden Vergehen noch mit einem Parteiausschlussverfahren geahndet! Bei dem Mitgliederschwund kommt heute selbstverständlich niemand mehr auf solche Idee.) mal kurz dort eingefunden.
Da man mir selbigen Termin zutrug, machte ich an dem Tag einen großen Bogen um diese vollkommen überflüssige Örtlichkeit
…wegen zweier deplatzierten Kleinsteinpflasterbrösel(?!)* kommen die Genossen wieder ins Gerede und dafür sorgt scheinbar der Staatsschutz(!) Weiterlesen

Die „netten perversen“ Seiten des Lebens findet man überall, sogar mit geschlossenen Augen…

…und noch lustiger wird es, wenn sich §§-Heinze mit reinhängen, der Rest ist ohne Kommentar!
In dem ersten Artikel geht es lediglich um Popperei mit merkwürdigen Folgen – „Der Teufel steckt halt immer im Detail“
Man es auch so sehen, die Auftraggeber wollten schließlich doch nicht die Katze im Sack kaufen – trotz Geld und Gefühle
Hier noch etwas ganz schräges: Mater non certa est– irgendwie schon, ansonsten wäre es wirklich ein mächtiger Anschiss

Im Netz fand ich noch einen Hinweis auf eine Flachzange, die es auch mal mit der „großen“ Politik versuchte und als innenpolitischer Probierstratege letztlich scheiterte – dem Herrgott sei nachträglich Dank!
Handelt es sich bei derBILD-Anleihe des TAGESSPITZELS etwa um eine Art nachträglichen Beistandes für den „früherer Innensenator“? Oder versuchen die Redakteure in der Potse lediglich ihren Leitspruch „rerum cognoscere causas“ – den Dingen auf den Grund gehen* – dem Lifestyle entsprechend, jenem Blättchen eine andere Wertigkeit zu verpassen? Weil sie scheinbar krampfhaft versuchen, mit Hilfe solch wichtiger Artikel langsam aber auch beständig, nur noch auf dem Grund einer Boulevard-Jauchen-Grube herumzukrebsen.
Laut Springer-News scheint sich der kleine Ronald Schill in seiner Biografie zum hanseatischen Billy-Boy aufzupumpen und dies ausgerechnet mit einer Praktikantin namens Jackie (!)…
Dass er als 13-Jähriger seinen Nachhilfelehrer auspeitschte, da kommt Neid auf. Meine Wenigkeit im gleichen Alter, hätte damals mit großer Wahrscheinlichkeit die meisten Pädagochen sicher totgeschlagen…
Am Hamburger Zivilgericht hat sich das Scheffchen mit Kolleginnen am Arbeitsplatz vergnügt, ihnen bestimmt schweinische und weiberfeindliche Sparwitzchen erzählt.
Diese ewigen Münchhauseniaden reichen aber langsam – „Mein Schwanz brach mir das Genick“, lautet das Fazit des früheren Richters. Weiterlesen

Wendi Newsletter August 2014

Morgens drückte mir der grauhaarige Kiezwolf die folgenden Blätter in die Hand, im gleichen Augenblick lief gerade auf dem Schweinesender vom Café, „Needles And Pins“ von den „Searchers“ an.
„Passt genau zu dem einen Text im Heftchen!“
Hinterher fand ich heraus, dass die 8 DINA-4-Seiten wesentlich informativer und kurzweiliger herüberkamen als der gesamte heutige „Tagesspitzel“…
Irgendwie haben die Macher auf der letzten Seite aber mächtig geflunkert, denn eine Netzausgabe fand ich nicht.
Pinne deshalb die paar Seiten hier an.
Falls es jemand nicht passen sollte, kann er ja mal Piep sagen und ich feuere alles wieder runter

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Robin Williams geht nicht mehr einkaufen

Seit Stunden wird sein Heimgang in den Medien (Die auch permanent von seinem Selbstmord reden, dem ist aber nicht so! Der große Meister hat lediglich sein Leben freiwillig zurückgegeben und wird dafür auch einen triftigen Grund gehabt haben!) auf jenen Schrei reduziert, der 1987 auch für den Filmtitel herhalten musste und frei auf der Biographie des AFN-Moderators Adrian Cronauer basiert. Dank seines unkonventionellen Entertainments an den Mikrofonen, ging ab 1965, der Vietnamkrieg als erster und letzte US-Rock´n Roll-War in die Annalen ein.
Allerdings legten alle amerikanischen Regisseure in ihren Filmen, die sich peripher irgendwie mit den kriegerischen Sauereien in Indochina befassten, niemals Wert auf eine tiefgründige Auseinandersetzung oder einer auch nur ansatzweisen Aufarbeitung irgendwelcher Hintergründe  die letztlich zu jenen Katastrophen führten.
So nahmen die meisten Amis, z. B. den stille Krieg mit Laos überhaupt nicht wahr und dem Rest der Welt ging ebenso!
In allen Streifen wurde aber viel darauf gegeben, die Zuschauer mit sehr lauter und dem damaligen lifestyle entsprechender Musik zu betören.
Wie sie kamen, habe wir uns alle diese Schmonzetten reingezogen und waren dabei stoned bis zum Abwinken.
Das gab schon etwas her, wenn man sich von Großleinwänden mit gewaltigen Bildern illusionieren ließ, die einem jene unermesslichen Weiten des indochinesischen Regenwaldes vorgaukelten – allerdings sonst wo gedreht – nebst der gewaltigen destruktiven Aufnahme von überdimensionierten Explosionen und alles verquirlt mit R´n B-Highlights in Dolby Surround…
Jene Serie begann 1978 mit  Michael Ciminos The Deer Hunter (Die durch die Hölle gehen), Francis Ford Coppolas Apocalypse Now (1979) und Oliver Stones Platoon (1986). 1987 folgten noch Stanley Kubricks Full Metal Jacket und eben „Good Morning, Vietnam“ von Barry Levinson…
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Amerika handelt, Deutschland redet

Noch nicht bemerkt, dass gewisse Kreise aus dem Amiland mit Hilfe ihrer selbstherrlichen Arroganz der Macht, die momentan wichtigen Krisenherde immer weiter gen Europa treiben, mit samt der damit verbundenen Flüchtlingsproblematik.
Hinter dem großen Teich müssen ein Haufen demente Leute an den Schalthebeln hängen oder schlummern. Schon gut, ist ja genügend Zeit vorhanden, um all jene Schnitzer der Vergangenheit aufs Neue zu wiederholen und wenn es wie gehabt nicht klappen sollte, dann wird es halt nochmals probiert. Schließlich muss doch nach 200 Jahren das folgende Zitat endlich mal seine erfolgreiche Allgemeingültigkeit belegen!
„Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“, endlich kommen WIR dieser Message auch von der praktischen Seite näher. Vielleicht durfte Barack Hussein Obama, seines Zeichens nobler Friedenspreisträger, schon mal das eine oder andere Knöpfchen ganz entspannt im Oral Office betätigen. Weiterlesen

Arte – Der König von Bastoy / King of Devil’s Island

Diesersehenswerte Film entstand nach einer wahren Begebenheit auf der Gefängnisinsel Bastøy im Oslofjord, südlich der norwegischen Kapitale.
Die Handlung erinnert etwas an Papillon und das Ende entsprach dem Finale von Anna Seghers fiktiver Geschichte: „Das siebte Kreuz“.
In der Story kommt sehr gut rüber, dass solche Systeme nur mit Hilfe von jedweden überzogenen Gewaltanwendungen funktionieren, wie alles im hiesigen Dasein – aber…
Merkwürdig finde ich jene permanenten Hinweise der Fernsehanstalten, wenn sie damit kokettieren: Achtung, diese Sendung enthält Passagen, die empfindsame oder junge Zuschauer schockieren können. Was soll der Scheiß? Schließlich handelt es sich um einen Film nach Drehbuch, selbigen Spruch müssten humanistische Traumtänzer und Gutmenschen vor jeder Nachrichtensendung einblenden…
Eine Wiederholung erfolgt am Mittwoch, 20.08, 1:30 Uhr, möglicherweise landet der Streifen dann in der Mediathek.

Für dieses „Wahlergebnis“ müssen WIR in naher Zukunft immens bluten…

Господин Владимир Тайип Эрдоган (Irgendwie hat er ja mit Putin etwas verbindendes, allerdings halte ich den Osmanen für wesentlich gefährlicher.) gewinnt Präsidentenwahl in der Türkei

Ungeachtet dessen werden in den nächsten Stunden erst mal sämtliche demokratischen Stare und Starinnen  UNSERER Erdenscheibe vor Recep Tayyip Erdogan Pascha  wegen seines unerwarteten Triumphes huldvoll in die Knie gehen und dabei versuchen, sich mit blamablen Ergebenheitsbekundung gegenseitig auszustechen

Die Lange Nacht der Kater und Katerinnen

Zufällig zog ich mir die Sendung bereits heute in d-radio ein.
„Denn alles, Welt und Himmel ruht in ihr„, auf Deutschlandfunk heute Abend – 23:05.
Zum Piepen was da alles über die Salontiger zusammengetragen wurde.
Für jeden Katzenliebhaber ein MUSS!
Meine damit aber nicht diese Zeitgenossen, die jene kleinen Biester als Dachhasen ansehen und sie mit Basilikum und Honigpanade im Römertopf zubereiten!

Die Aufnahme mit dem entsprechenden „Deutschlandradio-Recorder“ funktioniert auch gut!