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Alltag im Jugendamt und (Die Richtstatt, Tschingis Aitmatow)

8ung! Dies ist eine Reportage und es handelt sich nicht um Satire!
Nun sollte aber niemand annehmen alles wäre einmalig. Möchte nicht wissen, wie viel tausendfach solche Sachverhalte beständig in der Republik vollkommen normal geschehen und dies nicht nur bei Punkern
Was im Beitrag fiktiv ist, verwischt total.
Wenn der O-Ton wirklich von den verantwortlichen Jugendamtsmitarbeitern stammt, ich meine damit deren Ansichten zum Geschehen, den entsprechenden Schlussfolgerungen, dem permanenten Gesülze zu den Betroffenen und im Kollegenkreis – alles erinnert mich verdammt an viele persönlich Erlebnisse und Beobachtungen in meinem Umfeld während meiner Kind- und Jungendzeit. Da hängen auf den Ämtern haufenweise blauäugige Traumtänzer mit Helfersyndrom herum, die daran glauben etwas verändern zu müssen und meinen es auch zu können, dabei gehen deren merkwürdige Einsätze noch nicht mal über eine dauerhafte Symptombekämpfung hinaus, wobei sie dabei alles auch immer noch viel mehr verschlimmern…
Prost Mahlzeit, was die kommende Zeit betrifft.
Auch diese kleinen Amtsschimmelfohlen werden sich in ganz kurzer Zeit an die beschaulichen Stunden früherer Tage erinnern…
AitmatowAls der Beitrag lief, las ich nebenher jenen Aitmatow.
Was die im Buch beschriebene Handlung angeht, kann man sämtliche angesprochenen Themen der Hamburger Jugendbehörde wirklich unter Ulk verbuchen!

007 als Homosexueller?

Pierce Brosnan kann sich schwulen Bond vorstellen
Solch wichtigen Meldungen drapieren irgendwelche Flachzangen aus dem Tagesspiegel in der Rubrik: WELTSPIEGEL und ausgerechnet dort befinden sich immer die Sudokus.
Deshalb knicke ich jene Seite unablässig auf das untere Viertel zusammen, registriere aber notgedrungen den darüber stehenden Dünnschiss.
Zu 007 muss ich vorher etwas ablassen.
Anfang der 1970er wurden wir armen Schwester und Brüder in der Zone von Hellmut Lange angefüttert.
Musste später im Westen feststellen, dass seine Schnipsel oft die einzigen bemerkenswerten Teilchen in den vorgestellten Filmausschnitten waren. So erging es mir mit Herrn Bond, den ich trotzdem niemals im Kino begegnete, während Fernsehübertragungen begann nach kürzester Zeit immer die Augenpflege. Noch nicht mal bekifft und im Rudel gelang es mir, einen solchen Film mal vollständig durchzustehen.
Noch langweiliger als die Typen empfand ich außerdem die dusseligen Käthen, gab es dort überhaupt mal Titten zusehen?
Außer Sean Connery, kamen mir eigentlich alle diese gutaussehenden Herren so vor, als ob sie vom anderen Stern kämen, trotz ihrer phallokratischen Allüren.
Nun kann sich Mr. Brosnan einen schwulen Bond vorstellen.
Merkwürdig, ist es vielleicht möglich, dass man seine Äußerung als weichgespültes outing sehen könnte und er vielleicht liebend gern einen alternden lauwarmen Geheimagenten darstellen würde?
Wenn schon, denn schon – warum nicht mal alles gleich seitenverkehrt inszenieren und endlich eine lesbische Akteurin in jener Rolle agieren lassen? Ohne Quatsch, Ulrike Folkerts wäre für mich da gut vorstellbar und in den entsprechenden Widerparts Daniel Brühl oder Til Schweiger. Bösewichte könnten dann vielleicht Udo Walz beziehungsweise Lindenberg verkörpern…
Bevor ein schwuler Geheimagent ihrer Majestät über die Leinwand sterzelt, geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr!
Außerdem dräut da am Himmel bondscher Lichtspielschmonzetten ein noch ganz anderes Problem.
Politisch korrekte Quoten und Minderheitenproporz dürfen heutzutage nämlich nicht mehr übergangen werden!
Und dafür würde sich als Lifestyle-Bond nur ein körperlich gehandicapter pigmentierter Transsexueller mit der auserwählten Religionszugehörigkeit eignen und statt eines Range Rover Sport SVR käme James dann im entsprechend modifizierten AOK-Chopper angerollt…

Andrea Hanna Hünniger – Der deutsche Patient

“WELT am SONNTAG” – 6. 9.
Der Artikel beginnt wie folgt: Unser Fernsehen war lange so schlecht, dass jeder noch so kleine Fortschritt beklatscht wurde. Der neuen Staffel der DDR-Serie “Weißensee” aber kann man gar nicht genug applaudieren
Für mich nicht nachvollziehbar, da mir das Glotzenprogramm recht kalt an meinem verlängerten Rücken vorbeischrammt. Natürlich interessiert mich auch dieser Mehrteiler nicht, schon deshalb, da ich unter der Fuchtel eines widerlichen Muttertiers aufwuchs, die sich als Altstalinistin immer für ein ganz wichtiges Rädchen im System hielt und zonenspezifisch pervers danach handelte…
W.öAber den Text fand ich ganz witzig, allerdings fehlt das Bildchen aus der gedruckten Ausgabe und dem entscheidenden Satz darunter: Aus der Serie kann man mehr über die DDR lernen als aus allen Festtagsreden von Joachim Gauck zusammen
Was den Inhalt und die Interpretation Gauckscher Festtagsreden betrifft, gehört nun wirklich nicht viel dazu um etwas Steigerungsfähiges entgegenzusetzen! Selbige Betrachtungsweise könnte dadurch die Serie sogar diskreditieren, dies liegt aber nicht in meinem Ansinnen! Weiterlesen

Der Umgang mit der „Flüchtlingsproblematik“ kommt mir langsam wie Gehirnwäsche vor

Erst glotzen die Angehörigen der demokratisch gewählten Führungseliten monatelang gebannt wie Karnickel in die Augen einer Schlange – schweigen dabei ganz unschuldig – und nun überschlagen sie sich mit populistischen Plattheiten, dass einem schlecht werden kann. Ihre Sprachrohre, die freiheitliche Presse nebst sämtlicher anderen Medien, sind deshalb rund um die Uhr beschäftigt alles noch dümmlicher zu toppen.
Was soll dadurch eigentlich erreicht werden?
Bereits seit vielen Tagen verdrehen fast alle meiner Mitmenschen nur noch die Augen und winken genervt ab, wenn jemand ein entsprechendes Stichwort in der Runde ablässt. Solcher Art mitfühlender Zeitgenosse wird langsam als Aussätziger stigmatisiert.
Dann tauchte lange vor Mitternacht der BZ-Dealer auf, weil die Tresenmagd selbiges Blättchen privat ersteht. Stunden vorher kauft sie aber immer von Rich, einem Afroamerikaner, aus alter Tradition ebenso die Schülerzeitung ab. Man kann deshalb von einer ausgewogenen Presselandschaft im der Stammwirtschaft sprechen, denn dazu gesellen sich auch noch TIP, Spiegel und STERN…
Auf meine Frage, ob die Springerpostille heute wenigstens eine vernünftige Panikmeldung titelte, zeigte sie erstaunt das Vorderblatt in die kleine Runde vor ihr.
20150908235330a_1441749602-312x408Hehhhhh, was sollte das denn?
Es folgte betretenes Schweigen und verständnislose Blicke untereinander.
Dachte mir so, nun springt die A.Springer AG auch auf das Trittbrett vom Hilfszug des Senates auf. Hatte doch Ende August, anlässlich einer Infoveranstaltung in der Auen-Kirche, der Vertreter vom Arbeiter-Samariter-Bund kund getan, dass hiesige Senatsstellen bereit seien, den vielen freiwilligen Helfern eine tägliche Aufwandsentschädigung von 3 (drei!) Euronen zukommen lassen wollten, die bestimmt noch versteuert werden müssen.
Nun soll unsereins jenes Blättchen einem Flüchtling schenken, damit er sich etwa nächtens zudecken kann?
Dies würde ich wohl ganz falsch interpretieren!
Natürlich, darauf hätte ich auch selber kommen können!

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Das „Flüchtlings“-Thema wird UNS noch sehr lange beschäftigen,

…zumal der Run gerade erst begonnen hat und noch viele Überraschungen ins bröcklige europäische Haus stehen.
Seit Menschengedenken sind solche Massenwanderungen belegt. Wurden seit Jahrtausenden in Tontafeln gekratzt und gebrannt, in Steinen sowie anderen Materialien verewigt, berühmte Sänger gaben sie mündlich weiter.
Erste Massenfußmärsche werden entstanden sein, nachdem durch klimatische Bedingungen Flora und Fauna sich als so unwirtlich entwickelten, dass zum Überleben aufgebrochen werden musste. Zwangsläufig waren Treffen mit anderen Gruppierungen vorprogrammiert, woraus natürlich blutiger Zwist entstand, es auf beiden Seiten aber Gewinner und Verlierer gab. In jenen Situationen entstanden zugleich Hierarchien, wobei diese Persönlichkeiten auf Kosten ihres unmittelbaren Dunstkreises ganz spezielle Süppchen kochten, um länger und einigermaßen friedvoll in der Gemeinschaft zu überleben, nebenher wie selbstverständlich auch ihre ganz persönlichen Besitzstände mehren konnten.
Einer der berühmtesten Scharlatane lebte vor über 2000 Jahren.
Der junge Pfiffikus betrat die Weltbühne im Gefolge einer ausgebufften Seilschaft, den 12 Aposteln. Ihr gemeinsames Auftreten zog natürlich das Interesse der herrschenden Besatzungsmacht auf sich.
Da Großmächte nie einen Arsch in der Hose haben, entleibten sie Herrn Christus.
Auch auf die Gefahr hin, damit einen Märtyrer geschaffen zuhaben, denn solche entleibten Spukgestalten sind letztlich noch wesentlich gefährlicher als zu ihren Lebzeiten, da sich spätere Legenden überhaupt nicht mehr überprüfen lassen.
…bei seiner Tour über´s Wasser hatten ihm seine Jünger lediglich eingeschärft, wo die Steine lagen. Aus Wasser Natursekt herstellen, kann der dümmste Zeitgenosse.
Aus einem Sarg das tote Innenleben zu stibitzen und dann erzählen, es sein weggeflogen, ist doch auch recht einfach unters Volk zubringen. Habe nie verstanden, weshalb seine Kiste überhaupt nochmal geöffnet wurde.
Da solche Neuigkeiten tratschend im Volk weiterwanderten, dauerte es mitunter lange Zeit, manchmal erreichten sie erst viele Genrationen später andere Menschen.
Heute ist es etwas anderes, im gleichen Augenblick kann der Kumpel am Stammtisch und der Rest auf UNSERER ERDENSCHEIBE miterleben, wie der letzte Tropfen Blut aus einem geschundenen Körper spritzt. Millionen Followers können anschließend sofort auf Fezbuck das Gefällt-mir-Händchen setzten und auf der TUBE wird solch Ereignis unendlich lange anklickbar sein – ist doch geil?
Hatte in den letzten Tagen mal eine nicht autorisierte Umfrage gestartet, ob jemand sich noch erinnern kann, wie vor über einem halben Jahr die Berichterstattung in den Nachrichtenkanälen begann.
Da wurden hysterisch kreischende Weibsbilder aus der Masse gezoomt, immer mit mindesten einer greinenden Göre auf dem Arm. Alte unrasierte Männer taten es der holden Weiblichkeit gleich…
Dies ging einige Wochen so weiter.
Plötzlich ließ der Arbeitgeberpräsident eine Sprechblase steigen – von Regierungsseite nur exzessive Schweigereien.
Anschließend wurden gewöhnliche Leute übersetzt, die hier endlich Frieden und Arbeit finden wollten. Bei einer nach unten stark verschleierten Arbeitslosenzahl von rund 3 Millionen überhaupt kein Problem!
Da kann wirklich jeder mit einem Job bedacht werden, zumindest für jene übelst entfremdeten Arbeiten, die mittlerweile auch migrationsbehaftete Zeitgenossen aus der dritten Generation nicht mehr erledigen wollen.
Etwas später trat Dr(?!) Eric Schweitzer (ehrenamtlich Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Berlin) vor laufende Kameras und wiederholte nur etwas anders verpackt ähnliches Salbadern: “Bleiberecht für alle Flüchtlinge in Ausbildung
Ab dem Moment blinzelten nur noch gutaussehende jungdynamische Herren mit gepflegtem Aussehen vor sämtlichen Linsen herum und parlierten in akkuratem Englisch, wobei die Übersetzungen oft nicht deckungsgleich daherkamen.
Nun tat sich sachte auch etwas aus den entsprechenden Regierungsstuben.
Plötzlich brachen die Dämme, ist doch bewundernswert, wie jetzt überall der mediale Dünnschiss sprudelt. Weiterlesen

Am Freitag soll die Neue Heimat schließen

Eigentlich muss jeder an seinen eigenen Feindbildern basteln…
Heute Morgen kam mir beim belesen zweier Printmedien mal wieder der Gedanke, eigentlich sind doch Leute wirklich zu beneiden, die, seit sie denken können, schon immer mit großen Augen unbedarft durchs Leben sterzelten und sich deshalb auch nie über täglich anstehende Probleme jemals eine Rübe machten. Seit geraumer Zeit ist mittlerweile aber der selten dumme Fall eingetreten, dass Leute mit eben der erwähnten Geisteshaltung zunehmend in Positionen anzutreffen sind, in denen sie scheinbar riesige Schäden anrichten müssen, weil ihr Tun ja demokratisch sanktioniert wurde.
Ohne weitere Betrachtungen anzustellen, nun meine Frage!
Was unterscheidet den chlorphyllmarxistischen Baustadtrat Hans Panhoff eigentlich noch von einem christsozialistischen Hinterbänkler aus Niederbayern?
– Noch ein anderes Etablissement schließt am Wochenende, dort hat aber kein Politiker irgendein Körperteil dazwischen
Zwei andere Betrachtungen aus der BZ habe ich vergessen.

Späterer Zwischenbemerkung!
Eine Sache ist mir doch wieder eingefallen, sie wurde sogar auf der BZ-Titelseite verbraten. Scheinbar ist irgendein Redakteur aufgewacht oder es geht lediglich um einen Pausenfüller. Schon merkwürdig, plötzlich echauffieren sich alle wegen der Auswüchse bei facebook. Ist doch eine allbekannte Tatsache, dass sich verklemmte und sonst wie gehandicapte Zeitgenossen liebend gern dort anonym ausscheißen…
Hier erfolgt nur ein Link!
Die vermehrten Hasstiraden gen Juden sind rein zufällig, ich hatte damals lediglich eine Seite gescrollt!
Nun der Wechsel zum TAGESSPITZEL!
Hat der Knabe ein Glück, auch er darf auf den Wellen jener Flüchtlingstragödie surfen.
Alt-Bundespräsident Christian Wulff zur Flüchtlingsdebatte
Deutsche Muslime sollen mehr Verantwortung übernehmen
Sehr gehaltvoll ist diese gedruckte Sprechblase nicht gerade. Sicherlich hat er, um auf die entsprechende Anzahl von Wörtern zukommen, einen Ghostwriter bemüht.
Der Fotograf scheint ein Freund von ihm zu sein, wegen seiner Pose! IMG_4769äOnline hat jemand ein Schnipsel über sein Luxuszeiteisen gepappt. Dabei hätte Chrissi den Leuten bestimmt gern gezeigt, dass er die Rolex schon lange zurückgekauft hat. Mahnte er deshalb eine “Wertedebatte” an?
Die Muslime in Deutschland „müssen auch aktiv an der Integration der Menschen mitarbeiten und ihnen die Werte unseres Landes vermitteln“. Was soll einem dazu einfallen?
Europa erlebe gerade „eine Bewährungsprobe der europäischen Idee“. Siechmund Freud lässt grüßen! Richtig, es war immer nur eine Idee und damit es auch so blieb, dafür sorgten Heerscharen von Nieten in Nadelstreifen, die ewig nur ihr Gnadenbrot in Brüssel erhielten. Ich kann den abgetauchten Teil-Alt-Bupräsi beruhigen, wo nix ist, kann auch nix eine Bewährungsprobe bestehen.

Deutschland nimmt Tausende Flüchtlinge auf – “Politik” ringt um Lösung (Wieder kein Politiker dabei!)

Ringen um Lösungen kann man folgendermaßen sehen, die Jungs und Mädels hiesiger Regierung auf lokaler und oberer Ebene haben beschlossen, ihr begriffsstutziges Handeln zur Flüchtlingsproblematik recht sachte zu aktivieren und langsam das Ende vom monatelangen Beamtenmikado einzuläuten. Dabei ist es wirklich nicht einfach, vom liebgewordenen Tatendrang Abstand zuhalten Lieber abwarten als gar nichts tun!
Jener Ruck der momentan durch Deutschland geht und an einen Schmetterlingsflügelschlag erinnert, hat sogar Brüssel erreicht – welch Wunder!
Letzte Woche kündigte Frau Kanzlerin für Mitte September bereits einen Flüchtlingsgipfel an, schon so früh! Nach der gescheiterten Verbalmasturbationsperformance letzter Woche gab Genosse Steinmeier noch eins drauf und wollte etwas ähnliches im Oktober anleiern. Wie man vernehmen kann, übertrumpfen sich die Stare nun. Heute meldete sich sogar Änschies Wadenbeißer: Kanzleramtschef Altmaier fordert: Jetzt sind auch andere Länder am Zug
Ganz, ganz richtig!
Manchmal kommt er mir wie ein unscheinbares Bärchen vor, aber auch als Schlitzohr.
Wie in dem Fall, weil er bestimmt an alte Kolonialzeiten dachte, da ALLE Flüchtlinge nach Bundesgermanien wollen. Schließlich lebten UNSERE Antipoden im Bismarck-Archipel auch mal unter deutscher Flagge…
– Weshalb werden im digitalen Zeitalter die Stare eigentlich ewig irgendwo hingekarrt? Immer wieder heißt es anschließend nur: Außer Spesen nichts gewesen!
Bereits in Kinderläden skypen die Zwerge. Aber für den Schwätzerklüngel scheint jene Technik nur deshalb abwegig zu sein, weil hinterher keine Fototermine machbar sind, die ja zwingend zur Selbstdarstellung gehören.
Hinzu kommt noch die Tatsache, dass für Mit- und ohne Glieder der Christenpartei, seit über 20 Jahren, die vernetzte Welt immer noch Neuland ist. Hier ein Beispiel: Auf die Frage, was der in Sachen “Datenautobahn” zu tun gedenke, antwortete er: “Für den Bau von Autobahnen sind neben dem Bund hauptsächlich die Länder zuständig!” – RTL+, “Gefragt…” mit Hans Meiser, 03. März 1994.
Vor über zwei Jahren bekräftigte Frau Kanzlerin etwas in ähnlicher Richtung!
Heutzutage sieht sie es plötzlich ganz anders, dafür hat bestimmt der vermeintliche Kanzlerinnenflüsterer gesorgt, der Herr Udo Walz!
Ob sie unter selbiger Netzphobie noch leidet, ist nicht bekannt, anderen Christdemokraten leiden vielleicht unter digitalen Ängsten. Dem könnte man doch abhelfen, anlässlich solch wichtiger Verbal-Events, wird denen schlichtweg ein Karton mit Brieftauben in die Hände gedrückt…

Nazi-Zug: Eine Stadt im Goldrausch

Möchte mal etwas klarstellen!
Weshalb soll es sich eigentlich um einen Nazi-Zug handeln?
Weder die NSDAP, noch die Deutsche Wehrmacht oder der SD hatten sich mit dem Schienenverkehr im III. Reich befasst!
Kursbuch DRäJene Dienstleistung nebst der Transporte in die KZ´s oblag dem Staatsunternehmen „Deutsche Reichsbahn“ und seinen treuen Angestellten!
Wie mir bisher bekannt ist, wurde im Eulengebirge noch kein ehemaliger Tunnel freigelegt. Scheinbar stammt das Foto von der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen. (Im Zuge einer gemeinsamen Exkursion, werden sich Hansi und Det bestimmt noch an jene unterirdischen Ausbauten erinnern!)
Gesetz den Fall, man würde dort wirklich massenhaft Gold, Silber, Edelsteine und das Bernsteinzimmer entdecken, wer kann in dem Moment Ansprüche stellen?
Vornweg sicher die Jewish Claims Conference, da ich irgendwo las, man vermutet dort auch Zahngold-Barren aus den Vernichtungslagern des Generalgouvernement´s. Der polnische Staat wird bestimmt Finderlohn ins Gespräch bringen, die Deutsche Bank vielleicht mit Statistiken herumwedeln, da es sich ehemals um ihr Eigentum handelte usw.
Jedenfalls meldeten bereits vielen Seiten Begehrlichkeiten an…
Nun wird im Vorfeld bereits begonnen das Fell des Bären´s zu zerteilen, obwohl der noch in seiner Höhle pennt.

Endlich den digitalen Müll der vergangenen Woche im Netz entsorgt und wg. “Mitch Walking Elk”

Hier ein Auszug aus unserem Bewegungsprofil der unmittelbaren Vergangenheit. Wir trieben uns da im nördlichen Thüringen und dem südlichen Sachsen-Anhalt herum, dort allerdings nur zwangsweise, da unsere Möhre mal wieder den Geist aufgegeben hatte.
  – Passiert es noch einmal, dann nenne ich endlich Ross und Reiter, wo und von wem wir diese rostige Reisschüssel erstanden – das Netz vergisst nämlich nichts!
Jene Malaise versaute uns einen Tag, der eigentlich mal wieder für Weimar eingeplant war…
Da man in Naumburg nicht ewig in den Dom latschen will, schlamperte ich solo herum und lernte etliche sympathische und interessante Zeitgenossen kennen.
Statt des halbstündlichen Highnoon-Orgelkonzert in St. Wenzel, lief etwas ganz anderes dort – der Organist probte für einen Murnau-Film: „Tabu“. Klang alles mächtig gewaltig zu jener Südseeschmonzette.
Neben der vielen Kultur erklang allabendlich noch jede Menge Musik zu fortgeschrittenen Stunden. (Leider klingen meine ganzen Aufnahmen so, als ob eine Ziege in den Melkeimer schiss!)
Am nächsten Tag gab es auf einer riesigen Fete, mit vielen Menschen und Menschinnen gleicher Wellenlänge, wieder Mucke: Rock, Blues, Irish-Folk. Zwischendurch reichlich gute Landeskost, dargeboten in den unterschiedlichsten Varianten. Nicht zu vergessen, die gigantischen Kuchenkreationen vom Töchting unseres Gastgebers, den diversen Whiskey-Schlückchen und der Gerstenkaltschale aus Singen. (Lohnt sich wirklich dort mal vorbeizuschauen! Aber 8ung! Eine Schachtel Bier kostete zu D-Markzeiten 48 M-chen. Da man eine Mark Pfand pro Buddel löhnen musste. Für die jüngste Gerätschaft der Felsenbrauerei, eine Flaschenabfüllanlage aus dem Jahre 1936, existiert weltweit nur noch eine Firma wo man dafür Pullen erstehen kann – in Belgien oder den Niederlanden. Möchte in dem Zusammenhang auch noch an die sehr wohlschmeckende heimatliche Hausmannsgerichte erinnern. In drei Wochen wird dort ihre diesjährige Hörnerbrause angestochen!)
Mitch WE1Durch Zufall fand ich den Hinweis, dass Mitch Walking Elk, ein indigener Don Quichotte mit der Gitarre als Waffe (Political Gangster), sonntags auf der Schönburg aufspielen sollte. Seine Stimme, nebst der Country-Blues Riff´s zu erbosten Protestsongs und das Fingerpicking während anderweitiger Darbietungen gaben schon was her. Dazu gehört auch sein unstillbarer Tatendrang, was den Kampf gegen Willkür und Diskriminierung angeht, deren Auswirkungen er bereits in sehr jungen Jahren persönlich erfuhr…

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Siehe auch: John Trudel
“RESPECT OUR EXISTENCE OR EXPECT OUR RESISTANCE!”
John Trudell Documentary