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DER ESC(nicht BSE)-FALL Andreas Kümmert

Eigentlich wollte ich zu dem Schmarren nix ablassen, meine Meinung änderte sich aber, da diese Geschichte in manchen „Nachrichten“ sogar die Top-Meldung war, dabei Putin und sonst wen verdrängte.
Unbedarft, wie ich nun mal bin was Highlights bundesgermanischer Unterhaltungskunst angeht, war mir noch nicht mal die „Siegerin“ des gestrigen Abends ein Begriff – TV-Moderatorin Barbara Schöneberger – schein aber auch noch nichts verpasst zuhaben.
Bei GMX ging es weiter, dort kam ich nicht umhin, klickte deshalb jene Wichtigkeit an und landete bei „top.de“, dort wurde alles studiert.
Es begann mit der Galerie: Die schrägsten Vögel des ESC, darunter befand sich niemand den ich jemals vollständig einzog, warum auch?
Weiter im Text: Augenzucker (So ein Blödsinn, wer will denn schon Fremdkörper in seinen Sehschlitzen haben?) Das sind die schönsten TV-Moderatorinnen des Landes, nun sind ja Schönheitsempfindungen relativ, auch was die Makulatur der abgelichteten Damen angeht. Allein so manche Blicke in Richtung Kamera erscheinen mir doch recht dümmlich getroffen, ganz abgesehen vom vielfach drögen Clorodontlächeln, da habe ich aber schon wesentlich ausgeprägtere Fressleisten gesehen.
Abschließend: Best of ModeratorenDiese Gesichter prägen unser TV(Finde ich eine Hinterfotzigkeit, mich mit „UNSER“ einzubeziehen bei dem gequirlten funkelnden Dünnschiss.)
Man glaubt es mir bestimmt nicht, aber fast zwei Drittel der in den letzten beiden Kategorien gezeigten Fressen* (©Dr? Ronald Pofalla!), sind für mich totale Unbekannte…
Wegen Andys Stimme wurde gerade das Netz bemüht.
Holla die Waldfee, der könnte ja wirklich als Reinkarnation des gerade verblichenen Installateurs aus Sheffield durchgehen. Seinen Rückzieher muss ich dadurch noch mehr aufwerten, verbunden auch mit der Hoffnung, dass ihn jetzt nicht irgend so ein durchgeknallter und enttäuschter Fan aus dem Fernsehstudio abknipst, heutzutage leicht möglich.
Also Leute!

Rockröhren-Maestro Kümmert unter den europäischen Schlagerfuzzies in der Donaumetropole, das wäre so ähnlich gewesen, wie Eulen vor die Säue schmeißen* (©Herbert Knebel!)

Stockhiebe für deutsche Graffiti-Sprayer

Beim Überfliegen des Artikels kam mir die Frage auf, OH FUCK, was sucht man als Tourie eigentlich in dem sterilen Singapur?
Da muss man ja auf solche Ideen kommen!
Außerdem hätten diese unterbelichteten Jungs alles wesentlich billiger haben können und dafür genügte es bereits einen Kaugummis vor die Füßen eines Gendarmen zu spucken…
Da hilft im Nachhinein kein Jammern und kein Klagen, ihre exorbitante Dummheit müssen sie wohl oder übel unter Lehrgeld verbuchen, zumindest die momentan Angst.
Einen Trost habe ich ja für sie, Papst Franziskus steht wie ein Fels in der Brandung zu ihnen, hier seine aufmunternden Worte: „Schläge ja, aber nur in Würde!“
Nun verkaufen sich die Singapuritaner ja weltweit als die zivilisiertesten Eingeborenen vom ostasiatischen Kontinent, deshalb wird alles nicht so schlimm ausgehen! Schließlich kann dort jedes Übel mit dem entsprechenden Bakschisch bereinigt werden, mich sollte es doch sehr wundern, wenn es anders gehandhabt würde.
Wie sähe nun der Ernstfall aus?
Es stehen bekanntlich die Worte vom Pontifex im Raum, was kann das heißen?
Zunächst werden mehrere ganz wichtige Eksperten mit ihren Teams anreisen. Der Vatikan lässt sich vielleicht, schon wegen der Leipziger Delinquenten, durch die bundesgermanischen Botschafterin, Frau nix-mehr-Dr. Schavan vertreten. Abordnungen von EU, UNO und verschiedensten Menschenrechtsorganisationen, aus Genf, Den Haag und Schaprode werden erwartet, Mitglieder vom Roten Kreuz reisen gesondert an.
Meister Ban Ki-moon hat bestimmt auch schon reagiert mit einem Protestschreiben voller Betroffenheit nebst der üblichen Floskeln.
Wie aus gut unterrichten Kreisen verlautet, erhielten zwei anonyme Alkoholiker der Sektion Wilmersdorf, eine Gruppe jung alternativer Öko-Bauern aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und ein Graffiti-Sprayer-Kollektiv aus Friedrichshain/K-Berg keine Einreisegenehmigung. Weiterlesen

Altkanzler Helmut Schmidt gesteht endlich DIE Affäre!

IMG_1441-äHelmut Schmidt und seine mittlerweile verstorbene Frau Loki galten als Traumpaar, dessen Liebe jahrzehntelang alle Höhen und Tiefen aushielt. Doch immer wieder machten Gerüchte über Affären des Altkanzlers die Runde. Jetzt gibt er in einem neuen Buch zu, eine Geliebte gehabt zu haben. Ich wusste es immer, Schmidtschnauze war und ist ein Schlitzohr!

 

IMG_1446-äNun soll aber niemand denken, dass der Edathy-Untersuchungsausschuss parallel auch den Genossen Schmidt in die Mangel nahm und aus ihm ein „Geständnis“ presste, nur weil er vor langer Zeit das elfte Gebot missachtete, welches da lautet: „Du sollst deinen 11ten Finger nicht in fremde Löcher stecken!“
Nee, nee! Schmidtchen hat sich bei jener verkaufsfördernden Passage etwas gedacht!
Für viele Leute galten Helmi und Loki ja als das Hamburger Pendant von Sonny & Cher, allerdings in einer total weichgespülten Ausführung!
Nun dies!
So mancher bundesgermanische Spießer wird sich natürlich wegen des Büchleins sofort in die Spur machen und dann mit feuchten Pfötchen die entsprechenden Passagen suchen.
Solche phantasielosen aber sensationsheischenden Leute denken dabei gar nicht daran, dass früher zu jedem Auto auch ein Ersatzreifen gehörte oder anders ausgedrückt, im täglichen Allerlei der Hausmannskost hat es schon etwas, wenn man auch mal ein Dessert nascht…
Kann allerdings nicht so richtig nachvollziehen, aus welchem Grund der rote Helmut ausgerechnet so kurz vor der Urne mit seinem Seitensprung kokettiert, ich hatte ihn nämlich immer für einen Gentleman gehalten – der im Übrigen genießt und bekanntlich schweigt!

Loki wusste demnach auch von der anderen Frau und habe ihrem Mann die Trennung angeboten. Dies habe Schmidt aber als “ganz und gar abwegige Idee” abgelehnt.

Dabei handelte es sich um eine kluge bilaterale Lösung, was beide in den folgenden Jahrzehnten eindeutig bewiesen, zumindest nach außen hin – aber jene Manifestation wird echt gewesen sein.
Warum auch nicht, wenn das eigentliche Paar oder alle drei damit fair umgehen können.
Sein Parteifreund, Cognac-Willi, war da von einem anderen Schlag, deshalb mischte sich Helmut bei ihm ein.
Es erinnerte etwas an die vormalige Situation mit Goebbels, der es auch übertrieb und folglich auf Bitten seiner Frau vom Chef einen an die Mütze bekam, da besaß er aber schon den Spitznamen: Bock von Babelsberg! Weiterlesen

arte – Terrorismus: In der Falle?

„Square Idee“
Fast hätte ich vergessen noch etwas abzulassen, über eine Doku von gerade mal 27 Minuten, die letzten Sonntag auf „arte“ lief – eine Empfehlung von Hajo aus meiner kalten Heimat…
Schon erstaunlich, welcher Informationsgehalt in der kurzen Zeit da verbraten wurde.
Bei Historiker und Nahost-Experten Pierre-Jean Luizard sowie der in Istanbul geborenen deutschen Soziologin Nécia Kelek konnte man davon ausgehen, im Gegensatz zu John Kerry, dass beiden klar war, über was sie da redeten. Gut, für meine Begriffe schienen Frau Keleks Betrachtungen zeitweise recht geschlechtsspezifisch abzugleiten, trotzdem ergab alles, nebst der Moderation, ein abgerundetes Bild. Ein bisschen störte mich aber, dass die Soziologin recht häufig mit dem Begriff „Freiheit“ jonglierte und selbiger betraf faktisch nur die westliche Sichtweise der letzten Jahrzehnte. Da half auch eine Anleihe aus den Tagen der beginnenden Aufklärung nichts! Wo sind eigentlich jene visionären Grundprinzipien abgeblieben, mit denen zu Unzeiten irgendwelche humanistischen Traumtänzer ewig kokettieren?
Zumindest enthielt die Sendung auch gewisse Denkanstöße für interessierte Zeitgenossen, denen die historischen Hintergründe vor hundert Jahre nicht so geläufig erschienen, was das Schachern um riesiger Landmassen angeht. Hier noch der Link zum erwähnten „Sykes-Picot-Abkommen“. Weiterlesen

Fokus Fotorecht: Neues Gesetz für Straßenfotografen

Vom Berliner ×berg erhielt ich eben ein digitales Rauchzeichen, welches ich auf keinen Fall für mich behalten möchte!
Nun werden demnächst massenhaft §§-Heinze das Netz nach Verstößen ausspionieren, damit sie anschließend ihre vielen leicht verdienten Scherflein ins Trockne bringen können. Unterstürzung werden solche Individuen durch Bit-Knechte erhalten, die entsprechende Software liefern damit alles noch wesentlich schneller geht – solche IM-ähnlichen Aktionen gleichen bekanntlich einer Lizenz zum Gelddrucken…

Unsere Kolumne um das Thema Fotografie & Recht

Ab nun dürfen einzig und allein Heerscharen visueller Auftragsspitzel ihre gesamte Umgebung ohne Probleme ablichten…

n-tv, „The Sixties“

Obwohl gestern Abend mein Blut recht verdünnt von Alkohol war, registrierte ich in der Glotze noch etwas, nämliche den Programmhinweis auf eine Doku von Tom Hanks – für Montag, 10:15 PM.
Wobei ich sonst geflissentlich n-tv übersehe, da er wegen Dauerreklame zu meiner Sammlung von Schweinesendern gehört und deshalb nicht eingeschaltet wird, aber in dem Werbeschnipsel schafften sich gerade „Beatles“, „Stones“ und Erich Burdon. Notierte mir daraufhin noch den Sendetermin – mehr schlecht als recht – am linken Handrücken und schaltete anschließend das Verblödungsgerät sofort aus, da es beim Zappen auf einen anderen Kanal sowieso nichts weiter gebracht hätte, wegen anhaltender und verschwommener Stereobilder…
Ach so, sämtliche Fortsetzungen werden auch irgendwie nachmittags wiederholt.

Борис Ефимович Немцов geht nicht mehr einkaufen, aber…

…als Staureporter und politischer Beobachter mit ganz und gar inkorrekten Schlussbetrachtungen, kommen mir die Umstände, welche zum plötzlich/unerwarteten Ableben des Putin-Kritikers (Auch ein sehr merkwürdiger Beruf) führten, doch recht spanisch vor, obwohl sich alles in unmittelbarer Nähe der Kremlmauer abspielte.
Am Tatort fand man vier Makarow-Patronenhülsen, abgefeuert aus einem fahrenden Automobil, jener Schütze übte bestimmt nicht mit einem Luftgewehr auf dem Rummel…
Weshalb Nemzow noch nicht mal ein Kevlar-Leibchen trug, verstehe wer will.
Sofort nervten die Medien natürlich mit den irrwitzigsten Spekulationen, besonders erwähnenswert waren die Fragen der Fernsehmoderatoren an ihr Korrespondenten vor Ort. Wobei auf dusselige Fragestellungen, deren ganz wichtigen Erwiderungen, vergleichbar unterbelichtet ausfielen. Noch eins drauf gaben zufällig anwesenden Plebse vor den Kameras, fehlte nur, dass einer der Gaffer noch seine бабушка in Wladiwostok grüßte, entsprechend kamen die gesiebten Antworten rüber, logo – das waren natürlich Putin´s Schergen! In der momentanen Situation kann er ja nun wirklich einen toten Gegenspieler gebrauchen.
Auf der anderen Seite kann ich mir schon vorstellen, dass sich in Russland bereits irgendwo ein Staat im Staate etablierte hat und deren Heißsporne am Kreml-Scheffchen vorbei die Sache in ihre Hände nahmen… Weiterlesen

Leonard “Spock” Nimoy geht nicht mehr einkaufen

Serien waren bereits zu meinen Kindheitstagen nicht mein Ding, schon gar nicht „Fury“. In dem Zusammenhang wurde mir natürlich nachgesagt, dies hing lediglich mit meinem roten Elternhaus zusammen. Dem war absolut nicht so! Mich ödeten jene stinklangweiligen Episoden nur an. Rauchende Colts“ und „Am Fuß der blauen Berge“ waren dann etwas anderes, allerdings richtete ich meinen Tagesablauf nicht nach den Streifen. Mit den Vorabendserien: „Abenteuer unter Wasser (Mike Nelson)“ und „Sprung aus den Wolken“ entwickelte sich immer ein Haufen Ärger mit meiner Mutter, sodass darauf auch bald verzichtet wurde, musste ich dazu doch immer über das Feld zu meinem Freund Datsch rüber…

Wesentlich später, in trauter Kifferunde oder dann mit den Gören, fand ich Raumschiff Enterprise“ schon wieder sehenswert komisch. Herausragend natürlich die Auftritte von Mr. Spock. Der Gruß vom Halbvulkanier, allerdings in total abgewandelter Form, hat mir sogar mal das Leben gerettet. Ein einziges mal(!) kam ich angezecht und total übermüdet auf die Idee noch ein Hörnchen einzupicken. Schmiss die Bandmaschine an, dazu ein Plattenspieler mit 16ner Geschwindigkeit, der unter einer größeren „Fünf Finger Palme“ (Monstera) stand und auf dem rotierenden Teller blakten drei hellere Kerzen. Bei den, sich währenddessen entwickelnden Schatten an den Wänden und der Decke kam das Gefühl auf, man lag unter Wasser, weil das zappeln Licht überall, auf mich wie leichte Wellenschläge wirkte.
Dabei empfinde ich, wenn man besoffen ein Dreiblatt einzieht, das ist wie gegen den Wind pissen… Anfangs saß ich noch, dann wurde sich mittig im pseudo-quatrofonischen Sound, zwischen den Boxen, ausgestreckt.
Dem Herr sei Dank, denn es fiel mir ein sehr wichtiger Trick ein!
Auf dem Rücken liegend, die Vorderläufe auf dem Bauch drapiert, wurde zwischen Ring- und Mittelfinger der rechten Hand mein Joint geklemmt.
Von wem jener Tip mal stammte, habe ich vergessen. Allerdings wurde er vorher bereits öfters eingesetzt, wenn mich irgendwo die Müdigkeit im Sitzen übermannte, z. B. während ellenlanger Bahnfahrten, oft natürlich im Zusammenhang mit übermäßigen Alkgenuss…
Zumindest klappte es bei mir immer, falls wider erwartend die Kippe vollständig nach unten abschmörgelte, sie klemmte dabei vollkommen fest zwischen den beiden Fingern.
Der über kurz oder lang eintretende Schmerz sorgt dann plötzlich dafür, dass man augenblicklich hellwach ist und mit sofortiger Wirkung von null auf hundert kommt…
– Ein letztes Live long and prosper dem edlen Vulkanier!

Im Nebel – arte

Jener, von den Herstellungskosten sehr preiswerte Streifen wurde innerhalb der östlich verschobenen Grenzen des Deutschen Reiches, im Jahre 1942, angesiedelt – nämlich in der Белорусская Советская Социалистическая Республика und nicht wie es die Erläuterung zum Film weismachen will – in Weißrussland!
Schon klar: Besetzung durch Deutschen Wehrmacht. Sabotageakte von Partisanen verkaufen sich immer noch besser, als Handlungsstränge irgendwo auf UNSERER Erdenscheibe angesiedelt.
Warum eigentlich in der Vergangenheit herumstochern, besser gesagt, „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah…“ (Wegen der Bildung verrate ich den Autor nicht! Es könnte sich nämlich um „Die-Eine-Million-Pfund-Note”n-Frage von Mark Twain handeln.)
Schätze mal, keine 1000 Kilometer südöstlich von Minsk (Zur Erinnerung! In dem Nest fand vor wenigen Tagen ein Event statt! Handelte es sich dabei lediglich mal wieder um eine Masturbationsperformance mit vielen orgasmusresistenten Luftnummern oder einer Politswingerfete? Scheint so, denn eine blutleere Wendung ist bisher nicht in Sicht, sonst hätte die Besatzung der ISS (Nicht IS!) schon Meldung gemacht!) wäre solche ein Geschehen auch heute möglich! Allerdings wird darüber erst in 70 Jahren ein Film gedreht und dieses Drama bekäme dann 2085 in Eberswalde den Preis der Internationalen Filmkritik!
In diesem ungewöhnlichen Movie kommen menschliche Schwächen nebst ihrer perversen Abgründe auf beiden Seiten zur Geltung, frei von Zivilcourage, Geradlinigkeit, Vertrauen, Aufrichtigkeit und Hoffnung…
Alles verschwindet “Im Nebel”letztlich sind alle nur Verlierer!
Trotzdem ein sehenswerter Film.