Da machte sich der grauhaarige Kiezwolf am vergangenen Samstag zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung im „Stasi-Museum“ auf und prompt erhielt ich heute ein Haufen neues Doku-Material aus der Hütte.
Schon merkwürdig, dass erst in der letzten Zeit wesentlich mehr Dokumente publiziert werden, lag vielleicht daran, weil Gauck noch richtigen Wert auf die Zusammenarbeit mit einigen auserwählten Ganoven der ehemaligen Spitzel-Zentrale legte. Jene Genossen nahmen ihre Arbeit bestimmt sehr ernst, wie in alten Tagen und mochten vielleicht beim jetzigen Wende-Job nicht weiter behelligt werden, auch aus Rücksicht auf ihre damaligen Vorgesetzten…
Im Gegensatz zu anderen Veröffentlichungen, wo unbedarfte Ghostwriter sich im Mainstream suhlen, zur Zonenproblematik auf der Pisse von Zeitzeugen Kahnfahrten veranstalten oder sogar mit Hilfe der Archive von Stasi und anderen ehemaligen staatstragenden Behörden, ein sehr merkwürdiges Bild vom damaligen Schlaraffenland vermitteln. Da stehen scheinbar die Quoten im Vordergrund oder der unstillbare Wunsch auf diesem Weg irgendwann als Eksperte zu gelten, nebenbei sprang für so manche Forscher und -in, dann sogar das langersehnte Eitelkeitskürzel mit heraus.


Sämtliche abgelichteten Druckerzeugnisse sind verständlich dargebracht und zeitweise nur zum Lachen. Wenn ich daran denke, welch pathologischen Ehrgeiz dieses Führungspack aufbrachte und sich zu den Informationen auch noch ideologisch einen runter holten und von den anschließenden Produktionsberatungen beflügelt in den alltäglichen Klassenkrampf zogen… Weiterlesen
Archiv des Autors: ede
Katholiken müssen sich nicht “wie Kaninchen” vermehren
Ist ja alles ganz gut und schön, was der Himmelkomiker des Vatikans so alles ablässt. Demnächst wird er auch noch im Guinessbuch der Rekorde mit einer Fußnote Erwähnung finden. Weil das heilige Vati vor rund 6 000 000 Leuten, die mit von der Partie waren, während eines Unwetters seine populistischen Sprechblasen implodieren ließ.
Im weiteren Verlauf Medien-Heinze aus vielen Abendländern orgiastisch aufjaulten, weshalb eigentlich?
Dabei hätte der alte Mann nun endlich mal Nägel mit Köpfen machen können! Labert über Gott und die Welt, vergisst dabei, endlich mal vor seiner eigenen Tür kehren zulassen. Mir ist bisher nie zu Ohren gekommen, dass auch nur ein einziger Kifi endlich zur Verantwortung gezogen wurde.
– Viel geredet und nichts gesagt, wenn man sich die Texte der Journaille mal vornimmt, da findet man zwischen den Zeilen auch nichts! Dabei wäre es doch gerade ihre Pflicht gewesen, seiner Scheinheiligkeit mal entsprechenden Fragen zustellen. Was soll es eigentlich bedeuten, wenn der Oberkatholik meint, seine Schäfchen würden wie die Karnickel herumvögeln?
Da müssen doch entscheidende Unterschiede gemacht werden, denn die Bundesgermanen kann er damit nicht gemeint haben.
Noch vor wenigen Wochen ließ ein Scheffchen der Arbeitgeberriege vor laufenden Kameras annähernd ab: „Wir brauchen die Flüchtlinge (Seit Monaten wird auf die Begriffe Asylanten oder politisch korrekt: Asylbewerber verzichtet!), denn beim vorherrschenden Geburtenrückgang kann sich jeder hier ausrechnen, wann DIE Deutschen ausgestorben sind…“
Huh, huh! Weiterlesen
Eine ganz wichtige Meldung
Mutter schickt fünfjährigem Party-Schwänzer Rechnung
Wie geht es weiter mit Pegida?
Demonstrationsverbot für alle in Dresden
Weshalb auch immer, recht merkwürdig!
Möglicherweise handelt es sich ja nur um eine Tatarenmeldung, da trotz der demonstrierenden Massen kein politischer Kleingartenverein auch nur ansatzweise einen Plan besaß. Die größten Nutznießer von der momentanen Situation sind eigentlich nur die beide Christenparteien und ihre roten Mehrheitsbeschaffer…
Während einer Rauchpause meinte die Scheffin, sie hätte nach dem Krimi mal bei Jauch reingeschaut…
Dachte irgendwann, kiek doch mal im Netz nach, zwang mich und hörte nebenbei zu.
30 Minuten reichten mir aber.
Pegida hätte dabeibleiben sollen und sich nicht bei den Medien zu prostituieren und schon gar nicht bei Günnis Jauchengrube im Gasometer. Den Typen kann ich nicht verknusen, der hat so eine widerliche Art drauf, da könnte ich bei seinem Anblick immer schon kotzen.
Muss jetzt etwas ablassen. Bin weder für Pegida, noch für irgendeinen anderen Verein hege ich noch irgendwelche Sympathien. Die Zeit bis Ende der 90er mit den Chlorophyllmarxisten, reicht mir für den Rest meines Lebens – noch dazu, wenn man solche Massen an Flachzangen erlebt, die sich ewig als Turbowendehälse verkauften und nun an den Schaltstellen hocken und sich nebenbei oft schon die Startlöcher für den Run in die Wirtschaft hackten…
Jene Reaktion mit dem morgigen Demoverbot hat eine Basis geschaffen, deren Auswirkungen wir uns in den kühnsten Träumen überhaupt nicht ausmalen können. Dabei wird für ewig Lebensqualität flöten gehen, die niemals wieder umkehrbar sein wird, die weichgespülte Variante erleben wir gerade.
Mitte Oktober ging mir einiges durch den Kopf, als ich vor der Baguetterie lesend registrierte, wie keine 10 Meter links neben mir, eine Audi einparkte, dem drei Individuen entstiegen, die sich recht unauffällig vor dem Café an den Ecken postierten. Zwei von ihnen trugen zu den Knöpfen in den Lauschern, noch je eine Handgurke in ihren Flossen. Weiterlesen
Die wichtigste Meldung auf Info-Radio
Auf dem Berliner Hauptbahnhof hatte sich zu nächtlicher Stunde vor einem Zeitungsladen eine Schlange von über hundert Leuten gebildet, die “Charlie Hebdo” erstehen wollten, lediglich zwei Hefte besaß der Händler…
Deppen aller Länder, vereinigt euch!
WIR können wirklich auf alles Mögliche richtig stolz sein
Aus einer gewissen Distanz betrachtet leben WIR doch in einer sehr reichen Demokratur, zumindest statistisch gesehen. Dazu muss man allerdings die sich immer weiter spreizende Schere zwischen Arm und Reich vollkommen außen vor lassen und nicht in Richtung der Vermögensverteilung im Lande schielen!
Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, ist auch in diesem Jahr nicht geplant, dass Pfandflaschensammler für ihre Tätigkeit einen Gewerbeschein benötigen, was zwangsläufig mit der Abführung von Steuern verbunden wäre. Ihr Selbstwertgefühl ließe sich nebenbei durch einen kleinen Trick sogar steigern. Wer wöchentlich seine Einnahmen in mongolische Tögrög umrechnet, der könnte am Monatsende feststellen, wie die finanzielle Ausbeute einem Millionenbetrag gleichkommt, trotz der Schwankungen beim Wechselkurs, da eine EURONE = 2.243,9 MNT entspricht…
Also, über den Kamm geschoren, kann man behaupten, der pekuniäre Windchill-Effekt sagt uns, wir schwimmen in der Kohle, abgesehen von dem kleinen Missgeschick, wo UNS momentan die Gierkröten aus der Eidgenossenschaft mit ihren Franken etwas ärgern.
Seit Jahresbeginn expandieren trotzdem die Märkte, der Dax peilt auf Dauer schon mal die 20 000-Punkte-Marke an, was wollen WIR noch mehr?
Kurzum, ich sehe nirgendwo auch nur den Anflug von irgendeinem Problemchen!
Was, der Zulauf bei Pegida? Nur eine zu vernachlässigende Randerscheinung!
Charlie Hebdo – jener Kollateralschaden scheint in diesen Tagen das christlich/jüdisch Abendland zusammenzuschweißen und führte nebenbei auch zu einer Auflagensteigerung in zweifacher Millionenhöhe – noch nicht ganz, aber bald!
Im TAGESSPITZEL ließ sich Ulrich Z-G heute sehr pessimistisch über den neuen Oberdorfschulzen aus, u.a. ging´s da so los: …Müller hat nun mal kein Talent für Visionen, ausholende Gesten und rhetorische Akrobatik. Er wird niemals große Sprünge machen, weil er Berlin aus dem Kiez heraus versteht – und da verbirgt sich das Große und Ganze hinter vielen Häuserecken.
Gott sei Dank haben wir im hundeverschissenen Bundeshauptdorf noch die Speerspitze journalistischer Vollkommenheit angesiedelt.

Seit Tagen können wir erleben, wie glücklich alle sein müssten, wenn da nicht dieses kleine halbtote Affenviech wäre. Auf welch mickerige Dimensionen schrumpft da der gesamte weltpolitische Unbill?
Springer wird garantiert dafür sorgen, falls jenes Äffchen das zeitliche segnen sollte, dass Änschie eine dreitägige Staatstrauer ausruft und die Berliner Kids am Tag seiner Beisetzung auch noch schulfrei bekommen!
Ob der Kleene nun überlebt oder hops geht, im vorauseilendem Gehorsam sollen alle schon mal nach einem Namen für den Orang Utan suchen – ich bin für Willy Brandt – zumindest für die nächsten zwanzig/dreißig Jahre, solange der Schönefelder Fluchhafen noch vorsichhindämmert…
Der “Held von Paris”…
…Lassana Bathily aus Mali, wird französischer „Staatsbürger“.
Wieder mal sehr merkwürdig, was so häppchenweise ans Tageslicht kommt.
Klingt alles nach einer Mär*.
Von der Polizei wurde er zunächst für einen Terroristen gehalten und eineinhalb Stunden festgesetzt. Schließlich konnte er die Beamten aber überzeugen, dass er nichts mit der Geiselnahme zu tun hatte. Er zeichnetet der Polizei den Grundriss des Supermarkts und half ihr so bei ihrem Zugriff.
Aha, die netten Gendarmen hatte ihn anderthalb Stunden festgesetzt, wie soll man das verstehen?
Bekanntlich haben die etwas härteren Verhörmethoden, beginnend mit der Sûreté, OAS, Rote Hand und der Légion Étrangère u.a., eine sehr lange und berühmt-berüchtigte Tradition. Über jene ausgebufften Folterpraktiken gibt es ein Haufen Literatur und auch Filme.
Schließlich konnte er die Beamten aber überzeugen – da hatten sie ihn vielleicht schon halbtot geprügelt. Vielleicht ist ja während einer anschließenden Zigarettenpause das Ergebnis seiner erkennungsdienstlichen Überprüfung kundgegeben worden und beim anschließenden Brainstorming kam jemand auf die Idee mit einem Deal. „Also Junge, wenn du der Presse erzählst, dass du deshalb so zerknautscht aussiehst, weil du auf der Flucht von der Feuerleiter abgeschmiert bist, machen wir dich schon morgen zu einem echten Franzosen!“ Derweil ein anderer Kollege auf seinem iPhone 66 Super-Plus jene besagte Fezbuck-Seite einrichtete. Meister Bathily wird sich deshalb bestimmt schon ein zweites Loch in seinen verlängerten Rücken gefreut haben, wegen seiner vielen, vielen Freunde unter der dussligen iPad-Generation. Es kommt ja noch dümmer, denn für viel Franzosen ist er ja bereits der Einwegheld für die kommenden Tage und deshalb fordern viele auf Twitter auch noch seine Aufnahme in die Ehrenlegion.
Der junge Mann tut mir nur unsäglich leid, da er keine ruhige Minute mehr haben wird, wenn man ihn in wenigen Tagen vergessen hat, trotz der Quoten, die er den Medien momentan noch beschert.
Was soll es ihm eigentlich bringen, wenn sie ihn demnächst zu einem Pass-Franzmann machen werden, denn mit seinem Makel, der optimalen Hautpigmentierung, wird er nie in Frankreich ankommen – trotz der Heldentat, die eigentlich nur aus der Situation einer Panikeingebung entstand, in der bestimmt viele Menschen auch so gehandelt hätten, sich aber in dem Moment nicht über die späteren Folgen im Klaren gewesen wären…
Die gesamte, leicht unterbelichtete Twittergemeinde könnte doch etwas für den Knaben tun! Nämlich massenhaft Knete sammeln für einen gesichtschirurgischen Eingriff, damit er anschließend untertauchen könnte, in dem hübschen Landstrich, wo die Leute immer fälschlich annehmen, dass dort der Pfeffer wächst – ich denke dabei an Französisch-Guyana.
*Unbedingt im Artikel den Link des vorletzten Satzes anklicken, beide Texte sind recht unterschiedlich!
Verwirrungen um Fotos vom Pariser Trauermarsch
Staatenlenker posierten nicht in Seitenstraße
Und schon geht es wieder um Quoten, diesmal um die Korrektur von Selbstdarstellungen UNSERER Politiker.
Was war das überhaupt für eine merkwürdige Inszenierung?
Ob Paris oder Berlin, jene Aufführung erinnerte mich an Kindereien auch wenn die Polizei und Veranstalter Millionen Leute gezählt haben wollen. In diesem unserem Lande kommt ja noch eine andere Gruppierung dazu, die Pegidaser, bisher immer auf Zuwachs bedacht und im Gegensatz zur Konkurrenz, tauchen sie in wesentlicher größeren Massen auf. Von den Politikern aller Couleur hat bisher noch niemand einen brauchbaren Versuch unternommen, endlich mal Nägel mit Köpfen zumachen und nach einer praktikablen Lösung zu suchen. Scheinbar spekulieren alle mit der neuerlichen Hong Kong-Lösung, wo die Roten mit Hilfe der Zeit alles ins Leere laufen ließen, zum Schluss wurden nur die Überbleibsel interniert.
Nach dem ganzen Kuddelmuddel wird abschließend sowieso nur ein politisch korrektes Arrangement herauskommen, mit einer nachhaltig befriedigenden Scheinlösung für sämtliche Beteiligten, damit jeder ganz scheiß-liberalistisch sein Gesicht wahren kann – wobei sich unterm Strich absolut nichts ändern wird!
Von Anbeginn wird zu den ganzen Planspielchen sowieso nur eine Deckelung in Erwägung gezogen, was den üblichen Symptombekämpfungen entspricht und darunter kann es weiter gären, bis alles für eine gewisse Zeit aus den Augen und dem Sinn entschwunden ist.
Nächstens wird es lediglich auf eine exorbitante Datensammelwut hinauslaufen, ganz nebenher spielen die Verantwortlichen mit diesen Vorstellungen den Amis in die Karten, womit sie zugleich deren Sicherheitsbedürfnisse voll befriedigen können und schon ist wieder ein wichtiger Punkt für TTIP abgehakt. Weiterlesen
Wink von Herrn H. aus der kalten Heimat: Fahrrad-Hersteller Mifa
Kurzzeit-Chef will für ein paar Tage Arbeit 640.000 Euro
Sehr lustig finde ich die Tatsachen, dass es DIE Sangerhäuser immer wieder mit Mayers versuchen, mal Klaus, mal Kurt oder Thomas. Alle M´s scheinen in dem Nest eine dauerhafte Lizenz fürs Gelddrucken zu besitzen…
Als ich 1970 in der Mifa einen Job aufnahm, war meine Entlohnung etwas bescheidener, der Netto-Verdienst belief sich damals sogar auf monatlich etwas 300 Mark*. Kam damit gut über die Runden, konnte mir sogar noch Bücher kaufen, aber nur weil ich über ein Jahr keinen Alkohol anrührte und nicht rauchte. Oma erhielt per Monat 100 Eier Kostgeld.
Nach Erhalt meines Facharbeiterbriefes, im Juli, war plötzlich keine entsprechende Planstelle frei. Mein Meister, die roteste Socke in der Firma meinte lapidar, „wenn du mehr Geld haben willst, kann ich Abhilfe schaffen und wir delegieren dich zur sozialistischen Hilfe in die Gießerei.“ Der Traum meiner schlaflosen Nächte, schon wegen meiner langen Loden und dem Gesichtskanten. Man bot mir dort die recht leichte Tätigkeit auf dem Slinger an, einer Sandschleuderanlage. Hockte dabei auf einem seitlich ausfahrbaren Gestänge und füllte im Umkreis von rund 10 Metern die Gießsandformen. Da sich etliche Kollegen aus der Abteilung überfahren fühlten, wurden mir ewig Störche gebraten und nach einer Woche landete ich in einem zugigen Durchgang und musste mit einer rotierenden Pressluftschleifbürste große Gussteile bearbeiten. Alles ohne Feinstaubfiltermaske, sogar die Watte für die Lauscher musste eigens besorgt werden, also haute ich nach weiteren zwei Wochen in Klump. Mein Meister wollte mich ohne sofortige Anschlussarbeitsstelle gar nicht gehen lassen. „Wie du weißt, darfst du in Sangerhausen lediglich bei der Bahn, der Post und dem Schacht anfangen, andere Betrieb müssten sonst eine Konventionalstrafe zahlen, wenn sie dich einstellen! Also wirst du in kürzester Zeit wieder hier antanzen und dann stellen wir die Bedingungen, die dann nicht sehr günstig ausfallen werden, das kann ich dir jetzt schon versprechen!“
Was ich damals nicht ahnte, dass die Mutter meiner Schwester mit Hilfe ihres roten Packs, nicht nur jegliche Wohnungssuche hintertrieb, sie mir auch bei jeglichem Versuch irgendwo in der Republik eine Arbeit aufzunehmen, im Fressen rummährte.
Nach meiner Kündigung erfolgte die Bewerbung beim Starkstromanlagenbau, während der Aushändigung der Papiere erfolgte sofort die mündliche Zusage. Aber Schißchen, Papiere eingereicht, aber nach zwei Wochen kam eine Absage, der Grund dafür war nicht rauszubekommen, dabei suchten sie händeringend Schlosser mit Schweißerpässen…
Anschließend ging es für zwei Wochen an die Ostsee, was ohne Job eine sehr gefährliche Sache war, da die gesamte Küste, bis 15 Kilometer ins Inland als Grenzgebiet zählte. Deshalb konnte ich mich auch nirgends auf einem Campingplatz anmelden, da die Alte garantiert schon bei ihren Genossen Meldung gemacht hatte und die konnten sofort den 249er heranziehen.
Wieder retour, ging das Bewerbungsspielchen von vorn los, diesmal beim Schachtbau Nordhausen – alles endete wie gehabt. Nach ein paar Tagen Berlin, musste ich anschließend feststellen, dass die treusorgende Mutti mich angezeigt hatte, wegen Arbeitsbummelei und sie behauptete, ich läge ihr finanziell auf der Tasche, dabei besaß Oma das Kostgeld bereits im Voraus…
Anfang der Woche in der Stadt hopp genommen, ließen die neugierigen Genossen meine Ausrede, dass ich mich gerade auf dem Weg zur Mifa befand, noch durchgehen, sie verlangten aber den sofortigen Arbeitsantritt.
Der Kaderleiterin, Frau Z., war mein Kommen bereits gemeldet worden, sollte deshalb die Bewerbungsunterlagen als Reparaturschlosser und Schweißer gleich ausfüllen und am nächsten Tag die Arbeit aufnehmen – was aber nicht ginge, da mir die entsprechenden Klamotten fehlten… Weiterlesen
Welchen Wert kann man Medienberichterstattungen nach Paris noch zuordnen?
Wer Nachrichten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft!
KULTURZEIT auf 3sat begann natürlich mit der französischen Hauptstadt und nach einer Minute wurde alles mit der Geschichte eines Renommier-Bimbos (Das ist Satire!) geschmückt – Lassana Bathily. Der 24-jährige Muslim* hatte während der Geiselnahme in dem koscheren Hyper-Cacher-Supermarkt* (Wie es der Zufall will, *Quotenhypes vom Feinsten!) Paris einige der Geiseln im Keller versteckt…
Etwas ähnliches fand ich noch im Netz, da durfte sich Deniz Yücel, seines Zeichens Redakteur der Schülerzeitung, beim Nachbarblatt in der Kochstraße prostituieren (Auch Satire!). Sicher wegen des neuerlichen proletarischen Internationalismus und seiner Sozialisation. Als vor Jahren noch Klassenkampf angesagt war, da konnte so mancher Schreiber und manche Schreiberin noch nicht mal den Namen vom Senior des großbuchstabigen Blattes korrekt schreiben, von den Säzzern ganz zu schweigen…
Auch heute war es noch nicht möglich irgendeinen brauchbaren Inhalt in den News zu erheischen, sogar in der Berliner Abendschau gab es anfangs nur Geschnacke. Dort redete man von 300 PEGIDA-Fans, hielt sich in deren unmittelbaren Nähe auf, interviewte einige und in einem Nebensatz wurde erklärt, dass sich die Contras, ein paar tausend demokratisch eingestellte Demonstranten auf der anderen Seite des Brandenburger Türchens befanden.
Natürlich durfte die Verbalhurerei über die Pressefreiheit nicht fehlen…
Wir hatten mächtiges Glück, denn bei arte lief gerade: „Laos – Durch das Land der Elefanten“.
Tagesschau war auch nicht zu ertragen, dann wieder Arte angesagt! Damit habe ich an zwei Abenden fast mein Wochensoll erfüllt.
Komme hier noch mit einem Zitat von den Wendehälsen der Schülerzeitung: Es war dies ein mörderischer Angriff auf die Pressefreiheit, ein Terroranschlag gegen eine der wichtigsten Errungenschaften der Zivilisation. Weiterlesen
