Archiv des Autors: ede

Wo steckt Janukowitsch?

Zu den abhanden gekommenen Sekundärtugenden gehört auch die Glaubwürdigkeit, damit man sich am gesprochenen Wort und den daraus resultierenden Handlung orientieren kann und zwar solange, wie eine allgemeingültige Absprache nicht widerrufen wurde. Allerdings sollten gerade politische Vorgaben ein etwas längeres Verfallsdatum inne haben und etwas mehr Wert besitzen, als das recycelte Papier auf dem solche Sprechblasen fixiert werden.
Schon recht lustig was UNSERE Politstare, Pardon, jene Turbowendehälse heutzutage drauf haben.
Mir ist deshalb auch klar, weshalb es unter den weltweit ganz wichtigen Volksvertreter, keine Stotterer gibt. Wenn solche ein gehandikapter Rhetoriker seine These auf den Punkt bringen will und einen elementaren Satz im Stakkato eines alten Maxim-Maschinengewehrs vorträgt, kann es nämlich sein, dass sich am Satzende ohnehin alles erledigt hat!  Was in der heutigen schnellebigen Zeit, sogar bei unsereins mit etlichen Schwierigkeiten verbunden ist, da man die rasant wandelnden Eindrücke gar nicht so schnell verarbeiten mag. Ein im richtigen Augenblick ausgesprochenes Statement, kann bereits nach wenigen Minuten an der Kernaussage vorbeirauschen, weil sich der politische Luftzug bereits wieder gedreht hat…
Die Ukraine ist ein Beispiel dafür. Noch vor einigen Tagen wollten Fra-Wa Steinmeier (D), Laurent Fabius (F) und Donald Tusk (PL) noch Віктор Федорович Янукович überreden, dass er sein eigenes Todesurteil sofort unterschreibt – da lagen aber schon über 40 Demonstranten in Kisten…
Was sollte diese Wichtigtuerei jener drei Politiker überhaupt?
Es war zu dem Zeitpunkt schon lange klar, eine Rot-Chinesische Lösung würde es nicht geben, weil das Land mehr als pleite ist. Denn solche Aktionen erfordern durchdachte Logistik und ein Haufen Knete, um sich hinterher mit allem Drum und Dran über Wasser halten zu können.
Momentan geht es dem Ex-Präsi wie Dr. Kimble – er ist auf der Flucht. Weiterlesen

BAIZ macht nur eine kurze Verschnaufpause

Manchmal fragte ich mich schon, was der TAGESSPITZEL je unter „liberal“ verstand?
Zu meinen Anfangsjahren in den Coca-Cola-Sektoren, war mir dies sowieso schnurzegal. Montags wurde „Spiegel“, „FAZ“ oder „SZ“gelesen und die restlichen Tage das „Spandauer Volksblatt“ – irgendwann erfolgte gezwungenermaßen der Umstieg. Setzte dann aber mehrere Jahre aus, nachdem mal in einer Ausgabe die Larve von „das Diepchen“, wenn ich mich richtig erinnere, in 16facher Ausführung dort erschien.
Mittlerweile wird fast ein Drittel überblättert wegen der vielen Boulevardscheiße, hinzu kommen ganz bestimmte Artikel von Leuten, die für meine Begriffe ein merkwürdiges Verhältnis zum Motto – rerum cognoscere causas – der Postille haben, verstehe auch deren Art nicht, wie sie „Den Dingen auf den Grund gehen“. So manche scheinen auf eine recht merkwürdige Art im Trüben zu fischen, mal als Claqueure, dann wieder als grässliche Hofberichterstatter, als Betroffenheitslyriker, Heuchler und sonst was…
In jener Schublade steckt auch Jörn Hasselmann, wo er auch bleiben wird!
Hier einiges zum BAIZRBBTAGESSPITZEL

Zebrano-Theatere: Samstag, 01.03.2014, 19:30 Uhr – wüstes Rock’n’Roll-Konzert

Tonträger: „Leiser Lärm“ „Tonträger sind abgefahren, grandios, phantastisch. Die Jungs sprühen vor Energie, ihre Texte sind klug und gut gereimt und die Musik macht unglaublich viel Spaß.“ (Bodo Wartke)
Spielortadresse: Sonntagstraße 8 (durch die Zebrano-Bar), 10245 Berlin-Friedrichshain
Eintritt: 16 Euro / 11 Euro (erm.), Dienstagspropheten 7 Euro
Die Abendkasse öffnet an Veranstaltungstagen um 19:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass freie Platzwahl besteht.
Kartenreservierungen/Kartenverkauf
Telefonisch (0 30) 290 494 11 (auf AB sprechen) oder unter (0 30) 449 78 05 oder per E-Mail karten@zebrano-theater.de, sowie unter www.eventim.de, an der Abendkasse des Zebrano-Theaters oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Freie Platzwahl. Bei Vorauszahlung per Überweisung garantieren wir Ihnen auf Wunsch einen Platz im Parkett.
Anreise:
S-Bahn: Ostkreuz (S3, S5, S7, S8, S9, S41, S42, S75, S85) oder Bus/Tram: Neue Bahnhofstraße (Bus 240, Tram M13, M21)

Die Edathy-Affäre scheint für lokalpatriotische Kleingeister interessanter zu sein als die Toten in Kiew

Immer, wenn mal wieder ein Kind in den Brunnen gefallen ist, wachen irgendwelche Nasen plötzlich auf und dürfen sich in den Medien produzieren. Am widerlichsten finde ich jene Leute, deren Resistenz betreffs alltäglichen Unbills sprichwörtlich ist, die aber ruckartig auf der Matte stehen, wenn jemand von der Boulevard-Journaille auftaucht und sie dann sofort losplappern dürfen, ohne Punkt und Komma.
Gleichwohl unzählige diese Individuen, ewig illusionslos durchs Leben schlenzten, währenddessen nur funktionierten, obendrein aber niemals auf die Idee kamen, dass man sich bereits den Anfängen erwehren muss. Woher sollten auch diese ketzerischen Ansichten kommen, wenn im Elternhaus lediglich vermittelt wurde, niemals über den Tellerrand zuschauen? Da könnte eh irgendeiner als progressiv gelten, wenn er es gelegentlich drauf hatte, aus unerfindlichen Gründen mal soweit zudenken, wie ein Schwein scheißt.
Momentan wird Edathys Sammelleidenschaft in jegliche Richtungen ausgeknautscht, wie ein oller Kaugummi. Welche Kreaturen nun gegenwärtig versuchen auf seiner Pisse Kahn zufahren, ist wirklich zum Piepen und was manche Leute anstellen, um ihren Senf loszuwerden, weist oft schon pathologische Züge auf.
Gestern erlebt beim „Nachtgespräche am Telefon“ – Strafbar oder Grauzone – Wo fängt Kinderpornografie an? Gibt es eine Gesetzeslücke? Moderation: Monika van Bebber
Ich schaltete nicht ab, fragte mich aber irgendwann: „Wo kommen denn all diese Bekloppten her, die sich dort ans Rohr hängen…?“

Heute, 06 Uhr 50, verfolgte ich in dradio ein Interview, war ganz nett! Ob jene angepriesene Präventivtherapie, in UNSERER kranken Gesellschaft, mal mit Erfolg gekrönt sein sollte, weeß nich! Weiterlesen

Bernd „Nossi“ Noske geht seit Dienstag nicht mehr einkaufen

Birth Control Drummer Died
Ab 1969 trommelte er für Hugo Egon Balder, den Mutti zurückgepfiffen hatte, wenn ich mich richtig erinnere…
Mir ist nicht bekannt, ob die treusorgende Mami da noch lebte, als er 1990, bei RTL seine Tittenschau: “Tutti Frutti” steigen ließ, vielleicht wegen einer verspäteten Rache an der alten Dame…

Die Ukrainer brauchen keinen Klitschko! Wo bleibt Ilja Muromez?

Nun kippt jener Konflikt in der Ukraine zu einer tragikomischen Vorstellung um, bei der man bereits Statistiken erstellt – wobei die ersten 25 Toten noch als Märtyrer abgebucht werden könnten.
Bereits alles vergessen, wie das dortige Dilemma begann?
Vor knapp anderthalb Jahren fand die letzte „Parlamentswahl“ im Lande statt, am 28. Oktober 2012. Rund 10 000 demokratische Recken hatten damals diese Farce beobachtet. Bestehend aus rund 4000 „internationale Wahlbeobachter“ (Im bundesgermanischen Team sollen sich mindestens 250 geschulte Staureporter befunden haben), hinzu kamen hunderte Langzeit-Wahlbeobachter aus OSZE-Mitgliedsstaaten, die lungerten bereits einen Monat früher dort herum, weshalb eigentlich?
Denen schlossen sich 600 Kurzzeitwahlbeobachter an, weiterhin Delegation aus 15 Mitgliedern des Europäischen Parlamentes, sicher unter Federführung von Schlapphüten der NSÄ, CIA, MI sonst was, BND und anderer befreundeten Organisationen…
Das reichte immer noch nicht, aus Alibigründen durften sogar mehr als 700 Wahlbeobachtern von verschiedenen Internationalen Institutionen und Organisationen in der Ukraine teilnehmen.
Mich würde in dem Zusammenhang interessieren, ob bei der Wahl sämtlicher Augenzeugen auch auf die entsprechenden Quoten für Frauen und Behinderten – da besonders auf die Einbeziehung von Blinden – geachtet wurde?
Hinterher kam durch Berichte von vielen Beobachtern, Europaabgeordneten, Institutionen, Organisation und Oppositionellen heraus, dass die „Wahl“ nicht richtig demokratisch abgelaufen war, aber wenigstens so ein bisschen, trotzdem leicht „unfair“, „Die Ukraine verdient besseres“, “Eins ist klar, nach unseren Maßstäben sind die Wahlen sicherlich nicht durchgeführt worden.”
Das Statement vom Parlamentarier Mateusz Piskorski sollte hier noch erwähnt werden, “Ich möchte anmerken, dass mir kein Fall bekannt ist, bei dem Wählerstimmen gekauft wären oder sonstige Beeinträchtigungen oder Wahlmanipulationen stattgefunden haben.”

Da es beim Transport der Stimmzettel, bei der Stimmenauszählung und der Einspeisung der Resultate in die elektronische Datenbank offenbar zu Unregelmäßigkeiten und Manipulationen kam, darüber wurde hinweggesehen.
Ein Jahr, nach dieser nicht ganz koscheren, aber leicht demokratischen Wahl, entwickelte sich langsam eine etwas andersgeartete Demokratiebewegung, man könnte fast sagen, unter Schirmherrschaft der EU.
Wer dort alles immer wieder auftauchte aus Brüssel, angefangen bei den Staren, ganz wichtigen Hinterbänklern und im Tross auch unzählige Luschen, wobei ich vielen von denen noch nicht mal den Spielkartenwert von Kreuz oder Pik zugestehen würde… Weiterlesen

Krieg in Syrien – “Ein bewegendes Bild und eine wichtige Frage”

Es ist ein einziges Foto, aber das Bild des weinenden Jungen in Aleppo hat viele unserer Leser bewegt. Schon möglich, zumindset werden es ihre Augen gewesen sein, die sie flugs geschlossen haben und dabei sofort ihren Denkapparat abschalteten. Sie haben gefragt, ob man den Menschen und vor allem den Kindern im Syrienkrieg irgendwie helfen kann.
Lediglich dusselige Fragen stellen, dies können die zufriedenen Sklaven hier perfekt und dann anschließend auch einen Spendenscheck ausstellen, damit sie ihre Ruhe haben und ganz nebenbei, wie üblich, damit ihr Gewissen für die nächste Zeit beruhigen dürfen. Bis das nächste bravouröse Foto irgendwo erscheint, um sich dann sofort, in einer weiterer Betroffenheitsphase zu räkeln.
Dazu muss ich bemerken, dass die schweigende Mehrheit, seit bestehen der Printmedien, ihre innere Einstellung, zu visuellen Informationen, bereits sehr lange trainieren konnte und mit jener ausgiebigen Gaffermentalität, den entsprechenden Meinungsmachern exorbitante Verkaufsquoten beschehrt…
Hosam Katan/rtr ist nun auch reif für den Pulitzer Preis!
Wenn ich daran denke, welche Ablichtungen von perversen menschlichen Irrwegen jenen Beweihräuchereien preisgegeben werden, verbunden mit einem doch recht bescheidenen Obolus und anschließenden Tantiemen – ich könnte immer wieder nur kotzen!
In meinem Leben habe ich schon tausende Bilder ähnlicher Art gesehen, mittlerweile könnte ich sie mir sogar ewig  im HDTV-Format anschauen. Parallel dazu, kommen in dem Rahmen Jahre zusammen, in denen ich ganz, ganz oberwichtige Persönlichkeiten, hauptsächlich mit Feigenblättern wedelnde Demokraten mit hübschen Betroffenheitslarven, permanent irgendwelche Appelle zwitschern hörte – in allen Sprachen UNSERER ERDENSCHEIBE. Mal bei Soloauftritten, dann wieder im Chor, vornweg ganz oft die Oberschlafmützen aus dem Hochbunker vom East River als Dirigenten…
Vor etwas mehr als zwei Wochen gab es doch gerade mal wieder solch hippes Event in der heimliche Hauptstadt (Die Kapitale des zänkischen Bergvolkes nördlich der Alpen!) , mit mehr als 400 internationalen Gästen, darunter 20 Staats- und Regierungschefs sowie 50 Außen- und Verteidigungsminister.
Habe im Bundeshauptdorf selbst nichts mitbekommen, nur peripher durch die Schnacker des Verkehrsfunks.
Schien schon etwas los zu sein. Zwar nicht so viele Leute unterwegs, wie anlässlich des Volksdrogenfestes im Oktober, aber trotzdem! Doch schon einige tausend Protestierer gegen diese verbale Masturbationsperformance. Sicher auch Scharen von Taschendieben, mehr als üblich auch Wochenendprostituierte aus der Republik und den angrenzenden Ausländern und, und, und…
Gerade eben überflog ich mal die wichtige Rede der NUMMER „1“, UNSERER gesamten Kompetenzsimulanten  aus Regierungskreisen. Selbst der Versuch etwas zwischen den Zeilen zu erheischen, werteten die Zeilen des weltweit berühmtesten ostdeutschen Bürgerrechtlers nicht die Bohne auf!
Ähnliches ist mir bereits vor Jahren unter meine entzündeten Sehschlitze gekommen, da war er noch in seiner Rostocker Gemeinde besänftigend zugange und hatte gar nicht mitbekommen, dass es damals bereits Kollegen gab, die schon lange den Slogan: Schwerte zu Zapfhähnen, von ihren Kanzeln schmetterten! Heute ruft er alle Welt dazu auf, endlich zum Schwert zugreifen. Derweil sollten doch alle umkommen, die das Wäffchen anpacken!
Leider ist dem aber nicht so!
Inzwischen scheinen solche flammenden Sprechblasen, als entsprechende Masken, bei Word 8 als kompatible Schreibprogramme in allen bekannten Sprachen UNSERER ERDENSCHEIBE erhältlich zu sein.
Für Nostalgiker existieren sie bestimmt schon in Hieroglyphen und sind bereits auf Tontäfelchen mit sumerischer Keilschrift zu erstehen!
Eine lateinische Fassung sollte bereits für den nächsten Asterix in Syrien, als Auftrag vergeben worden sein. Diese wurde aber in letzter Minute zwar verboten – man einigte sich aber mit dem Vatikan, der nach langer Zögerei nun doch zustimmte! Weiterlesen

Visuelle Kleinkunst in Wilmersdorf

Gestern mal wieder eine Blick in die „Kommunale Galerie“ geworfen, dort finden gerade zwei verschiedene Ausstellungen statt.
BERLIN UNTERWEGS
Hans Hochheim und Andreas Rost, Fotografie
Die beiden Jungs hatten ganz witzige Situationen in Berlin eingefangen.
ABWESEN
Karoline Schneider | Bilder
Eriko Yamazaki | Gebilde
Karoline Schneiders Aufnahme sind indessen nur Porträts.
Alle im gleichen Raum befindlichen „Gebilde“ erinnerten mich sehr an Behausungen von etwas größeren Hornissen aus der Gegend von Tschernobyl…