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140 Kilo Kokain in Bananenkisten versteckt

Hast du Cocain in der Blutbahn, kannst du vögeln wie ein Truthahn! – Das liegt im Sinne des Betrachters und der Umstände…

Was den staubigen Inhalt jener Bananenkisten betrifft, überlasse ich den Rest UNSEREN Medien, in der Kochstraßenpostille ist noch etwas Statistik dabei…
Hier einige Songs um und über das Stöffchen, welche mir gerade einfielen. Beginne mit einen Altberliner Küchenlied: Mutter der Mann mit dem Koks ist da…
LUKE JORDAN (1927)Roy Hogsed (1947)Billy Hughes (1948)Woody GuthrieRobert ZimmermannDave van Ronk,  Johannes Bargeld, Townes Van Zandt,   Mississippi John HurtJackson BrowneKeith Richards,  Ramblin’ Jack ElliottHannes WaderGeorge ThorogoodEric ClaptonDillinger,  J.J. CaleKokain im BundestagAnschiß

Nachtragsfrage:
24 Stunden später immer noch keine konkrete Aussage aus der „Gothaer-Straße“, scheint wohl doch nur eine größere Ladung Backpulver gewesen zu sein…

Der „American Way of Music“ in Deutschland

Mal wieder im „Alliierten Museum“ gewesen, sind ja immer sehr kleine Ausstellungen.
UnbenanntIm franz. Jura, 2007Die haben mit wenig Akkorden geile Mucken gemacht,FDJ-WestberlinJa, ja, solche Dinger gab es mal!Gott sei Dank, gingen die damals alle noch einkaufen, als ich nach Westberlin kam.
Anfangs pflegte ich recht wenig Kontakte zu GI´s, besonders zu Weißbroten. Als Typ war man in Kneipen, wo sie verkehrten nicht gern gesehen, sei es nur im „Snoopy“ gewesen, am “Platz der Luftbrücke” (Richthofenstraße?). War öfters dort, weil ein polnischer Freund ewig irgendwelche Unterhaltungselektronik aus dem PX Store besorgen musste. Obwohl japanisches Zeug wesentlich billiger und teilweise besser war, nein, es musste aus dem Amiland kommen!
Ansonsten hinge ja immer Rednecks an der U-Bahnstation „Oskar Helen-Heim“ am Imbiss herum, chronisch untervögelt, aggressiv, besoffen wie Stintes und mit merkwürdigen Mucken auf ihren Ghettoblastern…
Anders war es bei den schwarzen Jungs, die kamen in der Regel aus den nördlichen Großstädten, denen lief ich ewig im „Quartier Latin“ und besonders in Giorgio´s „Quasimodo“ über den Weg – im „Quasi“ kam es zu einem totalen Einbruch, als sie 1994 die Flocke machten.
Mann, war da zum Jazz und Blues immer eine Stimmung und ich musste morgens auf der Matte stehen, drei Jahr habe ich das durchgehalten…

Anschlag im Abort eines Musentempels

Seit längerer Zeit pappen auf dem Pissoir der „Wühlmäuse“ selbige freundliche Hinweise an den Fliesen.
Unbenannt
Eigentlich ist es doch peinlich, dass ein Haufen Besucher nur sehr oberflächlich geschult sind, was den korrekten Umgang mit Pissbecken angeht. Scheinbar sind es Knaben, die mit der Geschwindigkeit einer F-104 oder MiG-21 durch ihre Kinderstube rasten. Möglicherweise handelt es sich aber auch nur um eine Form von Multikulti, die etwas gewöhnungsbedürftig erscheint…
– Ewig fallen mir irgendwelche zusätzlichen Geschichten während meiner Schreibselei ein, will es mal recht kurz machen.
Da wir öfters in besagtem Musentempel einkehren, ist mir aufgefallen (Ich kann mich hier nur zum Abort der Typen äußern.), er befindet sich immer in einem gepflegten Zustand.
Irgendwann registrierte ich im Unterbewusstsein folgendes…
Beim Eintritt in den Vorraum, war ein recht schnieke gekleideter Typ gerade damit beschäftigt, sich seine Hände mit Papier abzutrocknen. Noch nicht ganz fertig, öffnete er währenddessen mit seinem Ellenbogen die Tür von besagtem Erleichterungsstübchen.
Mir blieb alles es in Erinnerung haften, da er durchhuschte und vor mir die Tür mit dem Fuß zu kickte und ich dabei jenes Teil fast an die Birne bekam.
Eierkopp!
In der Pinkellocation registrierte ich nur nebenbei, dass sein Eiweghandtuch ins Urinal flog und dachte mir nichts weiter…
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Lebkuchenmänn/weibchenchenmord

Im Netz fand ich fand ich weder einen Anhaltspunkt über EU-Normgrößen von selbstgebackenen geschlechtslosen Lebkuchenmänn/weibchen, eben sowenig den Hinweis über eine politisch korrekte Herangehensweise beim Verspeisen solcher Köstlichkeiten. Inwieweit kann es politisch inkorrekt ausgelegt werden, wenn man wie ich, bei den unteren Extremitäten begann und ausgerechnet am linken Bein?
Lebkuchenqueen und eine halb aufgefressene LeicheMir kam es außerdem sehr „spanisch vor“, wenn in Zeiten der Verdammnis von „Blackfacing“, sich jemand erdreistet und bei solchen Figuren jene diskriminierende Darstellung sogar auf den ganzen Körper ausdehnt. Sollte man im mitteleuropäischen Raum nicht eine helle Pampe für dieses  Backwerk benutzen, damit dann wenigstens ein Gringo entsteht?
Allerdings müsste während des Backvorganges auch sehr viel Sorgfalt an den Tag gelegt werden, damit nicht anschließend wieder ein leicht negroides (WIR Deutchen müssen uns über den Begriff keinen Kopf machen! Laut Duden ist er aus den lateinisch-spanisch-griechischen Sprachgebieten entlehnt und keine Kreation der Reichsschrifttumskammer!) Plätzchen entsteht! Dieses könnte dann allerdings als Mestize (französisch: Métis, portugiesisch: Mestiço, spanisch: mestizo, englisch: Mestee aus spätlateinisch: mixticius Mischling) durchgehen. Aber 8-ung! Bei Verwendung jenes Begriffes ist in bestimmten Kreisen auch Vorsicht geboten…
Gedanken zum vorangegangene Geschreibsel kam mir nach einem Artikel, vom 28.12.2013, Deutschland und sein koloniales Erbe – Ausfahrt aus der Mohrenstraße von Andrea Dernbach.
Bereits ihr Konterfei ließ mich eine ganz bestimmte Schublade öffnen, die Dame hat mich nicht enttäuscht. Hockt unter Umständen gelangweilt in ihrem Elfenbeintürmchen und äußert sich zuweilen von dort oben zum politisch-korrekten Mainstream. Beantwortet Fragen, die niemand stellen würde, wärmt hin und wieder ein schales Süppchen auf, als ob keine anderen Probleme existieren.
Seit Jahren ist es mit Straßennamen in Berlin nichts anderes, kontinuierlich werden immer mal wieder ältere Artikel hervorgekramt, müssen dann in sämtlichen Medien als Pausenfüller herhalten und das war´s dann aber auch. In den letzten Jahrzehnten, unter Obhut der Sozis mit ihren Mehrheitsbeschaffern aus Neo-Bolschewisten und Chlorophyllmarxisten hat sich in jener Richtung ebenso wenig getan…
Und was ist mit heutigen kolonialen Anwandlungen?
Rumänen und Bulgaren sind für´s Kapital nur willkommen, wenn sie hochqualifizierte Abschlüsse in ihren Taschen haben, die Beigabe von vielen Wirtschaftsflüchtlingen ist lediglich etwas für steuerzahlende Plebse…
Im Netz nahm ich zur Kenntnis, dass Albert Schweitzer nun ebenso auf der Ebene von perversen Kolonialbeamten und deren Militärs lustwandeln darf. Wie heißt es dort: …im Mythos des Tropendoktors finden sich immer noch zahlreiche Lücken und Leerstellen – als Kommentar lediglich etwas aus Matthäus – 7, Vers 8: „…und wer da sucht, der findet…“
Es werden demnächst viele Eksperten ihren Senf dazugeben, wie anno Tobak ein Kumpel von mir.
Der Urwalddoktor war ja bekanntlich den Stalinisten in der Zone auch nicht ganz koscher, trotzdem brachten sie Anfang der 1970er seine gesammelten Werke (sicherlich mächtig zensiert!) heraus. Hatte mich nach Erhalt der Bückware ins „Haus der Werktätigen“ begeben und stöberte in den Büchern herum, als (…) erschien. Muss noch ablassen, dass ich damals meine Umgebung reichlich mit Aussagen von Schweitzer traktierte. Der Neuankömmling beäugte die Bände und ließ süffisant ab, „meinst du nicht, dass du den lieben Onkel Doktor etwas zu viel beweihräucherst? Kann es nicht sein, dass er lediglich in den Busch ging, weil ihn nebenher kleine Negerjungen ganz besonders faszinierten..?“

2014-er Neujahrsauslüftung

War anschließend richtig froh, dass ich heute den Finger aus der Perforierung meiner Sitzwangen bekam.
Wir spaziefizierten im Schlosspark von Babelsberg <(Die Seiten sind mit witzigen Spielereien verbunden!) herum und alles in sauguter Luft. Im Gegensatz  zur Smoke-Stufe 50 (und mehr!) kurz nach Mitternacht, nicht nur wegen der viehischen Ballerei, es herrschte zusätzlich auch noch eine Inversionswetterlage

Die großen Momente der Deutschen

Sowieso Scheiße, nachts noch etwas zu mümmeln, statt gleich im Nest zu verschwinden, wenn man aus dem Wirtshaus kommt.
Nee und ich Dösie schalte dann nach wie vor unsere Glotze an, was sich als immer gefährlicher herausstellt, was die schleichende Verblödung angeht – etwas später sollten im ZDF Nachrichten laufen, so stand es im Programmheftchen.
Gut, dachte ich, bist hier auf einem Komiker-Programm gelandet, schaust mal im Videotext rein, was das alles sollte.
Oh Schreck!
ZDF-History – Die großen Momente DER Deut(s)chen“
Es war wirklich zum Piepen, was Guido und seine Mannen und Frauen sich da wieder ausgeknautscht hatten. Es schien dort ein Bildungsprogramm für jene verblödende iPad-Generation zulaufen. Mittlerweile existiert bestimmt schon das entsprechende App für alle politisch desinteressierten Verbraucher- und Innen, U30, (+-) 5 Lenzen.
Langsam verstehe ich die Welt nicht mehr, bestimmt auch eine Alterserscheinung.
Was kursieren denn momentan für Drogen?
Zu meiner Zeit ist es wirklich einfacher gewesen, da gaben sich fast alle mit den landesüblichen Volksdrogen die Kante und bis Korsakow seine Tribut forderte, schien mir die breite Masse relativ normal. War bestimmt auch nicht so, entsprach aber der selektiven Wahrnehmung, zumindest in meiner Umgebung.
Es wird anders sein, denn bei jeder Gülle, die aus irgendeinen Sender quillt, geht es um Quoten.
Deshalb müssen garantiert, Pücho-, Soziolochen, Medienwissenschaftler und jede Menge andere Eksperten erst ihr OK geben, ehe alles im HDTV-Format ausgestrahlt wird.
Angeblich sind ja sämtliche Beiträge von mündigen Bürgern gewählt worden, dann kommt dabei heraus, dass Kreisfahrer Vettel plötzlich auf einer Stufe mit Willy Brandt stehen darf.
Bei solchen erlesenen Sternstunden medialer Unterhaltung, muss sich aber auch keiner wundern, wenn PISA-Ergebnisse entsprechend glänzen…
Zwischendurch fiel ich immer mal wieder in ganz kurze Phasen der Augenpflege, endlich das erwartete Jingle.
Nach der Hardcore-History gab es noch einen drauf.
Als erste Meldung wurde mit getragener Stimme über den Kollegen von Herrn Vettel gesalbadert und dies mehrere (vielleicht 4?) Minuten lang, anschließend berichte man über den Bombenanschlag von Wolgograd, als ob es sich dabei um das normalste auf der Welt handelte…
So kam es mir jedenfalls vor.
…merkwürdig, wie Redakteure ihre Prioritäten setzen, der Rest interessierte mich dann überhaupt nicht mehr
Im Radio begannen die 1- und 2-Uhrnachrichten identisch, mit merkwürdig spekulativen Gerede über den weltbewegenden Unfall von UNSEREM Schumi.
Mal ehrlich, was habe ich wohl mit einem Kreisfahrer am Hut?

PHOENIX – wg. Spitzelei

Als mir der grauhaarige Kiezwolf kurz über den Weg lief, meinte selbiger, der heutige „Internationaler Frühschoppen“ verlief recht interessant. Es ging da um: “Abhören, täuschen und tricksen – Das Ende des Vertrauens?
„Meinst du nicht auch, dass etwas sehr merkwürdig erscheint, vor etlichen Jahren veranstalteten die Leute so einen Aufriss wegen der Volkszählung und jetzt stellen sie allen privaten Mist ins Netz…“
Ist für mich schon ein kleiner Unterschied, ob man von Staatswegen zur Datenherausgabe genötigt wird oder man irgendwelchen Scheiß freiwillig preisgibt. Letztlich sah ich nicht ein, weshalb man ganz bestimmte Angaben von mir erpressen wollte, die in irgendwelchen Ämtern und Behörden landen sollten, alles zwar anonymisiert, wie immer beton wurde! Dabei war damals schon bekannt, was einmal in Rechnern landet, bleibt abrufbar für die nächsten Jahrzehnte und kann jeder Zeit wieder zusammen gepuzzelt werden…
Kurz nach halb zwei, hing ich dann zur Mittagsmümmelei vor der Glotze, im hochgefahrenen Kanal lief gerade die: „Die Helene Fischer-Show
– Who The Fuck Is Helen F.
Sehr schnell kam mir, was dort als Frohsinn geboten wurde, Lichtjahre von meinem Geschmacksempfinden entfernt angesiedelt ist, da konnte einem ja des Sperma flockig werden…
Auf dem nächsten Kanal begann gerade etwas über die Gebrüder Lilienthal – Die kuriose Geschichte der \”Anker-Bausteine\” (Die hatte ich anfangs auch!) – alles in allem, 30 sehr interessante Minuten, anschließend wurde die Verdummungslaterne sofort ausgeschaltet.!
Demnächst steht das „Lilienthal-Museum“ in Anklam auf dem Programm, ein winziges Teil steht in Stölln, ebenso die IL 62 auf der Wiese – dazu muss man den Hügel gegenüber dem Museum ersteigen…

– Mir fällt noch etwas ein, im Museum auf dem ehemaligen Flugplatz in Gatow existiert auch eine Halle, wo die Entwicklung der Luftfahrt gut dargestellt wurde, abgesehen von den destruktiven „Friedenstauben“ mit Strahltriebwerken und sonstigen fliegenden Gerätschaften, die überall herumstehen.
Leider hat sich das Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow in den letzten Jahren mächtig gewandelt, mittlerweile scheint es so eine Art visuelles Jobcenter für Y-Tours zu sein…
Auf der Heimatseite vom MHM findet man unter Museum, fett gedruckt: Das MHM in Dresden und in Berlin-Gatow: Der Mensch steht im Mittelpunkt
Richtig, ein Leitspruch mit dem man in allen Systemen das militärische Personal ködert und verscheißert, allerdings gilt dies nur bis zum letzten Atemzug, denn danach kann ein Menschenkind bekanntlich nicht mehr stehen…

Beeskow

Wegen des frühlingshaften Wetters wurde der kleine Stinker angeworfen und ab ging es durch die Botanik in südöstliche Richtung.
Ansonsten sollte man nach B. lieber mit der Bahn samt den Räder fahren. Wenige Kilometer weiter, ist das „Schlaubetal“ gut erschlossen.
Aber 8-ung!
In der Saison kann es zur Rückfahrt passieren, dass in den Ferkelbahnen kein Platz mehr für Drahtesel zu ergattern ist! Oft konnte ich aber auch schon erleben, das eine bestimmte Klientel äußerst unsoziales Gehabe an den Tag legt.
Vor Jahren erlebte ich in Kremmen eine sehr merkwürdige Situation in jene Richtung. Wir waren zu dritt und die beiden Mädels verzichteten schon im Vorfeld auf einen Zug in Richtung Berlin. Ich kam zwei Minuten später dazu und musste feststellen, dass mit etwas gutem Willen, noch mindestens fünf Räder samt deren Besitzer, hätten mitfahren können. Aber der Zugführer wollte sich da nicht einmischen. Nach einer Stunde das gleiche Spielchen, ein gestyltes Pärchen versuchte von innen die Türe zuzuhalten, was ihnen aber nicht gelang. Drinnen stellte ich fest, alles war chaotisch geordnet und sämtliche Anwesenden wollten nach Berlin. Das etwas ältliche Duo fing plötzlich an zu zetern, wegen ihrer neuen Karbonteile, denn ein Typ und meine Wenigkeit hatten begonnen, die kleineren Karren auf andere draufzulegen. Als der Knabe mich dann auch noch antatschte, war alles zu spät. Mein darauffolgender Spruch ging in jene Richtung: „Wisst ihr was, wenn ihr mit euren teuren Mühlen lediglich renommieren wollt, dann kutschiert demnächst im Tiergarten oder Treptower Park herum, da sehen auch wenigstens die Leute! Und jetzt haltet die Klappe!“
Man muss in diesen Tagen so reagieren, sonst arten ebendiese Situationen in ellenlangen Grundsatzdiskussionen aus. Das Gute dabei ist, viele ehemalige Genossen können damit überhaupt nicht umgehen, jene Erkenntnis trifft besonders auf die Nickelbrillenfraktion zu, beginnend bei den heutigen Endsechzigern…
Meiner Scheffin war natürlich alles wieder äußerst peinlich. Dies änderte sich aber, weil fast alle Mitfahrer auch begannen, die beiden Leutchen zu belegen, teilweise sogar recht unflätig, was mir natürlich sehr gefiel.
Irgendwann musste deshalb noch abschließend etwas kommen, ließ nebenbei ganz ruhig einfließen, „kann es sein, dass ihr beide etablierte Linxwixer seid? Ich wette um eine Flasche Gehacktes, ihr seid Pädagochen… – und solche Gestalten werden auf unsere Kids losgelassen!“ Weiterlesen