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ARTE – Schwerpunkt: Best of Coen Brothers

Kam aus der Pinte, hatte dort eine unbefriedigte Runde geflippert, setzte mich an die Bit-Möhre und wollte etwas über einen neuerlichen Auswuchs der politischen Korrektheit ablassen, da jene  gutmenschelnde Verbalseuche immer mehr pathologische Züge annimmt.
Während einer Rauchpause ließ die Scheffin ab, dass sie heute keine Lust auf die Glotze hätte und auf ARTE gerade „O Brother, Where Art Thou?“ begann.
Als Fan von Movies der Coen-Brüder tauschten wir die Plätze, außerdem hatte ich diesen Film schon länger nicht mehr gesehen. Jemand gab damals den Tip vorher ein Hörnchen zu naschen, zwei Tage später taten mir dann noch die entsprechenden körperlichen Regionen weh, wegen der ewigen Lacherei. Als Kitt für all die surrealen Handlungsstränge liefen geile Mucken, genau jene Musik, die mich als frühreifes Bürschchen begleitete, nachdem ich vom Detektor auf den ersten selbstgebauten Audion umgestiegen war. Nichts hat mich anfangs mehr interessiert als Bluegrass, Country und die vielfältige schwarze Musik von AFN-Frankfurt. Trotz parallel laufender Rock ´n Roll-Schaffen und anschließender Beatrevolution aus UK, hielt ich den Klängen immer die Treue. Was hagelte das in der Zone für Bestrafungen, wenn mich immer wieder jemand beim Lauschen dieser dekadenten Hits hochzog. Auch im Westen rügten öfters Linxwixer mein Faible für jene reaktionäre Ami-Musik, wie sie hernach von Bekannten bezeichnet wurde… Weiterlesen

Das Spionage-Skandälchen

Stimmt es, was man sich erzählt, auch die Briten sollen gelauscht haben?
Derfen die´n dass iiverhaupt?
Tätige mal eine ganz normale Sache und reiße Johannes 8, Vers 7 aus dem eigentlichen Zusammenhang und beziehe jenen Spruch auf die weltweite Spionagetätigkeit. Wie heißt es da in der Bibel so schön? „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein…“ (Auch Schnulzen-Udo hat sich vor Jahren trällernd mit dem Thema befasst.)
In UNSERER Republik existieren 16 Spitzelorganisationen, die alle selbstverfreilich nur für das Wohl ihrer 80 Millionen Einwohner schuften, sämtliche Staatsbürger eingeschlossen, mit und ohne Migrationshintergrund.
Es ist historisch belegbar, da kann man hinschauen wo man will, in alter Tradition stellten solche Geflechte auch immer separate Staaten im jeweiligen Staate dar.
Wobei gerade in III. Reich der SD, als Geheimdienst der NSDAP, zur gezielten Bekämpfung politischer Gegner und Einschüchterung ganzer Bevölkerungsteile eingesetzt wurde, nebenher auch im Ausland Spionage betrieb, dort ebenso verdeckte Operationen ausführte.
Zumindest bei den zwei größten Geheimorganisationen der neuen bundesgermanischen Republik reichten nicht nur deren Kapillarwurzeln bis hin zum platt gemachten Regime, sie wurden aber demokratisch an die Kandare genommen!
Komme mal retour zur Britischen Botschaft, dort wird selbstverständlich ein großer Prozentsatz von Angestellten irgendwelchen Nachrichtendienste angehören, wie es bei jeglichen Auslandsvertretungen auf dieser Erdenscheibe ebenso der Fall ist. Werden sich zwar Otto Plebs und Gabi Mustermann nicht vorstellen können, es entspricht aber den unliebsamen Tatsachen.
Wie viele Forscher, Entdecker und Abenteurer haben sich ihr Taschengeld aufbessern lassen, nicht nur aus der Kaffeekasse ihrer heimischen Geheimdienste, denke da nur an Livingstone, Hedin, Lawrence von Arabien und die abertausende von Kundschaftern denen es ähnlich ging.
Richtig lustig kommt Tante Sahra daher, meint sie doch: …die Überwachung von Millionen Bundesbürgern übertreffe selbst die Fantasie George Orwells und lasse totalitäre Systeme vor Neid erblassen.
So ein Humbug, gerade die schlapphütigen Späher aus US-Amiland standen doch als erste auf der Matte in der Ostberliner Normannenstraße, die Jungs und Mädels haben sich die fehlenden Tricks doch erst von der Stasiabgelauscht!

Irgendwann ließ Linken-Außenpolitiker Stefan Liebich und Sprecher des rechten (Es muss sich um diese Richtung handeln, denn S.W. steht ja bekanntlich auf der ganz weit linken Seite.) Reformerflügels in der Linkspartei sofort etwas lauwarme Luft aus der Sprechblase seiner Genossin.
Dann folgt noch die Belehrung, sie könnte vom abgehalfterten Pauker einer kleinbürgerlichen Anstandsschule stammen: “Sie hätte jedoch bei diesem Thema sorgfältiger in ihrer Wortwahl sein müssen.” – Klingt verdächtig nach Schleimscheiße

Fall Franz-Peter Tebartz-van Elst & Uli Hoeneß’ Steueraffäre

So reich ist die Kirche und so arm der Uli
1.) Es ist doch hinreichend bekannt, bei Kirchens waren nur die Mäuse ewig bettelarm, also bremst euch endlich! Wenn man genauer hinschaut, bleibt sowieso nur Sozialneid übrig, weil ihr nicht zu Potte kommt. Ist doch ganz einfach, der Herr hatte unter seinen Knechten immer schon die besseren Manager und Aufsichtsräte!
Allerdings auch nicht durchgehend! Wenn ich an die jahrhundertelange Wrickelei am Kölner Dom denke, da liegen alle bundesgermanischen Prestigebaustellen noch tief im dunkelgrünen Bereich, selbst Meister Mehdorn könnte noch seine Kindeskinder (oder die seiner Freunde) einspannen lassen. Hinzukommt, wenn die Elbphilharmonie wirklich in unserem Jahrhundert fertig werden sollte, dann wäre es auch schon was.
Vielleicht sollten UNSERE verantwortlichen Politiker mal überlegen, ab sie nicht wieder jemanden wie Herrn Tetzel (Auf dem Bild bei WIKI erinnert er ein bisschen an Gorbatschow.) einstellen sollten, dann würden explodierende Kosten überhaupt keine Rolle mehr spielen… Weiterlesen

Es handelte sich nicht um Marlene Jaschke!

Letzten Donnerstag schaltete ich nächtens auf meinem Weg zur Terrasse die Glotze an und vernahm bei geöffneter Tür den Namen „…Jaschke“. Geil, die Olle ziehst du dir nach der Kippe ein.
Plötzlich stellte sich heraus – nix mit Jaschke, sondern Gaschke!
Dann folgte etwas sehr lustiges – Suse Gaschkes Abgesang von der großen Politik. Jene Dame war mächtig gestolpert, zeterte deshalb wüst in die Mikros, allerdings weit entfernt von einem ladyliken Benehmen und merkwürdigerweise nicht die Bohne politisch korrekt, was solche Blondchen eigentlich immer verinnerlicht haben…
Ihhhh, war die Tante unsympathisch. Innerhalb weniger Sekunden kam mir sofort der Gedanke nach ihrer Kinderstube, meine gesamten Ansichten wurden schließlich von den eingespielten Meinungen der Journalisten bestätigt.
Letztlich war für mich wiedermal bezeichnend, dass nur solche respektlos wirkenden Personen, denen jegliches Unrechtsbewusstsein bereits im Anflug abhold erscheint, in solchen verantwortungsvollen Positionen landen.
(Orson Welles ließ mal etwas in jene Richtung ab, allerdings aufs Amiland bezogen: „Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat.“
Lege gleich noch etwas von Schmidtschnauze nach: „Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.“
Der folgende Spruch George B. Shaw´s passte ebenso zu ihrem Auftritt: „Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.“
) Jene Tugend schien ihr wenigstens am letzten Tag sehr hilfreich gewesen zu sein.
Den Rest kann man sich aus der Mediathek einziehen.
Zwei Zitate aus dem Vijo passen vom Inhalt her ebenso auf UNSEREN Oberdorfschulzen: Diese Stadt braucht einen politischen Gestalter mit Format. Susanne Gaschke ist diese Oberbürgermeisterin nicht…
…wenn es Gaschke auf ein Abwahlverfahren ankommen ließe. Das zöger sich mindestens über mehrere Monate hin. Im Fall des wegen der Loveparade in Verruf geratene
n Oberbürgermeister´s Adolf Sauerland waren es fast zwei Jahre.
Die coolen Norddeutschen scheinen wesentlich besser drauf zu sein als die meisten Einwohner vom armen aber sexy Spree-Athen. Hinzukommt, dass dortige Journalisten der „Kieler Nachrichten“ aus einem anderen Holz geschnitzt sind, denn selbiges kann man von den wohlgefälligen Schreibern hiesiger Regierungspostillen nicht behaupten…

Deutschlandradiokultur

Als ich heute Morgen den kleinen Transistor anschmiss, quoll ein Rest Betroffenheitslyrik aus dem Teil, so seicht, dass sie ohne weiteres mit den „großen“ Hits von Roy Black mithalten konnte. Dann erfolgte die Ansage: Stephan Stoppock, der Mann mit schlesischen Wurzel – „Tanz“!* Was seine Herkunft mit der Schnulze gemeinsam haben sollte, war mir natürlich unverständlich.
Ihn und seine Band mochte ich noch nie, schaute aber trotzdem mal im Netz nach, wegen des gesamten Textes und fand sogar noch etwas merkwürdigeres dazu – ein ätzendes Vijo rundete alle ab…
Vor fünf Jahren ließ ich mal etwas zu jenem weltweiten Betroffenheits-Event ab, als Leserbrief. Weiß aber nicht mehr, für welche Postille er verzapft wurde.
Betrifft: Diverse Artikel über Live-Earth
Man munkelte in den Medien, dass über zwei Milliarden Erdlinge der verschiedensten Rassen und Religionen am vergangenen Samstag das von Al Gore (Er ist gegenüber seines Cousin´s (?), Gore Vidal, lediglich ein Schnacker…) eröffnete Live-Earth-Konzert, weltweit irgendwie verfolgt haben. (Mann, wurde dabei Energie verbraten – anscheinend ist deshalb „Vattenfall“ mit zwei AKWs ins Schleudern geraten…)
Da im Vorfeld schon genug verbaler Dünnschiss von einem Haufen gutmenschelnder Kleingeister abgelassen wurde, wobei – in diesem, unserem Lande – zumindest die linkslastigen IKEA-Spießer voll auf ihre Kosten kamen, möchte ich mich dem nicht auch noch anschließen.
Werde aber einige Sätze von T.W. Adorno (Erkläre hier aber nicht, um wen es sich dabei handelt!) in Erinnerung bringen. 1966 bezieht sich der von den Linken nicht wohlgelittene Herr auf den Vietnamkrieg – seine Einschätzung lässt sich mit etwas Phantasie x-beliebig auf alle möglichen unmenschlichen Geschehnisse münzen.
„Ich glaube allerdings, dass Versuche politischen Protest mit der popular music, also mit der Unterhaltungsmusik, zusammenzubringen deshalb zum Scheitern verurteilt sind, weil die ganze Sphäre der Unterhaltungsmusik, auch wo sie irgendwie modernistisch sich aufputzt, so mit dem wahren Charakter, mit dem Amüsement, mit dem Schielen nach dem Konsum verbunden ist, dass also Versuche dem eine veränderte Funktion zu geben ganz äußerlich bleiben. (Und) ich muss sagen, wenn also dann irgendjemand sich hinstellt und auf eine im Grunde doch schnulzenhafte Musik dann irgendwelche Dinge darüber singt, dass Vietnam nicht zu ertagen sei, dann finde ich, dass gerade dieser Song nicht zu ertagen ist. Weil er, in dem er das Entsetzliche noch irgendwie konsumierbar macht, schließlich auch daraus noch etwas wie Konsumqualitäten herauspresst…“ Weiterlesen

Hans-Christian Ströbele will Snowden zu Aussage bewegen

Eigentlich fand ich den chlorophyllmarxistischen Senior immer ganz lustig, besonders in den letzten Jahren. Was er aber jetzt zusammenbasteln möchte, verstehen bestimmt nur ganz wenige Leute. Man könnte meinen, seine momentane Reaktion ist vielleicht eine Spätfolge, weil ihm vor elf Jahren diese rechte Flachzange einen Gong verpasste oder machen sich langsam gewisse Alterserscheinungen bemerkbar?
Kann es sein, dass er nur vermeintlich aufgekommene profilneurotische Anwandlungen der ganz besonderen Art mal wieder ausleben wollte und möglicherweise seine Mitstreiter deswegen Bonusmeilen sammelten für den Polittrip ins ehemalige Reich des Bösen?
Ob der grünliche Genosse als Gastgeschenk wenigsten ein Pfund Skunk für seinen Gesprächspartner im Gepäck hatte?
Was versteht Chissi eigentlich darunter, dass Eddi Snowdon bei der Aufklärung des NSA-Skandals helfen sollte? Er hat doch die Mühle bereits optimal zum Laufen gebracht, deshalb perpetuiert bekanntlich die ganze Angelegenheit – seit Wochen schon!
Unter Umständen werden weltweit noch ein Haufen Köpfchen purzeln, zwar nicht immer die richtigen, denn so manches Bauernopfer wird darunter sein – aber besser als gar nichts!
Der Whistleblower begibt sich ja momentan auf merkwürdige Pfade, ich meine damit jenes Kettenbriefchens an die Bundesregierung, den Bundestag und den Generalbundesanwalt.
Lustig wa?
Will Edward mit denen etwa in Briefwechsel treten oder mutierte er in den paar Monaten bereits zu einem etwas größeren Paarhufer (Rindvieh u.a.) – anders ist seine Reaktion für mich nicht erklärbar.
Vielleicht sollte man ihm mal eine gute Übersetzung von Brechts Schweyk im Zweiten Weltkriegbesorgen, dort heißt es irgendwo:Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber!
Leider fehlt im Englischen die entsprechend Diktion der deutschen Sprache und deshalb kommt:The most stupid of all cows choose their own butcher, fast nichtssagend herüber.
John Heartfield machte dazu eine satirische Fotomontage, die ich leider nicht im Netz fand.
Dafür aber selbige Rolle, deren Inhalt man eine gewisse Aktualität nicht mehr uneingeschränkt absprechen sollte…
Zum gleichen Thema lief in Panorama eine zeitgenössische Humoreske…

Frust-Architekt findet sein Schloss viel schöner

Weshalb verleihen eigentlich Boulevard-Medien-Heinze, beliebig hochgejubelten „prominenten“ Individuen, ohne erkennbare tiefere Bedeutung, ständig irgendwelche Titel die dann ihren Professionen voranstehen?
Meine damit z. B. den „Star“! Wobei mir scheint, dass jener Begriff sogar Lichtjahre über dem Eitelkeitskürzel (Dr!?) und dem „VON“ der Blaublüter angesiedelt ist. Da diese merkwürdige Art Appendix so häufig angeheftet wird, ist er letztlich schon in die Beliebigkeit abgedriftet.
Früher besaß ein zweibeiniger „Star“ noch etwas wie eine Aura, vor der man ehrfurchtsvoll erstarrte.
Was blieb in der heutigen Zeit davon übrig? Schon klar, wo nicht viel ist, da kann man auch unter Inanspruchnahme von Claqueure jene Leere nicht wirklich kaschieren…
Nun will der Frust-Star-Architekt Stephan Braunfels dem größten Schlossbauer aller Zeiten, Herrn von Boddin, neuerlich im Fressen herummähren und das nach fünf Jahren.
Woher kommt denn nach so langer Zeit und urplötzlich sein aufkeimendes Selbstbewusstsein?
Vor Jahren hätte ich wie ein schlechter Verlierer gewirkt.“ – Daran hat sich auch in diesen Tagen nichts geändert, vielleicht sollt ihm das mal gesteckt werden!
„Guten Morgen Meister Braunfels!“ Weiterlesen

Antisemitismus heute – wie judenfeindlich ist Deutschland?

Gestern Abend nach Hause gekommen, hatte ich mich leicht mit der Zeit vertan, denn bei den „Tagesthemen“ lief gerade der Abgesang. Außerdem lagen mir die sonntäglichen „heute“news noch schwer im Magen, weil sie mit der Meldung des erneuten Sieges von Kreisfahrer Vettel begannen. Für manchen Kleingeist wird es die einzige weltbewegende Meldung gewesen sein.
Weiterhin nervte mich jene Übernahme aus dem privaten Sendebetrieb, dass neben dem eigentlichen Moderator immer noch jemand mit Dackelblick in die Kamera blinzelt. Selbiger „Mitarbeiter“ ist für „Sportmeldungen“ zuständig und muss nach der Begrüßung immer brav :  „Guten Abend sagen“, was mich jedes mal Mainzelmännchen Det erinnert oder jene Aufforderung an eine Teppichratte, wenn Frauchen sagt: “Süsserchen, gib Pfötchen!
Dieser zweite Kollege könnte nun wirklich eingespart werden, hockt der doch eine geschlagen viertel Stunde herum, nur um anschließend zwei/drei Minuten zu plappern.
Prolls am Band könnten sich so etwas nicht erlauben, wenn sie im Teamwork schubbern müssen…
Jedenfalls reichte meine leicht alkbedingte Beeinträchtigung dann doch noch für Die Story im Ersten“ – Antisemitismus heute – wie judenfeindlich ist Deutschland?
Ein Film von Kirsten Esch, Jo Goll und Ahmad Mansour

Typisch, eine Sendung über diese Thematik wird nachts ins Programm gequetscht! Hinterher war ich sogar froh, dass dieser Termin gewählt wurde, denn mit der abschließenden Aussage konnten die Macher absolut kein Blumentopf gewinnen! Handelte es sich um ein missglücktes philosemitisches Elaborat von Gutmenschen oder war eine bewusst heimliche Manipulation eingeplant?
In beiden Fällen wurde der Streifen dem Auftrag der ARD nicht gerecht! Weiterlesen