Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

7.9.08 – Brandenburgtag – die 2te

Ich möchte noch etwas zum 7.9. ablassen, verbunden mit digitalem Zeugs, visueller und phonetischer Art vom Funkerberg. Ganz kurz hielt ich mich im Museum auf, schnankerte anschließend draußen rum, wegen einiger Fotos.

Bei dem tittenähnlichen Teil rechts und dem linken Schniepel, handelt es sich um Isolatoren, aus ihnen führten Kabel zu den Sendemasten. Weiterlesen

Fahrenheit 9/11

Nichts bringt mich schneller zum Einpennen, als die rechteckige Schlaftablette. Heute ging es, ich ratzte dabei nur wenige Minuten weg, in vielleicht fünf Etappen. Das will etwas heißen, da mir der Film bekannt war. Es ging um Michael Moore´s: „Fahrenheit 9/11“, einem Dok.-Film von 2004. Als Aufhänger galten die abgebunsten Twin-towers und immer wieder G. Walker Bush nebst Lakaien usw.
Mann lässt dieser Typ einen Scheiß ab, wenn der Tag lang ist, vom Präsidenten eines süddeutschen Fußballclubs würde man nichts anderes erwarten, aber vom höchsten Berufs-Ami… Weiterlesen

Brandenburgtag in Königs W-hausen

Sonntag, 7. 9. 08, kurz nach 12 Uhr kamen wir in Königs Wusterhausen an, so einen Massenansturm wird dieser Marktflecken in den nächsten 100 Jahren nie wieder erleben.
Uns empfing vor dem Bahnhof mächtige Bambule, der Festumzug war seit 30 Minuten zu Gange. Wie soll ich ihn beschreiben? Bunt, laut – wie halt so ein „Brandenburgtag“ einfach ist – verbunden mit undefinierbaren Fetzen aus Marschmusik, Schlagern, Techno, Kreischen, Schreien und irgendwelchen Moderationen. Sich mit Fahrrädern, die paar hundert Meter, quer durch die Massen zum Jagdschloss des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm I durchzuschlagen, war kein einfaches Unterfangen. Vor der Brücke über den Nottekanal, in der Puschkinstrasse, vernahm ich das Maschinengewehr der Dummschwätzer, meinen Freund Cherno. Schnell durch die „fröhliche“ Menge und rein in den Schlosspark. Weiterlesen

eiN stücK auS deM tollhauS?

So ein Mist, da hatte ich gestern ein paar Sätze in die Bit-Möhre gehackt, aber heute nicht den Finger aus meinem Hintern bekommen. Statt schnell etwas hinzufügen, waren wir am späten Vormittag gen KW aufgebrochen.
Gestern:
„Die SPD-Spitze hat sich für Außenminister Frank-Walter Steinmeier als Kanzlerkandidat entschieden.
Wie aus der Parteispitze verlautete, hatten sich Parteichef Kurt Beck und Steinmeier schon seit längerem auf diese Lösung verständigt, aber Stillschweigen vereinbart.
Am Samstagabend hieß es aus der Parteispitze, es habe hierzu eine Fülle von Gesprächen “in freundschaftlicher Atmosphäre” gegeben. Beck und Steinmeier hätten Stillschweigen vereinbart.“

Da bedeutet für mich: „ifA“ – Steinmeier scheint Beck erpresst zu haben. Vielleicht hat er gedroht, bei einer abgelehnten Kanzlerkandidatur, der „Linken“ beizutreten, oder den verhassten Saarländer zu coachen. Weiterlesen

Vor zehn Jahren…

Seit vielen Jahren, stolpern meine entzündeten Äuglein immer wieder, über ganz wichtige Ausführungen von Herrn H. aus B. Oft erinnern sie mich, an ein flatterndes, nicht ganz sauberes Höschen im Wind…

Mir fiel gestern noch ein Artikel aus der BILD für Intellektuelle ein, leider fand ich dieses Geschreibsel nicht im Netz. Jener Text animierte mich damals zu einer Aussage… Weiterlesen

Les Papillons

Gestern war ich mal wieder in einem der kleinen Varietés, dem „Zebrano“. Neben der „Scheinbar“ mein bevorzugtes Domizil, für Kabarett und anderweitiger Kleinkunst.

Das Schweizer Duo “Les Papillons” gab sich die Ehre. Beide kannte ich nur aus einem gemeinsamen Programm mit Andreas Thiel. Klasse was die Jungs fabrizieren. Musikalische Clownerie, während ihrer Raubzüge durch das Schaffen von verblichenen, scheintoten und noch lebenden Notenhandwerken. Wobei sie immer wieder gewaltige Bögen spannten, respektlos und witzig. Auch bei ihrer neuen Variante der amerikanischen Nationalhymne, die ja vor vielen Jahren bereits Jimi Hendrix aufs Korn nahm. Als eine gelungene Verstärkung muss man auch Benjamin, den Bruder des Teufelsgeigers ansehen, wobei er sein Instrument, ein Cello, nicht so malträtierte. Einige Bilder und etwas Konserve hänge ich noch dran. Weiterlesen

bəˈrɑːk hʊˈseɪn oʊˈbɑːmə

Es gibt Leute, die angesichts der Politverdrossenheit dauernd rumnölen, mich hat der Virus nun auch infiziert, was interessiert mich diese „Wahl“ im Amiland, jener Mischmasch aus Waschmittelwerbung und kommunistischer Parteitagsverklärung.
Für die heutigen 13-Uhr-Nachrichten schaltete ich die Glotze extra später ein, aber der Höhepunkt schien noch nicht erreicht und es kam noch schlimmer – ein vergleich der Parteitage hier und jene drüben, dazu verzückte Blicke der Nachrichtentante.
Zum Dessert bemühte man Hanni Hüsch, die Leiterin des ARD Studios Washington. Sie plapperte mit spitzen Mündchen ganz auf wichtig getrimmt, dabei erinnerte sie mich an jemand – es dauerte – richtig, ihre Mimik erinnerte mich an Mutter Beimer. Abschließend noch ein Experte, der wie üblich Fragen beantwortete, die einem vernünftigen Lebewesen nie einfallen würden…
Mal sehen ob ich es auch so banal hinbekomme, wie es der Möchtegern US-Präsident permanent schafft.
Also:
1. Politik ist der Spielraum den das Kapital lässt.
2. Würden Wahlen etwas ändern, währen sie längst überall verboten. Weiterlesen

Endlich vorbei

Da hat der Westen den Kommunisten für deren Selbstdarstellung, ja eine eherne Basis gebastelt. Die Roten werden die Milliardeneinnahmen, wie üblich, brüderlich geteilt haben und das IOC wird es ihnen mit mehr als nur einen Kotau gedankt haben. Wer wird denn da bei wem, nicht nur Siegesfanfaren geblasen haben? Für ihrer Gigantomanie haben Funktionäre tief in die Trickkiste des Sinozentrismus gegriffen und allen scheint es gefallen zuhaben, im Reich des Bösen. Nebenbei, wo ist die gelbe Gefahr abgeblieben? (Ich meine damit nicht die hiesige FDP.) Weiterlesen

21. August 1968 usw.

aus: …verschollen unter Hallensern, Halloren und Halunke (1983)

… eine an Schärfe zunehmende Pressekampagne gegen die Zustände im Tschechland verlagerte sich immer mehr auf die Titelseiten der Postillen.
Tägliche Zeitungsschauen, die sich mit jenem Thema befassten, verkamen immer mehr zu Vorlesestunden von Resolutionen. Da wurden Drohungen aller Parteivorsitzenden der Kommunistischen Parteien des Warschauer Paktes vorgetragen, Erklärungen diverser Zentralkomitees zum Besten gegeben, Stellungnahmen des „werktätigen Volkes“ verlesen, und in Prag gaben sich die Stare des Warschauer Paktes die Klinke in die Hand. Frenetisch empfing die Tschechoslowakische Bevölkerung Tito und den Führer aus Rumänien. Sogar Ulbricht erschien mit Gefolge, ihn hätten die Leute sicher gerne in seine tauben Nüsse gelatscht… Weiterlesen