Diesen Text, des Schweizer Kabarettisten Andreas Thiel, fand ich gestern in meinem Datenmüll. Da die Schule nun bald wieder beginnt, hänge ich ihn auf meine Seite. Vielleicht ist er für manchen Anlass, einen Bio-Leistungskurs zu belegen…
Schatten entsteht durch Photosynthese. Das Chlorophyll entzieht der Luft Licht. Was bleibt, ist Schatten. Mein Wellensittich ist grün. Wenn ich ihn an die Sonne stelle, wirft er sofort einen Schatten, was beweist, dass er Photosynthese betreibt. Dass seine Mutter ein weißer und sein Vater ein blauer Wellensittich war, erstaunt nur auf den ersten Blick. Die weiße Mutter nimmt alle Farben des Lichts auf, also zum Beispiel auch gelb, was mit dem blauen Vater grün gibt. Das lässt sich nicht auf alle Tiere anwenden; zum Beispiel ist die Blaubeere rot, wenn sie grün ist. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES
aRM, sEXY uND vERSCHISSEN – bÄRLIN
Heute vor …
Zumindest auf den Führungsebenen in Amiland und der Sowjetunion, war dieser länger anhaltende Maurereinsatz abgekaspert. Die sowjetzonalen Lakaien aus Pankow, unter Ulbrichts Führung, ließen Taten folgen. Am Sonntag, den 13. August ´61, begannen Hochleistungshandwerksarbeiten in Berlin und der Interzonengrenze…
Vier Jahre später, während meiner zehnten Klasse, vernahm ich folgenden Witz:
– Ein junger Westberliner hängt über der Mauer und beobachtet auf dem Grenzstreifen einen bewaffneten Hundeführer, der Streife läuft.
Nach geraumer Zeit seine Frage: „ Ehh, sach mal, wat hast du da für´ n Schwein an der Leine?“
Der Ostler reagierte nicht.
„Ehh, Keule! Verstehst da mir nich? Icke hab dir wat jefraacht!“
Etwas später: „Ehh, kannst´e mir nich antworten?“
Keine Reaktion von der anderen Seite.
„Ehh, hörst´e nich? Mann, mach dein Maul auf! Wat hast du da für ein Schwein an deina Leine?“
Endlich reagiert der Soldat genervt: „ Mach deine Ochen off! Siehs d´e nich, das is een Deudscher Schäwerhund!“
Kommt von hüben: „Halt da Schnauze Männeken! Icke hatte dir doch jar nich jefraacht!“
12.8.o8/2o:15 – 21:oo/27oo sec. – rbb
Nach dem Blick auf meinen hängenden Wandschätzwecker, mussten die „Nachrichten“ in der Verdummungslaterne dem Ende zugehen. Seit zwei Tagen schon blieb das Teil aus. Wenn sie wenigstens mal zeigen würden, wenn irgendwo in Peking ein Reissack umkippt, das würde mich schon interessieren…
Laut Radio, soll ja die weiter westlich stattfindende Ersatzolympiade schon wieder beendet sein. Kam ja auch nicht so prickelnd rüber. Eigentlich ganz schön langweilig, so´n technisch aufgemotzter Killerbiathlon. Wenn sie wenigstens farblich verschiedene Dresse tragen würden, aber nein – alles latscht und kurvt in dezentem Ernstfallgrün rum, gleiche Helme, gleiche Fahrzeuge, identisch hassverzerrte Gesichter bei allen Beteiligten. Wer sind denn nun die Guten – wo bleibt ein neuer Djugaschwili? – der Kreml-Napoleon ist doch fad!
Was sich auch nie ändern wird, sind die Betroffenheitslarven aller Politiker unseres Planeten – richtig langweilig – da glotzt ein Schwarzer mit der gleichen, gestanzten Mine wie ein Weißbrot, oder ein Gelber, oder Grüner in die Kamera. Nur gut, dass ich bei diesem Babylonischen Sprachgewirr nur Promille dieses inflationären Bestürzungspalavers verstehe. Wird sich auch nichts geändert haben, beim Angriff auf Karthago werden sie bestimmt den gleichen Scheiß abgelassen haben… Weiterlesen
endlicH olympiA
Heute, 14 Uhr MESZ, wird in Rotchina dieses unsägliche Dilemma mit einer Bambule zum Abschuss freigegeben, dass Adolf der Gütige vor Neid im Grab, wie ein Propeller seiner JU 52 rotieren wird, und Speers Flakscheinwerferorgien nur noch an müde flackernde Glühwürmchen erinnern werden.
Monatelange Hurereien um Menschenrechte sind vergessen, alles trifft sich im „Reich des Bösen“ zum trauten Ringelpiez. Demokraten, Diktatoren, Geschäftsleute, Gangster, zahlende Unbedarfte, „Sportfans“, Langeweiler, Promis, Dummschwätzer aller Couleur und der Medien, Kiffer, Kokser, Junkies und dopende Werbeträger des Sports…
Vielleicht handeln tunlichst die Götter während dieser kranken Konsumfete. Es liegt in ihren Händen, ich denke dabei an Taifune, Sandstürme aus der inneren Mongolei, Erdbeben, Wolkenbrüche, Hagel in Golfballgröße und…
Das folgende Bild erhielt ich mal per E-mil, mir ist deshalb der Urheber unbekannt.

Wo man hinschaut, überall hemmungslose Gierkröten
Allerorten haben sie es endlich geschafft, sind auf ihren Kriechtouren durch die Institutionen oben angelangt. Viele Kleingeister darunter, die vergessen haben, dass sie als Halbwüchsige Kitt aus den Fenstern gefressen haben, was sie seit Jahren erfolgreich kompensieren. In trauter Gemeinschaft mit Paragraphenzecken, die ähnlichen Verhältnissen entstammen, wird alles auf Deubel komm raus, medienträchtig nach dem schnöden Mammon abgeklopft, von Arschgeigen, die mit ihrer Gesinnung Lebensqualität dauerhaft zerstören. Mittlerweile nimmt diese Mentalität krankhafte Züge an, allerdings immer schön politisch korrekt verpackt…
Da wird eine Eisbärennummer zum Millionenpoker (Sicher taucht demnächst auch ein teures Pornovideo für Sodomisten auf, die sich dann einen runterholen können, beim Anblick vom rammelnden Meister Petz.).
Alles nur Peanuts, denn schon dräut am Firmament ein Geschäft ungeahnten Ausmaßes, siehe: KULTURZEIT vom 23.7. – Streit um Panoramafreiheit
Noch was lustiges aus Wilmersburg, wer kein Rüstung hat, der malt sich eine.
© eDe 2008
Am Landwehr- und Teltowkanal
Entlang der beiden Kanäle etwas digitalen Müll gesammelt.
Ein Hochstapler
Keine Werbung und Nichtrauchen – das geht aber nicht
Briefkastenfirmen in T-hof, nicht in Lichtenstein
Zonennostalgie auf mehreren Seiten
Mehrere Seiten für Leute, welche von unbändiger Zonen–Nostalgie geplagt werden.
Auf einer befindet sich ein Test, habe ihn fehlerfrei bestanden, obwohl ich zum Schluss, das erste Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern abgrundtief verachtete. Außerdem bereits seit dem 23. Oktober 1975 (Ausgerechnet am Geburtsttag der Mutter meiner Schweste.) durch den Sumpf des absterbenden Kapitalismus wate…
Dazu fielen mir zwei kurze Geschichten ein. Weiterlesen
Berlin, Hurfürstenstraße im Tiergarten
Am Sonntag trudelten zwei Transitschlafgäste bei uns ein, da sie nach ihrer Ankunft etwas spachteln wollten, ging es Richtung Prager Platz, zum Ausklang vom „Fest der Nationen“. Früher, unter Obhut der Britischen Besatzungsschutzmacht gab es noch was her – heute decke ich den Mantel des Schweigens drüber. Uns wurden die Sitzgelegenheiten unter dem Arsch weggezogen. „Punkt 22 Uhr müssen alle hier verschwunden sein, sonst hagelt es Strafgelder vom Amt.“
So bekamen wir noch zwei Stücke von Manfred Maurenbrecher mit, der im „Cafe´ Einstein“ zu einer Lesung aufspielte. Es ist immer wieder eine Freude für uns, dieses Berliner Lyrikfossil an den Tasten zu erleben. Letztens erfuhren wir sogar eine Steigerung, er trat mit Band in einer Lichterfelder Kirche auf.
Anschließend verabredete sich unser Trupp in der Nähe seines Spielortes, zum Mümmeln in einer Kneipe. Sechs Leute, vier Raucher drunter, immer raus zum Qualmen. Wenn man dies nicht im eigenen Rudel tätigt, wird man ewig von Leidensgenossen angequatscht mit so sinnlosem Scheiß, wie es Hundebesitzer drauf haben. Kotzt mich manchmal mächtig an.
Einmal verpasste ich den Anschluss, war etwas länger meinen Hamster melken – dauert im Alter unter Umständen halt etwas länger, setzte mich anschließend zu den beiden verbliebenen Herren. Als die Damen zurückkehrten, fiel mir ein, dass ich ja eigentlich auch rauchen wollte, also raus. Weiterlesen
SCHÖNE DEUTSCHE HEIMAT – NeufünflanD – Sachsen
Blick ins Elbsandsteingebirge
Weiterlesen





