Archiv für den Tag: 30. Juli 2012

Nix Timoschenko! „Pussy* Riot“ haben Hilfe nötiger!

Herr Prof. Dr(?!) med. Karl M. Einhäupl, hat doch bestimmt als Leiter der Berliner Charite auch vor seiner Hütte etwas zu kehren, statt ewig in die Ukraine zu touren. Wenn er wenigstens mal auf die Idee käme und ganz beiläufig eins dieser Lager besuchen würde, wo viele tausende Gefangene schmachten – so mancher bestimmt auch von Julias Schergen eingelochte.
Soweit scheint seine Eitelkeit nicht zugehen, mir schon klar, von dort wurde er noch nie zu einer Audienz gebeten. Westliche „Experten“ hielten es außerdem schon immer mit den Politchamäleons, besonders dann, wenn sich jene gewendeten Edelbolschwisten bester Gesundheit erfreuten…
Scheinbar ist man deshalb so um das Wohlergehen der strohblonden Zarin bemüht, denn irgendwann wird sie doch wieder auf der politischen Matte herumturnen.
Was unterscheidet diese Dame überhaupt von manchen Figuren in ihrem Land und in den merkwürdigen Staatsgebilden in der nächsten Umgebung?
Wenn ich mir vorstelle, dieses Dilemma begann mit великий товарищ Владимир Ильич vor fast hundert Jahren unter der Federführung des deutschen Generalstabes… (Waren die Russen damals noch nicht in der Lage Eispickel zu schnitzen?)
Der Letzte Absatz in der heutigen „SZ“ über Timoschenko endet damit, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am 28. August eine mündliche Verhandlung über den Fall angesetzt hat.
Gott nochmal! Wer hat denn da so schnell die Finger aus seinem Arsch gezogen – bereits am 28.August(!) soll diese Masturbationsperformance über die Bühne gehen. Habe nochmals genau hingeschaut, mein Optimismus wird von einer Geringfügigkeit getrübt, denn der Schreiber vergaß die Jahreszahl!
Wenn es richtig lustig werden soll, dann muss unbedingt Ban Ki Moon die Laudatio halten oder der hier…
Eigentlich sollten Herr Prof. Dr(?!) med. Karl M. Einhäuplda und seine Gang die Ukraine nur im Transit streifen und sofort nach Moskau weiter düsen! Юлія Володимирівна Тимошенко könnte ja etwas Solidarität walten lassen, denn die Punkmädels von „Pussy Riot“ sind nicht so luxuriös untergebracht! Nun brummen die jungen Frauen bereits fünf Monate und es ist nicht viel  Verbundenheit mit Gleichgesinnten von der Straße her zu vernehmen. Dabei hätte es ein Fanal sein können!
Der Pöbel richtet sich bereits auf maue Zeiten ein. Irgendwann ist es dann wieder soweit, siehe Karikatur – statt Stalin3 – wird dann das Konterfei vom neobolschewistischen Erdnuckel aufgestellt…
Was ist bloß im heutigen Russland los?
Dabei spottete doch ihr roter Gaudillo einst über die Lahmarschigkeit der Deutschen: „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn Deutsche einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich doch erst mal eine Bahnsteigkarte!“
Weil Moskau auf Hilfe vom „Klassenfeind“ verzichtet, besinnt man sich erneut auf sowjetische Gegenbenheiten: 
Wie aus gutunterrichteten Kreisen verlautet, wurde für die gesundheitliche Betreuung jener reiferen Girlgroup bereits am 1. Mai ein 90-jähriger Schamane nebst Muli aus der Tuva-Region angefordert! Allerdings wird mit seinem Eintreffen erst anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Oktober-Revolution, am 7. 11. 2012, gerechnet…

(*) Persönlich hätte ich statt Pussy einen identischen Begriff wesentlich besser gefunden, der würde nebenbei sogar an den großen Viehlosofen Immanuel Cunt erinnern!