Archiv für den Tag: 18. Dezember 2016

Krischan Ströbele: Dass Gauland Alterspräsident wird, ‚gönne ich ihm überhaupt nicht‘

Da befindet sich der greise Chlorophylmarxist in guter Gesellschaft, war es das aber schon?
Nun halte ich jene angesagte Form von Demokratie lediglich für einen eitrigen Furunkel am Arsch der Industrienationen, deshalb ist es mir auch völlig Schnuppe, welche Mumie nächstes Jahr an den Mikrofonen des Bundespalaverhauses werkeln darf.
Hoffentlich hält Ströbele Wort und steigt endgültig aus, damit würde er nämlich auch helfen, nicht nur diese witzlose Eröffnungszeremonie ad absurdum zuführen. Nehme mal an, jetzt wird natürlich in allen Fraktionen gerödelt, um adäquaten Ersatz anzukarren.
Welche Bedingungen muss denn eigentlich solch Dampfplauderer erfüllen? Sollte jener vielleicht schon mit einem Bein im Grab stehen? Ist es zwingend vorgegeben, dass selbiger noch in der Lage ist, ohne fremde Hilfe das Rednerpult zu erreichen um selbst zu reden? Darf Playback oder eine Synchronstimme angewandt werden, damit alles gut kaschiert über die Bühne geht?
Und, und, und…
Solche Fragen bewegen mich halt, weil ich nämlich noch Interesse an diesen urkomischen Spielchen habe, die mir nie einleuchten wollten. Man kann richtig froh sein, denn hier laufen nur reduziert Selbstdarstellungsversuche anlässlich der politisch-korrekten substanzlosen Jungfernreden ab und dann kehrt für mehrere Jahre wieder Ruhe ein – Gott sei Dank!
Die Ur-Stiefväter des demokraturischen Parlamentarismus der jungen Bundesrepublik waren schon sehr pfiffige Kerlchen, hatte sie doch in weiser Voraussicht angeregt, die erste Rede der neuen Legislaturperiode den Scheintoten zu überlassen. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wegen irgendwelcher jüngeren Maulhelden denen vielleicht die Mentalität eines Fidel Castros oder Chruschtschows innewohnte, die schon mal 10 auch 12 Stunden Redezeit beanspruchten…
Retour zum vorläufigen Alterspräsident in spe, dem Herrn Gauland.
Wenn jetzt etwas falsches von mir kommen sollte, dann bitte ich um eine Korrektur!
Meines Wissens nach, handelt es sich doch bei den verschiedenfarbigen Kleingartenverbänden, die aus unterschiedlichsten Gründen ihre Zeit ab und zu im Wallot-Bau verbringen, um von den mündigen Wahleseln demokratisch legitimierten Zeitgenossen*Innen – oder nicht?
Warum mich der ganze Verein immer mehr an die Volkskammer erinnerte, weiß der Schaitan! Urkomisch empfindet nicht nur meine Wenigkeit jene Tatsache, dass die Chlorophyllmarxisten versuchen sich an die extreme Mitte anzukuscheln, allerdings kriechen sie da auf einer hinterlassenen Schleimspur traditionell von der linken Seite aus zur Frau Kanzler hin.
Weshalb haben sämtliche Politiker, egal welcher Couleur, eigentlich solch Bammel vor einer Rede von Gauland? Weiterlesen