Tagesarchiv: 17. Juni 2026

Heute ist er schlicht wieder da, der Tag der “d”eutschen Einheit, er war in Bundesgermanien 36 Jahre lang ein sog. “Volkstrauertag”

bis Birne, der dicke Oggersheimer, im Jahre 1990, am 3. Oktober, seinen neuerlichen Termin ver­fügte.
Nun nennt man ihn: Tag der Deutschen Einheit!
Viel fällt mir dazu nicht ein, außer der familiären Kleinigkeit, dass mein Großvater an jenem Abend auf dem Weg in die Walkmühle, von städtischen Kommunisten fast totgeschlagen wurde, mit blei­ummantelten Erdkabelstücken. Er wollte in der Kneipe eine Rede vor streikenden Bergleuten hal­ten. Während seines Komas und der länger dauernden Gesundung, landeten meine Schwester und meine Wenigkeit, mehrere Wochen in Friedrichsbrunn, als private Gäste der Leiterin eines Kinder­heimes. Allerdings fing ich mir dort Scharlach ein und dann ging es für drei Wochen (?) in die Quedlinburger Kinder-Seuchenstation eines Krankenhauses…
Fiel der 17. Juni auf ein Wochentag, empfahl ich vielen Bekannten immer wieder den Besuch Pots­dams, weil deren historischen Stätte sich dann nicht so überfüllt präsentierten.
Welche Kranzabwurfstelle sich die wichtigen Politstare für heute ausgesucht haben, ist mir nicht bekannt!
Deren seltsamen Masturbationsperformances, mit viel entsprechend geklitterter Betroffenheitsver­balhurerei ging mir sowieso, an meinem verlängerten Rücken immer vollkommen unbemerkt vor­bei…

Hier noch ein seltsamer Zusammenschnitt von FEZ-BUCK

Subject: DDR-Aufstand vom 17. Juni 1953

Drei Lektionen für Merz
Korrektur im Text!
…Dabei lohnt der Blick in die untergegangene DDR, auch um die Gegenwart der bröckelig gewor­denen Bundesrepublik zu verstehen. Am 17. Juni erlebte die noch junge Führung des sozialistischen Arbeiter-und-Bauern-Staats ihren ersten Kontrollverlust. „Ab mit Bart und Brille*, das ist Volkes Wille“, skandieren die aufgebrachten Arbeiter in der Ostberliner Stalinallee gegen SED-Führer Walter Ulbricht.
….Mit Brille* wurde allerdings Otto Grotewohl gemeint!