Späterer Nachtrag zum gestrigen Schrieb

Bei der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag handelt es sich um eine besondere Schicksals­gemeinschaft zweier sog. Schwesternparteien, nämlich die gemeinsame Fraktion der Unionspar­teien.
Wobei es bei gemeinsamen Abstimmungen keinen Fraktionszwang geben soll!
Jene demokraturische Hypothese hat nun Frau Spahn vollends unterlaufen, als sie auf dem CDU-Parteitag im Februar 2026 ihre Position gegen Leihmutterschaften bekräftigte.
Auch jetzt traue ich ihr noch soviel Grips zu, sich endlich bewusst zumachen, was ihr vor fast einem halben Jahr, bereits bekannt gewesen sein musste. Nämlich jener Umstand, dass damals schon, in der mietbaren fleischlichen Gebärvorrichtung, sich bereits ein 100 000 bis 250 000 US-Dollar teurer Braten in der Röhre befand…
Plötzlich forderte Herr Bundeskanzler Merz Frau Spahn sogar zur Abdankung auf und sprach von einer “richtigen und unvermeidlichen” Entscheidung. Dazu verzierte er alles auch noch mit einem uralten schleimigen Gag nebst belangloser Ergänzung.
…denn Glaubwürdigkeit sei in der Politik das höchste Gut und es sei “nicht gut, wenn sich Politiker mit Macht und Geld darüber hinwegsetzen”

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