Risse in Wildbrücke, Bundesstraße gesperrt

Erst 6 Jahre alt…
Trebbin (Brandenburg) – Wie konnte das passieren? Nur sechs Jahre nach dem Bau wurden Risse in Europas größter Holz-Wildbrücke entdeckt. Die Bundesstraße B101 ist nun voll gesperrt.
Sie war der ganze Stolz der Bundes-Baugesellschaft DEGES in Berlin: Die Wildbrücke über die B 101 bei Thyrow ist die größte Holzkonstruktion ihrer Art. Mit zwei unterschiedlich großen Bögen aus Lärchenholz überspannt sie die neue und die alte Bundesstraße auf rund 60 Metern Breite. Mit 8,2 Millionen Euro war sie deutlich billiger als Brücken aus Stahlbeton. Doch sie hielt nicht lange.
Hunderte Bögen aus Lärchenholz tragen die Doppel-Wildbrücke über die alte (r.) und neue B 101
Foto: DEGES/René Legrand
Am Freitag sperrte Brandenburgs Landesstraßenbetrieb kurzfristig die B 101 voll. Grund: „Die fehlende Standfestigkeit aufgrund von Rissen im Holztragwerk, die bei einer Untersuchung der Grünbrücke festgestellt wurden.“ Ein Sachver­ständiger sehe „eine wesentliche Gefährdung der Stand- und Tragsicherheit der Brücke“. Einsturz nicht ausgeschlossen, nur sechs Jahre nach der Eröffnung.
Der Verkehr wird seither über zwei lange Umleitungsstrecken durch fünf Dörfer geführt. 15.000 Fahrzeuge jeden Tag. So lange, bis Experten die Brücke genauer untersucht haben. Dazu entnehmen sie Bohrkerne und vermessen das Bauwerk. „Holz kommt bei großen Stützweiten an seine Grenzen“, räumt die DEGES ein.

Verstehe ich überhaupt nicht, weshalb BZ und MoPo da solch einen Terz veranstalten?
Bei der exorbitanten Restnutzungsdauer von SEX Jahren, nach Inbetriebnahme jenes stolzen Bauwerkes der Bundes-Baugesellschaft DEGES in Berlin, da kann man doch nur sehr ehrfurchtsvoll seinen Hut lüpfen, oder nicht?
Wie heißt es irgendwo im Text: Die fehlende Standfestigkeit aufgrund von Rissen im Holztragwerk, die bei einer Untersuchung der Grünbrücke festgestellt wurden.“ Ein Sachverständiger sehe „eine wesentliche Gefährdung der Stand- und Tragsicherheit der Brücke“. Einsturz nicht ausgeschlossen, nur sechs Jahre nach der Eröffnung.
Ist ja doch enorm: …wenn die fehlende Standfestigkeit aufgrund von Rissen im Holztragwerk, die bei einer Un­tersuchung der Grünbrücke festgestellt wurden.
Und nur 15 000 Fahrzeuge sollen täglich durch 5 Ansiedlungen kurven, das merkt doch niemand… Was jenem Sachverständigen schlicht an an seinen Beamtenarsch vorbeigeht, ist doch die fehlende Begründung, weshalb die fehlende Standfestigkeit abhanden kam aufgrund einiger Risse im Holz­tragwerk…
Entsprechende Vorsichtsmaßnahme wurde den eigentlichen Verursachern beileibe nicht vermittelt.
Ist doch klar, wie fette Kloßbrühe, was passiert, wenn über 2000 Tage, auch nächtens, Millionen Angehörige unterschiedlichster Tiergattungen, so z.B. umher wuselnde Pharaoameisen, blutgeile Sackratten und Zecken permanent im Gleichschritt über solche Holzkonstruktion marschieren…
Jene rhythmischen Dauerbelastungen würden auch Brückenkonstruktionen aus Stahl der Güte ST 60, nicht besonders lange standhalten, ebenso erginge es auch Bauwerken aus Carbonfasern…

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