New York – Möchte mal wissen, wer sich diesen Joke erlaubt hat und nebenbei pakistanische Taliban als Schwachköpfe verkaufen möchte. Diese Jungs haben weiß Gott oft genug bewiesen, dass sie auch mit geringem Aufwand optimale Ergebnisse erzielen können, oder etwa nicht?
Sieht alles nach einem bescheuerten Auftrag aus irgendeiner Ami-Behörde aus.
Kommt doch sehr gelegen, lenkt etwas vom Ölboom im Golf ab.
Es scheint sich ja um eine Agenturmeldung zu handeln, die aber unterschiedlich verbraten wird, in der Glotze zeigten sie drei Gaspullen à 5-Kilo, zwei Plastikkanister, die allerdings an 10 Liter Füllmenge erinnerten, Drähte und anderes Zeug. Mit sehr viel Phantasie waren Batterien und „Feuerwerkskörper“ erkennbar, wozu dieses Zeug?
Wieso dieser „aufmerksame Vietnam-Veteran“ (der war sicher stoned) durch die getönten Scheiben des Wagens leichten Rauch von der Rückbank aufsteigen sah und ein Polizist sofort meinte, er erkenne den Geruch von Schießpulver – alles urst komisch.
Klingt so aufbereite, damit Omis augenblicklich das Schlimmste ahnen müssen. Weiterlesen
Auch eine erfreuliche Nachricht für mich: Hertha ist abgestiegen
Mal sehen, wie der LIVE-BLOG vom „TAGESSPITZEL“ in wenigen Stunden aussieht.
Ansonsten haben sich die Glatzen ja ziemlich schnell wieder zurückgezogen.
Der lungerte anschließend sehr unmotiviert am S-Bahnhof „Prenzlauer Allee“ herum. Vielleicht handelt es sich bei dem um einen Staatsdiener?
Herr E. Körting – warme Luft aus eckigen Seifenblasen
Wenn man Herrn Thomas Leif richtig verstehen sollte, dann handelt es sich bei dem Interview vom hiesigen Innensenator um eine journalistische Sternstunde. Wieso wurden für diesen Artikel überhaupt drei Berichterstatter bemüht? Was wäre überhaupt herausgekommen, wenn sich einer solo versucht hätte und wobei handelt es sich um jene “(Eine) Herausforderung für die Stadt”?
Auf Mike Wolff Bildchen ist es wirklich gut erkennbar, wie der Mann aus der Wäsche blinzelt, hat er die „Sicherheit im Blick. Bereits zum 9. Mal trägt Ehrhart Körting die politische Verantwortung für die Polizeieinsätze am 1. Mai in Berlin…“
Aha, bereits zum 9. Mal trägt Ehrharten die politische Verantwortung irgendwo hin. Was geschieht anschließend mit ihr, wenn sie irgendwo entsorgt wurde?
In diesem Jahr darf er für diesen demokratischen Akt sogar 6000+3 Polizisten instrumentalisieren. Die werden sich wie die ganzen vorangegangenen Jahre wieder mächtig freuen, wenn sie als willige Lakaien der Probierpolitiker, die uns momentan verwalten, wie üblich die heißen Kartoffeln aus den vielen Feuern klauben dürfen…
Und wenn Onkel Körting nicht sterbselt, wird er nächstes Jahr zum 10. Mal die „Verantwortung übernehmen für…“
Na, mal sehen?!? Weiterlesen
Schuld sind immer die Anderen! Diese Floskel zur Lebensmaxime erhoben und täglichen optimal eingebracht, vereinfacht das Leben ungemein. Nach sehr langer Zeit bin ich endlich auch dahinter gestiegen…
Unsereins muss sich nicht in einer Schlange drängeln, die irgendwo an einem „Roten Kreuz“ Buffet vorbeiführt, an deren Flanken schwerbewaffnete Jungs mit pickligen Gesichtern und Blauhelmen auf dem Haupt, die „wartende“ Meute „beaufsichtigt“.
Nein, man kommt hungrig aus dem Wirtshaus und langt anschließend in den Kühlschrank, auch „Öko“ dabei, zumindest was die Preise betrifft.
Irische Butter, Tzatziki (Wenn die Griechen uns weiter in die ökonomische Scheiße zerren, werde ich diese Speise aus Protest bald nicht mehr essen) hauseigener Herstellung mit holländischen Gurken, dazu Kräuterkäse vom letzten Polen-Trip, zwei spanische Tomaten, gewürzt mit Tandori-Masala vom Inder, Habanero-Pfeffer aus Mexiko und zwei dicke Scheiben Sonnenblumenbrot vom „Körner-Fresser-Bäcker“.
Wie hieß es denn immer? „High sein, frei sein, Chaos muß dabei sein!”
Eine rumänische Zigeunerin warnte nach einem längeren Blick in ihre Kristallkugel vor einem gewalttätigen 1. Mai! …Vor allem in Hinblick auf Proteste gegen Neonazis. Sie rechnet mit bis zu 3011 Rechtsextremen und rund 10.213 Gegendemonstranten.
Diese Meldung wurde unter dem Siegel der Verschwiegenheit Berlins Innen- und Außensenator zugespielt. Jener Genosse findet seit Jahren schon Gefallen daran, solche Tatarenmeldungen in den Medien zu verbraten, scheinbar verbunden mit der Hoffnung, dass auch wirklich etwas passiert.
Na hoffentlich, erst solche Bambulen herbeisehnen, 6200 (400 mehr als letztes Jahr) grüne Staatsdiener ins Bundeshauptdorf karren und dann sollen die auf Kosten der Steuerzahler Däumchen drehen, wie stellt man sich das denn vor?
Wie zu Zeiten der Ostberliner Nationalen Front bekommt Rot von Schwarz Schützenhilfe.
Who the fuck is Hans-Peter Uhl?
Warum ausgerechnet der ehemalige Hinterbänkler (Christ-Sozialistischer Prägung) sich ausländerfeindlich gebärdet, ist mir vollkommen unverständlich, der Herr dr. Jur. meinte nämlich, „Für Randalierer, Vandalen*(Angehörige eines germanischen Volkes mit Migrationsgrund) und Kriminelle haben wir Handschellen und Haftanstalten.“
Die Route der Neonazis wird auch deshalb von der Polizeiführung geheimgehalten, weil „Linksextreme in der Vergangenheit solche Strecken schon präpariert hatten“, sagte Körting. So seien dort etwa Steine auf Dächern deponiert worden.
Weiterlesen
Aygül Özkan – fast vorgesehene Frau Minister für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und, und, und…
Diesmal gräbt niemand anderen eine Grube, sondern Christian Wulff (CDU) aus Hannover füllt das momentane Frühjahresloch und instrumentalisiert dazu Aygül Özkan.
Diese wiederum bringt sich mit einem merkwürdigen Spielchen ins Mediengerede, allerdings auch respektlos. Ehe man los plappert, sollte man seine grauen Zellen aktivieren, sich dabei überlegen, was man überhaupt ablassen will und schließlich zu seinem Worte stehen.
Auf der anderen Seite lässt dieses Verhalten auf eine ganz bestimmte Mentalität schließen und ich meine damit nicht nur ihr „Hü“ und dann ihr „Hott“…
Dieses „rin in die Kartoffeln und raus aus die Kartoffeln“, ist bestimmt mit vielen Vorteilen behaftet für ihren künftigen Job als Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und, und, und…
Dabei sprach sie mir aus dem Herzen.
„Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen“, sagte die Muslimin dem „Focus“. „Die Schule sollte ein neutraler Ort sein.“ Ein Kind müsse selbst entscheiden können, wie es sich religiös orientiere, erklärte Özkan…
Darum hätten auch Kopftücher „in Klassenzimmern nichts zu suchen. Kinder haben in der Schule das Recht auf ein neutrales Umfeld, deshalb sollten Lehrerinnen kein Kopftuch tragen.” Für Schulen in kirchlicher Trägerschaft solle allerdings kein Kruzifixverbot gelten. Weiterlesen
Alfred Polgar, † 1954-04-24 Zürich
Letzten Sonntag erinnerte mich ein Artikel über Mark Twain an mehrere Schreiber, die sich Anfang letzten Jahrhunderts ebenfalls kurzzeitig in Berlin niederließen, Alfred Polgar und Egon Erwin Kisch fielen mir als erste ein.
Vielleicht war ihre Antimilitarismus auch ein Grund, sich ausgerechnet im Zentrum von Preußen niederzulassen.
Ach so, warum ich diese Zeilen abließ? Zur Erinnerung! Denn vor genau 55 Jahren gab AP seinen Löffel in Zürich ab.
Hier folgen nun einige Sätze von: Amazon.at-Redaktion
Polgar war ein Meister der kleinen Form, dem das Leben zu kurz schien für lange Literatur. Er schrieb deshalb Feuilletons, Skizzen, eine Fülle von Rezensionen und Kritiken, Aphorismen und wieder Feuilletons. Und diese kurzen Texte darf man nicht unterschätzen. Immer wieder verblüfft, wie viel er darin verpacken konnte. So lässt sich gut demonstrieren, wie Texte, die eigentlich für den Tag geschrieben wurden, noch nach Jahrzehnten witzig, unterhaltend und sehr nahe sein können. Wohltuend ist dabei auch, dass seiner Sprache das heute übliche Knallige und Spektakuläre gänzlich abgeht.
Unter den Nationalsozialisten musste Polgar emigrieren. Nach dem Krieg kehrte er zurück, und man verpasste ihm schnell das Etikett eines Klassikers – oder wie er es ausdrückte: “In Österreich ist ein empfindlicher Mangel an Klassikern ausgebrochen, und da musste ich eben aushelfen.” Herumgereicht wurde er gerne, doch war sein intellektueller Witz und sein unbestechlicher Blick unbequem geworden. Genaue Beobachter stören immer, besonders wenn am Wiederaufbau gearbeitet wird und die früheren Jahre möglichst schnell vergessen werden sollten.
Diese Auswahl in diesem großen Lesebuch macht Lust auf mehr Polgar. Deshalb ist die Ankündigung erfreulich, dass ein weiterer Band folgen soll, diesmal mit seinen Theaterkritiken. –Tobias Hierl — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
“Man sollte Polgar lesen, weil er Vergnügen macht und gescheit ist.” (Elke Heidenreich)
FUSSNOTE: Diese Hausseite der Universität Salzburg, mit den Links zu A. Polgar und E. E.Kisch, umfasst nur Österreichische Schriftstellerinnen und Schriftsteller des Exils seit 1933!
Schmerzensgeld für misslungene Frisur
Da latschte eine Braut zu einem Coiffeur, weil sie scheinbar meinte, dieser Udo Walzverschnitt ist in der Lage aus einer Flunder einen Zierfisch zu kreieren – aber Scheibenhonig!
„Die Haare brachen wegen des Färbevorgangs über der Kopfhaut ab.“
Wat soll´n der Scheiß?
Scheinbar verwendete der Haarrist einen schnell trocknenden Nitrolack, oder das Färbemittel korrespondierte nicht mit den vorhanden Kokspartikeln im Haaransatz.
Ist mir wirklich schnuppe.
Da ein staatlich sanktionierter Rechtsprecher niemals „Recht“ verkündet, sondern Urteile fällt, finde ich diese Begründung mehr als merkwürdig. „…da(ss) sie wegen der misslungenen Frisur in ihren sozialen Kontakten eingeschränkt sei, weil sie sich unwohl fühle.“
Ich finde, beide sollte man für eine bestimmte Zeit aus dem Verkehr ziehen.
Allerdings muss man erst mal auf diese Idee kommen, um so billig sein monatliches Taschengeld aufzubessern…
Der neue Eyjafjallajökull
Eyjafjallajökull – Ein etwas größeres Käckerchen – Heutzutage hat es die ganze Welt mit Feuer und viel Rauch.
Jetzt äfft man die Isländische Art im Golf von Mexiko nach. Gut, die dort abgebildete Rauchsäule ist nicht so gewaltig, aber die Qualität des kleinen Knäckerchens ist nicht von schlechten Eltern und wird bestimmt noch ein Weilchen zu bestaunen sein.
In dem Artikel ist man sich nicht so ganz einig wie viel Liter „schwarzes Gold“ täglich hervor sprudeln werden. Bei der zu erwartenden Umweltsauerei spielt das auch keine Rolle mehr, ebenso der entstandene Kollateralschaden von 11 Stück Mensch…
Was musste ich da lesen?
„Angehörige eines Vermissten erstatteten inzwischen Anzeige gegen die an der Bohrinsel beteiligten Firmen.“
Wieso eigentlich?
Solche Firmen zahlen doch freiwillig schon gute Entschädigungen, allein wegen der Tatsache, dass sie ganz schnell aus der vorderen Front der Medienberichterstattung kommen.
Versuchen da irgendwelche Gierkröten ihre persönliche Kosten-Nutzen-Rechnung aufzumachen nach der Devise: Wer zu erst kommt, mahlt zu erst – oder anders ausgedrückt: Der frühe Vogel fängt den fettesten Wurm?
Eigentlich korrekt, denn munter werden eventuelle Überbleibsel jenes Verblichenen sowieso nicht mehr, falls sich überhaupt Fragmente für das Identifizierungspuzzle auftreiben lassen. Außerdem zieht man ja bei der Erstattung von finanziellen Vergütungen betriebsinterne Kategorisierung der Toten heran, dabei spielen Rasse, Stand, Qualifikation, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Alter und sonst etwas, eine nicht zu unterschätzende Rolle…
In solchen Fällen hängen auch ein Haufen Zecken (nicht diese Tiechen) an den Hinterbliebenen, die permanent mit dem Leid anderer ihre Süppchen kochen
Ich denke dabei nicht nur an Buchmacher, die bestimmt schon Wetten angenommen haben, ob es BP in den nächsten Wochen gelingen wird, die verursachte Schweinerei der Exxon Valdez von 1989 noch zu toppen.
Deutschlandradio Kultur: Vertreibung im Prenzlgebirge
RADIOFEUILLETON: Der Dokumentarfilm “Lychener 64” über Gentrifizierung* in Berlin, Dirk Fuhrig
*Dieser Begriff meint die sozialen Umstrukturierung eines Stadtteils durch Spekulantenpack oder Heuschrecken…

