“Drogenbeauftragte” will “entschieden” gegen Cannabis vorgehen

Als ob es nüscht anderes zu tun gäbe…
Ist es nicht zum Piepen, was Tante Marlene Mortler, ihres Zeichens christ-sozialistische Dopeopferbeauftragte, der sich noch immer im Amt befindlichen alten Bundesregierung, vorgenommen hat?
Weiß nicht warum, aber sie erinnert mich etwas an eine Art Konglomeration aus Jeanne d’Arc und Don Quixote, bei ihrem witzlosen Fight gegen die illegale Droge „Mary Jane“.
Möglicherweise könnte es Madame als unseriös auffassen, wenn ich ihr sehr gaunerhafte Machenschaften unterstellen würde. Sie, scheinbar nur deshalb gegen Gras angeht, weil die anhaltenden Popularität jenes Stöffchens ihren eigenen geschäftlichen Interessen mächtig zuwiderläuft. Fährt ihr doch, als Produzentin der eigentlichen Hauptzugabe hiesiger Volksdrogen, als Hopfenbäuerin, die wachsenden Beliebtheit von THC-haltiger Kost, mächtig in die Quere. Deshalb muss sie ja auch vehement für die Einhaltung des Reinheitsgebots von 1516 streiten. Zumal Gerstenkaltschale in unseren Gefilden sogar als Nahrungsmittel firmieren darf. Dies hatte seiner Zeit bereits Paulus von Tarsus, der berühmteste neutestamentarische Missionar des Urchristentums erkannt. Denn, nach einer unbestätigten Verlautbarung, soll folgender Gedankensplitter von ihm stammen, der da lautet: Paulus schrieb an die Korinther, sauft´s wie die Bürstenbinder!
Hinzu kommt, dass man den sich einstellende Gemütszustand nach dem Genuss beider Drogen überhaupt nicht miteinander vergleichen kann, schon gar nicht nach dauerhaftem und exzessiven Konsum.
Laut Aussage der größten Drogenekspertin des Kontinents, führe keine andere illegale Droge so viele Menschen in die Therapie – aha!
Vielleicht verwechselt sie ja einige Begriffe aus der User-Szene und meint eigentlich Leute, die irgendwelche Substanzen pumpen, z. B. Ätsch!
Lasse es sein, die Tante wird schon nicht wissen, was sie gerade mal meint.
Aus meiner Erfahrung kann ich nur bemerken, mir sind die ersten Jahre im Westen sehr gut bekommen, statt der Sauferei mutierte ich damals zu einem Hash-Deppen.
Irgendwie muss ich Lenchen M. doch etwas beipflichten, was ihre Therapieansichten betreffen, allerdings würden sie in eine ganz andere Richtung abdriften.
Sollte mich doch mal darum kümmern und etwas gegen meine, schon mehrere Jahre andauernden THC-Allergie tun…

Anschlag am Breitscheidplatz – Berlin richtet Anlaufstelle für Terroropfer ein

Was war denn das heute in der rbb-Abendschau?
Allein die Begrifflichkeit jener Institution finde ich schon sehr merkwürdig.
Es handelt sich dabei nicht um die Auf-, Ab-, Nach-, Bei-, Nebenlaufstelle, sondern um eine Anlaufstelle, wo nach 12 Monaten, Betroffene endlich hindackeln dürfen und in dieser Berliner Feigenblattanstalt untertänigst als Bittsteller aufschlagen können. Hinzukommt, wer nie gelernt hat seine Bedürfnisse in jeder Situation frisch-frei-und-fröhlich kundzutun (Was ist in dem Zusammenhang vielleicht nicht die korrekte Ausdrucksweise ist.), meine damit all jene Leute, die sich auf sämtlichen Ämtern mit den dort anzutreffenden bürokratischen Gegebenheiten unwahrscheinlich schwertun, die haben von vornherein sehr schlechte Karten. Noch dazu, wenn sie an solche Heinze geraten, die meinen, dass es ihre Knete ist, die sie unter ganz schweren Herzen rausrücken sollen, dabei ihre kümmerlich Macht vollkommen unsensibel und respektlos ausspielen.

– Habe in in den letzten Jahren, bei ganz anders gelagerte Fällen, ähnliches erlebt. Da ging es um Kohle der Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder in der DDR, wo Bekannte nicht die Traute aufbrachten, dieses Geld zu beantragen. Deren Fälle mir bekannt waren und sie trotz meines Hilfsangebotes auf ihren schweren Gang dorthin verzichteten. Eine große Sauerei ist auch die Tatsache, dass es ein Verfallsdatum für die Anmeldefrist gab!
Ist auch sehr merkwürdig was in der Beratungsstelle abläuft.
Habe mich dabei auch schwer in die Nesseln gesetzt, weil ich mich im Vorfeld nicht korrekt um die zu erwartenden Modalitäten gekümmert hatte. Man musste nämlich vorher genau angeben, was man mit den 10 000 Euronen letztlich anstellen möchte. Ohne weiteres hätte ich anschließend für das ganze Geld Unterhaltungselektronik erstehen können. Da war deshalb nix mit einem neuen Fahrrad, der anstehenden TÜV-Reparatur des Hirschleins und der dann anstehenden Versicherungssumme.
Mir war aber das Glück hold, dass meine Sachbearbeiterin noch etwas Cash herausrückte. Setzte aber im gleichen Atemzug fast 600 EU in den Sand, weil zwischendurch eine kleine Änderung vorgenommen wurde, denn jede abzurechnende Quittung musste 150 Eier übersteigen. Hinzukam, im BAUHAUS waren sie nicht in der Lage, für alle Kassenbons von zwei Tagen, anschließend eine neuerliche Gesamtrechnung herauszurücken.
Ganz verrückt ist die neuerliche Vorgabe, man muss nun sämtliche original Kassenzettel, für die anschließenden Überweisungen aus der Hand geben und erhält dafür Kopien, hergestellt auf einem Steinzeitkopierer. Hinzu kommt die ewige Wartezeit, bis man an einen Ehrenamtler gerät, der alles dafür anleiert…
Habe in einer Situation nochmals viel Glück gehabt.
Denn im ersten Monat war mir in meinem nagelneuer ASUS-Laptop etwas explodiert, die Lautstärke erinnerte an einen Pistolenschuss in unmittelbarer Nähe. Jemand mit schwachen Nerven und ähnlich gestalteter Pumpe hätte vor Schreck bestimmt einen Abflug in die ewigen Jagdgründe gemacht.
Am nächsten Tag wurde das Teil während des Hochfahrens unterhalb so heiß, dass man es nicht mehr anfassen konnte.
Die Originalquittung schmorte zu der Zeit bereits in Köln, allerdings kannten mich die Kollegen im dortigen Fachhandel, was mir weitere Probleme ersparte.
Selbige Modalitäten findet nicht nur meine Wenigkeit zum Kotzen! Abgesehen vom Aufwand an Personalkosten der vielen dortigen Angestellten in der gesamten Republik, welche letztlich den Fond mächtig schmälern!
Es ist nicht merkwürdig, dass eine Institution bundesweit die Moneten herausrückt. Denn zum finanziellen Feigenblatt kommt eine minimale Verringerung des Bestandes von unbeschäftigtem Lohngesindel in der Arbeitslosenstatistik hinzu, nebenher wird auch der Konsum von Ladenhütern forciert.
Fast hätte ich das gegenseitige Schulterklopfen in den höheren Führungsetagen von Bund und Ländern vergessen…
Die Scheffin meinte zu Beginn der Aktion, sie fände es unwürdig, dass man auf solche Art wieder mit uns umspringt! Musste ihr da Recht geben, allerdings sehe ich es positiv, denn man sollte für die vielen Knöppe schon den Finger aus seinem Arsch ziehen. Allerdings scheint die angesagte Form jener sogenannten Wiedergutmachung, vielfach irgendwelchen humanistischen Traumtänzern und der Meute von Selbstdarstellern im sozialen Bereich mehr zuzusagen. Denn so mancher heimgeschädigte Betroffene kommt sich doch etwas verscheißert vor, auf welche Art und Weise alles gehandhabt wird, irgendwie zähle ich mich auch etwas dazu.
Jemand mit einem ausgeprägtem Helfersyndrom ließ mir gegenüber ab, wenn die entsprechende Institution das Geld nicht irgendwie kanalisierte, würden viele es einfach nur versaufen.
Warum eigentlich nicht?
Jemand, der gleich zu Beginn seines Lebens bereits aus der Bahn geworfen wurde und letztlich auf dieser Schiene in Richtung Urne abglitt, hätte dann wenigstens kurzfristig mal Highlife genießen dürfen, auch wenn er dabei draufgegangen wäre…
Dabei fielen etliche meiner alten Bekannten, Heimler, Jugendwerkhöfler und Knästler, doch auch schon in verdammt jungen Jahren der biologischen Endlösung anheim.
Oftmals war es nicht nur die vorgefunden Situation in den entsprechenden Erziehungseinrichtungen, die vielen noch zusätzlich einen an die Glocke gaben. Im Stolberger „Walter Schneider Heim“ gab es massenhaft Kids, die wesentlich mehr unter dem Mobbing ihrer Klassenkameraden und der Lehrer litten. Dieser Kelch ging an mir vorbei, da half mir meine Kontaktfreudigkeit und die Tatsache, dass ich gegen jede Ungerechtigkeit aufbegehrt.
Zum Beispiel ward mir unter den erbärmlichsten Schlägerkreaturen des Heimes, die immer wieder von zwei Erziehern zu ihren Wurzelstolper-Aktionen herangezogen wurden, viel Hochachtung entgegengebracht. Dies lag nur an der Tatsache, dass ich auch beim Heimleiter kompromisslos gegen hielt und mich mit diesem Miststück dann sogar mal prügelte. Weiterlesen

Dr. Matthias Miersch, MdB, gilt als der neue Erfinder der „KoKo”, ja aber?

Wie sieht es überhaupt mit dem Copyright aus?
Schließlich war vor langer Zeit die KoKo eine Erfindung der Ostberliner Stasi! Ihr großer Schefff, ein wirklicher Schalk der Alexander Golodkowski, war Strippenzieher, Wirtschaftsexperte und sogar Oberst vom SSD des zoffjetzonalen Pankoffregimes (© Conny Adenauer).
Fast vergessen, in jenen glorreichen Zeiten im ersten Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern auf deutschem Boden, verbarg sich hinter dem vierbuchstabigen Kürzel die “Kommerzielle Koordinierung” – kurz KoKo genannt!
Und nun versucht sich ein gewisser Dr. M.M. (Ich finde ihn ausgesprochen lustig!) scheinbar als Minenhund von St.100%Martin. Der wiederum verkündet jene demokraturische Ausgeburt einer Sozi-Chimäre, als ob in seinem Auftrag das Rad neu erfunden wurde.

Was will uns dieses merkwürdige Dauerwendeweichei eigentlich noch zumuten?

Seine nicht gerade nachhaltigen Drehrichtungen erinnern mich schon lange an einen selbstgebastelten Ventilator zu Sowjetzeiten. Der entsprechend, jener damals vorherrschender Stromschwankungen, ewig irgendwann rumeierte. Nach einer Stromsperre, beim Neueinschalten, plötzlich auch noch rückwärts lief…
Jedenfalls wurde jetzt ein echt nettes Wünsch Dir Was* ausbaldowert, weder Fisch noch Fleisch, aber jeder kann sich das herausklamüsern, wonach ihm gerade ist.
Wenn bestimmte Themen im Koalitionsvertrag offen bleiben, könnte die SPD – so das Kalkül – beim Ringen um Projekte deutlicher machen, wer wofür steht und was auf wessen Betreiben durchgesetzt wird, auch mit anderen Mehrheiten. Als ein Beispiel gilt die gegen die Union durchgesetzte Ehe für alle. Die Idee einer Kooperations-Koalition («KoKo») stammt von der Parteilinken – sie eine Antwort auf den starken Widerstand in der SPD gegen eine erneute große Koalition, eine Art «dritter Weg» zwischen Neuwahl und fester Koalition.
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Hatte gestern etwas vom großen Entschuldiger aus Würselen vergessen!

Ein Bildchen nebst Text, von Kaspar Hauser

Manche tanzen manchmal wohl ein Tänzchen
immer um den heißen Brei herum,
kleine Schweine mit dem Ringelschwänzchen,
Bullen mit erschrecklichem Gebrumm.

Freundlich schaun die Schwarzen und die Roten,
die sich früher feindlich oft bedrohten.
Jeder wartet, wer zuerst es wagt,
bis der eine zu dem andern sagt:

»Schließen wir nen kleinen Kompromiß!
Davon hat man keine Kümmernis.
Einerseits – und andrerseits –
so ein Ding hat manchen Reiz…
Sein Erfolg in Deutschland ist gewiß:
Schließen wir nen kleinen Kompromiß!«

Abschließend eine ältere Betrachtung von Simon & Jan.
Wie man vernehmen kann, zu den heutigen Tagen hat sich wiedermal nicht viel geändert!
Doch!
Im Bundes-Palaverhaus hocken nun noch mehr Hanseln*Innen, usw. herum!

Seit vielen Monaten werkelt der Genosse an einer alten SPD-Tradition herum…

die langsam zu einer vollkommen verworrenen unendlichen Geschichte mutiert und niemand hilft ihm dabei, wie er schlussendlich den heißersehnten Kompromiss, ähnlich eines räudigen Karnickels, aus seinem Hut zaubern könnte­.
Dabei scheinen immer mehr Hutschenschleuderer aller Couleur Vergnügen an jener demokraturischen Posse zu finden, weil sie sich, von unbändiger Wollust getrieben, auch ewig mit reinhängen.
Habe in den letzten Tagen mal versucht, in meinem Umfeld eine Erklärung für St. Martin´s Entschuldigung zu erheischen.
Mit wie viel Prozentpunkten ging sie eigentlich über die Bühne?
Recht witzig Schlussbetrachtung kamen allerdings noch hinzu. Da wurde z.B. auch an eine alte japanische Tradition der Selbstreinigung erinnert, wenn damals eine Galionsfigur extreme Scheiße gebaut hatte…
Fragte mich anschließend aber, weshalb die Delegierten – von wem besaßen diese Leute überhaupt ein Mandat? – es bei einer Entschuldigung beließen?
Zu was für ein Klub ist die Partei eines Whiskey-Willy´s und Schmidt-Schnauze´s eigentlich verschlissen worden in den letzten Jahrzehnten?
Wenn in deren oberen Etagen nüscht Besseres als Genosse Chulz herumirrt, dann sollte der Verein, im Angedenken des verbliebenen Restes noch spürbarer alter Traditionen, lieber stillschweigend auseinandergehen.
Möglicherweise würden es viele Bundesgermanen*Innen, usw. gar nicht mal bemerken.
Unterkrauchen könnten die fast leblosen Führungsfragmente, der mittlerweile fast scheintoten Tante SPD, allemal in den Kleingärtnervereinen in ihrer Umgebung…
Die letzten Tage wurde heftig von Erneuerung geplappert, welchige Art ist damit aber gemeint, etwa eine rückwärtsgewandte Umorientierung?
Mit dem Einstieg von Lars Klingbeil kann ich mir nichts anderes darunter vorstellen. Man schaue sich mal seinen Werdegang an! Die ersten Sporen verdiente er in jungen Jahren bereits im Umfeld des Brioni-Napolen´s vom Maschsee…
Hinzu kommen noch jede Menge altgediente Typ*Innen, welche bereits ungeduldig in ihren Startlöchern scharren, wegen eventuell anstehender neuerlichen Weihen, in vermeintlich höheren Gefilden.
Gut, bei einer sogar geschönten positiven Betrachtungsweise, könnte man es auch anders sehen! Dazu gehört aber die Vorstellung, dass sich die SPD vielleicht doch schon heimlich auf einen Rückzug in den Orkus der Geschichte vorbereitet – dann werden die Letzten allerdings wieder die Ersten sein!

Johnny Hallyday geht nicht mehr einkaufen und seit zwei Tagen Christine Keeler ebenso

JH war in zu meinen ausgehenden Kindheitstagen der einzige ernstzunehmende europäische Rock ‘n Roller, neben den aufstrebenden Möchtegernern, des sich gerade erst entwickelnden Musikgeschäftes jenes Genres, auch in deutschen Landen. Ted Herold und Peter Kraus wären da lediglich zu erwähnen.
Von deren verschroben Schnulzen sind immer noch Textfragmente hängengeblieben, wobei ich Hallyday´s Musik wesentlich prickelnder fand. Es gab nur ein Problem, die mir vollkommen unverständliche Songs des Franzosen´s liefen in jener Zeit nur tagsüber auf Radio Prag und Radio Luxemburg, am späteren Abend auch mal auf Radio Monte Carlo
Die lyrischen Aussagen selbiger rockigen Schlager waren faktisch, bei den mehrheitlich noch von den euphorisch verinnerlichten tausend Jahren geprägten Altvorderen, im rasant aufstrebenden und total spießigen Umfeld beider Republiken, natürlich ein mächtiger Dorn im Auge. Zumal die Jungend, runde 15 Jahre nach dem letzten Krieg, absolut keinen Trieb mehr auf Stechschritt und Marschmusik hatte. Dafür ein neues, recht ungewohntes Feeling ausdrückte, um auf eine ganz andere ungehemmtere Art Weise Schnecken anzugraben…
Heutzutage ist man schon länger wieder dabei, das Rad verklemmter moralischer Ansichten auf jenes damalige, noch vorherrschende faschistoide Niveau, zurückzudrehen.
Man stelle sich mal vor, ein neuzeitlicher Vokalist würde heute einen Text, ähnlich diesem, im Schluckauf-Modus entspannt und sehr Lasziv in sein Mikro japsen! Wo gegenwärtig bereits ein locker abgelassenes Kompliment als nachhaltig weiberfeindlich interpretiert wird, solch singender Lustmolch, könnte sich doch augenblicklich nicht vor einer sofortigen Steinigung mit getrockneter Katzenscheiße retten, initiiert von Moralisten*Innen usw. mit exorbitanten politisch korrekten Laufmaschen an ihren grauen Zellen…
Hier weise ich noch auf den letzten Absatz im People hin, dort heißt es abschließend: Drogen, Steuerflucht, mehrere Scheidungen, Alkohol, und Vorwurf von Vergewaltigung: Hallyday hat nicht immer für positive Schlagzeilen gesorgt. Seiner Beliebtheit haben sie jedoch nie geschadet, denn Hallyday verkörperte den Traum von Freiheit und den Erfolg des kleinen Mannes.
Ja, ja! Ficken und besoffen sein (zwischendurch eine kleine Vergewaltigung), sind des kleinen Mannes Sonnenschein! Weiterlesen

Paket mit einem POLENBÖLLER und Nägeln, ohne Zündvorrichtung…

waren der 5-Minuten-Blockbuster zum gestrigen 19-Uhr-Geplapper. Meister Sievers ließ sich nichtssagend über einen Hut mit riesiger Krempe vor der Kamera aus. War wiedermal so richtiges Gaffer-TV mit vielen Spekulationen und anschließend dussligen Frage an die Tante vor Ort, die entsprechend daherschwafelte, weil sie ebenso ahnungslos die vorgegebene Sendezeit überbrücken musste. Über 30 Stunden ging dies nun so weiter. Weshalb ausgerechnet ein Apotheker jenes mysteriöse vorgezogene Nikolaus-Päckchen erhielt, darüber senkte sich der Mantel des Schweigens. Von wem ich tagsüber ewig Mutmaßungen nebenher aufschnappte, ging auf keine Kuhhaut. Da bis zum späten Nachmittag nichts konkretes abgelassen wurde, auch dies würde mich nicht interessieren, schien alles wieder nur der Selbstdarstellung zu dienen, angefangen von ganz wichtigen Personen aus Regierungskreisen, bis hin zu niederen Behördenknechten…
Nicht zu vergessen, die ausgesuchten besonders schwachsinnigen Kommentare vom Pöbel, wobei allerdings kein Wert auf geschlechtsspezifische Quotenregelung gelegt wurde.
Irgendwann schmiss ich mal den Rekorder an, der immer viel Zeit beim neuerlichen Hochfahren braucht, währenddessen wurde mehrere Minuten über die Kanäle gesurft. Bei einer Sequenz, auch von einem Weihnachtsmarkt, liefen auffällig viele Weihnachtsmänner herum. Scheinbar handelte es sich dabei um schwerbewaffneten SEK-Leute in jahreszeitlich vorgegebenen karminroten (RAL3002) Uniformen.
Zur Osterzeit gäbe es mit der entsprechenden Tarnung aber mächtige Probleme!
Nicht nur mir kam heute die Frage hoch, wem nützte diese ausufernde Aktion überhaupt?
Eigentlich nur den Medien, abgesehen vom Fake-Bombenleger…

DLF-Kultur, Politisches Feuilleton

Große Koalition für immer und ewig?
Luhmann hat’s geahnt!
Mathias Greffrath hätte seinen Betrag wenigstens einen Monat früher ablassen sollen. Nun hat es wenigsten heute geklappt, dass er noch dazu Niclas Luhmann einbaute, fand ich sehr gelungen.
War der Typ doch der einzige Soziologe des ausgehenden Jahrhunderts, den man in der Republik ernst nehmen konnte.
(Gerade im vorletzten Monat kam mir die Erinnerung an Luhmann zufällig hoch. Da ich ein Notizzettel fand, wo ersichtlich wurde, wer sich seit über 20 Jahre meine Schwarte über die Sozialen Systeme einverleibt hatte. Bin mir sicher, Schwätzer Hille, wird niemals da hineingeschaut haben…)
Außerdem kam noch etwas anderes hoch.
Als dieses Buch auf den Markt kam, den Hinweis entnahm ich damals garantiert aus der montäglichen Hamburger Intellektuellen BILD-Zeitung…
Einer Fügung war es zu verdenken, denn in den Tagen lag ein Silvester über die SPD an der Freien Unität an. Ein gesamtes Jahr ging dann seinerzeit drauf, bei einem Lehrbeauftragten, der sich Honorar(?) Privatdozent nannte. Selbiger nette Gelehrte, war gerade ein paar Jahre älter als mein ehemaliger Kollegiat und mir, aus unseren gemeinsamen Neckermann-Abiturzeiten am BK. Detlef, frustriertes ehemaliges Juso-Scheffchen aus Neukölln und ich, vom Großvater mit speziellen SPD-Erfahrungen gesegneter Ex-Zoni.
Unser Fast-Professor kam schon lustig rüber. Ersten legte er sehr viel Wert auf die Zuhilfenahme von gedrucktem Material, was alle zwingend seiner vorgeschlagenen Bücherliste entnehmen sollten, ebenso mochte er die Anrede mit seinem Titel.
Auf beide Dinge legten wir aber keinen gesonderten Wert.
Mitte des Semesters hatte dann Detlef nach einem Klops vollends bei ihm verschissen. Er brachte nach einem Stichwort, es ging dabei um die Ausstrahlung der Macht von Führungskräften auf die euphorischen Mitläufer und parallel dazu, jenes spezielle erotisierende Charisma des böhmischen Gefreiten, etwas aus der Erfahrung von seiner Mutter ins Spiel. Die Frau hatte ihm gegenüber nämlich öfters abgelassen, dass sie im Angesicht vom Führer immer feuchte Schenkel bekam.
Ein ähnlich gearteter Dialog spielte sich daraufhin ab.
Herr Doktor R. erwiderte sofort sehr lautstark: „Herr Schü…, nun reicht es aber! Solche Art Erlebnisberichte gehören nicht in meine Seminare!“
Wieso eigentlich nicht, wenn sie doch den Tatsachen entsprechen? Merkwürdigerweise finden sich solche Belege nirgendwo in der Literatur!“
Hören sie sofort auf damit!“
Weshalb damit aufhören? Wenn sie mir schon nicht glauben, dann können sie doch mal meine Mutter fragen!“
Der Priv.-Doz. lief total rot an und bekam daraufhin fast ein Herzkaschper.
Zum Piepen, wie die restliche Seminargruppe darauf reagiert, fast alle schauten vollkommen beklemmt nach unten…
Dann fiel auch ich in Ungnade, weil mir ewig danach war, Aussagen vom neuesten Luhmann mit heranzuziehen und nicht nur immer langatmig in der Vergangenheit herumzustochern…
Fand diese Unbeweglichkeit typisch, nur nicht mal über den Tellerrand zuschauen, denn dann währen ja, nach solchen Buchinterpretationen, auch eigene Meinungen fällig!
Anschließend kam noch etliches in den Medien, diese Aussagen und Kritiken verfolgte ich noch, habe allerdings von Luhmann nichts weiter gelesen. Die fast 700 Seiten reichten aber auch.
Kann das Buch nur empfehlen!
Allerdings müssen es sich keine angehenden Mumien in meinem Alter antun, so kurz vor der Urne! Auch nicht all jene Leute, die zwar halb so alt sind, wie ich – aber schon doppelt so tot erscheinen. Aber vielleicht solche jungen Zeitgenossen*Innen usw., welche gerade jetzt, am Anfang ihres aufstrebenden Lebens noch leicht orientierungslos herumscharwenzeln…
Habe bei AMAZON einige Kundenrezensionen überflogen, da kann einem Himmelangst werden. Über dreißig Jahre existiert dieser verstandesbetonte Schmöker bereits, dazwischen gab es 16 Jahre Regierungszeit der Oggersheimer Birne, eine weitere Steigerung des Abwärtstrends unter Schröder/Fischer, nun Mutti…
Und dann kommt es zu solchen Meinungsbildungen!
Wohin sollen wir noch abdriften? Weiterlesen

Martin Schulz vergleicht den SPD-Vorsitz mit dem Pontifikat

Wie ist denn dieser Ausspruch wieder gemeint?
Mein Gott, verliert der große Meister nun die Übersicht total?
Übermannen ihn jetzt schon bedenklich anzusehende Ambitionen?
Die Nummer ist wohl doch etwas zu groß, wenn St. Martin meint, sich vielleicht noch vor den obersten Himmelskomiker stellen zu müssen…
Momentan reizen mich die abgelichteten Kompositionen der Photographen ungemein.
Es folgt der heutige Erguss.