Hinter der Drohung steckt schon wieder mächtige Power, deshalb hängt hinten auch ein Fragezeichen dran!
Wie soll man jene Frage eigentlich interpretieren, mich irritiert die Wortzusammensetzung nicht erst seit heute! Schließlich wird in diesem unserem Lande auch sehr oft über den Rechtsstaat schwadroniert.
Meine damit den ersten Teil jenes Doppelwortes: das Substantiv „Recht“ oder soll es sich um eine substantiviertes Ortsadverb handeln, wobei „rechts“ auf eine Örtlichkeit hinweist, in dem Fall auf eine politischen Grundeinstellung.
Was Polen betrifft, habe ich momentan keine tiefschürfenden Erkenntnisse von deren Seite. Werde deshalb versuchen, mal wieder Steffen Möller zu kontaktieren, denn er hat Polen von der Pike auf kennengelernt und versteht deren Mentalität. Der war für mich immer die einzige ernstzunehmende Persönlichkeit, wenn es um neuzeitliche Beziehungen zwischen beiden Staaten ging, sei es in Kabarettveranstaltungen oder in seinen Publikationen…
Was nun UNSERE Nation betrifft und die Begriffserklärung des entsprechenden Wortes, mit dem ewig kokettiert wird, unterliegt für mich „Recht“ schon lange Zeit einem zwar schleichenden aber stetigen Schrumpfungsprozess. In dem Zusammenhang empfinde ich das Abdriften nach „rechts“ allerdings umgekehrt proportional.
Herrgott hilf!
Wie soll man nun mit dem Wortstamm umgehen?
Scheinbar liegt wiedermal alles im Sinne des Betrachters…
deutschlandradio KULTUR + Oettinger, der künftige Zuchtmeister für Polen
Nochmals zu jener Station, obwohl jeglicher Wortlaut betreffs des Sendeschemas als Aufwertung missverstanden werden könnte.
Was mir zunehmend vollends auf die Bollen geht, ist das idiotische „Bimmeln“ oder „Klimpern“, wobei sich der Begriff im Englischen: jingle [ˈdʒɪŋgl̩], nett (Ist allerdings der kleine Bruder von Scheiße!) anhört.
Fast durchgängig zischt selbiges Klangwunder halbstündlich in den Äther und dies ausgerechnet vor den Pausenfüllern, die sie dann auch noch als Nachrichten verkaufen! Runde vierzig mal am Tag und anschließend die ewigen Schleifen mit gleichlautender inhaltsloser Gülle, das erinnert bereits an Gehirnwäsche! Habe mich daher entschlossen, das klägliche Niveau von D-Radio nach deren Strukturwandel positiv zu sehen. Schließe damit den publizistischen Zweig, das Feuilleton, als ehemalige journalistische Darstellungsform der gehobenen literarischen Gattung zwangsläufig mit ein. Jener unsägliche running gag ist für mich lediglich ein Belag dafür, wie die Stare in den oberen Etagen, auch dieses Senders, selbstbewusst manifestieren, wes´ Geistes Kinder sie eigentlich sind.
Mehrfach tauchte heute allerdings ein neuer Name auf, der vom EU-Digitalkommissar Günther Oettinger. Was kann man unter dem Job überhaupt verstehen? Addiert er da irgendwelche Ziffern, viele Einsen und Nullen etwa? Oder versteht er sich als die alleinige Eins unter vielen Nullen?
Zumindest klingt Kommissar recht gut, egal wie er schließlich dem Lieben Gott die Zeit stiehlt. Sein ganz bedeutsamer Posten hat plötzlich eine noch mächtig-gewaltigere Aufwertung erfahren. UNSER Digitalscheffchen darf sich nun ganz wichtigtuerische einbringen und will demnächst mal auf der handwerklichen Schiene herumgurken und bei DEN ekelhaft undemokratischen POLEN endlich Rechtsstaatsmechanismus aktivieren und Warschau unter Aufsicht stellen. Wie soll man sich solch eine Aktion überhaupt vorstellen? Einsichtige Polit-Polacken bekommen Fußfesseln angelegt und der Rest wird interniert?
Schon vergessen, weshalb Herr Oettinger letztlich nach Brüssel abgeschoben wurde? Und ausgerechnet dieser Komiker will nun die Zuchtrute schwingen, DEN Polen Mores lehren, zum Piepen! Als ob es im Rest der alten EU und speziell in UNSERER Republik, nicht genügend Dreck vor den eigenen Türen zu beseitigen gäbe…
Damit lässt sich allerdings kein Blumentopf gewinnen und akademisch vorbelasteten Schläfer auf den Hinterbänken bekommen sowieso nüscht mit und finden deshalb auch nur selten Möglichkeiten für endlose Dampfplaudereien, bis sie schließlich einen Grund zur Selbstdarstellung beim Schopfe packen können, wie jetzt bei Oetti geschehen. Welche nutzbringenden Erfolge aus seiner Amtszeit kann er überhaupt vorweisen? Will aber unseren östlichen Nachbarn im Fressen rummähren, sich an verschiedenen Dingen zu schaffen machen – wird letztlich aber auch dort nichts nichts Brauchbares zustande bringen.
DIE Polen werden 100pro seinen unerwünschten Auftritt schon zu händeln wissen!
Auf der anderen Seite, wer solche mediengehypten Komiker ins Land lässt, der muss darüber hinaus noch nicht mal wirkliche Feinde fürchten! Weiterlesen
deutschlandradio kultur – mal so, mal so – u.a. versucht es Edelgard Abenstein mit William Faulkner
Gestern ging es nach 9am musikmäßig um alle möglichen Genüsse und deren Folgen…
Waren schon ganz schöne Schnulzen dabei. Nur gut, mit Summer Wine ging Lee Hazlewood´s Fassung mit Nancy Sinatra über den Sender. Anschließend lief Sugar man von Sixto Rodriguez, leider spielen sie heute nicht mehr die originalen Songs, alles nur noch remastered, da fehlt immer etwas…
Der Moderator ging mit einigen Sätzen auf den Glückspilz ein und verwies auf sein weiteres Leben nach fast 30 Jahren. Erwähnte allerdings nicht, weshalb seine beiden LP´s Anfang der 1970er, im damaligen Amiland, nicht so richtig ankamen. Gut, da müsste man sich natürlich mit den Texten beschäftigen! Was allerdings am Neujahrstag, noch dazu am Frühstückstisch, nicht das Gelbe vom Ei gewesen wäre, schon wegen der anstehenden Guten Vorsätze, zumindest für die ersten Tage des neuen Jahres!?
Süße breitete sich weiter aus, allerdings ging es in dem Song auch nicht um Kandiszucker (Habe hier mal die Variante vom Kleinen Richard gewählt, weil fast unbekannt.) , denn die gesamte Sticky Fingers durchzieht eine ganz bestimmte Problematik… Weiterlesen
Manfred von Conta, aus dem Roman: Der Totmacher, 1969
Komme soeben zurück. Hatten folgenden Dialog:
“Sehr interessant, was Sie sagen.”
“Ich sage es nicht, um originell zu sein. So denke ich eben!”
“Ich sagte nicht originell, sondern interessant. Das ist ein Unterschied!”
“Da haben Sie recht. Verzeihen Sie mir. Aber was meinen Sie dann?”
“Ihre ungeheure Distanz!”
“Ich brauchte lange, um sie zu erreichen, glauben Sie mir. Geschenkt wurde mir nichts.”
“Ich meine nicht die Distanz von Ihren Problemen. Die ist so groß, dass Sie Ihre Probleme schon gar nicht mehr sehen!”
“Ich habe keine Probleme!”
“Warum kamen Sie her ?”
“Ich weiß nicht.”
“Ich wilI’s Ihnen sagen, wegen einer Magenverstimmung.”
“]a richtig, ja!”
(Lachen) Weiterlesen
TILT! – Tschüssikowski 2015
(Nach einem Tip aus der kalten Heimat!)
Urban Priol, Georg Schramm, Volker Pispers, Andreas Thiel usw. – solche Künstler kommen mir immer mehr vor wie Quotenhofnarren der heutigen Zeit.
…im Publikum werden entweder Leute hocken, die sowieso alles registriert haben und sich nun hilflos lachend amüsieren, der andere Teil wird mit großer Bestimmtheit zu dem Pack gehören, welches gutdotiert an jener ganzen Chose aktiv mitwerkelt, deren Verquickungen Priol in seinem Programm verbrät.
Hier noch etwas aus dem absterbenden Jahr, ist nicht ganz so lustig: “Tod eines Internet-Aktivisten – Die Aaron Swartz-Story
Kein Feuerwerk in Stolberg/Harz
– Zum Jahreswechsel 2015/2016
Habe zweimal Silvester in Prag erlebt, 1978/1979 und nochmals Anfang der 80er, wir empfanden die fehlende Knallerei richtig angenehm. Wesentlich schlimmer war die Tatsache, dass wir nachmittags, am 30. Dezember, in Berlin bei über 10 Grad frühlingshaften Wetter los düsten, am nächsten Vormittag die Temperatur auf minus 21 Grad gesunken war und nur leichte Klamotten besaßen. Hinzu kam, dass man uns später beim Rundgang auf der Burg Karlštejn vergaß, das riesige Burgtor abschloss und wir deshalb runde 30 Minuten in dieser Arschkälte ausharren mussten, bis jemand unsere Hilferufe registrierte – ich barfuß in Sandalen…
Weiß noch, letztmalig wurden von mir einige große Wespen zu Silvester 2010 erstanden. Wobei die letzten drei, anlässlich der Trauerfeier für Francis Serafini, als letzter Gruß gen Himmel zischten.
Sämtlich Stolberger Silvester-Fernseh-Konsumenten, vor allem die Mumien bei Helene Fischer & Konsorten, werden die Ruhe sicher genießen. Jugendliche, welche so ein leichtes Kriegsfeeling als sehr angenehm empfinden würden, logischerweise nicht.
Anbei noch der entsprechende Jahresend-Cartoon von Phillip Hubbe! (Vielleicht erinnern sich noch einige Sangerhäuser daran, dass es 1961(?) Mohr jun. ähnlich erging, als am Gerichtsweg sein Raketenstart vollkommen daneben ging…)
Anbei noch ein Disput über den Umgang mit Alltäglichkeiten, die sich letztlich in sehr schwarzem Humor widerspiegeln. Will in dem Zusammenhang natürlich Uli Stein nicht vergessen.
Nachtrag zum 27. Dezember
In meinem Archiv schmoren etliche Zigarettenalben. Habe mal einige Darstellungen aus verschiedenen Teilen der Endzwanziger beginnenden 1930er Jahren herausgesucht, wie damals Afrikaner dargestellt wurden. Viel hat sich da bei deren Betrachtungsweise bis heute nicht geändert, unterschwellig ist der alltägliche Rassismus noch weit verbreitet und er wird seit längerer Zeit immer öfters nach außen gekehrt. Als besonders hilfreich erweisen sich da die angeblich sozialen Netzwerke, in denen jeder feige Schmierpiss anonym (Was eigentlich gar nicht stimmt, denn es ist ohne Weiteres machbar jeden Adressaten herauszufinden, bloß niemand zeigt dafür irgendein Interesse!) seinen Scheiß ablassen kann…
Der Frontmann der britischen Heavy-Metal-Band Motörhead, Lemmy Kilmister, geht nicht mehr einkaufen
Nun hat jener sympathische Sensenmann sein Kreuz-Ass auf den Tisch geknallt.
Der Typ hätte ja weiß Gott einen Haufen von dem noch lebenden Pack den Vortritt lassen können, mit denen man gezwungenermaßen weiterhin die Atemluft teilen muss. Zumindest ist er wenigstens ganz fair und mäht letztlich jeden irgendwann um, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Zur Erinnerung an Lemmy bleibt mir die riesige Datei mit seinen Hits auf meiner Bit-Möhre…
Bye, bye old Ben!
“Lemmy machte keine halben Sachen”
Spätere Fußnote von stupidedia
Hommage an Lemmy
Shrimps aus glücklicher Haltung
Na denne mal juten Appetit!
In der Weihnachtsausgabe der Berliner Zeitung stand jener Artikel.
Brrr, hatte gerade eine Woche vorher solche fischichen Leichen verzehrt, deren Aufzucht im zweiten Absatz beschrieben wurde!
Man ist als reicher Konsument keinen Deut besser, als jenes Pack, welches im Rahmen der Gewinnmaximierung jeglichen Respekt vor der Kreatur fehlen lässt…
Zum Kotzen, weshalb frisst man überhaupt solches Zeug, was tausende Kilometer hierher geflogen wird? Für meinen Teil werde ich in der nächsten Zeit vollständig auf solche Köstlichkeiten verzichten!
Ziehe mir dafür lieber einen Saibling mehr ein, der aus dem Rüdersdorfer Kalksee stammt.
Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche…
eine vergnüglichen Filmkomödie von 1967, nach dem gleichnamigen Schelmenroman von Ehm Welk
Bin richtig froh, dass in den letzten Tagen solch Fernsehprogramm angeboten wurde – Bloody bullshit around the clock – da ich immer mal wieder rückfällig werde, allerdings nur, wenn etwas zwischen die Kiemen geschoben wird. Dabei sollte man nächtens sowieso nichts mehr mümmeln!
Am 25., weit nach der Geisterstunde wurde registriert, dass dort auch Märchenfilme liefen. Unserer sehr kurzgefassten Programmpostille der Berliner Zeitung entnahm ich, alles Wiederholungen vom vergangenen Tag.
Weshalb existieren überhaupt noch mehrere Stationen der öffentlich-rechtlichen Anstalten, ist doch die visuelle Gülle auf allen Kanälen vollkommen identisch.
In den Produktionsfirmen schieben sich ewig die gleiche Larven untereinander ihre Jobs zu. Nach den Quoten zu urteilen, kann der mündige Bürger bekanntlich ohne solcher Art Unterhaltung nicht mehr existieren.
Vor einigen Wochen kam ich nachhause und sah die Scheffin herumzappen. Logisch, auf ihrem Kanal ward Werbung angesagt und sie verspürte keine Lust auf die verdiente Rauchpause.
In dem Moment taucht der kleine Pfläumling Kai auf, Honeckers verspätete Rache im Flachkulturbereich – es lief dort: Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell.
Aha!
Was sollte das denn?
Mir kamen die wenigen Minuten jenes Fernsehlangweilers lediglich vor wie eine weichgespülte und optimal getarnte Show für solche Vatis und Opis, die während jenes Kulturevents freudig erregt, im Wohnzimmer vor der Glotze, sich dort mit viel schmutziger Phantasie ihren ganz bestimmten, latent vorhandenen Neigung völlig entspannt widmen können…
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