Berlin-Nahverkehr

Senat will ab 2014 Nahverkehr ausweiten – an eine dauerhafte Verbesserung ist aber nicht gedacht!
Auch hier wird die Qualität wiedermal der schönfärberischen Quantität geopfert!
Seit vielen Jahren bekommt der Senat den innerstädtischen Nahverkehr nicht in den Griff und nun will der Stadtentwicklungs(senator↔komiker) 48, SPD schon wieder mal den zweiten Schritt vor dem ersten tun…
Wider des Vergessens – jeder Fahrgast könnte sich für viele dauerhafte Malaisen der Berliner S-Bahn beim neuen BER-Manager, dem Herrn Mehdorn, bedanken!
Im vorausgaloppierenden Gehorsam geht meinerseits schon mal eine glühende Danksagung an den Stadtentwicklungssenator Michael Müller (48, SPD) und ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Zeiten…
Will mal den Ball flach halten und alles von einer anderen Warte aus betrachten.
Wenn momentan der GröMaZ* (Auf dem Photo der BZ freute er sich wie ein Erdalfrosch) beginnt UNSEREN “regierenden” Oberdorfschulzen anzuschießen, woraus sich möglicherweise eine Treibjagd zum endgültigen Abschuss des selbigen entwickeln könnte, müssen bestimmte Aspiranten schließlich, in weiser Voraussicht rechtzeitig beginnen ihre Startlöcher zu hacken. Da der Stadtentwicklungssenator Michael Müller (48, SPD) bisher nicht sonderlich in Erscheinung trat, ihm aber gewisse Ambitionen nachgesagt werden – scheint er sich lediglich ins Gespräch bringen zu wollen, allerdings wird er dabei gegen die Seilschaften aus Spandau nicht ankommen…
*GröMaZ – ugs. GrößterManagerallerZeiten

Lachen ist gesund

Alte BER-Planer könnten die neuen Frickler sein, meint der cholerische Komiker.
Allerdings führt noch mehr Lacherei nicht zwingend zu noch mehr Gesundheit.
Da die ganze Scheiße nun von vorn beginnt, kann sich jeder ausrechnen, wann die neuerliche Eröffnung, des zu klein geratenen Feldflugplatzes bei Schönefeld, angedacht ist.
Über zwanzig Jahre gingen ins Land – Leute!
Uns Diepchen war mal ins janze involviert! Das ist lange her. Alt isser jeworden, sehe ihn öfters im „1-Euro-Shop“ (Berliner/ Ecke Nassauische) abtauchen. Der Knabe scheint wohl eine Mindestlohnpension einzuziehen…
Quatsch, meine Oma sagte immer: „Sparen kann man nur von reichen Leuten lernen!“ – folglich muss er steinreich sein, sicher durch die Knete für seine merkwürdigen Kolumnen in der „BZ“.
– Rechnen wir mal zwei, dies heißt nochmals 22/24 Jahre drauflegen, da landet man bei ungefähr 2035. Zwischendurch kneifen nicht nur Mehdorn und Gerkan ihre Sitzwangen zu, ab jener Zeit geht wieder alles von vorn los. Also nochmals rund 40 Jahre zurechnen, da landen wir im Jahre 2075 und auch da ist kein Ende abzusehen.
Man entschließt sich zu diesem Zeitpunkt endlich alles abzublasen, denn die 2016 eingeführte Kerosinsteuer ist zum bereits 2070 zum vierten Mal verdoppelt wurden.
Die letzten Pendler von Bonn nach Berlin dürfen für ihre Trips nur noch säuisch teure Поликарпов По-2-Nachbauten benutzen, die sich Russland in frei konvertierbaren Rubeln bezahlen lässt.
Ansonsten hat die seit 20 Jahren regierende Koalition aus CSU-PDS-NPD durchgesetzt, dass Inlandsnotflüge zwingend mit der modifizierten Rumpler-Taube abgewickelt werden müssen, deren Luftreisen allerdings bei Gegenwind von rund 30 Knoten (Beaufort-Skala) sofort eingestellt werden müssen…

Der Zwischenfall von Vịnh Bắc Bộ lässt grüßen

Es scheint die Amis ja zu jucken mit ihren Friedenstauben endlich den Versuch zu starten, um jenen kommunistischen Appendix von Rotchina in die Steinzeit zurück zu bomben, so als Revanche, weil es damals in Vietnam nicht geklappt hatte.
Nebenbei finde ich, dass Curtis Emerson LeMay´s Sprüchlein mit dem Zurückbomben in die Gefilde von Fred Feuerstein, auf ähnlichem Mist gedieh, wie vor einigen Jahren die bahnbrechende Erkenntnis – „Wir müssen unser Freiheit auch am Hindukusch verteidigen!“
Mir fällt nicht mehr ein, wer diese ebenso demokratische Sprechblase implodieren ließ…
Vor zwei Tagen gab es noch Bildchen mit Tarnkappenbomber vom Typ B-2 Spirit, heute morgen die mit F-22A-Kampfjets sind von den USA nach Südkorea geschickt worden, abends nun wieder jene Variante mit dem Raketen bestückten Zerstörer
Also doch eine geplante Finte auf herkömmliche alte Art, die sich damals aber nicht bewährte, wer soll das noch verstehen?
Der neueste Papst hat sich auch schon eingemischt, bisher äffte er aber nur das Scheffchen vom East River mit seinen ewigen Verbalattacken nach. Scheinbar tastet sich der frische Wahlrömer langsam an die große Weltpolitik her an, bevor er seine Schweizer Garden in die Spur schickt,  damit diese dann die Freiheit des Vatikans auf der Halbinsel Korea verteidigen müssen. Großartige Bewaffnung können die allerdings gar nicht vorweisen, die dürfen dann mit Bibeln um sich werfen…
Mir fiel letztens ein, mit welchen Sprüchen werden solche Friedensmissionare überhaupt verabschiedet? Die Luftwaffe etwa mit „Waidmanns Heil!“ und die United States Marine Corps mit: „Petri Heil!“ – und von wem kommen solche frommen Heilswünsche überhaupt? – von Christlichen Popen, Leute aus dem Pentagon oder Mr. President persönlich?

Fußnote: Da in letzter Zeit häufig geklitterte Filmchen laufen, in denen nach fast 80 Jahren seit Ende des letzten Weltkrieges – scheinbar nur noch wegen der Quoten – beliebige wild konstruierte Betroffenheitsschmonzetten unters Volk gebracht werden, möchte ich gewisse dort anzutreffende Defizite ausmerzen helfen. Weil mir z.B. bekannt ist, wie der Spruch vor etlichen Jahren lautete, wenn sich Landser verabschiedeten.
Ein Kollege meinte mal zu mir, „als wir noch nicht so kleinlaut waren, hieß es bis Mitte ´41 immer: Sieg Heil und fette Beute…“

TERRA-X, “Schneller als das Auge”

Sehr schöne Bilder, aber nicht von ungefähr und alles ist im Endeffekt nicht nur mit jenen dargestellten simplen Anwendungen verbunden, wie man dem Zuschauer weismachen will.
Natürlich eröffnen diese Ablichtungen ganz neue Betrachtungsweisen, aber anderswo ganz besondere Erkenntnisse…
Letztlich wird es sich bei dem vorgeführten Equipment nur um freigegebenen hochsensiblen elektronisch/optischen Abfall aus Werkstätten von Militär, Spionage, Sicherheitstechnik,  medizinisch/pücholgischen Laboren nebst peripherer Gewerke handeln, in denen unzählige Teams von Wissenschaftlern, Technikern und sonst was für Knechte über ungeahnte Freiheiten für ihren grenzenlosen Forschungsdrang verfügen – um im Endeffekt das menschliche Restrisiko vollkommen auszuschließen zu können.
Schließlich erweisen sich immer wieder auftretende Skrupel, im Zuge von globalen Vorwärtsverteidigungsstrategien zur Verbreitung UNSERER demokratischen Errungenschaften, als das größte Hemmnis bei allen Missionierungsversuchen vom Rest der Welt…
Schön dargestellt fand ich die Geschichte mit den Musikern, man benötigt nur einen entsprechenden Katalysator um das Rudel synchron agieren zulassen…
Diese Erkenntnis des gezeigten Beispiels kommt fürs Militär aber zu spät, darauf ist niemand mehr angewiesen, heute wird feinste Technik eingesetzt…

Karfreitag vor der Glotze

Gestern Nachmittag kreierte ich mir einen Topf Moppelkotze (eigentlich etwas undefinierbares gutschmeckendes Fresschen), von der Zeitdauer der Herstellung in Richtung einer 5 Minuten Terrine. Schmalzfleisch von Feinkost-LIDL – die Dose für 1,40 – zu Mauerzeiten war dieses Behältnis noch doppelt so groß und kostete 50 Pfennig – allerdings handelte es sich dabei um Senatsreserven
Also den Inhalt klein gewürfelt, in einen Schwapp Wasser gekippt, hinzu zwei Pfund gefrorener Rosenkohl, mit etwas gekörnter Gemüsebrühe, Pfeffer und Salz. Parallel dazu eine größere Tasse Bulgur, in den doppelten Tasseninhalt von Wasser und eine Prise Salz in einem zusätzlichen Pott.
Las nebenbei den Rest der vortäglichen Zeitung, machte einen Test, Kohl und Bulgur waren noch al dente, kippte beides zusammen, rührte um und der Pamps schmeckte recht lecker. Dachte nun, wirst alles noch etwas verfeinern, packte obendrauf vier Scheiben Kräuterkäse. In jenem Moment wurde mir der Telefonhörer in die Hand gedrückt. Es sollte nur ein ganz kurzes Gespräch werden, vergaß aber das Ceranfeld auszustellen. Auch unter der geringen Hitze ward nach 10 Minuten alles zusammen geschnurzt und besaß nun die Konsistenz von sehr weichem Fensterkitt. Der ursprüngliche Kohl- und Fleischgeschmack hatte sich auch verflüchtigt.

Mein Gericht erinnerte mich an einen Ernstfallfraß, den wir bei den „Freunden“ des Patenregimentes der Roten Armee kredenzt bekamen, anlässlich einer Fete zum 50 Jahrestages der Oktoberrevolution – Pilaw mit Hammel – der Reis allerdings total zerkocht. Der Dolmetscher machte uns darauf aufmerksam, dass alle die verbeulte Aluschüssel richtig festhalten sollten, da der Koch die Kelle mit ganzer Kraft auf den Rand knallte, dadurch bekam jeder eine Halbkugel des Essens in seinen Napf…
Alles erinnerte so an einen Pudding, schmeckte aber gigantisch…

Mit solch einer Kuller auf dem Teller gings in Richtung Glotze und begann dort nebenher bis Kanals 15 zu zappen, blieb schließlich bei N24 hängen – „Unendliche Weiten: Superteleskope“ anschließend noch: „Geheimnisse des Weltalls: Zuhause in der Milchstraße“.
Blieb deshalb bei diesem Sender hängen, da ich während des ersten Werbeblocks mir mal die Programmzeitschrift vorgenommen hatte und registrierte, dass eigentlich nur Gülle sowie blutrünstige Sachen liefen. Natürlich wegen der Quoten und um die Kinds mal von ihren PC-Monitoren wegzulocken.
Wenn es Herrn INRI vor fast zwei tausend Jahren schon so dreckig ging, warum sollte es den Akteuren, zumindest in den verfilmten Storys, dann anders gehen? Schließlich läutete der Karfreitag das “höchste Fest“ der Christenheit ein, was mir schon in früheren Tagen nie so richtig in die Birne wollte, da es sich bei dem Osterfest um einen Wanderfeiertag handelt. Denn Ostern kommt immer an dem Wochenende nach dem ersten Frühlingsvollmond aufs Trapez…
Nun ja, zu etwas späteren Zeiten kamen mir irgendwann alle Konfessionen suspekt vor, bis hin zu den kommunistischen, den der Nazis und allem was dazwischen auch noch klemmt… Weiterlesen

Nostalgie von BBCfour und “Die Elbe von oben”

Am späten Nachmittag klickte ich mal wieder dylanradio an. Es gab zufällig etwas zum Thema Teppichratten und Köter, dazu entsprechende Geschichten nebst Songs. Nebenher wurde noch auf der Heimatseite herum gestöbert, fand dort diesen einstündigen BBC-Filmschnipsel, der viele Winter/Frühlingsimpressionen enthält…
Nach der abendlichen Tagesschau gab auf dem Zonenjammersender heute mal keine dieser unsäglichen Schrammelschlaftabletten, sondern etwas über die Elbe. Beginnend im Beehmischen
Quellgebiet bis zum Übertritt ins Niedersächsische.
Gab für mich nicht viel neues, dafür fast durchgängig tolle Luftaufnahmen und oft versetzt mit kurzen historischen Einspielungen. Es wurde für unsere Begriffe etwas viel geschnackt und bedauerlich war die Tatsache, dass die Macher in Havelberg zwar den alten Stadtkern zoomten, aber den gigantischen Anblick hin zum Domberg gänzlich ausließen.
Mir persönlich gefielen besonders die Aufnahmen beim Überflug der Schornsteine vom Kraftwerk Vockerode und die kurze Sequenz ihrer Sprengung. Ich liebe den Anblick wenn irgendetwas in die Luft gejagt wird, allerdings nicht, wenn nebenbei auch noch Asphalt-Gyros anfällt…

Fußnote: Mit fiel bei Anblick jener herbstlichen Ansicht von der Bastei (Dieses Winzbild gibt den Eindruck der folgenden Schilderung absolut nicht wieder!) noch ein Tip ein.
Durch Zufall wurde uns vor sehr langer Zeit ein gigantisches Schauspiel zuteil. Wir waren damals in Rathen alkoholbedingt versackt und hätten fast noch den letzten Dampfer verpasst.
Im Sächsischen existiert kein Begriff für Indian Summer, aber den sah ich dort auf eine ganz besondere Art, als der Dampfer zum Sonnenuntergang an der Bastei vorbei schipperte. Oben schienen die Sandsteinformationen und mittendrin die Brücke seltsam zu erglühen, dazu die unwahrscheinliche Farbenvielfalt der angrenzenden Laubbäume…