Archiv für den Monat: Januar 2009

ELVIS – the PELVIS (I)

Um abzulassen, wie es kam, dass ich als Ableger einer hardcore Stalinistin zu einem der größten Elvisfans im Dorf mutierte, und was mir dies für Unbill einbrachte, muss ich weit ausholen.
Zu einer Zeit, wo der gemeine Ossi, alles aus dem Westen postwendend und ehrfurchtsvoll, 1 zu 5 in Ostmark umrechnete, tauchte Asse (Seine Eltern betrieben in Sangerhausen den größten und modernsten Frisiersalon.), als 12jähriger im Sommer 1959, mit einer Anodenwumme im Stadtbad auf, für umgerechnet 2500 Ost-mark, von „Schaub-Lorenz“ oder „Grundig“. Was mich am meisten beeindruckte, war die Antenne, sie zog man wie ein Stahlbandmass, etwa 1 Meter, aus dem Gehäuse. Zum Betrieb dieser kreischenden Wunderwaffe benötigte man zwei verschieden Stromspeicher, für die Heizung der Röhren (3 Volt) und zum weiteren Betrieb die so genannte „Anodenbatterie“, mit ca. 70 Volt und die kostete fast zwanzig Mark. Letztendlich um mit Asses Radio knapp eine Stunde, voll aufgedreht Musik zu lauschen – immer für über 20 Mark einen Batteriesatz. Der damalige Stundenlohn eines Arbeiters betrug ohne Zuschläge, gerade mal 1,20 in der Stunde – brutto. Weiterlesen

Goetz Widmann u.a.

Bonn – Wenn ich nur wüsste, in welchem Zusammenhang der Name jenes Marktfleckens, mir etwas sagen sollte. In dieser Woche hörte ich mal wieder etwas aus diesem Nest. Irgendein „wichtiger Kongress“ fand dort statt. Muss sich um etwas politisch Korrektem gehandelt haben. Gutmenschelnde Weißbrote luden „global“ wieder mal zu einem Alibithing. Fällt mir immer dann auf, wenn sich irgendwo Rudel, von Deputierten fast aller menschlichen Rassen tummeln, die unser Planet so zu bieten hat, bunt aussehend an Haut, Haaren und Kleidung. Die nordischen Gastgeber unterscheiden sich oft nur an der zur Schaustellung ihrer entsprechenden Betroffenheitslarven, das aber mit Bravour. Diese folkloristischen, kollektiven Verbalmasturbationsperformances kosten ewig ein Haufen Schotter, bringen rein gar nichts, außer, dass der Rest der Welt verscheißert wird – machen sich aber weltweit gut für Plebse. Denn wichtige Entscheidungen werden von „Expertengremien“ getroffen und die tagen im Untergrund, in Bars und Bordellen…
Bonn – jetzt habe ich´s. Aus dem Nest stammt ein bekannter Musikus, der in den Fünfzigern von einem Neger aus St. Louis, Missouri , den ungebildeten middleclass kids im Amiland und anderswo näher gebracht wurde.
Nebenbei, solche Leute wie Chuck und seine Kollegen haben weit mehr zur Völkerverständigung beigetragen, als so mancher, mit dem „Friedensnobelpreis geehrter“, vorher andersweitig instrumentalisierter  Verbrecher… Weiterlesen

Helga Goetze

Vor einem Jahr erwachte Helga Götze aus dem Traum ihres Lebens.
Leider ist mir ein Programm abgekackt, sonst hätte ich noch etwas eingespielt, Interviewschnipsel mit ihr.
Selbst gefertigtes Programmheft von ihrer großen Ausstellumg im „Haus am Lützowplatz“ , Juni – August 2006

Helga

Helga

Selbst gefertigtes Programmheft von ihrer großen Ausstellumg im „Haus am Lützowplatz“ , Juni – August 2006
Nachruf

NEUE FRAUEN HAT DAS LAND (wobei der Lack ab ist): 90 JAHRE FRAUENWAHLRECHT (und?)

Macht macht Spass
In der geprinteten Ausgabe vom Dienstag prangt ein anderes Bildchen, mit der oberen headline, außerdem kauern die Damen dort, wie betende Hühner auf der Stange…
Bis auf die Tatsache, das Frauen sehr schnell gelernt haben die gleichen Fehler wie Typen zu begehen, nur etwas anders verpackt.
Weeß nich, wat solln sich geändert ham? Neue Frauen braucht dit Land, mehr von die Ypsilantisorte, ditte war doch zu komisch mit sie.
Angies Fete muss lustig gewesen sein, so mit kleinbürgerlichen Friedefreudeeierkuchen…
Diesen zitierten Satz von Frau Zypries, hat sie bestimmt vom moderierenden Quotenmännchen in den Mund gelegt bekommen. Ich war sehr verwundert, beim stöbern in Wiki ist ein Bild von ihr, wo sie fast lacht. Sicher eine digitale Spielerei, mit einem Morphprogramm kreiert. Äußert merkwürdig, denn ich registriere sie eigentlich immer nur mit süßsaurer Mine. Vor wenigen Wochen strahlte Gitti mal, wie ein Honigkuchenpferd. Da ließ sie vor der Kamera ab: „Es gibt für mich nichts schöneres, als mein Ministeramt…“ Weiß der Teufel was ihr dabei durch die Birne ging, sicher Gedanken an Macht, Knete, Ruhm… Weiterlesen

M.S.(Bindestrich)W. aus Münster, droht dem Robin Hood der Volksdrogenabhängigen

Eben bei GMX gefunden

Axel Prahl droht Bußgeld wegen Rauchens

Münster (dpa) – Sein bewusst provokanter Griff zum Glimmstängel könnte teure Folgen haben: Schauspieler Axel Prahl, bekannt durch seine Rolle als Hauptkommissar Thiel im Münster-„Tatort“, droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 100 Euro vom Ordnungsamt der Stadt Münster.

Droht dem Robin Hood aller Volksdrogenabhängigen jetzt das Zuchthaus?

Axel Prahl macht eine Zigarettenpause.
© dpa

Der 48-Jährige habe bei der Vorpremiere des 15. Münster- Tatorts im Cineplex-Kino in Münster demonstrativ geraucht und somit gegen das Nichtraucherschutz-Gesetz verstoßen, sagte Münsters Ordnungsamtsleiter Martin Schulze(Bindestrich)Werner und bestätigte entsprechende Medienberichte. Gegen den Schauspieler wurde ein Verfahren eingeleitet. Weiterlesen

Queen van Mum

Auf dem Pfad zu meinem Elektrobriefkasten strahlte mich dieses entzückende Konterfei an.

© RTL / Stefan Menne

© RTL / Stefan Menne

Wie in alten Tagen, sieht sie nicht zum Anbeißen aus?
Mir war überhaupt nicht bekannt, dass die Dame noch existiert. Also ließ ich meinen latent anhaftenden, nekrophilen Neigungen, hier und jetzt freien Lauf. Dieser niveauvolle Artikel kam wie gerufen, stellte ich doch letzte Woche fest, dass bei Ärzten die Auslage von Yellopresserzeugnissen rückläufig ist. Bin ich froh! Da muss ich meine Neugier nicht bis zum nächsten Besuch bei Schwiegermutter zügeln, sie ersteht diese Blätter allerdings „nur wegen der Rätsel“. Weiterlesen

Die mysteriöse neue 2-Euro-Münze – Teil 2

Der entsprechnde 4zeiler aus dem „TAGESSPITZEL“, vom 23.1.2009

Was soll dieses Geschreibsel, da klingt doch blanker Sozialneid durch, weil der Handel in grauer, eisiger Vorzeit noch richtig funktionierte, Geschäfte unter Ehrenmännern getätigt wurden.
Jetzt ist Phantasie gefordert.
Mann stelle sich mal zwei damalige Geschäftsfreunde in Fellen vor: z. B. Merkle (Der da unten, sei seiner Seele nicht gnädig!) und Zumwinkel, nicht mit Schieleisen auf seinem Gesichtserker, sondern einen Knochen durch die Nüstern. Im Hintergrund, jeder seine lauernde Sippe, da wäre doch nie ein Gedanke an Beschiss aufgekommen.
Oder Ackermann in einem räudigen Bärenfell. Da hätte doch sein Gegenüber die beiden erigierten Finger als üble Verarsche empfunden und ihm sofort in die Eier gelatscht.
Ja, ja. Die golden Zeiten des nostalgischen Handels, sind wirklich Strichmännchen wert.
Als ich vor einigen Tagen diese Münze kommentarlos in der Kneipe rumreichte, kam von „unverschämt“ bis „peinlich“, auch: „da hat doch so ein total bezechter Designer Tau- sende eingestrichen und wir werden verscheißert…“ Weiterlesen