Archiv für den Tag: 27. August 2010

Für alle Gaffer: Von den verschütteten Bergleuten in Chile gibt es ein erstes Video.

In unseren Breiten kratzte man im ausgehendem Sommer noch eine Kuhle, die sogenannte Sommermulde und alle Welt versucht sie mit Sarazzins Hilfe aufzufüllen. Von mittig halbrechts, den noch „demokratischen“ fast Schwarzen, bis hin zur linken Seite, aber von ganz weit links abgegrenzt, grünlich schimmernd – dazwischen die extreme, gelbe Mitte – überbieten sich fast alle und benutzen die Medien als Bedürfnisanstalten (sehr frei nach G. Schramm) und leeren dort wollüstig ihre Sprechblasen.
Morgens blätterte ich im Café die ersten Seiten von  „MoPo“, „TAGESSPITZEL“ und der „BZ“ durch, die Schülerzeitung liegt in unserem Kiez nirgends herum. Ich vermute mal, dass sie von frischer Druckerschwärze trieft.
Ob den dort zitierten Leuten überhaupt bekannt ist, was ihre Redeschreiber oder Medienlakaien verbalisieren und schließlich im Ticker versenken?
Was ließ Frau Bubimi A. Schavan (cdu) ab?
“Ich teile die Auffassung von Herrn Sarrazin überhaupt nicht; kann sie auch nicht nachvollziehen, wenn ich bedenke, dass er jahrelang politische Verantwortung getragen hat”
Woher kennt sie überhaupt die Auffassung von TiSa? Die Dame hockt in ihrem Elfenbeinturm, düst manchmal mit ihrer gepanzerten Karosse durch die Botanik, ansonsten wird sie doch immer von ihren Bodyguards total abgeschirmt.
Nur der runde Obersozi lehnte sich etwas weiter aus dem Fenster, ließ aber nichts neues ab, das dürfen in der nächsten Zeit Hinterbänkler und auserwähltes Fußvolk, die momentan noch Witterung aufnehmen, um nur nichts falsch zumachen, da sie sich ganz nebenbei Startlöcher für höhere Weihen kratzen.
Vor ganz langer Zeit wurde Teutonia als das Land der Dichter und Denker bezeichnet, allerdings konnte Heine schon damals nicht richtig pennen, wenn er an Deutschland dachte.
„Alles Schleeft, Einar wacht“, hieß es kurz in den 80ern des letzten Jahrhunderts. Nun ist E.S. vor neun Jahren bereits aus dem Traum seines unruhigen Lebens erwacht (von Percy Shelly geklaut) und ruht auf ewig am Arsch der Welt, in der Erde seiner hassgeliebten Geburtsstadt…
Wo sind all jene unruhigen Geister abgeblieben, denen man zutrauen könnte, sich mit Sarazzins „provokanter“ Thematik auseinanderzusetzen, ohne gleich netten, politisch korrekten Linxwixern oder rechten Flachzangen auf den Leim zugehen? Weiterlesen