Archiv für den Monat: Juli 2014

„Methoden wie im Kalten Krieg“

Wie hätte es der Westen denn gern?
Etwas wärmer, lauwarm oder richtig heiß?
Was sollte der sonst so schlagfertige Kremlchef Wladimir Putin eigentlich ablassen?
Schweigen ist doch GOLD, verbales Blech wird doch seitens der EU genug produziert, wobei gewisse Kreise im Amiland freudig den Taktstock schwingen, die dortigen Verantwortlichen haben gut lachen, sind sie doch im Ernstfall sehr weit weg von jeglichen Schüssen.
Habe mal den GOOGLE-Übersetzer eingespannt, zumindest klingt es im Französischen noch wesentlich hochtrabender. Also der Monsieur le commissaire européen à l’Energie Günther Oettinger (CDU) kommt mir momentan wie Kermit vor, allerdings fand ich im Netz nichts, was der kleine grüne Freund in schwäbischer Mundart zum besten gab. (Hier etwas von zwei anderen Viechern!)
Hatte vorhin mal die Eingebung, was wohl passierte, wenn Herr le commissaire européen à l’Energie auf dem Helmholzplatz im Berliner Prenzelgebirge, frisch frei und fröhlich herausposaunen würde: „…die europäische Gasversorgung ist gesichert! Darauf mein Indianer-Ehrenwort!“
Ob seine recht kauzig Einschätzung des Überlebenswillen der Russen daher rührt, weil Monsieur le commissaire européen à l’Energie Günther Oettinger (CDU) sehr weit im Westen niemals wirklich registrierte was in Russland jemals abging, auch lange bevor es den Eisernen Vorhang gab.
Jener Stolz, der schon ewig im russischen Seelchen schlummerte, gepaart mit unglaublichen Improvisationstalent, verbunden mit einer Genügsamkeit bis fast zur Selbstaufgabe hat zu Höchstleistungen in vielen Lebenslagen geführt, trotz ihrer Mikrochips von Kühlschrankgröße…
Neidvoll mussten sogar die Amis unter JFK hinter den Russen in die Röhre schauen.
Wie brachte vor über 50 Jahren Vox populi in der Zone jene Mentalität auf den Punkt?
„Keine Butter, keine Sahne, aber auf´m Mond die rote Fahne“ Weiterlesen

Harun Farocki geht nicht mehr einkaufen

Nach(ruf)trag:
Als er noch in unserem Kiez, in der südlichen Holsteinischen wohnte, bin ich in den 1980ern, auf einer Fete bei ihm fast hops gegangen.
Die Anwesenheit vieler interessanter, teilweise recht verrückter Leute hielte mich damals so sehr im Bann, dass ich nicht die Biege machen wollte, obgleich ich unter einer schweinischen Hundehaar-Allergie litt…
Harun Farocki – Bilder, die die Welt zerlegen
Dokumentarfilm – In memoriam Harun Farocki

Topographie des Terros – Ausstellung zu Warschauer Aufstand in Berlin zu sehen

Schon eine schwache Kür, wenn den Machern jener rbb-Bekanntmachung noch nicht mal die korrekte Orthographie am Herzen lag.
108-ä
Nebenbei, schon das kurze Filmchen empfand ich bereits als recht merkwürdig. Mir kam es so vor, dass es letztlich nur für die Selbstdarstellung vom Bupräsi kreiert wurde, identisch auch in irgendeiner Nachrichtensendung…
Schrecklich, wenn der Mann anlässlich solcher Begebenheiten an die Mikrofone gelassen wird, ich kann nichts dafür, in solchen Momenten kommt er mir immer vor wie ein Musterschüler in einer Agitpropgruppe. Ist sicher nicht soweit hergeholt, schließlich lernt man während des Popen-Studiums, sich mit gut dargestellter Betroffenheit anzupreisen.
Am schlimmsten fand ich seinen Auftritt im letzten September in Oradour-sur-Glane, wo man eine medienträchtige Geste der Versöhnung inszeniert hatte. Dazu schleppten Herr Gauck und der französischen Präsident auch noch einen recht klapprigen Zeitzeugen mit sich herum, der schien gar nicht mehr so richtig zu kapieren, was mit ihm eigentlich geschah.
Nach fast 70 Jahren war es der erste Besuch eines deutschen Spitzenpolitikers an der Gedenkstätte. In dem Fall kann aber auch niemand mit der Begründung hausieren gehen: „Gut Ding braucht Weile!“ Weiterlesen

Wg. eventuell aufkommenden Sozialneides gibt „Abgeordnetenwatch.de“ Nebeneinkünfte bekannt:

Abgeordnete kassieren mehrere Millionen Euro aus anonymen Quellen
SN muss wirklich nicht sein!
Denn jene Volksvertreter fühlen sich in ihren eigentlichen Jobs an der Demokratiefront lediglich unterfordert, müssen wegen der entsprechenden Auslastung noch viel mehr für UNS Plebse tun und dieser Aufwand sollte natürlich entsprechend vergütet werden.
Es kann doch nun wirklich nicht angehen, dass ein solch aufopferungsvoller Zeitgenosse sich deshalb auf die Straße begeben muss – ähnlich eines obdachlosen Verkäufers der „MOTZ“ in der U-Bahn – und dann vielleicht mit folgendem Spruch lautstark hausieren geht: „Ich bin der kleine Peer, der liebe Petie oder das  Hänschen-Georg, bin schon seit Jahren im Bundestag, etwas leiser – warum eigentlich, dies ist mir gerade entfallen  – weiß gar nicht mehr wo mein Kopf steht, nur weil ich Tag und Nacht an IHR Wohlergehen denke. Dementsprechend hat mein Tag sogar 25 Stunden, da mir nie einfallen würde auch nur irgendwann mal ein kleines Päuschen einzulegen! Lediglich aus diesem Grunde bitte ich um eine ganz kleine Spende…“
So einfach ist das!
GMX war so nett, griff zum besseren Verständnis tief in die Trickkiste der hiesigen Arbeitswelt, fischte sehr einleuchtenden Paradebeispielen heraus und setzte sie mit viel Augenmaß in die entsprechende Verhältnismäßigkeit.

Поиск музыки на Last.fm

Früher war alles noch g a n z anders und einfacher, denn es existierten vor wenigen Jahrzehnten noch zwei Hauptfeindbilder an denen man sich grob orientieren konnte…
Allerdings gaben sich in den entsprechenden Blöcken gewisse Führers ewig sehr viel Mühe und sie rafften es in der Tat auch immer irgendwie, die breite Masse sogar euphorisch verblöden zulassen.
Da lag es in der Natur der Sache, dass jene erfolgreiche Reduzierung von Hirnleistung parallel in allen Systemen optimal funktionierte, wobei lediglich die Ebenen verschoben waren.
Ob es nun heute n o c h  g a n z   a n d e r s te r  läuft, liegt im Sinne des Betrachters. Weiterlesen

„Report Mainz“ – früher als alles noch besser war: „Report Baden-Baden“

Gestern Abend gings mit einer Stulle noch vor die Glotze, zappte durch mehrere Programme und blieb dann bei der ARD hängen.
Dort begann etwas über Ferkelchen…
Da ich „Report“ viele Jahre nicht mehr sah, wurde nach jenem Beitrag bei WIKI reingeschaut, dort stand: …ist die Bezeichnung eines deutschen Fernsehmagazins zum aktuellen politischen Geschehen. Nach Angaben des Südwestrundfunks hat Report Mainz die höchste Einschaltquote unter den Politmagazinen der ARD.
Aha, ein Politmagazin mit optimaler Quotenaufmachung! Da ich mir verscheißert vorkam, wurde nach ein paar Minuten ausgeschaltet. Heute gings nochmals auf die Seite vom Eq-Pm (Einschaltquoten-Politmagazin) und dort fand ich ein Vijo zum Herunterladen (132,32 MB | mp4)
Das Leid in Deutschlands Ferkelfabriken – Gequält, totgeschlagen und weggeworfen“ und auch noch Exclusiv im Ersten: Deutschlands Ferkelfabriken,  14.7.2014 | 28:47 min Weiterlesen

Today – Joe Bonamassa: Live from London and New York

ZDFkulturJ.B.:L.f.L.a.N.Y.

Dem Herrn oder der Dame sei Dank, dass immer wieder saugute Leute nachwachsen – Joe B. ist einer davon.
Er war ja vor wenigen Monaten gerade im Tempodrom – in manche Hütten gehe ich absolut nicht und der Laden gehört dazu.
R´n B auf Stühlen einpfeifen, wo leben wir denn? Ist sicher der Hit für die verblödende iPad-Generation, damit sie nebenher im Sitzen auf ihren Kommunikationsprothesen masturbieren können. Weiterlesen

Seit gestern geht Manfred Sexauer nicht mehr einkaufen

Durch Zufall registrierte ich Mitte der 1960er, dass wochentags im Vorabendprogramm vom Saarländischen Rundfunk „Hallo Twen“ (Klang sehr bieder, aber 20 Jahre nach Kriegsende entsprach dies trotzdem noch einer Art Sakrileg.) lief.
Seit Ende der Fünfziger kam mit meiner Radiobastelei der unstillbare Hunger nach westlicher Musik. Anfangs pendelte ich auf Mittelwelle ewig zwischen AFN und Radio Luxemburg, schließlich kamen spätnachts noch die Piratensender hinzu und dann natürlich der Saarländer, Mittelwelle 1421 kHz, sehr nah am Luxemburger auf 1439 kHz.
Mit den 60ern wurde auch die Ära der „Anodenwummen“ abgelöst – nach eine Stunde etwas lautere Musik machten alle Batterien die Grätsche, dass waren rund 20 Ostmark, wobei es die Anodenbatterien in Provinz nicht immer gab. In Sangerhausen existierten z. B. nur zwei Läden, in denen sie öfters noch als Bückware angeboten wurden…
Manfred Sexauer schrieb in der guten alten Radiozeit Geschichte! Weiterlesen

MH17: „Augenblick der Wahrheit für Putin“

Weshalb nur eine „Augenblick der Wahrheit(?!?) für Putin.“
Schien doch geklappt zuhaben.
Folglich können sich alle Seiten mit ihren ureigensten Interpretationen zufrieden auf den medialen Strich begeben.
Was aber nicht auf eine ausgeprägte Contenance sämtlicher Anwesenden in diesem, noch lokalen Stellvertreterkriegsgeplänkel schließen lässt.
So wie alles ablief und es quasi mit hervorragender Bildqualität aufbereitet wird, ist es da nicht möglich, dass die Insassen vom Flug MH17 lediglich als Köder fungierten?
Was soll ich eigentlich davon halten, wenn die Maschine der Malaysia-Airlines ausgerechnet über ein Gebiet gelotst wird, wo sich die Leute 30-tausend Fuß tiefer nicht nur mit Bronzeschwertern bekriegen?
Vielleicht wurden ja nach über 30 Jahren die alten Stinger-Modelle vom Typ FIM-92A/B endlich modifiziert und zum Test benötigte man ein etwas langsameres Flugobjekt…

Gitarren-Legende Johnny W. geht nicht mehr einkaufen

Großen Dank an meinen alten Spezi in der kalten Heimat!
(Muss mir viel Asche auf meine fleischfarbene Badekappe streuen, da ich total vergaß, diesem traurigen Ereignis entsprechend Worte zu widmen…)
Hier mein Fund!
Hansi meinte außerdem: „Johnny Winter geht nicht mehr einkaufen, das bedauere ich sehr“
Dem kann ich mich nur anschließen, was ihn aber auch nicht mehr zurück bringt – leider!
Lang ist´s her – folgende Begebenheit geschah unterm Berliner Funkturm, irgendwann in den 80ern (?) des vergangenen Jahrhunderts.
Eigentlich war dort ein laues Familienwochenende (anlässlich einer IFA?!?) angesagt und von uns wollte es niemand so richtig glauben, dass in dem Rahmen jener Gitarrenhexenmeister wirklich auftreten sollte.
Natürlich kam er wiedermal zu spät auf die Bühne.
An dem Tag eine schweinische Hitze, in der Winddrift unseres Rudel musste sich niemand ein Hörnchen bauen…
Da tauchte der Schefff plötzlich auf, brüllte ins Mikro: „Hallo Hamburg!“
Ab diesem Zeitpunkt spitzten die Uraltsemester, die gerade noch in seeliger Bierlaune schwelgten, laut fluchend in alle Richtungen auseinander und gleichzeitig flogen uns fast die Horchwaffeln weg…