Archiv für den Monat: Februar 2015

Борис Ефимович Немцов geht nicht mehr einkaufen, aber…

…als Staureporter und politischer Beobachter mit ganz und gar inkorrekten Schlussbetrachtungen, kommen mir die Umstände, welche zum plötzlich/unerwarteten Ableben des Putin-Kritikers (Auch ein sehr merkwürdiger Beruf) führten, doch recht spanisch vor, obwohl sich alles in unmittelbarer Nähe der Kremlmauer abspielte.
Am Tatort fand man vier Makarow-Patronenhülsen, abgefeuert aus einem fahrenden Automobil, jener Schütze übte bestimmt nicht mit einem Luftgewehr auf dem Rummel…
Weshalb Nemzow noch nicht mal ein Kevlar-Leibchen trug, verstehe wer will.
Sofort nervten die Medien natürlich mit den irrwitzigsten Spekulationen, besonders erwähnenswert waren die Fragen der Fernsehmoderatoren an ihr Korrespondenten vor Ort. Wobei auf dusselige Fragestellungen, deren ganz wichtigen Erwiderungen, vergleichbar unterbelichtet ausfielen. Noch eins drauf gaben zufällig anwesenden Plebse vor den Kameras, fehlte nur, dass einer der Gaffer noch seine бабушка in Wladiwostok grüßte, entsprechend kamen die gesiebten Antworten rüber, logo – das waren natürlich Putin´s Schergen! In der momentanen Situation kann er ja nun wirklich einen toten Gegenspieler gebrauchen.
Auf der anderen Seite kann ich mir schon vorstellen, dass sich in Russland bereits irgendwo ein Staat im Staate etablierte hat und deren Heißsporne am Kreml-Scheffchen vorbei die Sache in ihre Hände nahmen… Weiterlesen

Leonard „Spock“ Nimoy geht nicht mehr einkaufen

Serien waren bereits zu meinen Kindheitstagen nicht mein Ding, schon gar nicht „Fury“. In dem Zusammenhang wurde mir natürlich nachgesagt, dies hing lediglich mit meinem roten Elternhaus zusammen. Dem war absolut nicht so! Mich ödeten jene stinklangweiligen Episoden nur an. Rauchende Colts“ und „Am Fuß der blauen Berge“ waren dann etwas anderes, allerdings richtete ich meinen Tagesablauf nicht nach den Streifen. Mit den Vorabendserien: „Abenteuer unter Wasser (Mike Nelson)“ und „Sprung aus den Wolken“ entwickelte sich immer ein Haufen Ärger mit meiner Mutter, sodass darauf auch bald verzichtet wurde, musste ich dazu doch immer über das Feld zu meinem Freund Datsch rüber…

Wesentlich später, in trauter Kifferunde oder dann mit den Gören, fand ich Raumschiff Enterprise“ schon wieder sehenswert komisch. Herausragend natürlich die Auftritte von Mr. Spock. Der Gruß vom Halbvulkanier, allerdings in total abgewandelter Form, hat mir sogar mal das Leben gerettet. Ein einziges mal(!) kam ich angezecht und total übermüdet auf die Idee noch ein Hörnchen einzupicken. Schmiss die Bandmaschine an, dazu ein Plattenspieler mit 16ner Geschwindigkeit, der unter einer größeren „Fünf Finger Palme“ (Monstera) stand und auf dem rotierenden Teller blakten drei hellere Kerzen. Bei den, sich währenddessen entwickelnden Schatten an den Wänden und der Decke kam das Gefühl auf, man lag unter Wasser, weil das zappeln Licht überall, auf mich wie leichte Wellenschläge wirkte.
Dabei empfinde ich, wenn man besoffen ein Dreiblatt einzieht, das ist wie gegen den Wind pissen… Anfangs saß ich noch, dann wurde sich mittig im pseudo-quatrofonischen Sound, zwischen den Boxen, ausgestreckt.
Dem Herr sei Dank, denn es fiel mir ein sehr wichtiger Trick ein!
Auf dem Rücken liegend, die Vorderläufe auf dem Bauch drapiert, wurde zwischen Ring- und Mittelfinger der rechten Hand mein Joint geklemmt.
Von wem jener Tip mal stammte, habe ich vergessen. Allerdings wurde er vorher bereits öfters eingesetzt, wenn mich irgendwo die Müdigkeit im Sitzen übermannte, z. B. während ellenlanger Bahnfahrten, oft natürlich im Zusammenhang mit übermäßigen Alkgenuss…
Zumindest klappte es bei mir immer, falls wider erwartend die Kippe vollständig nach unten abschmörgelte, sie klemmte dabei vollkommen fest zwischen den beiden Fingern.
Der über kurz oder lang eintretende Schmerz sorgt dann plötzlich dafür, dass man augenblicklich hellwach ist und mit sofortiger Wirkung von null auf hundert kommt…
– Ein letztes Live long and prosper dem edlen Vulkanier!

Im Nebel – arte

Jener, von den Herstellungskosten sehr preiswerte Streifen wurde innerhalb der östlich verschobenen Grenzen des Deutschen Reiches, im Jahre 1942, angesiedelt – nämlich in der Белорусская Советская Социалистическая Республика und nicht wie es die Erläuterung zum Film weismachen will – in Weißrussland!
Schon klar: Besetzung durch Deutschen Wehrmacht. Sabotageakte von Partisanen verkaufen sich immer noch besser, als Handlungsstränge irgendwo auf UNSERER Erdenscheibe angesiedelt.
Warum eigentlich in der Vergangenheit herumstochern, besser gesagt, „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah…“ (Wegen der Bildung verrate ich den Autor nicht! Es könnte sich nämlich um „Die-Eine-Million-Pfund-Note“n-Frage von Mark Twain handeln.)
Schätze mal, keine 1000 Kilometer südöstlich von Minsk (Zur Erinnerung! In dem Nest fand vor wenigen Tagen ein Event statt! Handelte es sich dabei lediglich mal wieder um eine Masturbationsperformance mit vielen orgasmusresistenten Luftnummern oder einer Politswingerfete? Scheint so, denn eine blutleere Wendung ist bisher nicht in Sicht, sonst hätte die Besatzung der ISS (Nicht IS!) schon Meldung gemacht!) wäre solche ein Geschehen auch heute möglich! Allerdings wird darüber erst in 70 Jahren ein Film gedreht und dieses Drama bekäme dann 2085 in Eberswalde den Preis der Internationalen Filmkritik!
In diesem ungewöhnlichen Movie kommen menschliche Schwächen nebst ihrer perversen Abgründe auf beiden Seiten zur Geltung, frei von Zivilcourage, Geradlinigkeit, Vertrauen, Aufrichtigkeit und Hoffnung…
Alles verschwindet „Im Nebel“letztlich sind alle nur Verlierer!
Trotzdem ein sehenswerter Film.

Deppen aller Länder, vereinigt euch!

Eines Plagiates möchte ich nicht bezichtigt werden, deshalb der Hinweis, die abgewandelte Headline ist noch nicht mal ansatzweise auf meinem Mist gewachsen – 80% davon stammt von Charly Marx-Engels.

Beginne jetzt mal mit dem Anfang.
Nicht nur meine Möhre ist immer noch leicht im Arsch, ich hatte auch keine große Lust verspürt irgendetwas abzulassen. Erstens ist in den letzten Wochen nichts weltbewegendes passiert, nirgends stand eine vernünftige Panikmeldung. Außerdem war ich noch angegnatzt von der vielen Klitterung, was den † Staatsakt für Seine Heiligkeit König Richard I., genannt der Unvergleichliche, von Weizsäcker (Ach so, die kursiven Sätze stammen von „einartysken – Für Freiheit und Gerechtigkeit“, wer sich dahinter verbirgt, weiß ich nicht.) So geht es weiter: Das gemeine Volk war rund um den Berliner Dom großräumig ausgesperrt. Die Berliner, sogenannte Staats(ä)lite wollte mal wieder ganz in sich gekehrt unter sich sein. Vor der aufdringlichen Nähe des Volkes unbelästigt. Wie es in einer Demokratie so Usus ist. Ohne Beisein des Volkes kann man sich und die Seinen sehr viel besser inszenieren, als ständig durch despektierliche Pfeifkonzerte an die eigene Sterblichkeit schon zu Lebzeiten erinnert zu werden. Da hört es sich doch sehr viel schöner an, einem Verblichenen seine Unsterblichkeit zu attestieren und ihm ein „Du bleibst unvergessen und lebst in unseren Herzen weiter“ nachzurufen, während der Leichnam unter Polizeischutz und getragenem Trompetenspiel, „Ich hatte einen Kameraden,“ zur letzten, nasskalten Ruhestätte gefahren wird. Das Laufen fällt einem im Tod ja auch nicht mehr so leicht wie zu Lebzeiten ← Könnte auch von mir stammen.

Weshalb hat sich überhaupt niemand gefunden, der mal recherchierte, was Richy so als Wehrmachtstourist trieben. Er wurde bekanntlich sehr schnell zum Hauptmann befördert, nebenbei baumelten sie ihm das EK II und EK I um…
Zu solchen Anlässen gibt es bekanntlich nicht nur ein Blick zur Sonne, da wird immer noch irgendein Stuss abgelassen, alles garniert mit Friede, Freude, Eierkuchen, verbunden mit viel Ruhm und ganz viel Ehre!
Ist auch egal, da er jetzt ja die Radieschen von unten beguckt…

Zwischendurch lud der letzte europäische Diktator (Wie er von UNSEREN Medien immer lobend erwähnt wird – ist er das wirklich?) zu einer Audienz nach Minsk und alle ganz wichtigen Leutchen folgten in Scharen seinem Ruf. Mir fiel doch in dem Moment der olle Jeheimrat ein: Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir wer du bist!
Gott sei Dank, muss ich es gar nicht, weil sich nämlich nichts geändert hat und nix ändern wird – da wird doch eher am Stadtrand der BER-Feldfluchplatz fertig.
Was haben die Leute dort überhaupt angestellt, bevor sie sich ewig zu Phototerminen trafen und Sprechblasen implodieren ließen? Offenkundig sind sie Genossen Петро Олексійович Порошенко aus medienträchtigen Erwägungen lediglich in seinen Arsch gekrochen… Weiterlesen

Es geht um Krieg und Frieden

Ukraine-Krise: die wichtigsten Antworten zum Gipfel in Minsk.
Die Fragen im Artikel sind genauso so ein Dünnschiss, wie die Ankündigung des Artikels!
IMG_1344äEs geht um Krieg und Frieden
Da habe ich gleich zu Beginn auch eine Frage!
Geht es nun um weitere kriegerische Handlungen oder um ein bisschen Frieden?
Da scheinen die Deppen von der DPA möglicherweise genauso überfordert, wie es seit vielen Monaten den politischen Dauerschwätzern geht. Also morgen beginnt mal wieder eine ganz wichtige, total übermackerte Masturbationsperformance, multiple Orgasmen werden dabei ganz bestimmt nicht bei herumkommen.
Ukraine-Krise: die wichtigsten Antworten zum Gipfel in Minsk?!?
Aber wie schlimm wird es in dem Konfliktgebiet noch kommen, wenn eine Waffenruhe nicht gelingt?
Dreimal darf der unterbelichtete Fragesteller über weitere Folgen rätseln!
Wenn die Friedensinitiative scheitert, was ist dann zu erwarten?
Weiteres Salbadern der ganz wichtigen Eksperten, mehr nicht!
Können Waffen aus den USA und Nato-Staaten der Ukraine helfen?
Auf jeden Fall für optimales Blutvergießen!
Es gibt aber Stimmen in der EU und vor allem in den USA, die Waffenlieferungen für das beste Mittel halten, um Russland zu stoppen
Natürlich haben EU-Lobbyisten DER USA ein Interesse daran, dass endlich mit Waffenlieferungen begonnen wird. Da hocken DIE Amis sehr weit weg auf ihrem riesigen Flugzeugträger und möchten liebend gern den Europäern ein Kuckucksei legen, die anschließend zusehen müssen, wie sie mit den Folgen fertig werden. Im Vorfeld von TTIP & CETA kann man solche Bestrebungen aus dem Amiland sogar nachvollziehen…
Warum kämpft Russland um Einfluss in der Ukraine?
Es gibt historische, wirtschaftliche und politische Gründe. Viele Gebiete gehörten zu Zarenzeiten zu Russland. Zudem sieht sich Russland durch das Vormachtstreben der Nato in seinem Vorhof bedroht. Seit Jahren stören sich die Russen an Manövern mit Beteiligung der US-Streitkräfte und Nato-Staaten. Russland will einen von der prowestlichen Führung angestrebten Nato-Beitritt verhindern.
In vollkommener Unkenntnis kam der zweite Satz zustande, da nur umgekehrt ein Schuh draus wird und selbige Zeiten liegen schon etwas länger zurück!
Was ist (bei dem) vom Minsker Krisentreffen zu erwarten?

TTIP, CETA & Co. + „Sieben Tage war die Möhre krank, jetzt läuft sie wieder – Gott sei Dank!“

Ungeachtet dessen befindet sie sich nach wie vor in der Genesungsphase, alldieweil noch einige Winzprogramme fehlen…
Letzten Montag kam mir irgendwann nach einem etwas längeren Zug durch die Gemeinde, dass ich doch nicht so ville saufen kann, wie ich eigentlich kotzen könnte. Nach meiner heutigen groben Berechnung waren schließlich fast 280 Gramm reiner Alkohol zusammengekommen. Gegen 2:30 AM ging es schließlich mit seitlicher Amplitude heimwärts, zu Hause wurde wegen der „Elektrolyte“ noch ein Öko-Alkaseltzer gemixt, mit folgenden Ingredienzien: Zwei Schnapsgläschen Rote Beet-Saft, RBäeine kleine Messerspitze Habanero-Pfeffer, die gleiche Menge gekörnte Gemüsebrühe und ein viertel Teelöffel mit Salz. Alles wird in einem 0,4 Liter-Glas gut verquirlt und mit Mineralwasser randvoll aufgefüllt – dann hinter mit dem Zeug!
Trotz der vielen Raucherei gab es später keine Miezekatze.
Etwas erwähnenswertes gab es dann am Donnerstag in der Urania: Prof. Dr. Elmar Altvater, em. Prof. für Politische Ökonomie, FU Berlin TTIP, CETA & Co. – Gefahr für die Demokratie, den Verbraucherschutz und die Umwelt?
Bei dem Thema kam mir so, da würden bestimmt ein Haufen junge Leute antanzen, mitnichten – fast durchweg Mumien und mehrheitlich jene Leute, die ich verachte.
Als sich das wartende Rudel vor dem Kleistsaal einfand, widerlief mir auch noch ein entsetzlicher Fehler, denn das dämliche Gequatsche der Leute nervte mich gewaltig, deshalb gings an den Rand und las dort. Dabei gab es einen wichtigen Grund, weshalb wir beizeiten an der Saaltür standen, denn nur in Reihe 6 kann man die Hufen richtig ausstrecken…
Also eine davor ganz außen platziert, las ich die letzten Seiten meines BüchleinsLupin (Jene Minis erstehe ich während des Bücherbasars in der hiesigen Auen-Kirche. Habe ewig mindestens eins in der Feldjacke, lese und verschenke anschließend alle dort, wo sie unterwegs gerade ausgelesen wurden.) und musste ewig aufstehen, da andere Leute noch rein wollten. Zum Schluss tauchte eine Nase auf, der mich gleich mit dem Spruch an tatschte, „ich will mal hier durch!“ Klopfte ihm auf die Finger und meinte: „Mal langsam, keine jüdische Hast hier!“ Daraufhin fing er auch noch an mit gewissen antisemitischen Ressentiments und ich sollte mir doch überlegen, was ich da eben abgelassen hätte, die Alte (Sie hing in einer Dunstglocke von billiger Seife nebst Parfüm mit viel Zimt und Nelken. Scheinbar in ihrer Öko-Frauengruppe zusammen gepanscht, ich hätte kotzen können.) vor mir hängte sich dann auch noch mit rein…
Auf meine spezielle ruhige Art gab es einen Widerspruch, der beide Deppen auf 100 brachte, allerdings in der Umgebung die Leute zum Grinsen brachte. Weiterlesen

Lasst doch mal alles so, wie es ist

Bildung, Reform, Wahn
Jürgen Kaube hat sich für seinen Artikel lediglich drei Steinchen aus dem Mosaik des Lebens eines mitteleuropäischen Menschleins herausgepickt. Dem Zeitgeist entsprechend kann man mittlerweile jenes permanente Chaos auf sämtliche Lebenslagen übertragen, beginnend mit der Geburt bis hin zur Urne. Alles wurde bereits schlimmer seit die Entscheidungen in Brüssel getroffen werden, wobei das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Es wird demnächst sogar getoppt werden, selbiges geschieht in dem Moment, wenn uns erst die Amis im Fressen herummähren…