Archiv für den Monat: Juni 2016

Ein kleiner Schritt für die agilen Marionetten des Kapitals aber ein großer Schritt am rechten Rand

Mutti will die große Macherin spielen
Aha!
Man höre und staune!
Alles scheint aber wieder so geheim zu sein, dass noch nicht mal sie weiß, welche Entwicklung das erblühende Desaster nehmen wird, bei dieser Gelegenheit vielleicht auch in vertikaler Richtung.
Noch nicht mal jetzt treten die Brüsseler-Stare etwas besonnener auf, da verlängert die EU-Kommission die Glyphosat-Zulassung um weitere 18 Monate…
Mit dem Vorsitz im Rat der EU werden slowakische Böcke zu Gärtnern befördert…
Jean-Claude Juncker will das Handelsabkommen Ceta ohne die Mitgliedstaaten beschließen…
Heute nur die Glyphosat-Geschichte, CETA wird folgen, irgendwann TTIP, früher oder später irgendein anderer Scheiß – wie immer!
…und mittendrin Frau Kanzlerin, die weiterhin mit ihren Beschwichtigungsnotwahrheiten hausieren gehen wird.
Darauf kann man bedenkenlos einen Furz lassen

Bemerkungen zum Sternchen (€) vom gestrigen Schrieb

Wer nun annimmt, dass der britische Premierminister und Scheffchen fast aller konservativen Tories, David Cameron, soviel Durchblick besitzt wie ein Paket Knäckebrot, jenes Individuum&in
befindet sich auf dem Holzweg. Weil er aber aus machtpolitischen Erwägungen für seine Wiederwahl frisch frei und fröhlich jenes Brexit-Referendum heraus posaunte, kann man schon zu dieser Vermutung gelangen.
Dabei erweckte die ganze Angelegenheit bereits im Vorfeld den Schein von fulminanter Naivität. Hinzu kommt garantiert, dass mit großer Wahrscheinlichkeit demoskopisch vorbelastete Stare ihm dringend abrieten, irgendein Quorum festzulegen. Warum sollte er auch? Es würde schon alles seinen wankelmütigen Gang zur pauschalen Zufriedenheit sämtlicher Wahlesel und dem Kapital ablaufen.
Gerade diese statistischen Possenreißer kokettieren doch immer mit ihrem Zahlenmaterial.
In diesem Zusammenhang beglückte vor vielen Jahrzehnten bereits ein konservativer UK-Politiker seine Umwelt mit jener trefflichen Bemerkung, die da lautete: Ich traue, keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe!
Jedwede notwendige Stimmenanzahl einer Mindestwahlbeteiligung hätte letztlich dem berühmten Schuss in den Ofen geglichen. Bei 98% wären doch sämtliche Minderheiten in seltener Geschlossenheit im Karree gesprungen, aber nicht bei 40%, hergeleitet vom Alkoholgehalt eines schottischen Single Malt Whiskys. Selbige Ziffer hätte bestimmt auch demokraturischen Ansprüchen von Nichtalkoholikern in Brüssel genüge getan…
Vielleicht sollte der Präsident des Europäischen Parlamentes Mister Cameron gelegentlich mal erklären, was geschichtsbewanderte Bundesgermanen unter dem Ausgang des Hornberger Schießens verstehen. Bin mir aber nicht sicher, ob der Martin dafür eigentlich als richtiger Mann gelten kann und überhaupt versteht, was ich damit ausdrücken will. Denn nach meinem Dafürhalten ist er bereits auf dem besten Weg dahin, es dem Briten mit gleicher Münze heimzuzahlen, allerdings in einer etwas abgewandelten Form…
PS. Höre jetzt lieber weiter Music From My Vaults Show, die Mucke ist allemal besser zu verkraften, als jegliche Registrierung sämtlicher Aktionen von irgendwelchen ahnungslos Bastlern aus Politik und Wirtschaft, welche vorgeben nun endlich die marode Hütte EUROPA zu restaurieren. Was aber mit dem Hausmeister und den althergebrachten Heimwerkern niemals zu bewerkstelligen ist. Momentan konzentrieren sich alle nur auf die Instandsetzung der entsprechenden Zufahrtswege, auf denen werden dann lediglich die neuen Führers mit ihren Luxuskarossen treugesinnt anrollen können…
Tel Aviv, wie die Franzose zu sagen pflegen

Island schlägt England mit 2:1

Geil! David schickt Möchtegern-Goliath zurück auf die Insel. Hoffentlich werden die Franzmänner von den isländischen Jungs ebenso weggewischt. Allerdings traue ich deren widerlich arroganten Präsidenten zu, dass er bei einem verwonnenen Sieg sofort Hákarl auf die Dopingliste setzen lässt, damit die Überraschungsmannschaft von der UEFA postwendend disqualifiziert wird.
Was die englische Auswahl betrifft, hat sie offenkundig ihren Landsleuten nur eine Lehre im Zusammenhang mit dem Brexit erteilt, um den kleinlauten und mächtig verstörten Wähler&innen etwas klarzumachen! Wenn es nämlich um Ente oder Trente geht – wie anlässlich dieses hirnrissigen Referendums() – kann man anschließend keine Wahlen bis zum Sanktnimmerleinstag durchführen, nur damit früher oder später auch der letzten Flachzange&in endlich irgendein Ergebnis genehm ist.
Nun war aber selten dummer Fall von Trente eingetreten, und plötzlich posaunte der demokratisch befleckte aber unterbelichteten Pöbel&innen heulend herum: April, April, wir müssen es nochmal versuchen!
Schließlich konnten die kickenden Millionäre nach ihrem peinlichen Untergang auch nicht darauf bestehen: „Eigentlich wollten wir ja gewinnen! Deshalb muss das Spiel unbedingt wiederholt werden!“

Götz George ging schon länger nicht mehr einkaufen, heute hat Bud Spencer ihn getroffen

Man kann gar nicht so schnell in die Tasten hacken, wie eilig sich die Jungs kontinuierlich verabschieden…
Viele Leute verbinden mit G.G. immer wieder nur jene Proll-Krimis, zu den Ausnahmen zähle ich mich. Habe niemals eine „Schimanski-Episode“ vollständig eingezogen, dies kommt auch daher, dass mir endlose Fernsehserien immer schon auf den Sack gingen, besonders solche merkwürdigen Bullenserien! Erinnere mich aber an einige recht unterhaltsame Streifen aus den letzten Jahren – hier u.a. Zivilcourage
Erstmals nahm ich Bud Spencer Anfangs der 1970er im Osten war, in dem Straßenfeger: Der Kleine und der müde Joe. Über kurz oder lang verflachten sämtliche nachfolgenden Geschichten ebenso schnell, da half dann später auch ein zusätzliches Hörnchen nicht mehr…

UK – Die furiose Geschichte des Aufstiegs und Unterganges eines Imperiums

Heute ließ sich Josef Nyáry in der BZ über die Geschichte des Vereinigten Königreiches aus. Kurz und treffend wurden die wichtigsten Fakten geschilderte, leider ist jener Artikel nicht im Netz zu finden. Was wiedermal für die Medien bezeichnend ist, denn ansonsten landet jeder Scheiß dort, allerdings enthalten sie den Leuten gehaltvolles Zeug immer wieder vor…
Jedoch ging Nyáry nicht groß ins Detail was die perfiden Machenschaften betrafen, mit denen das Empire fremde Völker auf Jahrhunderte unterjochten und auspowerten. Hätte auch nichts gebracht, schließlich waren die Methoden identisch mit denen es ihnen andere Herrscherhäuser gleichtaten.
Hier ein kurzer Auszug aus: Peter Wende, Das Britische Empire: Geschichte eines Weltreichs
Für total unbedarfte Leute sind jedoch die wenigen Buchseiten schon viel zu weitschweifig!

Schulz fordert Austrittsantrag Großbritanniens am Dienstag

Richtig, gut gebrüllt Löwlein!
Genosse Schulz ist wieder mit wehender Fahne vornweg und beginnt aufs Neue, große Teile eines Volkes zu demütigen. Hat Martin bekanntlich Übung drin, wie man es im Fall Griechenlands erleben konnte. Momentan fehlt aber noch die entscheidende Stimme aus Berlin! Vermutlich hat die Frau Kanzlerin ihren rollenden Finanzminister momentan an eine kurze Leine gelegt, lässt dafür aber IHREN Außenminister in die vielen bereitgestellten Fettnäpfchen latschen. Der wiederum hat sich aus nostalgischen Erwägungen heraus mit der Elite gleichgestellter Minister aus Frankreich, Deutschland, Italien und die Benelux-Länder umgeben. Gemeinsam nutzt das Politsextett die Gunst der Stunde für ihre absurd anmutende self-presentation, sie durften deshalb medienträchtig in die Schulz-Kerbe hauen.
Welche Sinnhaftigkeit soll man in jener spontanen Aktion eigentlich erkennen?
Wer Etwas mehr fun haben will, kann ja mal den Live-Blog zum Brexit-Referendum überfliegen. Zu einer tiefgründigen Erkenntnis wird zwar niemand kommen, denn alles entspricht einem teilweise hirnrissigen Strickmuster, welches anschließend zu einer noch größeren Konfusion führt! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den erstbesten dahergelaufener örtlichen Politfuzzi, der sich vielleicht mal wieder huldvoll irgendwo den Plebsen zeigt. Im Bundeshauptdorf kann es demnächst sogar passieren, schließlich wird in ein paar Monaten gewählt.
Der jetzige Oberdorfschulze durfte sich heute auch zum Thema äußern. Der Junge scheint ein pathologischer Optimist zu sein, hat er doch im Artikel angedroht, nach der Wahl einiges ändern zu wollen…
Da müsste er aber früher aufstehen, denn seit Tagen nervt nur die AfD bereits vor unserem Feinkost-Reichelt. Heute gesellten sich erstmals die Chlorophyllmarxisten hinzu, in sicherem Abstand und mit einem wesentlich kleinen Ständchen. Weiterlesen

Manfred Deix geht nicht mehr einkaufen

DeixSein Humor war der schwärzeste im deutschsprachigen Raum, ihm war alles heilig, deshalb spießte er auch immer die Gesamtheit des täglich Ungemachs mit seiner übermäßig spitzen Feder auf.
Deix-1Deix-2Deix-3ä8ung! Sein Werk kann unter Umständen zu zeitweise schweren körperlich Leiden führen! Dies musste ich Mitte der 1980er Jahre am eigenen Leib erfahren. Nach dem harzen eines etwas größeren Horns schauten wir uns mit Hilfe eines Overheadprojektors seine „Satiren aus Wien“ an. Hinterher hatte ich geschlagene drei Tage arge Bewegungsprobleme, die ganz heftig aus der Zwerchfellgegend kamen…
Es war einfach genial, was der Mann in seinem Leben verzapfte

Brexiteers sorgen weltweit für „viel Bestürzung“, „unendliche Betroffenheit“ und „massenhafte Schocks“

(Dabei dachte ich ewig, selbige Worte sind bereits copyrightmäßig anderweitig besetzt und werden nur nach Attentaten oder bei ertrunkenen Flüchtlingen benutzt.)

Nun etwas aus den Medien: Immer wieder wird daraufhin gewiesen, dass 51,9% der Briten den Brexit ersehnen, allerdings 48,1% nun Näse machen.
Die Crux an den Zahlen ist doch aber eine ganz andere!
Nicht etwa die Hälfte dortiger Eingeborener zeigten der EU den Stinkefinger, sondern weniger als ein dreiviertel aller Wahlberechtigten teilten die angesagten 100% unter sich auf.
(Bei den letztjährigen polnischen Parlamentswahlen wurden ähnliche Rechenexempel statuiert, die PIS errang mit 37,6% die absolute Mehrheit bei einer Wahlbeteiligung von rund 60%!)
Nirgends fand ich im Netz eine Zahl über die angetretenen Wahlesel&Innen auf der Insel, waren wohl 72%.
Ist ja auch egal, allerdings entfachte jenes Ergebnis Sternstunden für Myriaden von Spökenkiekern und Dummschnackern! Wer es nicht glauben will, der sollte mal den Link berühren. Dahinter verbirgt sich der frühabendliche nichtssagende Pausenfüller, der immer noch unter TAGESSCHAU firmiert. Vorsichtshalber wurde die Sendung aufgenommen, so lassen sich visuelle Highlights besser während des Schnelldurchlaufes herausfischen.
Bei Hanni Hüsch musste ich mir die Brille aufsetzen. Ihr Styling kommt für mich immer gleich nach Mutti, scheinbar lassen sich beide von Walzens Udo beraten. Ihr gewagtes heutiges Styling in karminrotem Zwirn, prallvoll mit Einpunkt/Keinpunkt, erinnerte mich doch sehr an eine etwas aufgepeppte DederonKittelschürze
Meister Schulz will die nächste Zeit mit endlosen Diskussionen ausfüllen.
Manfred Weber kommt noch nicht so oft auf dem Bildschirm vor, ist aber lustig!
Für Mutti ist Europa stark genug um richtige Antworten zugeben, außerdem will sie alles langsam angehen lassen und ohne Schnellschlüsse (Schnellschüsse?) – nichts überhasten!
Die anschließenden Sprechblasen des Vizekanzlers entsprachen zwar seiner Körperfülle, waren aber leerreich.
Markus Kerbe trieb seine wichtige Aussage dann auf die Spitze, was sollte sie mir eigentlich vermitteln?
Letzten Samstag ging es irgendwo im Radio um Butter und Milch. Ein ganz großer Eksperte forderte wegen der geringen Ankaufpreise aller Handelsketten endlich Subventionen für die Milcherzeuger. Dabei sprach selbiger Knabe ewig von einem Milchberg!
– Während der Suche im Netz fand ich dann noch die sehr weise Erkenntnis von Komiker Sarkozy: Die Entscheidung der Briten gegen die EU-Mitgliedschaft reflektiere eine starke Ablehnung eines Europas, wie es derzeit funktioniert. Ha, ha, ha! Haben wir da gelacht…

Bluegrass-Legende Ralph Stanley geht nicht mehr einkaufen

Seit meiner ausgehenden Kindheit war ich auch ein großer Fan der „Stanley Brothers“, fuhr vor allem auf das Fingerpicking des Banjo-Sounds ab.
Später im Westen machten mich immer wieder Linxwixer in meinem Bekanntenkreis ob meines Faibles für diese reaktionäre amerikanische Musik mächtig an.
Jahrzehnte später mal einige aus der Truppe darauf angesprochen, war es plötzlich etwas anderes, als „O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi Odysee“ in die Kinos kam…